Jürg Schoop, 18. Juli 2014 um 19:45 Uhr Natürlich haben Harry Rosenbaum und Zora Debrunner vollkommen Recht. Eine Vision fehlt dem Tagblatt, steht m Begriff, eine fade Suppe zu werden, die nicht einmal mehr im Armenhaus gelöffelt wird und demnächst nicht mehr aufgetischt wird. NZZ, Tagi, Tagblatt u.a. werden sich zu einem einigen Webportal vereinigen. Saiten sollte aber auch über die eigenen Bücher gehen, der Anspruch, ein Ostschweizer-Magazin zu sein, wird mitnichten eingelöst. Ausser man zählt in St.Gallen halt den Thurgau nicht dazu. Die Thurgauer-Kultur findet nur in der Agenda statt. Wenn man schon mal einen Thurgauer Künstler wenigstens zitiert (im Zusammenhang mit Meszmers Aktion), ist es schon schwierig, seinen Namen richtig zu schreiben: Ich heisse nicht Jürgen Schoop und zähle zu einer Handvoll bekanntester Thurgauer Künstler (inklusive Kulturpreis und bin in St.Gallen geboren und habe lange dort gewirkt, aber leider halt kein Mani Stahlberger). Ich glaube nicht, dass auf der Saiten-Redaktion auch nur einer drei Namen aus der Thurgauer Kunstszene kennt. Zu rühmen gibt's natürlich vieles an den Saiten: Papier, das meiner Nase guttut, schönes Layout und interessante Autoren und Autorinnen. Aber halt ein bisschen diesen Tunnelblick, aber mit einer kleinen Behinderung ist noch niemand nicht durchs Leben gekommen.