Kategorie
Autor:innen
Jahr

Campus, Bibliothek, Kanti Wattwil: Projekte im Spiegel

Das Fachmagazin «Hochparterre Wettbewerbe» widmet seine neuste Ausgabe den aktuellen Architekturwettbewerben in St.Gallen. Die Kommentatoren schauen – erfrischend – von aussen auf Stadt und Kanton und ihre Zukunftsbauten.
Von  René Hornung
Das Projekt für den Campus Wattwil von Gunz Künzle. (Bilder: pd)

Man muss wissen: Der für die aktuelle Ausgabe von «Hochparterre Wettbewerbe» verantwortliche Redaktor kennt St.Gallen von klein auf wie seine Hosentasche. Zwar wohnt Marcel Bächtiger längst in Zürich, aber den Faden in die Stadt seiner Kindheit, Jugend und Schulzeit pflegt er – und er schaut genau hin.

Schon im Editorial stellt er fest, dass St.Gallen der Architekt:innen-Nachwuchs fehlt und es noch etwas dauern wird, bis die Architekturwerkstatt-Absolvent:innen der Fachhochschule diese Lücke füllen werden. Doch gleichzeitig lobt er die vorbildliche Wettbewerbskultur von Stadt und Kanton. Und er hofft: «Vielleicht wird St.Gallen doch noch zur Architekturstadt.»

In seinem einleitenden Essay geht es unter anderem um die Stichworte Textil- und Buchstadt. Es mische sich immer noch etwas Bitterkeit in den Verlust der einstigen Grösse, die sich unter anderem rund um den Bahnhof baulich nach wie vor ablesen lässt. Doch wenn Albert Kriemler vor heimischer Kulisse seine Akris-Models mit Stadtplan-bedruckten Stoffen präsentiere, auf denen lokale Ortsnamen zu lesen sind, «kann es um die Hipness St.Gallens so schlecht nicht bestellt sein», folgert Marcel Bächtiger.

Paradigmawechsel für die stagnierende Stadt

Die Kritik folgt auf den Fuss: Weil sich an der stagnierenden Einwohnerzahl wohl so schnell nichts ändern werde, täte das offizielle St.Gallen gut daran, einen Paradigmawechsel einzuleiten. Es könne ja nicht verwundern, wenn eine Mini-Europaallee am Bahnhof Nord oder eine «megalomane Gleisüberdeckung in St.Fiden» im Sand verliefen: «Ausser spekulativen Investoreninteressen und politischen Aufschwungfantasien gibt es keine vernünftigen Gründe für solche Planungen», so Marcel Bächtiger.

Bei einem demografischen Stillstand neue Gebiete zu entwickeln, würde nur zur innerstädtischen Zersiedelung führen – kein gutes Rezept für Körper und Psyche einer Stadt. Die im Heft vorgestellten Projekte des Uni-Campus am Platztor und der Bibliothek seien dagegen gute Bausteine für die Weiterentwicklung der Innenstadt. Der Beobachter von aussen hofft, dass viele der jüngsten Wettbewerbe auch umgesetzt werden können, auch wenn er Kritik an den konkreten Projekten übt, etwa an der «Glasschwelgerei» des Campus-Projekts.

Das Siegerprojekt für den HSG-Campus am Platztor von Pascal Flammer.

Aber auch das «Hochparterre Wettbewerbe»-Heft stellt die Frage ob das alles bezahlbar sei? Oder ob die Stimmen recht bekommen, die schon heute sagen: «Da chont nöd»?

Im Folgenden bespricht und zeigt das Magazin die Wettbewerbsresultate fürs Textilmuseum, für den Campus Platztor, für die Bibliothek, für das Zentrum für Labormedizin und – als kantonales Projekt – für den Neubau der Kantonsschule Wattwil.

