Ursula, 21. Juli 2015 um 16:14 Uhr An der Hochschule für Soziale Arbeit in Siders/Sierre gibt es ein ganzes Modul mit dem Titel 'kritisches Denken' in dem sich die Studierenden mit Ideologien, religiösen und politischen Positionen, sog. Sekten, Verschwörungstheorien etc. auseinandersetzen und diese im Verhältnis zu ihrer Berufsethik und ihrer persönlichen, privaten Einstellung diskutieren. Und das im konservativen Wallis!
Studierendenorganisation SOSA - Umgang mit Diversität - Wie weiter : SOSA, 30. April 2015 um 22:15 Uhr … ein Saiten-Bericht vom 30. März 2015 medial hohe Wellen geschlagen hat, berichtet das Portal einen Monat später erneut über die …
1. Runde Austausch "Umgang mit Diversität" - SOSA : SOSA, 21. April 2015 um 21:16 Uhr … angesprochenen Diskriminierungsvorfälle sowie vor dem Hintergrund der medialen Aufmerksamkeit in Saiten und 20 Minuten luden Rektor Sebastian Wörwag, Fachbereichsleiterin Barbara Fontanellaz und …
D., 18. April 2015 um 02:18 Uhr Nun Sarah, mit deiner Einteilung in gut und schlecht hast du dein Urteil bereits kundgetan. Ob du das willst oder nicht. Du findest Homosexualität "nicht gut". Ich finde es einfach schlecht, wie du zuerst urteilst und dich dann hinter deinem Wunsch nach Urteilsfreiheit versteckst. Du kannst einen homosexuellen Menschen in dieser Diskussion nicht von seiner Sexualität trennen. Genau diese ist ja anscheinend auch im Jahr 2015 noch Stein des Anstosses und Grund zur Diskriminierung seitens fanatischer Christen und Kleingeistern. "Ein Mensch soll nicht nach seinen Taten beurteilt werden." Soll er denn überhaupt beurteilt werden? "Es gibt mindestens genau so viele Christen die behinderte, Ausländer, homosexuelle etc. von Herzen gern haben und auch auf professioneller Ebene mit Ihnen arbeiten können, wie es die genannten “strenggläubigen Christen gibt?" Ist das jetzt einfach so ein Bauchgefühl von dir, d.h. meinst du mit annehmen, dass einfach irgendwelche Annahmen getroffen werden? Sind die fanatischen Christen nicht eher in der Minderheit? Oder gibt es gar genau so viele schwule und lesbische und hetero- und bisexuelle ... Christen, welche schwule und lesbische und hetero- und bisexuelle Behinderte, schwule und lesbische und hetero- und bisexuelle ... Ausländer und schwule und lesbische und hetero- und bisexuelle ... Christen von Herzen gern haben? Beim erwähnten Grundlagenpapier, geht es darum, dass die FHS als Institution ihre Haltung in Bezug auf Religion, Alter, Geschlecht oder Herkunft bekannt gibt. Überraschend, dass dies erst jetzt in Angriff genommen wird! Es geht also darum Haltung zu beziehen. Und mir scheint, als möchtest du es gerne allen Seiten recht machen, damit dich alle von Herzen gern haben können.
Sibille, 9. April 2015 um 10:50 Uhr Diesem repressiven Verständnis von Toleranz setze ich den folgenden Artikel von Herbert Marcuse entgegen: http://tu-dresden.de/die_tu_dresden/fakultaeten/philosophische_fakultaet/iph/prphd/breitenstein/mat/ws07/marcuse_repressivetoleranz.pdf Der Aufsatz ist zwar etwas älter - aber dennoch hochaktuell!! Insofern kann ich das Anliegen der Studierenden, die ein Haltungspapier und den kritischen Diskurs einfordern, nur unterstützen!
Thommen_65, 6. April 2015 um 20:43 Uhr Wer in der Welt herum schauen kann, sieht ohne Scheuklappen sehr gut, was der liberale Markt als Gott in der Welt anrichtet! Der liberale Markt profitiert natürlich unermesslich davon...
