Kategorie
Autor:innen
Jahr

Ort in Verhandlung

Damian Hohl verlässt nach bald zwölf Jahren als Programmverantwortlicher das St.Galler Konzert- und Debattenlokal Palace. Ein Gespräch über die fehlende Neugier beim Publikum, Konzerte für fünf Leute und die Kunst, am Puls der Zeit zu bleiben.
Von  Corinne Riedener
Damian Hohl, 1985, hat Kulturmanagement studiert und arbeitet noch bis Ende Oktober im Palace. (Bild: co)

Saiten: Damian, wie müssen wir uns deinen Tag im Palacebüro vorstellen?

Damian Hohl: Sehr unterschiedlich. Ich – besser gesagt wir – machen ja nicht nur das Programm, sondern leiten auch einen Betrieb. Ich erledige also auch administrative Arbeiten, beantworte Anfragen oder koordiniere den Einsatzplan.

Und hörst ständig die neuste Musik.

Ja, eigentlich den ganzen Tag lang. So versuche ich eine Art Vorauswahl zu treffen, die wir dann in der Programmgruppe besprechen. Ausserdem kommuniziere ich fast täglich mit diversen Agenturen und Managements, um die Detailplanung für die Konzerte zu machen. Manchmal kommt noch ein Getränkelieferant oder ein Elektromonteur – und ich habe natürlich regen Kontakt mit den anderen etwa 50 Mitarbeitenden des Palace. Kurz, es ist auch tagsüber viel Leben in der Bude.

Nach bald zwölf Jahren als Programmverantwortlicher verlässt du nun Ende Oktober das Palace. Traurig?

Trauer finde ich ein zu starkes Wort, Wehmut wäre vielleicht passender. Aber es ist schon ein emotionales Wellenbad, klar – obwohl ich mich natürlich freue, auf das, was jetzt kommt.

Wie hat sich das Palace über die Jahre verändert?

Einerseits hat sich natürlich das Haus stark verändert – vom Probebetrieb zu einem schweizweit etablierten Konzerthaus –, andererseits auch die Rahmenbedingungen, sprich Stadt und Gesellschaft. Heute wird ein Konzertlokal unter ganz anderen Voraussetzungen betrieben als noch vor acht oder zwölf Jahren.

Zum Beispiel?

Das Freizeitverhalten hat sich stark verändert, aber auch das Kulturangebot vervielfältigte sich. Der musikalische Hunger wird heute nicht mehr unbedingt beim Entdecken einer unbekannten Band im Stammclub nebenan gestillt, sondern zum Beispiel mit einem unkomplizierten Städtetrip zum Konzert einer Lieblingsband. Und es sind auch die grossen globalen Themen wie Digitalisierung, Medienkrise, Mobilität oder Migration. Das alles wirkt sich auch aufs Palacebetrieb aus bzw. auf das Programm.

Ihr veranstaltet nebst den Konzerten auch Lesungen, Diskussionsrunden, Filmabende und vieles mehr – das Geheimrezept für einen zeitgenössischen Kulturort?

Unbedingt. Da hat das Palace auch einige Dinge vorweggenommen, denke ich. Der Zuspruch für die Erfreuliche Universität zum Beispiel ist seit Jahren sehr gross. Unser Programmmix ist ein sehr taugliches Modell, wie man sich auch als Konzertlokal ins Zentrum gewisser zeitgenössischer Fragen stellen kann.

Das Palace ist bekannt für musikalische Bijoux, auch wenn manchmal nur zehn oder zwanzig Leute kommen. Manche sagen, es sei «zu progressiv» für eine Stadt wie St.Gallen. Was entgegnest du?

(lacht…) Dass das teilweise wohl stimmt. Es war ja immer unser zentraler Anspruch, ein progressives Programm zu machen, gerade auch im musikalischen Bereich. Vieles, das künstlerisch ein bisschen unbequem ist, geht heute leider unter, wird an den Rand gestellt. Wir können und wollen es uns leisten, ab und zu Konzerte für nur eine Handvoll Leute zu machen. Aber es ist schon manchmal ein Kampf, weil dann schnell die Frage nach der Daseinsberechtigung kommt, nicht nur von aussen, sondern auch bei uns Programmverantwortlichen. Kommt hinzu, dass dieser inhaltlich hohe Anspruch von aussen auch als Eintrittshürde wahrgenommen werden kann. Das versuchen wir aber mit anderen Konzerten und Programmpunkten, die ein breiteres Publikum ansprechen, auszugleichen.

