Man begegnet dem Dichter auf dem Bahnhofplatz von Biel, wo er aufgewachsen war, ob man es will oder nicht. Denn die Hommage an ihn füllt den ganzen Platz: Die Robert Walser Sculpture ist eine Art Bidonville auf Zeit, ein ausuferndes Hüttendorf, initiiert und seit der Eröffnung im Juni täglich begleitet von Thomas Hirschhorn und vielen anderen.
Thomas Hirschhorn im (täglichen) Gespräch mit Malick, einem afrikanischen Immigranten. (Bilder: Barbey Herisau)
Wer sich im freundlichen Labyrinth umtut, findet auch den Hinweis auf Herisau, mit den Stichworten «Robert Walser-Pfad» und «Peter Morger». Morger (1955-2002), der Ausserrhoder Autor und Journalist mit innerer Wahlverwandtschaft zu Robert Walser, hatte den Pfad in Herisau ins Leben gerufen – was in Biel allerdings nicht als Allgemeinwissen vorausgesetzt wird.
Die Robert Walser Sculpture wird in Erinnerung bleiben, und dies keineswegs nur einer exklusiven Kunst- und Literaturwelt, sondern allen Menschen, die damit konfrontiert wurden. Eine ausführliche Würdigung findet sich zum Beispiel hier oder hier – zu sehen und zu begehen ist das Werk nur noch bis nächsten Sonntag, dem 8. September.
robertwalser-sculpture.com
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Kabarett in Herisau
Debatten um Machismus, Deepfake-Pornos, häusliche Gewalt und Femizide sind beinahe alltäglich. Was können Männer gerade tun, wenn sie unter Generalverdacht geraten? Frauenhausleiterin Katja Hämmerli Keller, Florance Hildebrand vom feministischen Streikkollektiv Thurgau und Manuel Benjamin Lehmann vom Forum Mann diskutieren Lösungsansätze.
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Das AFO, das Architektur Forum Ostschweiz, diskutiert und vermittelt seit 30 Jahren Baukultur. Am kommenden Freitag wird das Jubiläum gefeiert und die neuste Artikelserie der guten Bauten als Buch präsentiert.
Minasa bekommt also doch Geld aus dem Lotteriefonds: Der Kantonsrat hat dem von Saiten und Thurgaukultur.ch aufgebauten Projekt, das den grössten Veranstaltungskalender der Ostschweiz ermöglicht, die Finanzierung für drei weitere Jahre gesichert.
Inna Shevchenko fragt im Dokumentarfilm Girls and Gods, ob die monotheistischen Weltreligionen mit Feminismus vereinbar sind. Auf der Suche nach Antworten begegnet sie widersprüchlichen Theorien und mutigen Frauen. Und bleibt nicht nur stille Beobachterin.
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Abstimmungskommentar zur SVP-Chaosinitiative
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In einer neuen Ausstellung wagt sich das Kunstmuseum Thurgau in der Kartause Ittingen an eine Neuvermessung des Verhältnisses von Kunst und Religion.
Hinter dem St.Galler Hauptbahnhof soll ein Konsumraum für Menschen mit schweren Suchterkrankungen entstehen. Diese Woche haben die Stadt und die Stiftung Suchthilfe Anwohner:innen eingeladen, um einen ersten Dialog zu starten.
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Nach 22 Jahren gibt Matthias Peter die Leitung der St.Galler Kellerbühne ab. Vom Raum ist er nach wie vor begeistert. Aber dem Kabarett ging es auch schon besser, erzählt er im Gespräch.