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Das Filet ist schon wieder weg

Es gibt in der Stadt zu wenig Ateliers und Proberäume. Ein Betriebsgebäude in Haggen hätte viele Wünsche erfüllt. Doch dann entschied sich die Stadt für eine andere Nutzung.

Von  Andreas Kneubühler

Auf der Internetseite der Fachstelle Kultur konnte man das Angebot Ende letzter Woche noch abrufen. Doch es war bereits nicht mehr aktuell: Das Liegenschaftenamt der Stadt St.Gallen hat für die Haggenstrasse 45 einen Mieter gefunden, der gleich die ganze Fläche nutzen will.

Deshalb wird es nun nichts mit der Idee eines kulturellen Kraftwerks im Industriegebäude unterhalb des Bahnhofs Haggen.

Eine erste Führung mit Akteuren aus dem St.Galler Kunst- und Kulturkuchen hatte bereits stattgefunden. Das Gebäude steht leer und gehört der Stadt. Es hätten sich vier, fünf Interessenten gemeldet, bestätigt Madeleine Herzog, Kulturbeauftragte der Stadt St.Gallen. Sie müssen nun umdisponieren. Das Objekt ist nicht mehr auf dem Markt. Die Stadt entschied sich offensichtlich für eine für sie einfachere Lösung: für einen einzigen Mieter statt für viele wechselnde.

Nur so zum Nachtrauern: Auf vier Stockwerken wären dort je rund 1000 Quadratmeter für Proberäume, Ateliers, Büros oder Läden zur Verfügung gestanden.

Immerhin zeigt das Beispiel, wie das Projekt «Zwischen Nischen» funktionieren könnte. Es befindet sich noch bis April in einem viermonatigen Praxistest, der vom kantonalen Amt für Kultur und der städtischen Kulturfachstelle unterstützt wird. Kurz gesagt geht es dabei um die Vermittlung von Zwischennutzungen vielerlei Art: Für Ateliers, Proberäume, Lager, Büros, Ladenlokalen usw. Gesucht werden Besitzer von Liegenschaften, die nicht unbedingt vermieten müssen, aber nicht abgeneigt sind, genau dies zu tun. «Nur fehlen ihnen vielleicht die nötigen Kontakte», erklärt Madeleine Herzog.

Diese Vermittlungsarbeit will «Zwischen Nischen» leisten. Die Projektidee wurde im Januar 2012 an einem Standortforum prämiert, das von der Region Appenzell Ausserrhoden – St.Gallen – Bodensee organisiert worden war. Seither ist die Idee weiterentwickelt worden. Beteiligt war der Verein Ostsinn.

Katja Ruff-Breitenmoser ist die Projektleiterin von «Zwischen Nischen». Sie hat weitere Objekte gefunden, die auf Interessenten warten. Etwa den Eschlerpark in Bühler (AR) mit Räumen für Theaterproben, Lager, Ausstellungen usw. Weiter ein Ladenlokal an der Oberdorfstrasse 8 in Herisau sowie eine Liegenschaft in der Stadt St.Gallen an der Lindenstrasse 69. Dort werden Lager- und Schulungsräume sowie ein Ladenlokal angeboten. Allerdings nur für eine beschränkte Zeit: Der Abbruch der Liegenschaft ist für Frühjahr 2015 vorgesehen.

Wie aber findet «Zwischen Nischen» die Adressen solcher Liegenschaften? «Unter anderem, indem man durch die Strassen geht und nachfragt», erklärt Katja Ruff. Sie erhalte immer wieder auch Tipps. Falls das Projekt den Praxistest übersteht, soll es dann eine Homepage mit Informationen zu den Angeboten geben. Voraussetzung ist aber, dass eine Trägerschaft gefunden und die Finanzierung gesichert werden kann.

Vorläufig können sich die Eigentümer von Liegenschaften oder Interessenten für Ateliers oder Proberäume direkt an Katja Ruff wenden: katja.ruff@ostsinn.ch.

«Saiten»-Interview mit Ostsinn: «Wir haben ein technokratisches, materielles Wertesystem geerbt»

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GP Trio MF90302 k

«Die Wahr­neh­mung nicht be­die­nen, son­dern schär­fen»

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Die Mo­bi­li­täts­al­li­anz Ost­schweiz will Pend­ler:in­nen zum Um­stieg vom Au­to auf Bus, Bahn und Ve­lo be­we­gen. Bei den zehn be­tei­lig­ten Gross­un­ter­neh­men lässt be­reits je­de fünf­te Per­son das Au­to am Mor­gen ste­hen. Nun sol­len 500 wei­te­re Fir­men fol­gen. 

