Kategorie
Autor:innen
Jahr

Neues altes Haus für die Künste

In der alten Bäckerei an der Oststrasse 5 in St.Gallen haben sich in den letzten Monaten rund ein Dutzend Kunstschaffende eingemietet. Die Stadt erhält damit ein neues Atelierhaus – und bekommt für die unbewohnbar gewordenen Räumlichkeiten sogar noch Miete.

Im Schaufenster der alten Bäckerei begrüsste bis vor Kurzem eine Skulptur von Tobias Bamert die Besucher:innen des «Ostblock 5». Auch künftig wird hier wohl wechselnde Schaufensterkunst zu sehen sein. (Bilder: Luca Schmid)

Im Schaufenster der alten Bäckerei begrüsste bis vor Kurzem eine Skulptur von Tobias Bamert die Besucher:innen des «Ostblock 5». Auch künftig wird hier wohl wechselnde Schaufensterkunst zu sehen sein. (Bilder: Luca Schmid)

Alt und kalt. Das be­schreibt das schma­le Haus an der Ost­stras­se 5, na­he an der Kreu­zung beim Blut­spen­de­zen­trum in St.Fi­den, ei­gent­lich schon recht gut. Seit die letz­ten Be­woh­ner:in­nen aus­ge­zo­gen sind, stün­de ei­gent­lich ei­ne Sa­nie­rung an. Be­wohn­bar ist das Haus kaum noch. Aber für die Kunst taugts al­le­weil. Fin­den zu­min­dest die Künst­ler:in­nen, die hier zu be­zahl­ba­ren Kon­di­tio­nen ih­rer Ar­beit nach­ge­hen kön­nen, wie auch die Stadt St.Gal­len, der die Lie­gen­schaft ge­hört. Ein Elek­tro­ö­fe­li hier, ein Tee­ko­cher da: Fer­tig ist das neue Ate­lier­haus, in des­sen Räum­lich­kei­ten sich seit der Er­öff­nung letz­ten Herbst ein gu­tes Dut­zend Kunst- und Kul­tur­schaf­fen­de ein­ge­nis­tet hat.

Das Pro­jekt hört auf den Na­men «Ost­block 5». Die So­wjet-An­spie­lung sei nebst der An­leh­nung an die Adres­se be­wusst ge­wählt, sagt die um­trie­bi­ge In­iti­an­tin und gu­te See­le des Hau­ses, Dok­fil­me­rin und Gold­schmie­din Bi­an­ca Schel­lan­der. Nicht, weil man et­was üb­rig hät­te für re­al­so­zia­lis­tisch-dik­ta­to­ri­sche Ex­pe­ri­men­te, son­dern weil es im so­zia­lis­ti­schen Kon­text auch ein ei­gen­tüm­li­ches, die Küns­te sehr be­fruch­ten­des Selbst­ver­ständ­nis für die Kul­tur­för­de­rung ge­ge­ben ha­be. 

Ein po­li­ti­sches Pro­gramm ver­folgt das Haus al­ler­dings nicht, es ist le­dig­lich die Fest­stel­lung ei­ner zu­neh­men­den Kul­tur­feind­lich­keit im All­ge­mei­nen. Und die­ser will man mit dem nie­der­schwel­li­gen, herz­li­chen und of­fe­nen Ba­sis­pro­jekt et­was ent­ge­gen­hal­ten. Dem Kunst­schaf­fen ge­mein­schaft­li­chen Raum ge­ben.

Ein Ver­kauf oder ein Ab­riss lohnt sich (noch) nicht

Schel­lan­der und ihr Part­ner, der Dok­fil­mer Lu­ca Schmid, der sein Ate­lier auch in den Ost­block ver­legt hat, le­ben in ei­ner gros­sen WG im Hei­lig­kreuz. Als dort die letz­te Mie­te­rin der Ost­stras­se 5 – auch hier leb­te zu­letzt noch ei­ne WG – auf­kreuz­te, um Bas­tel­ma­te­ri­al vor­bei­zu­brin­gen, und  da­bei an­kün­dig­te, aus­zie­hen zu wol­len, kam so­fort die Idee ei­nes Ate­lier­hau­ses auf.

