Fritz Germann, 18. Juli 2017 um 15:32 Uhr Die Radio Suisse SA übermittelte im Auftrag des Bundes den gesamten Telegrafenverkehr über die Stationen Riedern/Münchenbuchsee und Colovrex/ Prangins. Zudem leitete sie die 'Seefunkstelle Bern' für die Funkverbindungen mit den Schweizer Schiffen auf See, und später auch die Flugsicherungsdienste in Zürich, Bern und Genf. Die Funker unterstanden dem Internationalen Telegrafengeheimnis, sie arbeiteten mit dem Morsealphabet, einer Sprache also, die außer ihnen kein Mensch in solcher Perfektion beherrschte. Sie waren deshalb eine ebenso verschwiegene wie verschworene Gemeinschaft - weltweit! Und wenn sie sich in den einschlägigen Bars trafen, 'rasselten' sie ihre Witze und Geschichten in Morse Code, indem sie mit dem Löffel 'morsten!' Was Wunders, dass H Schrämli diesen Leuten einen Cocktail widmete! Di di di dah di dah.
Hanss Dampff, 29. April 2017 um 10:10 Uhr Prost Nägeli. Helvetische Cocktailkultur! Bislang kamen mir da spontan Zürich, der Letten, das Bienehüsli in St. Gallen, Drogen und spritzenabgabe-verhindernde Politiker in den Sinn. Doch nun dreht sich der Begriff um Apricot-Brandy – kann man den wirklich irgendwo kaufen? –, Vivi Kola und Rechtfertigung. So wünsche ich als bekennender Himbeersirup-Anhänger den Autoren viel Glück beim Kampf um den erhebenden Kulturbegriff und bin gespannt auf Erhellendes. Vor ein paar Jahren hätte ich mir jedenfalls auch nicht träumen lassen, dass es so etwas wie Fan(atisch)-Kultur gibt.