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Zu hoch für Ap­pen­zell

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Das Fi­gu­ren­thea­ter St.Gal­len wird 70. Was sich ver­än­dert hat, war­um Pup­pen Kin­der wie Er­wach­se­ne fas­zi­nie­ren und wie man auch Ju­gend­li­che er­rei­chen kann: ein Ge­spräch zum Ju­bi­lä­um.

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In der Aus­stel­lung «Die lei­sen Un­ter­schie­de» im Haus zur Glo­cke in Steck­born be­fas­sen sich fünf Künst­ler:in­nen mit der Wahr­neh­mung von Un­ter­schie­den. 

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Das Thea­ter an der Gren­ze in Kreuz­lin­gen star­tet heu­te in die neue Spiel­zeit. Kürz­lich ver­starb die prä­gen­de Co-Prä­si­den­tin An­na Rink. Aus­ser­dem fällt der bis­he­ri­ge Spiel­ort im Kul­tur­zen­trum Kult-X bis En­de 2027 weg. Wie der Ver­ein die­se Hür­den meis­tert, er­zäh­len Prä­si­den­tin Vro­ni El­len­br­oek und Klaus Okraf­ka aus der Pro­gramm­lei­tung im In­ter­view.

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FC St.Gal­len vs. FC Si­on – St. Gal­len un­ter­liegt Si­on mit 0:3

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Senf

Dampf auf dem Kes­sel

Auf sei­nem neu­en So­lo­al­bum the­ma­ti­siert Ma­nu­el Stahl­ber­ger die Über­hit­zung. Die kli­ma­ti­sche, die ge­sell­schaft­li­che, die po­li­ti­sche. Ge­mein­sam mit Bit-Tu­ner hat der St.Gal­ler Mu­si­ker da­für ei­nen düs­te­ren, elek­tro­ni­schen Sound ge­fun­den.

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Manuel stahlberger bit tuner heiss pd

Von War­te­häus­chen und ehe­ma­li­gen Te­le­fon­ka­bi­nen

An Klein­bau­ten ge­hen wir oft acht­los vor­bei: Bus­war­te­häus­chen, öf­fent­li­che WCs, nicht mehr ge­brauch­te Te­le­fon­ka­bi­nen oder Feu­er­wehr- und Stras­sen­wär­ter­ma­ga­zi­ne. Ak­tu­ell gibt es da­zu ei­ne Aus­stel­lung im 1. Stock des Rat­hau­ses St.Gal­len.

Von  René Hornung
2 Tramhaeuschen Schibenertor

«Wie ein Vor­film des­sen, was auf uns zu­kom­men könn­te»

Bis 2050 will die Stadt St.Gal­len kli­ma­neu­tral sein. Ka­rin Hun­ger­büh­ler und To­bi­as Fi­scher-Künz­ler von der Dienst­stel­le Um­welt und En­er­gie be­ant­wor­ten Fra­gen zur be­vor­ste­hen­den Kli­ma­wo­che und zum Kli­ma­schutz in der Stadt.

Von  Reto Voneschen , Bilder:  Sara Spirig
2609 Redeplatz Karin Tobias 01

Metz­ger, En­gel, Him­mel und Tan­te Bergs Ro­sen­ge­büsch

Ani­ta Zim­mer­mann ali­as Lei­la Bock prägt die St.Gal­ler Kul­tur­sze­ne seit Jahr­zehn­ten – als Künst­le­rin, als Ver­mitt­le­rin, als Er­mög­li­che­rin. Sie hat Wi­der­stän­de über­wun­den und an­de­re Künst­ler:in­nen im­mer wie­der her­aus­ge­for­dert. Ei­ne Wür­di­gung

Von  Angela Kuratli , Bilder:  Ladina Bischof
2609 Anita Zimmermann SAI2602 1308 C WEB

«Nicht neu er­fin­den, was funk­tio­niert»

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Von  Marion Loher
Museumsnacht Kunstmuseum pd

Le­bens­be­ja­hen­de Wer­ke im Kunst­zeug­haus

Die Aus­stel­lung «Vol­ler Le­ben» des Ver­eins IG Hal­le Rap­pers­wil wirft Schlag­lich­ter auf künst­le­ri­sche Schaf­fens­pro­zes­se und ih­re Ver­bin­dun­gen zur Na­tur.

Von  Lilli Kim Schreiber
Regula Syz 2