Du sprichst vom «Gerücht», dass das Palace «zu elitär» oder «zu abgehoben» sei…

Das hat auch mit dem Raum zu tun. Er ist zwar schön und einmalig, teilweise aber etwas schwierig: Mit den Kinosesseln und der starken Ausrichtung auf die Bühne hat es schon hin und wieder etwas von Frontalunterricht – was natürlich alles andere als zeitgemäss ist für ein Kulturlokal mit all den gefragten Ansprüchen an Interdisziplinarität und Partizipation. Diese «Logik des Hauses» versuchen wir aber immer wieder zu durchbrechen. Beim Konzert von Joasihno etwa befanden sich Band und Publikum auf der Bühne, der Vorhang war zu, der Einlass erfolgte über die Kellerräume. Auch wollen wir ein offenes Haus sein: Fast die Hälfte unserer Angebote ist kostenlos, wir machen immer noch viele Tanzveranstaltungen und haben seit zwölf Jahren keine Türsteher. Für mich ist das nicht abgehoben.

Immer wieder beklagen sich Clubbetreiber, dass die Gäste zunehmend wegbleiben. Wie schätzt du die Situation in der Stadt ein?

Wir würden uns wünschen, dass das Publikum wieder neugieriger wird. In den letzten Jahren hat man schon gespürt, dass die Bereitschaft, sich mal zwei Stunden Musik auszusetzen, die man vielleicht noch nicht kennt und unter Umständen einige Konzentration beansprucht, gesunken ist. Das ist schade. Wir bekommen im Palace zudem seit Jahren stark zu spüren, dass viele unserer potenziellen Gäste die Stadt studien- oder berufsbedingt verlassen.

Man setzt als Konzertveranstalter also lieber auf das Bewährte und holt dieselben Rapper noch ein fünftes und sechstes Mal, statt etwas Neues zu wagen.

Für die anderen kann ich nicht sprechen, aber wir im Palace strecken uns schon auch nach dem Machbaren. Oder wir überlegen uns zweimal, ob wir dieses oder jenes Konzert wirklich veranstalten. Schlussendlich müssen halt auch die Zahlen stimmen. Zudem ist es nicht gerade angenehm, sich gegenüber den Künstlerinnen oder dem Management für ein zu kleines Publikum rechtfertigen zu müssen.

Auf Wiedersehen, Adios und Au revoir – das grosse Stimmungsfass mit Überraschungsgästen:
27. Oktober, 22 Uhr, Palace St.Gallen.

Damians «Maximum Extended Palace Love»-Playlist aus 12 Jahren mit 288 Songs: hier.

Das Palace ist auch eher harzig in die letzte Saison gestartet, konnte sie aber dank grossen Konzerten von Faber, Crimer, Danitsa und Züri West doch noch sehr erfolgreich beenden. Zufrieden mit diesem «Mittelweg»?

Ja. Diese Konzerte wurden zuvor in der Programmgruppe zwar auch kontrovers diskutiert, aber schlussendlich ist es immer auch ein Abwägen zwischen eigenem und öffentlichem Interesse. Wir konnten jedenfalls hinter allen unseren Konzerten stehen. In diesem Zusammenhang muss man auch sehen, dass sich die Funktion eines Bookers verändert hat in den letzten Jahren. Als Programmverantwortlicher habe ich heute nicht mehr die starke Filterfunktion wie noch vor sieben oder acht Jahren. Heute, wo alles jederzeit und überall verfügbar ist, herrscht ein viel demokratischeres Verständnis dessen, was öffentliches Interesse generieren soll oder nicht.

Deine Nachfolger sind Fabian Mösch und Johannes Rickli. Wäre es nicht höchste Zeit für eine Frau an der Spitze des Ladens?

Auf jeden Fall! Wir sind uns auch durchaus bewusst, dass in der Genderfrage ein Ungleichgewicht herrscht.