Die religiöse Freiheit, 5. April 2015 um 09:41 Uhr … St. Gallen von strenggläubigen Freikirchler homophob beleidigt. Autor Urs-Peter Zwingli weist auf saiten.ch auf die heikle Situation von Doppelrollen – Gläubiger und Sozialarbeiter – hin und …
HP, 3. April 2015 um 15:32 Uhr gesehen... super Film !! =) Das andere "Problem" herrsch wohl in vielen Ausbildungsstätten / Berufsgruppen... und ist m.E. viel komplexer als dass dieses über ein Papier gelöst weren kann..
Einladung zum Austausch “Umgang mit Diversität” : SOSA, 2. April 2015 um 19:35 Uhr … letzten Tagen zum Thema Diskriminierungen und Umgang mit Diversität (siehe dazu die Beiträge in Saiten und 20minuten), laden wir Sie herzlich zu einem offenen Austausch ein. Im Rahmen dieser …
pete, 2. April 2015 um 18:50 Uhr Ich bin Christ ("Freikirchler") und im Abschluss meines Studiums als Sozialarbeiter. Ich kann dem Statement von Sarah nur zustimmen. Ich habe im Rahmen eines Moduls im Studium Stellung bezogen zur Debatte "Fremdplatzierung von Kindern bei frommen Pflegeeltern" (war eine Blickschlagzeile). Es wurde konstruktiv diskutiert und jeder konnte seine Meinung kundtun. Ich erlebe immer wieder grosse Ungewissheit und Vorurteile gegenüber Christen, welche z.T. auch von einseitigen Medienberichten gefördert werden. Ich finde es auch wichtig, dass hier der Dialog gefördert wird. Es gibt ja auch ganz viele "Nichtchristen" mit ganz verschiedenen Wertevorstellungen, welche in einem Meinungsmainstream / Wertepluralismus versinken. Ich habe generell an der Schule für Soziale Arbeit kaum Wertediskussionen erlebt im Unterricht, hätte es aber geschätzt, wenn hier mehr Austausch stattgefunden hätte, natürlich in einem sinnvollen Rahmen. Dass es verschiedene Haltungen, Wertevorstellungen, Welt- und Menschenbilder gibt, wird sich wohl auch durch einen Dialog nicht ändern, aber das Verständnis kann gefördert werden. Man darf sich auch mal auf die Füsse stehen, wir Christen werden gelehrt, "alles was ihr tut, geschehe in Liebe". Wir bleiben Lernende.
Strenggläubige Studierende an Fachhochschulen | Masoneria357, 2. April 2015 um 16:38 Uhr … Studierendenorganisation beklagt, dass die Schulleitung das Problem über Jahre nicht angepackt hat.http://www.saiten.ch/die-fhs-muss-sich-endlich-mit-religioesen-studierenden-auseinandersetzen/ (adsbygoogle = window.adsbygoogle || []).push({}); Source …
Xenia und Martina, 2. April 2015 um 16:28 Uhr Wir verfolgen das Thema interessiert verstehen aber deinen Kommentar nicht.
Ostli, 1. April 2015 um 10:29 Uhr Und du glaubst es gibt keine Christen am Gymnasium? Oder glaubst du das ein bisschen Schulunterricht den Glauben einfach «wegtherapiert». Du lebst tatsächlich in einer anderen Welt als die meisten «strenggläubigen» Christen wenn du derart an unser Schulsystem glaubst ;-) btw. ich habe an der FHS grade letzte Woche mit einer jungen Frau (mit gymnasialer Matura) genau zu dem Thema eine etwas hitzige Diskussion geführt... Dein Argument ist also so was von nichtig. Unser Schulsystem fördert einiges, aber kritisches Denken gehört bestimmt NICHT dazu.
stefan, 1. April 2015 um 09:33 Uhr Herr Raphael, was bitteschön hat Ihre Einstellung zu den "Formalwissenschaftlern und Paragraphenreiter" mit dem hier diskutierten Thema zu tun? Einfach mal die Gelegenheit nutzen um über die Sozis herziehen?
