Wolfgang Molkow, 27. November 2017 um 09:20 Uhr <man sollte doch nicht unerwähnt lassen, dass diese Aufführung erhebliche Kürzungen aufweist, die an die musikalische Substanz des Werkes gehen. Alle vermeintlich episodischen Szenen sind gestrichen - sicher aus personellen Gründen; aber die von Schreker gezeigte Enrführungsgeschichte der Ginevra Scotti bleibt so völlig unverständlich. Zudem verhindert die durch Wegfall von Soli und Chören erreichte Verstümmelung des Elysiumaktes leider den dramaturgisch anwachsenden Klangtaumel und nimmt diesem einzigartigen Bacchanal die ihm eigene Faszination. Schade angesichts der beachtlichen Leistung aller Mitwirkenden.