Zumindest in der Organisation, das Palaceprogramm ist diesbezüglich progressiver.

Genau. Und wir finden es wichtig und richtig, dass sich die Genderfrage auch in der Struktur niederschlägt. Zum Anstellungsprozess kann ich nicht viel sagen, da ich nicht involviert war, aber ich weiss, dass es ein sorgfältiger Prozess war und das Kriterium Gender mit berücksichtigt wurde. Schlussendlich ging die Stelle an die Person mit den Fähigkeiten, die am besten zum Jobprofil passten.

Was wünschst du dem Palace und seinem neuen Team?

Ich wünsche Fabian, Johannes und all den anderen, die sich im Palace engagieren, dass die Bude weiterhin lebendig und «ein Ort in Verhandlung» bleibt. Dass sie am Puls der Zeit bleiben, sowohl künstlerisch als auch in gesellschaftlichen Fragen. Und wie schon gesagt, wünsche ich dem Palace wieder ein neugierigeres Publikum.

Hast du Wünsche an die Stadt?

Ohne die Unterstützung von Stadt und Kanton könnten wir gar nicht arbeiten. Insofern ist das Palace momentan gut aufgestellt. Ich würde mir aber wünschen, dass man die Rahmenbedingungen der Kulturschaffenden generell etwas genauer anschaut. Nach dem kulturellen Aufbruch vor fünf bis zehn Jahren scheint man sich heute etwas auf dem Erreichten auszuruhen. Das hat auch damit zu tun, dass die öffentlichen finanziellen Mittel im Moment eher knapp sind, vor allem für die freie Szene und die kleineren Kulturinstitutionen. Auch fehlen Strukturen, mit denen man Kunst- und Kulturschaffende zeitgemäss fördern kann. Man muss mehr in Plattformen und Netzwerken denken – und etwas wegkommen von der Raumdiskussion.

Zum Schluss darfst du dich noch outen: Was hörst du privat, das du nie auf die Palace-Bühne lassen würdest?

(lacht…) Da müsste ich länger studieren! Auf Anhieb kommt mir Lana Del Rey in den Sinn. Die meisten anderen sind tot.

Jetzt mitreden:
Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Dein Kommentar wird vor dem Publizieren von der Redaktion geprüft.

Ein Wer­den­ber­ger Po­lit­star – lau­fend, stri­ckend, stets ge­er­det

Mit Hil­de­gard Fäss­ler (1951–2026) ver­starb kurz vor ih­rem 75. Ge­burts­tag ei­ne der pro­fi­lier­tes­ten Ost­schwei­zer Po­li­ti­ke­rin­nen an den Fol­gen ei­ner schwe­ren Er­kran­kung. Nach­ruf ei­ner lang­jäh­ri­gen Weg­ge­fähr­tin.

Von  Käthi Gut
P8262285

Wo Kunst ent­steht

Ver­steckt im Sit­ter­tal pro­du­ziert die Kunst­gies­se­rei Wer­ke re­nom­mier­ter Künst­ler:in­nen. Da­bei gilt es oft, Neu­es aus­zu­pro­bie­ren und Lö­sun­gen zu fin­den – mit Zu­cker, Wachs und na­tür­lich Me­tall. Sai­ten er­hält ei­nen Ein­blick in das ver­rück­te Schaf­fen am Ran­de St.Gal­lens.

Von  Daria Frick , Bilder:  Andri Vöhringer
260708 Sitterwerk Andri Voehringer 11

FC St.Gal­len vs. Ben­fi­ca 2:1 – St.Gal­len schafft die Sen­sa­ti­on!

Der FC St.Gal­len ge­winnt ge­gen den haus­ho­hen Fa­vo­ri­ten aus Lis­sa­bon mit 2:1. Die gröss­te Sen­sa­ti­on, die die­ses Sta­di­on je ge­se­hen hat. Das Spiel zum Nach­le­sen im SENF-Ti­cker.

Von  SENF Kollektiv
Senf

Die un­ver­zicht­ba­ren Som­mer­tipps – Teil 4

Bis zum En­de der Som­mer­fe­ri­en prä­sen­tiert Sai­ten wö­chent­lich Kul­tur­tipps aus der Re­gi­on. Teil 4: Cy­prien Gail­lard – «When you ex­pect flu­tes, it whist­les», «Komm Glüückck» und Je­re­my Reeds Buch Du stirbst nur zwei­mal – Ein Syl­via Plath-/Vic­to­ria Lu­cas-Ro­man.