Textilmuseum im Realitätscheck

Am meisten Kritik muss der Juryentscheid zum Textilmuseum einstecken. Marcel Bächtiger nennt es das Projekt mit dem «grössten Spektakelpotenzial». Der Zürcher Architekt Christian Kerez will bekanntlich den gesamten Altbau unterhöhlen und ihn dann «schwebend auf einen neuen gigantischen Ausstellungssaal stellen». Man könne über den Entscheid geteilter Meinung sein, müsse ihm aber zugestehen, «dass er in seiner ganzen wahnwitzigen Vermessenheit eine Frische verströmt, die man in St.Gallen seit Jahrzehnten vermisst.»

Der unterirdische Ausstellungssaal im Siegerprojekt zum Textilmuseum.

Autor Martin Klopfenstein, der die Textilmuseums-Projekte im Detail vorstellt, beurteilt Kerez‘ Vorschlag «beim näher Besehen als Tour de Force mit unabsehbaren Folgen». Die Jury habe sich offensichtlich gesagt: «No risk, no fun». Als Aussenstehender – so Martin Klopfenstein weiter – «fragt man sich allerdings schon, weshalb ganz offensichtlich in Kauf genommen wird, dass das ultra-ambitionierte Projekt den Realitätscheck in den kommenden Phasen nicht übersteht.»

Wenn die Jury hier mit dem Bilbao-Effekt spekuliere, dann funktioniere das in der engen St.Galler Vadianstrasse wohl nicht. Zwar sei es möglich, dass die Zukunft den Schreibenden Lügen strafen und ihn als pessimistischen Kleinkrämer entlarven werde, doch «vorderhand bleibt zu berichten von Überforderung, Illusionen und Vermessenheit. Es ist das Verdienst des Siegerprojekts, genau das auf drastische Weise zu veranschaulichen», so Martin Klopfenstein.

Die Macht der Renderings

Marcel Bächtiger geht in einem weiteren Text am Beispiel des Bibliothekswettbewerbs auf die Macht der Rederings ein. Er fragt, ob der Eindruck eines Bildes, der rasch ein Urteil nach sich zieht, einem Projekt gerecht werden könne. Gerade weil das Rendering des siegreichen Projekts des Architekturbüros Volker Staab aus Berlin «nichts Besonderes» sei, entstehe ein Problem. Ein so grosses Vorhaben müsse Begeisterung auslösen können, doch vor Ort sei angesichts der Bilder eher Ernüchterung zu spüren.

«Semidepressive Hochnebelstimmung»: Eines der Renderings für die neue Bibliothek am Union.

«Die Anmutung eines Bürogebäudes, eine gewisse Austauschbarkeit der Architektursprache, nicht zuletzt auch die semidepressive Hochnebelstimmung, die die Szenerie beherrscht – dies alles trägt dazu bei, dass von der grossen Zukunftsvision Neue Bibliothek auf den ersten Blick nur ein gewöhnliches Gebäude in ästhetisiertem Silbergrau übrigbleibt.»

Schade, findet Marcel Bächtiger, denn das Projekt sei grossartig, es habe alles richtig gemacht, von der Eingliederung in die Stadt bis zur inneren Organisation und der Andockung ans Union-Gebäude. Räumliche Lösungen seien äusserst attraktiv. Er erwarte deshalb bald neue Visualisierungen.

Widersprüche im Klimatrend

Schon etwas länger entschieden ist der Wettbewerb für das neue Zentrum für Labormedizin an der Frohbergstrasse, in unmittelbarer Nähe des Kantonsspitals. Gewonnen haben ihn die in Basel ansässigen Architekten Emanuel Christ und Christoph Gantenbein – der ursprünglich ein Sarganserländer ist.

Das künftige Zentrum für Labormedizin von Christ und Gantenbein.