Denn, wie ge­sagt, das Haus an der Ost­stras­se zum Woh­nen zu ver­mie­ten, ist mit gu­tem Ge­wis­sen kaum noch mög­lich. Zu lot­te­rig ist es, ei­ne Zen­tral­hei­zung gab es nie. Aber Was­ser und Strom flies­sen noch, und auf der Rück­sei­te gibt es zu­sätz­lich ei­nen Schopf zur La­ge­rung von Ma­te­ri­al und Un­ter­stel­lung der Ve­los so­wie ei­nen gross­zü­gi­gen, von den Vor­mie­te­rin­nen lie­be­voll re­ak­ti­vier­ten und von den Künst­ler:in­nen über­nom­me­nen Gar­ten, ei­ne Feu­er­scha­le und ei­nen hei­me­li­gen Sitz­platz. Der Miet­ver­trag läuft vor­erst un­be­fris­tet. So­lan­ge die di­rekt an­lie­gen­den Häu­ser nicht gleich­zei­tig zum Ver­kauf ste­hen, dürf­te es der Stadt schwer­fal­len, das ver­win­kel­te Grund­stück zu ver­äus­sern – oder sel­ber neu zu be­bau­en.

Die alten Backöfen sind leider nicht mehr in Betrieb.

Die alten Backöfen sind leider nicht mehr in Betrieb.

Dafür ist auch im verwunschenen Hinterhofgarten wieder Leben eingekehrt. Der Frühling kann kommen!

Dafür ist auch im verwunschenen Hinterhofgarten wieder Leben eingekehrt. Der Frühling kann kommen!

So ha­ben jetzt al­so die Küns­te in den di­ver­sen Zim­mern und Kam­mern des al­ten Hau­ses Ein­zug ge­hal­ten. Im Schau­fens­ter der eins­ti­gen Bä­cke­rei im Hoch­par­terre be­grüss­te die Be­su­cher:in­nen bis vor Kur­zem ei­ne Skulp­tur von To­bi­as Bamert. In ei­ner der bei­den klei­nen Ge­mein­schafts­kü­chen sind noch die al­ten Back­öfen ein­ge­baut, «lei­der nicht mehr funk­ti­ons­tüch­tig», sagt Schel­lan­der beim Rund­gang.

Die Trep­pe hoch, zwei­mal ums Eck, be­tre­ten wir ein klei­nes Bü­ro mit zwei gros­sen Bild­schir­men. Hier be­rei­tet der an­ge­hen­de Game-De­sign-Stu­dent Olaf Fähn­le sein Port­fo­lio für die Be­wer­bung an die Zür­cher Hoch­schu­le der Küns­te vor. Auch Zeich­ne­rin Lea Le-Frei und ihr Va­ter, Li­te­ra­tur­ver­mitt­ler Gal­lus Frei, der bri­tisch-sankt­gal­li­sche Künst­ler Pe­ter Dew oder De­si­gne­rin und Il­lus­tra­to­rin Mi­ri­am Land­wehr ha­ben sich nebst wei­te­ren Kunst- und Kul­tur­schaf­fen­den im Ost­block ein­ge­rich­tet.

Be­darf nach Ate­liers ist hoch

«Die Leu­te sind ger­ne hier», sagt Schel­lan­der. Es ge­be mitt­ler­wei­le ei­ne War­te­lis­te. Ein Ver­teil­kampf um die gröss­ten Räu­me ha­be es nicht ge­ge­ben. Die kleins­te Kam­mer, in der nur ge­ra­de ein klei­ner Ho­cker und ein Mi­ni-Tisch­chen Platz ha­ben, hat Do­mi­nic Cur­se­ri, Dreh­buch­au­tor und Mu­si­ker bei Ca­ta­lyst, be­zo­gen. Wie ihn der ganz in knal­lig Leucht­rot be­mal­te Schluff zu in­spi­rie­ren ver­mag re­spek­ti­ve wie er es dar­in über­haupt aus­hält, bleibt vor­erst sein Ge­heim­nis. Er ist beim Rund­gang grad nicht an­we­send.