Von  Redaktion Saiten
260708 Sommertipps Emma Kunzs grotte copy

Kolumne: Heppelers Bestiarium

Flip­per im Mi­li­tär­dienst

Von  Jeremias Heppeler

Bad­hüt­te Ror­schach: Re­kon­struk­ti­on bis zum Tür­schar­nier

Die Bau­plä­ne sind ge­zeich­net, das Bau­ge­such liegt zur Vor­prü­fung bei der Stadt – doch noch ist ei­ni­ges rund um den Wie­der­auf­bau der Ror­scha­cher Bad­hüt­te zu klä­ren. Was pas­siert zum Bei­spiel mit all den an­ge­ros­te­ten und teils ver­bo­ge­nen Schar­nie­ren, Schlös­sern und an­de­ren Ei­sen­tei­len, die die Tau­cher aus dem See her­auf­ge­bracht ha­ben?

Von  René Hornung
Badhuette rorschach

«Sie wis­sen, dass ih­nen Ge­fäng­nis oder der Tod droht, wenn sie an Pro­tes­ten teil­neh­men. Und sie tun es trotz­dem.»

Moh­sen Ma­sou­di ist 2022 aus dem Iran in die Schweiz ge­flo­hen. Heu­te lebt er in Stein AR und ist Teil der Exil-Op­po­si­ti­on. Er er­zählt, war­um es die Schlies­sung der ira­ni­schen Bot­schaft braucht und was sich mit den Pro­tes­ten An­fang Jahr ver­än­dert hat.

Von  Matthias Fässler , Bilder:  Sara Spirig
260708 Redeplatz Mohsen Masoudi

Ein Pi­ra­ten­schiff am Bo­den­see­ufer

Das See-Burg­thea­ter macht aus sei­ner Pi­ra­tin­nen­ge­schich­te Die Le­gen­de von An­ne Bon­ny ein akro­ba­ti­sches Spek­ta­kel vom Feins­ten. Bei al­ler Som­mer­thea­ter-Leich­tig­keit hät­te man aber doch ein biss­chen mehr Eman­zi­pa­ti­ons­ge­schich­te er­war­tet.  

Von  Maria Schorpp
Piratencrew Bildnachweis Ilja Mess

Ei­ne ein­ma­li­ge Ge­burts­tags­par­ty

Zu sei­nem 20. Ge­burts­tag hat das Kul­tur­fes­ti­val am Wo­chen­en­de Bands aus St.Gal­len und der Re­gi­on zu ei­nem zwei­tä­gi­gen Kon­zert­fest ein­ge­la­den. Die­ses war so viel­fäl­tig wie ge­lun­gen – auch we­gen der Idee, Co­vers aus der Grün­dungs­zeit des Fes­ti­vals in die Sets ein­zu­bau­en. 

Von  David Gadze
Kulturfestival 20 Jahre Jubilaeum 2026 Kasimir Hoehener

Bregenzer Festspiele

Mehr als die See­büh­ne: Ent­de­ckun­gen an den Bre­gen­zer Fest­spie­len

Von  Nathalie Grand
Pressetag broucek anjakoehler 260236

Die un­ver­zicht­ba­ren Som­mer­tipps – Teil 3

Bis zum En­de der Som­mer­fe­ri­en prä­sen­tiert Sai­ten wö­chent­lich Kul­tur­tipps aus der Re­gi­on. Teil 3: «Was der Kai­ser noch sah», Olaf Breu­ning – «Hu­mans» und Oria­na Bruseghi­ni  – Das ver­las­se­ne Ret­tungs­boot. 

Von  Redaktion Saiten
260708 Sommertipps Colazione Sull Erba Pfister Noemi copy

Von Mo­de und Kör­pern

Wie setzt Fo­to­gra­fie Mo­de in Sze­ne? Und wer fo­to­gra­fiert da­bei ei­gent­lich wen? Das Tex­til­mu­se­um St.Gal­len gibt mit «Mi­se en Scè­ne» Ein­bli­cke in 120 Jah­re Mo­de­ge­schich­te. Es ist die letz­te Schau vor dem Mu­se­umsum­bau. 

