Jazz:now im Eisenwerk Frauenfeld: Das ist eine lange gemeinsame Geschichte, ein prägender Teil der Eisenwerkkultur. 2018 erhält die Reihe ein neues Gesicht. Marc Jenny, im ersten Beruf Bassist, im zweiten Saiten-Co-Verlagsleiter, hat für das Programm eine carte blanche erhalten.
Herausgekommen sei «eine sehr persönliche Auswahl von Musikern, die mich beeinflusst und weitergebracht haben», sagt Jenny. «Inhaltlich liegt der Fokus auf Jetzt-Musik. Der Bezug kommt immer vom Jazz her. Das heisst: radikale Offenheit – aber dennoch mit eigenem Standpunkt.»
Yes don’t panic: 24. Januar 20.15 Uhr, Eisenwerk FrauenfeldEisenwerk.ch/jazznow
Zum Kreis der Eingeladenen gehören zum Beispiel der portugiesische Bassist Carlos Bica und seine Band Azul: ein Trio mit Gitarrist Frank Möbus und Schlagzeuger Jim Black, ausserdem der Balafon-Virtuose Aly Keïta, der zusammen mit Klarinettist Jan Galega Brönnimann und Schlagzeuger Lucas Niggli für eine experimentelle und Kontinente übergreifende Szene steht. Im Trio, der Herzformation des Jazz, geht es weiter: Heinz Herbert Trio, Aurora Trio um Pianist Agusti Fernandez oder Marc Jenny im Dreiklang mit dem iranischen Oud-Spieler Bahur Ghazi und Trompeter Werner Hasler.
Carlos Bica & Azul spielen am 28. Februar im Eisenwerk:
Zwei weitere Jenny-Projekte gehören mit zum Programm: Stimmsaiten, das improvisationsfreudige Quartett mit Sonja Morgenegg, Marcello Wick und Lorena Dorizzi, nimmt diesmal den Bläser Balthasar Streiff mit auf seine Expedition, und beim elektronisch-improvisierten Konzept «Yes don’t panic» finden sich sechs Musikerinnen und Musiker zusammen.
Den Saisonabschluss im Dezember macht die CIA: das Collective of Improvising Artists mit Musik und Stummfilmen. «Aktuelle und visionäre Musik»: So lautet das Versprechen der achtteiligen Reihe. «Dass jazz:now immer wieder ein Programm präsentiert, das konsequent Grenzen auslotet und viel freie Improvisation beinhaltet, ist und bleibt ein Wagnis», heisst es in der Ankündigung.
Das Improvisationsprojekt Yes, no panic macht am 24. Januar den Auftakt:
Dieser Text erschien im Januarheft von Saiten.
Jim Dine gehört zu den bedeutendsten zeitgenössischen Künstler:innen. Seit ein paar Jahren erschafft er seine Skulpturen vornehmlich im Sittertal. In die Kunstgiesserei verliebte sich der Pop-Art-Pionier bei seinem ersten Besuch vor fast 20 Jahren.
Alles deutet drauf hin, dass die Uni St.Gallen demnächst in den bisherigen Hauptsitz der Helvetia-Versicherung, geplant vom Basler Architekturbüro Herzog und de Meuron, als zweiten grossen Standort auf dem Rosenberg einziehen kann. Zusätzlich ist ein Holzbau mit Seminarräumen in Planung.
Der FC St.Gallen zeigt sich gegen Sheriff Tiraspol von seiner besten Seite und gewinnt das Spiel nicht nur souverän, sondern auch hoch mit 5:1. Weiter geht's im Playoff gegen den FC Nordsjælland aus Dænemark.
Jubiläum
Durch bunte Galaxien bis in ein Meer aus Katzenstreu. Die Ausstellung «Hinter’m Mond» vom Künstler:innenkollektiv U5 und Monika Stalder im Stellwerk in Heerbrugg lädt zu einer intergalaktischen Reise ein.
Die Ostschweizer Band Drill bringt mit Catharsis eine neue EP raus. Die sechs Songs sind ein wilder Ritt auf schweren Gitarrenriffs, bei dem Metalcore auch mal auf Hyperpop trifft.
Bis zum Ende der Sommerferien präsentiert Saiten wöchentlich Kulturtipps aus der Region. Teil 7: Rathausoper Konstanz, Charles Uzors The Great Wall. A Labyrinth, Clanx-Festival und Rundgänge zu Wiboradas Schwestern.
Gegen dieses Luzern müsste der FC St.Gallen eigentlich drei Punkte einfahren. Zum Schluss muss er aber froh sein, dass es immerhin einer wird. Der Ausgleich gelingt erst weit in der Nachspielzeit per Penalty. Das Spiel zum Nachlesen im SENF-Ticker.
Herbert Rauch (1929–2012) war Briefträger und Künstler. In den Schwarz-Weiss-Fotografien des Rankweilers erscheinen Objekte wie Steine und Federn als abstrakte, grafische Gebilde. Nun ist ein Fotoband zu seinem Spätwerk erschienen, und im Schauraum René Dalpra in Altach sind seine Arbeiten ausgestellt.
Eine Bundesrätin, mehrere Nationalrät:innen und die Politrapper der Stunde: Alle kommen sie aus der Kleinstadt Wil. Eine Erkundung vor den Lokalwahlen.
Eines der vielen Gebäude des Sitterwerks, die vor genau 100 Jahren erbaute Schwarzfärberei, beherbergt heute die Kunstbibliothek und die Materialmusterschränke. Eine Aufstockung soll künftig mehr Platz schaffen.
Noch bis in den Herbst hinein und auch in den zwei folgenden Sommern bleibt die Voliere im Stadtpark eine Buvette. Ab 2029 wird sie zur «Maison des œufs», zum didaktischen Hühnerhof. Die eingereichten Ideen sahen noch ganz andere Nutzungen vor.
Der Streit ums St.Galler Verbot von Tempo 30 auf Hauptverkehrsachsen geht in die nächste Runde: Das Referendumskomitee hat die notwendigen Unterschriften gegen eine Änderung des kantonalen Strassenverkehrsgesetzes eingereicht. Damit wird das Stimmvolk über die Frage entscheiden.
Kolumne: 24/7 Traumacore
Bis zum Ende der Sommerferien präsentiert Saiten wöchentlich Kulturtipps aus der Region. Teil 6: «Wegwarte 002», Sur le Lac, Winterthurer Musikfestwochen und Schlossfestspiele Werdenberg.
Der FCSG kriegt beim Auswärtsspiel in Lissabon die Grenzen deutlich aufgezeigt. Sie verlieren das Spiel 0:5. Damit geht's für den FCSG jetzt gegen Sheriff Tiraspol in der Conference League weiter. Das Spiel zum Nachlesen im SENF-Ticker.
Notizen zu Christopher Nolans The Odyssey
Anja Braun lebte bereits 18 Jahre in der Schweiz, als sie sich gemeinsam mit ihrer Familie entschied, sich einzubürgern. Es war ein logischer Schritt. Das Verfahren war es nicht immer.
Neues Buch
Bereits 1971 eröffnete Ursula Krinzinger ihre erste Galerie in Bregenz. Bis heute prägt sie die Kunstszene weit über die Bodenseeregion hinaus. Nun befasst sich die Bregenzer Sommerausstellung im Palais Thurn und Taxis mit der Galeristin.