Kategorie
Autor:innen
Jahr

Entfesselte Klänge

Das Theater St.Gallen setzt zum Auftakt der Spielzeit auf Risiko: Es bringt als hiesige Erstaufführung Franz Schrekers 1918 uraufgeführte Oper «Die Gezeichneten» auf die Bühne. Der Mut hat sich gelohnt, sagt Charles Uzor.
Von  Gastbeitrag
Bilder: Iko Frese

In Schrekers Oper Die Gezeichneten kann man vielleicht nachvollziehen, warum diese Musik von den Nazis als «entartet» deklariert wurde. Die Musik verstört, gerade weil sie dem Wüsten Süsse beimischt. Der österreichische Komponist wurde ab 1932 sukzessive nicht mehr aufgeführt, sich selbst bezeichnet er als «verderblich auf das deutsche Publikum», gleichwohl ist er in der bezaubernden, humanistischen Virtuosität Gustav Mahler nah, dem anderen grossen jüdisch-urdeutschen Komponisten.

Schrekers Musik trägt Unruhe und Nostalgie zugleich, sie ist romantisch und konservativ, indem sie die Décadence des Fin-de-Siècle einfängt. Und sie ist in ihrer Atemlosigkeit geradezu eine Gegenmusik zur Süffigkeit und Süffisanz von Richard Strauss. Strauss bandelte mit den Nationalsozialisten an, Schreker wurde verfemt und zum Schweigen gebracht.

Antony McDonalds Inszenierung befriedigt eine Artistik, in der sich vom ersten bis zum dritten Akt der dramaturgische Kreis schliesst. Der gleiche Narr, der im Traum-Prolog dem elenden Alviano aufspielt, führt ihn am Ende ab in die vollendete Umnachtung. In dieser Logik ist jedes Drama, jedes Spiel eine Tragödie. Das Ende war vorauszusehen, das Spiel muss einmal enden. Das Spiel zu beenden ist die Tragödie.

Visuell wird diese Logik unterfüttert, indem die Handlung von Gemälden von Renaissance bis Moderne begleitet wird. Trotz der etwas lapidar motivischen Verknüpfung (die Protagonistin Carlotta ist Malerin) vermittelt diese Bildgalerie (eine Madonna à la Raffael, eine Kreuzigung nach Caravaggio und vielleicht noch ein Francis Bacon-Bühnenvorhang?) psychologische Innenräume und verhilft der Geschichte zu Momentum. Sie ist gut erzählt und mit gutem Tempo – tatsächlich verfliegen die knapp drei Stunden im Nu.

Auf der Insel der Schönheit

Aber worum geht es wirklich in dieser Oper? Um den reichen buckligen Alviano Salvago, der wegen seiner Missgestalt arm bleibt? Um das edle Innere trotz äusserlicher Hässlichkeit? Genau dies scheint die Geschichte vorzugeben – «The Beauty and the Beast», ein Froschkönig im noblen Genua. Hier erfindet Salvago eine Insel der Schönheit, die bald dem Laster verfällt und an die dunklen Orte des Marquis de Sade oder Gilles de Rais erinnert, wo junge Mädchen von Edelmännern entführt und misshandelt werden. Sie sind so mächtig, dass sie alle moralischen Grenzen überschreiten können.

Nächste Vorstellungen: 24. und 29. September
theatersg.ch

Als Salvago merkt, was er mit seinem «Elysium» angerichtet hat, will er die Insel dem Volk schenken, was natürlich eine Entlarvung des Obszönen zur Folge hätte. Liest man die Geschichte so, fragt man sich, was Salvago selbst im Elysium getrieben hat, und ob es Reue und Selbstgerechtigkeit ist, die ihn veranlasst, die Insel zu verschenken oder ob sich Salvago zum Opfer macht, da er Carlotta verliert?

Oder geht es um Carlotta, die schöne Malerin, die im Bild der Wahrhaftigkeit mehr Erfüllung findet als in der Liebe? Geht es um die Idee der Liebe oder um die Verführungskünste einer libertinären, aber herzschwachen Frau, um das Aufbegehren gegen die Männerwelt? Oder gipfelt die Katharsis um den Antagonisten Vitelozzo Tamare in seinem abgrundtiefen Nihilismus und im Sieg des Stärkeren?

Im falschen Leben

Alle diese Lesarten können im Knäuel der sonderbaren Geschichte kaum schlüssig entwirrt werden. Die St. Galler Inszenierung entscheidet sich zu einer Interpretation, die durch Symbolik alles offen lässt. Andererseits wird vieles verdeutlicht, eine fokussierte Lichtregie (Wolfgang Göbbel) und wohltuende Reduktion auf wenige Bilder – aber schade, dass diese Bilder oft eigenartig entleert wirken. Vieles bleibt Idee, in diesem Sinne entspricht die Inszenierung dem Konstrukt eines expressionistischen, negativen Weltgefühls. Wahre Liebe gibt’s nur im falschen Leben, oder umgekehrt. Trotz wunderbarer Schauspieler fühlt man sich manchmal im falschen Film. Zwischen Carlotta und Salvago spürt man wenig Knistern.