stefan, 1. April 2015 um 09:26 Uhr Ach, ein Gymnasium-Abgänger ist dann also befreit von religiösen Ansichten? Chemie/Physik-Kenntnisse führen zu einer Abkehr vom Glauben? Ich kann Ihrer Argumentation nicht folgen. Meiner Erfahrung nach ziehen sich homophobe Einstellungen durch alle Alters- und Bildungsklassen. Das ist kein reines Freikirchen-Problem, obwohl sich das in diesen Kreisen wohl besonders auffällig zu manifestieren scheint. Diskriminierungen gehören grundsätzlich diskutiert und im Extremfall sanktioniert, egal von wem oder aus welcher Glaubensrichtung diese geäussert werden.
raphael, 1. April 2015 um 09:15 Uhr sozialarbeiter sind meistens eh nur formularwissenschaftler und paragraphenreiter. die soziale arbeit mit ihren ämtern, sind nur ein instrument, die soziale revolution zu schüren, und somit gehhilfen für den liberalen markt gedanken, welcher alleine kaum fähig wäre, einer gesellschaft einen sicheren fortgang zu gewährleisten. die welt versinkt in scheinheiligkeit und erntet desinteresse..
Thommen_65, 31. März 2015 um 20:58 Uhr Ich war der erste, der ca. 1974 das Thema Homosexualität in die Verbandszeitschrift Soziale Arbeit setzte, aus der Schwulenbewegung heraus! Es kann nur eine Auseinandersetzung mit den Religiösen geben, indem ein Kurs über die Geschichte der Religiösitäten angeboten wird! Glauben hat eine Geschichte und diese gehört dazu! Es gibt übrigens Bereiche, die von den Religiösen bewusst nicht angesprochen werden, genauso, wie nie über David und Jonathan gepredigt wird, oder den Lieblingsjünger Johannes! Neben den Homosexuellen gibt es ja noch andere Naturwidrigkeiten, die weggebetet werden könnten. Und wie steht es um die Zusammenhänge von Alkoholismus, Entzug und Glaubenseifer? Also seid nicht so fantasielos! Grüsse von Peter Thommen_65, Schwulenaktivist im Kleinbasel
Oliver Braunschweiger, 31. März 2015 um 20:11 Uhr Und wer soll das bitte unterrichten? Leider wettern die Dozenten an dieser Schule selber gerne gegen die Naturwissenschaften um die eigene Ideologie mittels Pseudo- und Geisteswissenschaften recht zu fertigen. Aus meiner Sicht passen die Evangelikalen sehr gut in diesen Studiengang.
Paul, 31. März 2015 um 18:55 Uhr Die FHSG sollte sich mal überlegen, was Soziale Arbeit bedeutet. Ein Blick auf die Aufnahmekriterien und Ausschlussregelungen reichen, um zu wissen, dass dort keine autonome Menschen augebildet werden, die dann gestärkt durch die Ausbildung, Hilfe zur Selbsthilfe anbieten können. Die Schuld auf die FHSG zu schieben wäre aber sehr plump! Schuld ist das Bildungssystem (und ggf. das sich die Leitung der FHSG nicht dagegen stellt), welches nicht auf die Entwicklung des einzelnen Menschen, sondern die Selektion ausgerichtet ist. Wenn 100 Studenten einen ganzen Vormittag in einer Vorlesung sitzen und auf ihren Iphones die interessantere Aussenwelt suchen, frage ich mich: Was könnten die 100 Personen in der Welt bewirken, wenn Sie den gelassen werden... Teillüsung: Die FHSG-Leitung könnte ihren Fehler einsehen und auf einmalig Fr. 500.-- Lohn verzichten, diesen an zum Beispiel (www.dubistdu.ch) spenden und so ein deutliches Zeichen geben, wie man das Thema Homosexualität angeht. Das wäre Soziale Arbeit.
MM Jr., 31. März 2015 um 18:22 Uhr Das Problem löst sich ganz einfach. Die geschätzten Damen und Herren des sozialen Studienganges besitzen wohl zu wenig Wissen im Bereich der Naturwissenschaften und Evolutionslehre. Also entweder die Zulassungs-Bedingungen erschwerten (mindesten gymnasiale Matura) oder den Pflichtmodul-Katalog erweitern mit Grundkursen in Biologie, Chemie, Physik und/oder Evolutionstheorie, damit diese Menschen verstehen wie unsere Welt funktioniert - da scheint es Lücken zu geben. Mit diesem Background sind sie dann auch fähig ihre heiligen Schriften kritisch zu hinterfragen, neu zu interpretieren oder sogar zu Grabe zu tragen.