Die Räu­me sei­en in­ner­halb von zwei Wo­chen aus­ge­bucht ge­we­sen, be­rich­tet Schel­lan­der. Der Raum­be­darf für die frei­en Küns­te ist nach wie vor gross. So sieht es auch ein paar Blocks wei­ter beim Pool, dem Raum für das freie Büh­nen­schaf­fen, aus. Nur dass man im Ost­block 5, wo das eher stil­le kunst­hand­werk­li­che Schaf­fen Un­ter­schlupf ge­fun­den hat, nicht von Ein­spra­chen ein­ge­deckt wird. Da­für sind hier auch kei­ne öf­fent­li­chen Pu­bli­kums­an­läs­se er­laubt, eben­so we­nig kom­mer­zi­ell-ge­werb­li­che. Aber wer will schon et­was ge­gen die ei­ne oder an­de­re kunst­ori­en­tier­te «WG-Par­ty» ein­wen­den, so­lan­ge sie sich an Nacht­ru­he­zei­ten hält und sich auch sonst her­vor­ra­gend mit der di­rek­ten Nach­bar­schaft ar­ran­giert?

Weiss, wie man mit der grossen Kelle anrührt: Ostblock-5-Initiantin Bianca Schellander.

Weiss, wie man mit der grossen Kelle anrührt: Ostblock-5-Initiantin Bianca Schellander.

Jetzt mitreden:
Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Dein Kommentar wird vor dem Publizieren von der Redaktion geprüft.

Lau­te Ein­sam­keit

Jo­nas Ul­rich taucht mit sei­nem ers­ten Spiel­film in die Black-Me­tal-Welt ab. Wol­ves ist ei­ne bild­star­ke Ge­schich­te über Ein­sam­keit und das Da­zu­ge­hö­ren, vol­ler Ge­gen­sät­ze und mit et­was holp­ri­gen Dia­lo­gen.

Von  Daria Frick
001 wolves

Das Ge­dächt­nis der Zu­kunft

St.Gal­len be­wahrt nicht mehr nur 1000-jäh­ri­ge Hand­schrif­ten. Mit dem In­ter­net Ar­chi­ve Switz­er­land ent­steht hier ein Ar­chiv für Web­sei­ten, künst­li­che In­tel­li­genz und das di­gi­ta­le Ge­dächt­nis der Zu­kunft.

Von  Philipp Bürkler
2606 Internet Archive 01
Heftvorschau 06/26
archive.org, Generalverdacht, 80er-Aufbruch

Mit In­ter­net Ar­chi­ve Switz­er­land ent­steht in St.Gal­len ein Ab­le­ger des gröss­ten Ar­chivs für Web­si­ten und Künst­li­che In­tel­li­genz welt­weit. Aus­ser­dem im Ju­ni­heft: Män­ner un­ter Ge­ne­ral­ver­dacht, das gros­se St.Gal­ler 80er-Buch, das Ab­schieds­in­ter­view mit dem lang­jäh­ri­gen Kel­ler­büh­nen­chef und die Fla­schen­post aus Ve­ne­dig.

Saiten 2606 01 Cover

«Han­deln wi­der bes­se­res Wis­sen ist wie­der po­pu­lär»

Der WWF St.Gal­len wird 50 Jah­re alt. Sein Ge­schäfts­lei­ter Lu­kas In­der­maur zieht bei der Be­ur­tei­lung der ak­tu­el­len Si­tua­ti­on von Na­tur und Um­welt ei­ne durch­zo­ge­ne Bi­lanz.

Von  Reto Voneschen
2605 Redeplatz Lukas Indermaur

Freu­de am Ma­chen

«Urs Frei. A – Z» im Kunst­mu­se­um St. Gal­len ist die ers­te Re­tro­spek­ti­ve zum aus­ser­or­dent­li­chen Schaf­fen von Urs Frei (1958 – 2023). Rund 140 Ar­bei­ten ge­ben Ein­blick in ein Werk, das kaum zu fas­sen ist. Das ge­hört zu sei­ner Qua­li­tät.