So elegant dieses Projekt auch aussieht, die Kommentatorin Christina Leibundgut findet es nicht ganz auf der Höhe der Zeit: «Stampflehmstützen, Photovoltaikfassade und ein hölzernes Tragwerk auf der einen, ein enormer Aluminium- und Glasanteil auf der anderen Seite – in der Summe bedient sich das Siegerprojekt dann doch etwas zu vieler klimafreundlicher Trends und bleibt dabei zu widersprüchlich, um einen Beitrag zu einer nachhaltigeren Architektur zu leisten.» Zurecht habe die Jury deshalb eine Überarbeitung gefordert.

Zwei St.Galler als Schulhaus-Architekten

Schliesslich stellt das Magazin den Wettbewerb für den Neubau der Kantonsschule Wattwil vor, den zwei in Zürich tätige St.Galler gewonnen haben, die im Heft auch vorgestellt werden: Mathias Gunz und Michael Künzle kennen sich aus der Schulzeit in St.Gallen und vom Studium an der ETH Zürich, doch eine Zusammenarbeit war lange kein Thema. Ihre Wege kreuzten sich eher zufällig wieder, unter anderem auf dem Fussballfeld.

Das Projekt von Gunz Künzle für den Campus am Platztor St.Gallen, juriert auf Rang 5.

Die beiden beteiligten sich auch schon am Wettbewerb für den Marktplatz und an jenem für den Campus Platztor. Dort schlugen sie eine Stadt in der Stadt mit verschiedenen Baukörpern und öffentlichen Zwischenräumen vor. Sie kamen damit auf den fünften Platz. Die neue Kantonsschule Wattwil dürfen sie nun bauen.

Das Projekt für den Campus Wattwil von Gunz Künzle, Ansicht von der Thur her.

Jetzt mitreden:
Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Dein Kommentar wird vor dem Publizieren von der Redaktion geprüft.

Sze­na­ri­en für die Vo­lie­re im St.Gal­ler Stadt­park

Noch bis in den Herbst hin­ein und auch in den zwei fol­gen­den Som­mern bleibt die Vo­lie­re im Stadt­park ei­ne Bu­vet­te. Ab 2029 wird sie zur «Mai­son des œufs», zum di­dak­ti­schen Hüh­ner­hof. Die ein­ge­reich­ten Ideen sa­hen noch ganz an­de­re Nut­zun­gen vor.

Von  René Hornung
Maison des oeufs 1

Stimm­bür­ger:in­nen ent­schei­den über Tem­po 30 auf Haupt­stras­sen

Der Streit ums St.Gal­ler Ver­bot von Tem­po 30 auf Haupt­ver­kehrs­ach­sen geht in die nächs­te Run­de: Das Re­fe­ren­dums­ko­mi­tee hat die not­wen­di­gen Un­ter­schrif­ten ge­gen ei­ne Än­de­rung des kan­to­na­len Stras­sen­ver­kehrs­ge­set­zes ein­ge­reicht. Da­mit wird das Stimm­volk über die Fra­ge ent­schei­den. 

Von  Reto Voneschen
Tempo 30 1 reto voneschen

Kolumne: 24/7 Traumacore

He­al­ing Jour­ney von Wil nach Wie­ner Neu­stadt

Von  Mia Nägeli

Die un­ver­zicht­ba­ren Som­mer­tipps – Teil 6

Bis zum En­de der Som­mer­fe­ri­en prä­sen­tiert Sai­ten wö­chent­lich Kul­tur­tipps aus der Re­gi­on. Teil 6: «Weg­war­te 002», Sur le Lac, Win­ter­thu­rer Mu­sik­fest­wo­chen und Schloss­fest­spie­le Wer­den­berg. 

Von  Redaktion Saiten
Noemi Pfister Ragazzi di vita 2024

Ben­fi­ca vs FC St.Gal­len 5:0 – Wei­ter geh­t's in der Con­fe­rence Le­ague

Der FCSG kriegt beim Aus­wärts­spiel in Lis­sa­bon die Gren­zen deut­lich auf­ge­zeigt. Sie ver­lie­ren das Spiel 0:5. Da­mit geh­t's für den FCSG jetzt ge­gen She­riff Ti­ras­pol in der Con­fe­rence Le­ague wei­ter. Das Spiel zum Nach­le­sen im SENF-Ti­cker.