Schull, 31. März 2015 um 08:34 Uhr Aus irgendeinem Grund sind Freikirchler, Freikirchler. #notthesmartest
Sarah, 31. März 2015 um 00:03 Uhr Spannender Bericht. Als bekennende Christin trage ich gerne meine Haltung zur Diskussion bei; was da passiert ist (Diskriminierung) finde ich absolut falsch. Ich stehe voll und ganz hinter den Werten von meinem Glauben, aber der absolute Grundsatz ist Annahme und Liebe gegenüber unseren Mitmenschen. Ich finde Homosexualität nicht gut, habe aber nicht das Recht Homosexuelle zu verurteilen (und das möchte ich auch nicht). Im Gegenteil, wichtig ist der Mensch, nicht das was er tut. (Im Glauben genauso wie in der Sozialen Arbeit). Problematisch ist, dass ich mich durch solche Berichte (gleich wie die genannten homosexuelle Studenten, nur auf ihre Secualität bezogen ) verurteil/abgelehnt fühle. Wir dürfen nicht stigmatisieren. Es gibt mindestens genau so viele Christen die behinderte, Ausländer, homosexuelle etc. von Herzen gern haben und auch auf professioneller Ebene mit Ihnen arbeiten können, wie es die genannten "strenggläubigen Christen" die aus diesem Bericht als Problemgruppe hervorgehen, gibt. Leute, wir Formen die Geselllschaft! Unsere Lebenshaltung sollte durch Annahme geprägt sein (insbesondere bei uns Sozis)! Nicht durch gegenseitige Fehlersuche und Schuldzuweisungen. Egal ob Christ, Atheist, Homo- oder Heterosexuell.
Patrik, 30. März 2015 um 20:22 Uhr @ Rebecca An der PH habt ihr mMn ganz andere Probleme.. ^^ Wir sind die Schüler von heute, die in den Schulen von gestern mit Lehrern von vorgestern und Methoden aus dem Mittelalter auf die Probleme von morgen vorbereitet werden. Triffts ziemlich gut find ich.. "Alphabet" unbedingt anschauen! :) http://www.dailymotion.com/video/x27wlnn_alphabet-angst-oder-liebe_tech
Roman, 30. März 2015 um 15:49 Uhr Meines Erachtens geht es bei der Forderung nach einem Haltungspapier keineswegs darum, Andersdenkenden das Mund zu verbieten. Vielmehr um eine Auseinandersetzung mit Werten und Haltungen, welche gerade für Sozialarbeiter*innen im späteren Berufsleben elementar sind! Auch möchte ich unterstreichen, dass gläubige Menschen sehr gute und engagierte Sozialarbeiter*innen oder Sozialpädagogen sein können!!! Wer jedoch Menschen aufgrund ihrer Sexualität diskriminiert, hat an einer Hochschule für Soziale Arbeit ebenso wenig verloren, wie an einer PH! Weiter würde es mich schon noch interessieren, an welcher Ecke Sie in der FHSG einen linken Extremisten gefunden haben... und von was für einer Ideologie sprechen Sie hier eigentlich? Ökonomischer Realismus?
stefan, 30. März 2015 um 15:48 Uhr Ich habe da etwas Mühe mit dem Wort "Maulkorb". Wenn Sie den Artikel aufmerksam lesen steht dort, dass das Thema bereits offen diskutiert werden sollte, sich dort aber nur ein Freikirchler zu Wort meldete. Soziale Arbeit ist nunmal eine Fachrichtung, die gewisse Werte als Grundlage hat, bzw. haben sollte. Und das finde ich persönlich legitim. Damit kann man sich nun identifizieren oder nicht. Falls nicht, sollte man sich aber überlegen, ob man am richtigen Ort studiert. Die Zwischenlösung, sich - wie im Artikel beschrieben - durchzuschlängeln halte ich persönlich für feige. Ich verstehe das Grundlagenpapier nicht als Maulkorb, sondern als Position der FH, die sie nunmal haben darf/soll. Wer das nicht teilen will, muss es auch nicht. Nur sich selbst fragen, ob sich die eigene Gesinnung mit jener der Sozialen Arbeit verträgt.
