Hans, 18. Juli 2012 um 16:38 Uhr es flogen auch Glasflaschen gegen die Polizisten, welche nur ein Baseballcap anhatten, als diese den Lautsprecher mitnahmen, solche Menschen sind eindeutig dumm
Linus, 18. Juli 2012 um 10:36 Uhr An Patrik. Laut anwesenden kippte die Stimmung als die Polizei in die Menge Schritt und den Partygängern die Lautsprecher wegnahm. Danach flogen PET-Flaschen und Bierdosen in Richtung Polizei. Eine halbvolle Flasche traf einen Polizisten. Es gab vereinzelt Schlägereien in der Menge. Ein gezieltes Angreifen und eine Deeskalation wäre meiner Meinung nach da hilfreicher als mit einer Hunderschaft gepanzerter Polizisten vor die Menge zu stehen und mit Tränengas und Gummigeschoss auf Schaulustige und wahllos in die Menge zu schiessen. Das traf genauso unbeteiligte. Die Kritik am Polizeieinsatz im Blog finde ich gerechtfertigt. Die Polizei schuf mit ihrem Auftreten eine Situation, die nicht so eskalieren hätte müssen.
Daniel, 18. Juli 2012 um 09:07 Uhr Abgesehen von der einseitigen Einleitung ein guter Blog, isnb. das Interview. Die Logik, dass eine alkoholgetränkte Stimmung zwangsläufig zu Aggressionen gegenüber den (despektierlich genannten) Robocops führen soll, spricht für sich selber: Alkoholexzess = Gewaltexzess! Die Umstände sind leider nahezu egal, das eine führt nicht selten zum anderen. Und die Häufigkeit dürfte dank der endlosen Party aka 7x24 h - Gesellschaft eher zu- als abnehmen. Ausserdem stellt sich doch auch die Frage, was der "harte Kern" vor hatte: friedliches Feiern und Party (braucht keine Masken und Vermummung, ebenso keine Eisenstangen, die wohl nicht einfach so auf dem Marktplatz herum liegen) oder "die Sau rauslassen", auf Kosten der Allgemeinheit. Der Schaden von 50'000 ist nicht gerade wenig. Ob da wirklich der Polizei die Schuld gegeben werden kann? Was wäre ausserdem passiert, wenn ein so mutiger Calatrava-Bezwinger wirklich einen Stromschlag oder eine andere ernsthafte Verletzung erlitten hätte? Natürlich wäre er nicht selber daran schuld gewesen, sondern alle anderen. So empfinde ich wenigstens die Entwicklung hinsichtlich Eigenverantwortung in unserer Gesellschaft. Bleibt zu hoffen, dass beide Seiten lernen: die Partygänger, dass es für ein friedliches Zusammenleben ein gewisses Mass an Ordnung und Regeln geben muss, die Politik und die Polizei, dass es Freiräume für dei Jugend braucht und eine Einsatzdoktrin von Zeit zu Zeit überdacht und angepasst werden muss.
Patrik, 18. Juli 2012 um 05:15 Uhr Wenn ich die Mitteilung der Stadt St. Gallen und den Bericht im Tagblatt richtig gelesen habe, eskalierte die Party schon vor dem Eingreifen der Polizei durch Sachbeschädigungen, Besteigung der Calatrava-Halle und mehrere Schlägereien. Die Polizei hatte also mit der "Eskalation" rein gar nichts am Hut. Dass die Polizei bei solchen Vorfällen einschreitet oder versucht zu schlichten, ist ihr reiner Job.