Von  SENF Kollektiv
Senf

Bild­ge­wal­ti­ges Epos mit nach­hal­ti­gem Sei­ten­ef­fekt

No­ti­zen zu Chris­to­pher Nolans The Odys­sey

Von  Florian Vetsch
Odysseus und Athene

Vie­le For­mu­la­re, zwei Ge­sprä­che und ei­ne Power­point-Prä­sen­ta­ti­on

An­ja Braun leb­te be­reits 18 Jah­re in der Schweiz, als sie sich ge­mein­sam mit ih­rer Fa­mi­lie ent­schied, sich ein­zu­bür­gern. Es war ein lo­gi­scher Schritt. Das Ver­fah­ren war es nicht im­mer.

Von  Andi Giger
260722 illustration einbuergerung 2

Neues Buch

Zwi­schen Cha­os und Hoff­nung – La­ra Stolls Gun­ni

Von  Kathrin Reimann
215790

Ein aus­ser­ge­wöhn­li­ches Ge­spür für künst­le­ri­sche Qua­li­tät

Be­reits 1971 er­öff­ne­te Ur­su­la Krin­zin­ger ih­re ers­te Ga­le­rie in Bre­genz. Bis heu­te prägt sie die Kunst­sze­ne weit über die Bo­den­see­re­gi­on hin­aus. Nun be­fasst sich die Bre­gen­zer Som­mer­aus­stel­lung im Pa­lais Thurn und Ta­xis mit der Ga­le­ris­tin.

Von  Sieglinde Wöhrer
Ursula K dez2018 27 A9595

Die un­ver­zicht­ba­ren Som­mer­tipps – Teil 5

Bis zum En­de der Som­mer­fe­ri­en prä­sen­tiert Sai­ten wö­chent­lich Kul­tur­tipps aus der Re­gi­on. Teil 5: Emil Brun­ner – «Berg Kind Welt», Ra­pid Open­air und Kul­tur­ufer. 

Von  Redaktion Saiten
DSC05051 Kopie copy

FC St.Gal­len vs. FC Zü­rich 2:1 – Ers­te drei Punk­te im Tro­cke­nen

Der Spa­gat zwi­schen eu­ro­päi­schen Näch­ten und bie­de­rem Su­per­league All­tag ist oft schwer. So auch heu­te. Ei­ne Leis­tungs­stei­ge­rung und die rich­ti­gen Wech­sel in der zwei­ten Halb­zeit rei­chen aber für die ers­ten drei Punk­te der Sai­son. 

Von  SENF Kollektiv
Senf

Bren­nen­de Wa­den und leuch­ten­de Kat­zen

In leich­ten Pas­tell­tö­nen und dunk­len Öl­far­ben setzt sich der deut­sche Künst­ler Mar­cel Hüpp­auff mit dem Pro­fi­rad­sport aus­ein­an­der. Da­bei tre­ten in sei­ner Schau im Chambre Di­rec­te-Schubi­ger in St.Gal­len nicht nur Men­schen, son­dern auch Kat­zen in die Pe­da­le.

Von  Vera Zatti
IMG 0330

Ein Wer­den­ber­ger Po­lit­star – lau­fend, stri­ckend, stets ge­er­det

Mit Hil­de­gard Fäss­ler (1951–2026) ver­starb kurz vor ih­rem 75. Ge­burts­tag ei­ne der pro­fi­lier­tes­ten Ost­schwei­zer Po­li­ti­ke­rin­nen an den Fol­gen ei­ner schwe­ren Er­kran­kung. Nach­ruf ei­ner lang­jäh­ri­gen Weg­ge­fähr­tin.