Oliver Braunschweiger, 30. März 2015 um 14:43 Uhr Diese Schule hat nach eigenen Erfahrungen generell ein Problem mit Fanatikern. Nun möchten also die linken Extremisten und „politisch Korrekten“ in ihrer inszenierten moralischen Höherwertigkeit den religiösen Fanatikern mittels einem Positionspapier den Mund verbieten. Ideologiebedingt Verständlich! Dann aber bitte auch den Feminanzen, Toleranzfanatikern und ideologischen Hardlinern/Dozenten aus den eigenen Reihen ein entsprechendes Mundregelwerk verordnen. Ja… Maulkörbe sind eine wirklich tolle Lösung!
Oliver Braunschweiger, 30. März 2015 um 14:42 Uhr Diese Schule hat nach eigenen Erfahrungen generell ein Problem mit Fanatikern. Nun möchten also die linken Extremisten und „politisch Korrekten“ in ihrer inszenierten moralischen Höherwertigkeit den religiösen Fanatikern mittels einem Positionspapier den Mund verbieten. Ideologiebedingt Verständlich! Dann aber bitte auch den Feminanzen, Toleranzfanatikern und ideologischen Hardlinern/Dozenten aus den eigenen Reihen ein entsprechendes Mundregelwerk verordnen. Ja… Maulkörbe sind eine wirklich tolle Lösung!
Rebecca, 30. März 2015 um 14:41 Uhr Das ähnliche Bild haben wir an der PH in Rorschach und St.Gallen. Auch hier wird das Thema von der Schulleitung nicht thematisiert. Wenn ich zukünftige Biologielehrer sehe, welche an der Schöpfungsgeschichte festhalten, Homosexuelle kriminalisieren und aus dem Sexualkundeunterricht eine Bibelstunde machen wollen, wird mir übel.
Lukas Abegg, 30. März 2015 um 14:18 Uhr Sie vergessen eines: Toleranz ist nicht grenzenlos. Was über allgemein akzeptierte Werte hinausgeht, kann nicht toleriert werden. Von solchen Positionen kann ohne weiteres Toleranz gefordert werden, ohne dass sich dabei ein Widerspruch auftäte.
Valentin, 30. März 2015 um 14:12 Uhr autsch! erstens fordert niemand toleranz, denn toleranz heisst ja im ursprüglichen wortlaut "ertragen, aushalten" was für mich sehr negativ konnotiert ist. akzeptanz wäre schon besser, anzustreben wäre jedoch normalität; und unterschiede in geschlecht, sexualität, herkunft oder religion nicht mehr als unterschiede sondern als natürliche diversität anzuschauen! das problem bei extremer religiöser haltung ist, dass jene personen glauben, dass gewisse "unterschiede" vor allem was religion oder sexualität anbelangt nicht normal wären. dies macht ein zusammenleben schwierig und ich sehe es als gefahr in diesem berufsfeld, da dann extreme meinungen weitergegeben werden und somit diskrimination und stigmatisation gefördert werden was paradox ist zu den "lehren" der sozialen arbeit! darum als kritik zu markus' kommentar. gläubige sollen genau so akzeptiert werden wie andersgläubige, atheisten usw. jedoch wird kein homosexueller jemandem die meinung aufzwingen dass schwul oder lesbisch sein besser ist, und kein asiate wird einem europäer sagen dass seine "rasse" die richtige ist... was der grosse unterschied ist zu den (frei)kirchlern! (und ich will niemanden schubladisieren, ich spreche von jenen die an der als "problem" wegen ihren offenen feindlichen äusserungen aufgefallen sind).
Michaela, 30. März 2015 um 14:05 Uhr Gefällt mir Mein Supervisor an der FHS hat mir vor Jahren bereits Intoleranz attestiert als ich in der Vorstellungsrunde, angesprochen auf mein Wertesystem, meine christlichen Werte nannte und sagte, dass ich Gott glaube. Alle Freikirchler seien intolerant, meinte er. Aha, sehr tolerant und objektiv! Stellt euch vor, selbst in freikirchlichen Kreisen gibt es unterschiedliche Haltungen und Bibelauslegungen.