Von  Ursula Badrutt
Urs frei online

Ideen für die Zu­kunft

Wie wol­len wir künf­tig le­ben und un­se­re Nah­rungs­mit­tel pro­du­zie­ren? Die Aus­stel­lung «How goes To­mor­row» der Ost­schwei­zer Künst­le­rin Clau­de Büh­ler in der Shed­hal­le in Frau­en­feld sen­si­bi­li­siert für nach­hal­ti­ge Hand­lungs­stra­te­gien. 

Von  Vera Zatti
IMG 9114

Vom Un­glück der Frau, die ihn ge­bo­ren hat

«Das Kind zu­rück­las­sen? Wie kann man so dumm und herz­los sein», schreibt der Schwei­zer Au­tor Lu­kas Bär­fuss über sei­ne Mut­ter, die kei­ne Mut­ter für ihn sein konn­te. In sei­nem neu­en Buch schaut er in die Ver­gan­gen­heit und hat Ver­ständ­nis, nicht für die Mut­ter, aber doch für die­se Frau, die nie Glück und im­mer zu we­nig Geld hat­te.

Von  Sieglinde Wöhrer
Jhqzg1tg 1 1 Stefano de Marchi

Lau­sanne-Ouchy vs. FCSG – St. Gal­len ist end­lich Cup­sie­ger!

Gaal, Gört­ler und Wit­zig schies­sen St. Gal­len zum lang­ersehn­ten Cup­sieg!

Von  SENF Kollektiv
Senf

Bis­se am Bo­den­see­ufer

Die Me­di­ka­men­ten­ver­su­che von Müns­ter­lin­gen als Teil ei­nes Vam­pir-Mu­si­cals? Auf die Idee muss man erst ein­mal kom­men. Die Büh­ne Mam­mern wagt den Ver­such. Ab 29. Mai im Zir­kus­zelt.

Von  Michael Lünstroth
Cast landscape

Zwi­schen Gleis, Ge­gen­wart und Ge­sell­schaft

Die dies­jäh­ri­ge Kul­tur­lands­ge­mein­de fin­det ent­lang der Bahn­li­nie zwi­schen Gos­sau und Was­ser­au­en statt. Es ist ein in­ter­dis­zi­pli­nä­res Ex­pe­ri­m­ent­zwi­schen Kunst, Ge­sell­schaft und Ak­ti­vis­mus. Aus­ser­dem stellt die Kul­tur­lands­ge­mein­de künst­le­risch und or­ga­ni­sa­to­risch die Wei­chen für die Zu­kunft.

Von  Philipp Bürkler
KULA Vorstand Oleksandra Tsapko

Ein Fes­ti­val für Punk­rock

Am Sams­tag fin­det in St.Gal­len erst­mals das Punk­fes­ti­val El Car­tel statt. Es soll da­zu bei­tra­gen, die Sze­ne zu stär­ken. Da­bei fehlt es ge­ra­de in St.Gal­len an Nach­wuchs.

Von  David Gadze
Yellow tales grabepunk

Wy­bora­da: Die fe­mi­nis­ti­sche Bi­blio­thek der Ost­schweiz

Seit 40 Jah­ren macht die Bi­blio­thek Wy­bora­da in St.Gal­len sicht­bar, was lan­ge fehl­te: Li­te­ra­tur von und über Frau­en. Heu­te sind Au­torin­nen und fe­mi­nis­ti­sche The­men zwar stär­ker prä­sent in der Öf­fent­lich­keit, doch die Re­le­vanz der Bi­blio­thek ist nach wie vor gross.

