Wunschliste für den Wahlkampf

Frei, Huwiler, Jans, Königer – der Wahlkampf um die Nachfolge im St.Galler Stadtrat hat begonnen. Es gibt da ein paar Themen, die unbedingt behandelt werden müssten.
Von  Andreas Kneubühler

Die FDP schickt Barbara Frei und Marco Huwiler ins Rennen. Die SP hat heute Montag Doris Königer und Peter Jans vorgestellt. Die Parteiversammlungen von FDP und SP werden am 2. Juli übe die Kandidaturen entscheiden. Danach ist aber zuerst Sommerpause. Irgendwann im Frühherbst beginnt dann das bisschen Wahlkampf. Am 30. November wird bereits abgestimmt.

Es gibt ein paar Fragen, die bis dahin unbedingt beantwortet werden sollten.

Hier eine erste Tranche:

Mit welchem Signal soll die Kultur gestärkt werden – wenn schon dem «Tagblatt» die Kulturhauptstadt der Ostschweiz keine eigene Seite mehr wert ist?

Welche Beschlüsse von Fit13plus sollten schnellstens rückgängig gemacht werden?

Wie kann man den Stadtpräsidenten dazu bringen, sich im Kantonsrat für seine Stadt einzusetzen und nicht immer bloss wie ein FDP-Parteisoldat für jedes neue Sparpaket zu stimmen?

Wie soll die Stadt generell mit dem rechtsbürgerlichen und fortschrittsfeindlichen Kanton umgehen? Austreten? Zusammen mit Rorschach und dem Fürstenland bis Wil einen eigenen gründen?

Es ist einfach gegen den A1-Anschluss auf dem Güterbahnhof-Areal zu sein. Wie aber kann der Ausbau der Stadtautobahn verhindert werden, der vor allem den Autopendlern in die Tiefsteuer-Gemeinden der Agglomeration etwas bringt?

Wann wird die erste autofreie Wohnüberbauung in der Stadt gebaut? Mit dem Güterbahnhofareal ist der Standort bereits bekannt.

Die Bevölkerung der Stadt St.Gallen hätte nach dem Aus der Geothermie gerne ein neues grosses Pionierprojekte, das ruhig auch etwas kosten darf. Welches?

Fortsetzung folgt, Vorschläge werden dankend entgegengenommen.

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Senf