Lars, 30. März 2015 um 14:00 Uhr Das Problem findet sich nicht nur an der FHS, sondern auch an der PHSG. Hier gibt es eine Bibelgruppe, welche auf den Infobildschirmen beworben wird.
Holderidoo, 30. März 2015 um 13:51 Uhr Gute Initiative! Vergesst dann bitte auch nicht jene Strenggläubigen, die den allmächtigen "Markt" zum Gott erheben und ihn als Lösung aller Probleme proklamieren. Von denen wimmelt es nämlich auch und die haben ihre Erfüllungsgehilfen breit verstreut: vom König von Rorschach bis in die Papeterie Schiff!
Manuel Lehmann, 30. März 2015 um 13:10 Uhr Studiere selber Soziale Arbeit und finde es unglaublich, dass man so blind sein kann. Da wird immer von Berufethos, Menschenrechten, etc geredet und wenn es darauf ankommt, schaut man einfach weg. Die Soziale Arbeit war so häufig in einer problematischen Rolle gegenüber stigmatisierten Gruppen, dass man eigentlich meinen könnte das Bewusstsein wäre ausgebildet. Allem Anschein ist das nicht so. Aber es liesse sich auch fragen, ob sich die Sozialarbeit allgemein genug wehrt gegenüber Stigmatisierungen ihrer Klientel.
Jack, 30. März 2015 um 12:41 Uhr Selten so etwas gutes gelesen, Sebastian - Chapeau! :-) Ich pflichte jedem deiner Worte bei!
Markus, 30. März 2015 um 12:32 Uhr Studierende eines Fachbereiches bei welchem der Mensch im Zentrum steht, benötigen ein Grundlagenpapier, um zu wissen, wie sie mit Menschen umzugehen haben? Das macht nachdenklich... und zeugt davon, dass in diesem Studienbereich wohl viele Fuss gefasst haben, die sich das Privileg gut zu sein auf die Fahnen schreiben wollen, um damit gut zu sein indem sie sich am Nachteil anderer, indem sie dann angeblich helfen, ein besseres Selbstwertgefühl verschaffen.... Ein Grundlagenpapier fordert die Annahme von Diversität... Toleranz als Forderung!! Toleranz wäre, anzuerkennen, dass es viele Meinungen gibt, und manchmal auch politisch keine korrekten. Das die politisch inkorrekten Meinungen keine Toleranz von denen erfahren die Toleranz fordern, ist indes nicht verwunderlich. Denn wer Toleranz fordert hat das Prinzip der Toleranz nicht verstanden. Tolerant sein, heisst nicht, alles gut zu heissen, aber es heisst genau so wenig, zu fordern für etwas anderes tolerant zu sein. Anscheinend gebietet das Verständnis von Toleranz auf der Seite einiger Heuchler Toleranz zu fordern und damit das Prinzip der Toleranz zu verlassen.
Sebastian, 30. März 2015 um 11:57 Uhr Die FHS St. Gallen muss sich grundsätzlich überlegen, ob Studenten, welche religiöse Begründungen für die Lebenslagen und Lebenssituationen der Klientel der Sozialen Arbeit heranziehen, dem von der FHS angestrebten Prozess der Professionalisierung der Sozialen Arbeit und deren Anerkennung in der Gesellschaft und der Bevölkerung förderlich sind. Meines Erachtens beschneiden die genannten und beschriebenen religiösen Begründungen die Fachlichkeit der Sozialen Arbeit. Ob mit einem Grundlagenpapier dem Sachverhalt der Freikirchen und deren Hardlinern genüge getan wird, darüber sollte sich die FHS in einem weiteren Prozess dringend auseinandersetzen.
Markus, 30. März 2015 um 11:24 Uhr Behinderung ist also von Gott gewollt und man darf Betroffene nicht fördern, Homosexualität aber nicht und muss unterdrückt werden. Kann sich dieser Gott bitte entscheiden? Habe diese christlichen Fundamentalisten noch nie verstanden, und mir wird Angst und Bang denke ich daran, dass meine Kinder eines Tages in einer öffentlichen Schule in die Fänge solcher Leute geraten könnten.