Von  Käthi Gut
P8262285

Wo Kunst ent­steht

Ver­steckt im Sit­ter­tal pro­du­ziert die Kunst­gies­se­rei Wer­ke re­nom­mier­ter Künst­ler:in­nen. Da­bei gilt es oft, Neu­es aus­zu­pro­bie­ren und Lö­sun­gen zu fin­den – mit Zu­cker, Wachs und na­tür­lich Me­tall. Sai­ten er­hält ei­nen Ein­blick in das ver­rück­te Schaf­fen am Ran­de St.Gal­lens.

Von  Daria Frick , Bilder:  Andri Vöhringer
260708 Sitterwerk Andri Voehringer 11

FC St.Gal­len vs. Ben­fi­ca 2:1 – St.Gal­len schafft die Sen­sa­ti­on!

Der FC St.Gal­len ge­winnt ge­gen den haus­ho­hen Fa­vo­ri­ten aus Lis­sa­bon mit 2:1. Die gröss­te Sen­sa­ti­on, die die­ses Sta­di­on je ge­se­hen hat. Das Spiel zum Nach­le­sen im SENF-Ti­cker.

Von  SENF Kollektiv
Senf

Die un­ver­zicht­ba­ren Som­mer­tipps – Teil 4

Bis zum En­de der Som­mer­fe­ri­en prä­sen­tiert Sai­ten wö­chent­lich Kul­tur­tipps aus der Re­gi­on. Teil 4: Cy­prien Gail­lard – «When you ex­pect flu­tes, it whist­les», «Komm Glüückck» und Je­re­my Reeds Buch Du stirbst nur zwei­mal – Ein Syl­via Plath-/Vic­to­ria Lu­cas-Ro­man.

Von  Redaktion Saiten
260708 Sommertipps Emma Kunzs grotte copy

Kolumne: Heppelers Bestiarium

Flip­per im Mi­li­tär­dienst

Von  Jeremias Heppeler

Bad­hüt­te Ror­schach: Re­kon­struk­ti­on bis zum Tür­schar­nier

Die Bau­plä­ne sind ge­zeich­net, das Bau­ge­such liegt zur Vor­prü­fung bei der Stadt – doch noch ist ei­ni­ges rund um den Wie­der­auf­bau der Ror­scha­cher Bad­hüt­te zu klä­ren. Was pas­siert zum Bei­spiel mit all den an­ge­ros­te­ten und teils ver­bo­ge­nen Schar­nie­ren, Schlös­sern und an­de­ren Ei­sen­tei­len, die die Tau­cher aus dem See her­auf­ge­bracht ha­ben?

Von  René Hornung
Badhuette rorschach

«Sie wis­sen, dass ih­nen Ge­fäng­nis oder der Tod droht, wenn sie an Pro­tes­ten teil­neh­men. Und sie tun es trotz­dem.»

Moh­sen Ma­sou­di ist 2022 aus dem Iran in die Schweiz ge­flo­hen. Heu­te lebt er in Stein AR und ist Teil der Exil-Op­po­si­ti­on. Er er­zählt, war­um es die Schlies­sung der ira­ni­schen Bot­schaft braucht und was sich mit den Pro­tes­ten An­fang Jahr ver­än­dert hat.

Von  Matthias Fässler , Bilder:  Sara Spirig
260708 Redeplatz Mohsen Masoudi

Ein Pi­ra­ten­schiff am Bo­den­see­ufer

Das See-Burg­thea­ter macht aus sei­ner Pi­ra­tin­nen­ge­schich­te Die Le­gen­de von An­ne Bon­ny ein akro­ba­ti­sches Spek­ta­kel vom Feins­ten. Bei al­ler Som­mer­thea­ter-Leich­tig­keit hät­te man aber doch ein biss­chen mehr Eman­zi­pa­ti­ons­ge­schich­te er­war­tet.  

Von  Maria Schorpp
Piratencrew Bildnachweis Ilja Mess