Marcel Baur, 22. August 2015 um 06:47 Uhr Lieber Giorgo Ich vermute mal, wir alle sind für eine gute Schulbildung und ordentliche Schulen. Unterrichten wir deshalb 30 Kinder bei uns zu Hause? Auch ein Gesundheitsversorgung ist uns allen wichtig. Betreiben wir deshalb bei uns zu Hause ein Krankenhaus? Sicherheit ist ein wichtiges Gut, dennoch sind wir nicht alle Polizisten. Warum können wir uns dann nicht auch für eine ordentliche Unterbringung von Flüchtlingen einsetzen, ohne gleich ein Durchgangsheim in der eigenen Wohnung einzurichten? Du vergisst bei deiner (mittlerweile ausgelaugten) Forderung, dass es sich um Menschen handelt, die teilweise traumatisiert sind, die Monate oder Jahre auf der Flucht waren und die professionelle Hilfe benötigen. Wir (die angesprochenen und ich ebenfalls) sind alle Steuerzahler, die es mit Sicherheit gerne sehen, wenn unsere Beiträge auch für solche Menschen eingesetzt werden um ihnen ein anständiges Dach über dem Kopf und eine Umgebung zur Verfügung zu stellen, in der sie sich sicher fühlen. Wer das alles bieten und die Verantwortung für eine Familie oder einzelne Flüchtlinge übernehmen kann, wird sich eine Aufnahme sicher überlegen.
Giorgio, 21. August 2015 um 20:32 Uhr Und wie viele Flüchtlinge ist Frau Riedener bereit, bei sich zu Hause aufzunehmen? Und wie viele hätten bei Frau Fankhauser Platz? Und wie viele bei Herrn Pfarrer Fäh?