Von  Vera Zatti
TMF 22 4 1 V

«Ich ma­che das für al­le, die auf ei­nen Ent­scheid war­ten.»

Seit elf Ta­gen be­fin­det sich Ve­lat Ay­din vor dem Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richt in St.Gal­len im Hun­ger­streik. Im Ge­spräch mit Sai­ten er­zählt der Kur­de, wo­her er kommt und wes­halb po­li­ti­scher Ak­ti­vis­mus so wich­tig ist.

Von  Daria Frick
DSC 6579

Lus­ti­ges Mas­sen­ar­ten­ster­ben

Die St.Gal­ler Fest­spie­le sind vor­bei. Oper war in­door, draus­sen im Stadt­park spiel­te die End­zeit­ko­mö­die Pla­net B. Näh­me man die Bot­schaft des Stücks ernst, müss­te die Fest­spiel-Oper auch künf­tig res­sour­cen­scho­nend drin­nen blei­ben.

Von  Peter Surber
Festspiele planet b tanja dorendorf 1095

Zwi­schen Pon­gal und Turn­ver­ein

Sin­du­jan* lebt schon sein gan­zes Le­ben in der Schweiz. Die Ein­bür­ge­rung ist fast ab­ge­schlos­sen, war aber mit ho­hen Kos­ten und ei­nem un­an­ge­neh­men Ge­spräch ver­bun­den.

Von  Andi Giger
260707 Saiten 0807 08

Ei­ne kur­ze In­dus­trie­ge­schichg­te des Sit­ter­tals

Be­vor die Kunst Ein­zug hielt, war das Sit­ter­tal in­dus­tria­li­siert. Hier wur­de ge­stickt, ge­wirkt, ge­färbt, mer­ceri­siert – aber auch ge­streikt und ge­liebt.

Von  István Scheibler
260708 Sitterwerk Industriegeschichte Das Sittertal zu Zeiten der Motorenstickerei Rittmeyer Staatsarchiv W 054 51 D 8

Kolumne: Stimmrecht

Wer ist die ukrai­ni­sche Dia­spo­ra?

Von  Liliia Matviiv

Die un­ver­zicht­ba­ren Som­mer­tipps – Teil 2

Bis zum En­de der Som­mer­fe­ri­en prä­sen­tiert Sai­ten wö­chent­lich Kul­tur­tipps aus der Re­gi­on. Teil 2: Ki­nok-Open-Air, So­lar­ki­no, Chris­ta Nä­her – «Ex­cess», Li­ving Mu­se­um, Pool­bar Fes­ti­val, Die Le­gen­de von An­ne Bon­ny und SP-Spa­zier­gän­ge. 

Von  Redaktion Saiten
260708 Sommertipps 7 The Long Seat

Wie ein Fisch im Was­ser

In der Kunst­ka­bi­ne bei der St.Le­on­hard-Brü­cke in St.Gal­len stel­len bis Sep­tem­ber vier Per­so­nen mit Be­ein­träch­ti­gung ih­re Kunst aus. Den An­fang macht Son­ja Lip­pu­ner mit ih­rer «Roll­stuhl­kunst».

Von  Roman Hertler
Whats App Image 2026 07 01 at 22 09 10

«Kul­tur ist nicht de­mo­kra­tisch, aber zen­tra­le Grund­la­ge der De­mo­kra­tie»

Die Kunst­gies­se­rei St.Gal­len und die Stif­tung Sit­ter­werk strah­len weit über die Re­gi­on hin­aus. Fe­lix Leh­ner, Grün­der und Lei­ter der Kunst­gies­se­rei, Ge­schäfts­lei­tungs­mit­glied Till Jäck­li so­wie Pa­tri­cia Hart­mann, Co-Lei­te­rin der Stif­tung Sit­ter­werk, spre­chen im In­ter­view über die letz­ten 40 Jah­re, ak­tu­el­le Her­aus­for­de­run­gen und Zu­kunfts­plä­ne.

Von  Daria Frick  und  David Gadze
260708 Sitterwerk Andri Voehringer 01