Von  Marion Loher
2605 Wyborada Laura Tura room

Or­ches­trier­ter An­griff ge­gen ex­ter­nen Auf­klä­rungs­un­ter­richt 

Mit ei­ner In­ter­pel­la­ti­on grei­fen SVP und EDU im St.Gal­ler Kan­tons­rat den aus­ser­schu­li­schen Auf­klä­rungs­un­ter­richt an. Und mit Un­ter­stüt­zung des «Leh­rer­netz­werks Schweiz» wol­len El­tern aus Büt­schwil ei­ne Mit­ar­bei­te­rin der Fach­stel­le für Aids- und Se­xu­al­fra­gen vor Ge­richt brin­gen. Da­hin­ter steckt ei­ne or­ches­trier­te Ak­ti­on.

Von  René Hornung
2502 Aufklaerung Badges Inv nr 1300

Brü­cke zwi­schen mu­si­ka­li­scher und sprach­li­cher Tra­di­ti­on

«Die­ci», die ita­lie­ni­sche Zahl für zehn, ist das Mot­to des dies­jäh­ri­gen Hei­den-Fes­ti­vals. Es ver­weist da­bei nicht nur auf das Ju­bi­lä­um, son­dern auch auf ei­ne kul­tur­po­li­ti­sche Hal­tung.

Von  Lilli Kim Schreiber
Heiden Festival Nicoals Senn Tom Rigney USA

Naturmuseum Thurgau

Der Grim­bart zum An­fas­sen

Von  Vera Zatti
Dachs Illustration quer def 1

Ein Ber­ner in St.Gal­len

Das St.Gal­ler Thea­ter Trou­vail­le ent­deckt den Mu­si­ker und Ju­ris­ten Ma­ni Mat­ter neu. «’S isch ei­nisch ei­ne gsy»– 90 Jah­re Ma­ni Mat­ter ver­bin­det zahl­rei­che Lie­der und li­te­ra­ri­sche Tex­te des Ber­ners zu ei­nem abend­fül­len­den Pro­gramm. Sai­ten hat mit dem Thea­ter­lei­ter Mat­thi­as Flü­cki­ger ge­spro­chen.

Von  Vera Zatti
Mani Matter Pressefoto

Ein Kurz­trip durch Schein­wel­ten

Vier Jah­re nach ih­rem De­büt keh­ren Lev Ti­gro­vich mit ei­ner neu­en EP zu­rück. Die­se han­delt von Kon­troll­ver­lust, Il­lu­sio­nen und gros­sen Ge­füh­len – und ent­hält erst­mals ei­nen Song, der nicht auf Rus­sisch ge­sun­gen ist.

Von  David Gadze
Lev Tigrovich Press Photo 4 Lena Frei

FC St. Gal­len vs. FC Thun 1:1 – Kein Sie­ger zwi­schen den bes­ten zwei Teams der Sai­son

Im letz­ten Spiel der Sai­son trifft der FC St.Gal­len auf den neu­en Schwei­zer Meis­ter aus Thun - ei­nen Sie­ger gibt es nicht.

Von  SENF Kollektiv
Senf

Phy­sik und er­schöpf­te Ma­schi­nen

Ca­li­ne Aoun in­ter­es­sie­ren die Mo­men­te der Ver­än­de­rung, die Über­gän­ge und Zu­stän­de. Ih­re Aus­stel­lung in Kunst­mu­se­um und Kunst­hal­le Ap­pen­zell wird zum En­de der sechs­mo­na­ti­gen Lauf­zeit ei­ne an­de­re sein als zu Be­ginn. 

Von  Kristin Schmidt
Kunsthalle Appenzell Caline Aoun 03 High Res RGB

Un­ter­schrift als Re­li­quie

Der 1100. To­des­tag von Wi­bora­da – In­klu­sin, Stadt­hei­li­ge und Pro­jek­ti­ons­flä­che – ist zur­zeit The­ma viel­fäl­ti­ger Ak­ti­vi­tä­ten. Zu den High­lights ge­hört ei­ne mut­mass­li­che Un­ter­schrift, zu be­sich­ti­gen in der Aus­stel­lung im St.Gal­ler Re­gie­rungs­ge­bäu­de.

Von  Peter Müller
Unterschriften2