Andererseits wirkt die Idee von Liebe aus Mitgefühl oder als Sog zum Hässlichen (was vielleicht die stärkste Interpretationsquelle dieser Oper wäre) in der Umsetzung banal. Die Edelmänner stehen im Dress von Studentenverbindungen oder in Fechtstellung singend umher, und das Elysium wird in dicken Lettern angeschrieben.

Nicht sadistische Orgien nähren hier unterdrückte Wünsche, sondern Botticelli-Paradiese mit nymphenhaft-beblumten Tänzerinnen und Tänzern (Choreographie Beate Vollack): eine Mischung aus Naturtanz mit Indianerbemalung und klassizistisch-gesittetem Ballett – eine Schönheit und Vorstellung von Reinheit, die immerhin alles Voyeuristische im Keim erstickt und das Publikum schont.

Klangvulkan aus dem Orchestergraben

Wenn auch viel Handlung im Ungefähren bleibt, ist die musikalische Gestaltung dieser Produktion beeindruckend präzis. Das Orchester begleitet prägnant und setzt die schemenhaften, irisierenden und oft perkussiven Klangfarben gekonnt ein. Alles fliesst, und die Soli wirken nicht als Verdopplung des Gesangs, sondern wie eine psychologische Verlängerung und Vertiefung. Wunderschön die bereits im Prolog auftauchenden Cello-Kantilenen und ihre Wiederholung, die Soli im Holz (teilweise bei getrübter Intonation), der Klangfluss im ganzen Orchester, die vielfach verknüpften Motive, die wie im Untergrund köcheln. Eine Musik, die eruptiv wie ein Vulkan den Hörer überwältigt, ein entfesselter, immerzu drängender Klang, der immer wieder in Entladung oder Selbstauflösung kippen will.

Schreker, der sich in überspitzter Ironie als «Klangkünstler, Klangphantast, Klangzauberer und Klangästhet» bezeichnete, dem «keine Spur von Melodie» gegeben sei, abgesehen von «kurzatmigen Floskeln und Melodielein», und der trotzdem «Melodiker von reinstem Geblüt» war, lebt diesen Widerspruch in dieser Oper meisterhaft aus. Der Orchestergraben des St. Gallers Theaters wird diesen gewaltigen Klangmassen nicht ganz gerecht, gleichwohl gelingt es Dirigent Michael Balke, sie in ihren dynamischen Spitzen zusammenzuhalten. Der Chor (Einstudierung Michael Vogel) singt dynamisch und hervorragend in der Diktion.

Hervorragendes Trio

Alle drei Solostimmen, Andreas Conrad als Alviano Salvago, Claude Eichenberger als Carlotta Nardi und Jordan Shanahan als Graf Tamare sind glänzend besetzt. Tomislav Lucic repräsentiert Herzog Adorno zu vage, aber Martin Summers ruhige Sonorität entspricht der Psychologie, der politischen Naivität Podestàs (eine weitere Interpretation dieser vielschichtigen Oper wäre der Klassenkampf).

Beeindruckend, wie Andreas Conrad der Rolle des Salvago Leben gibt, wie derselbe Salvago als Narr und am Ende als Held dasteht, oder wie es Jordan Shanahan schafft, im Moment seiner Ermordung als wahrer Geliebter Carlottas dazustehen. Claude Eichenberger füllt ihre ambivalente Rolle sicher aus. Ihre Stimme strahlt gleichzeitig Euphorie und Melancholie aus, und in vielen Facetten singt sie uns durch Schrekers exaltierte Melodien.

Trio fatal: Andreas Conrad, Jordan Shanahan, Claude Eichenberger.

Keine Oper mit schönen Belcanto-Melodien, keine Oper, bei der man sich genüsslich zurücklehnen kann – vielmehr folgt man, obwohl der Ausgang schon zu Beginn klar ist, drei Stunden lang gespannt und aufrecht dem Geschehen.

Jetzt mitreden: 1 Kommentar
Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Dein Kommentar wird vor dem Publizieren von der Redaktion geprüft.
Wolfgang Molkow,  

<man sollte doch nicht unerwähnt lassen, dass diese Aufführung erhebliche Kürzungen aufweist, die an die musikalische Substanz des Werkes gehen. Alle vermeintlich episodischen Szenen sind gestrichen - sicher aus personellen Gründen; aber die von Schreker gezeigte Enrführungsgeschichte der Ginevra Scotti bleibt so völlig unverständlich. Zudem verhindert die durch Wegfall von Soli und Chören erreichte Verstümmelung des Elysiumaktes leider den dramaturgisch anwachsenden Klangtaumel und nimmt diesem einzigartigen Bacchanal die ihm eigene Faszination. Schade angesichts der beachtlichen Leistung aller Mitwirkenden.

Ein Pi­ra­ten­schiff am Bo­den­see­ufer

Das See-Burg­thea­ter macht aus sei­ner Pi­ra­tin­nen­ge­schich­te Die Le­gen­de von An­ne Bon­ny ein akro­ba­ti­sches Spek­ta­kel vom Feins­ten. Bei al­ler Som­mer­thea­ter-Leich­tig­keit hät­te man aber doch ein biss­chen mehr Eman­zi­pa­ti­ons­ge­schich­te er­war­tet.  

Von  Maria Schorpp
Piratencrew Bildnachweis Ilja Mess

Ei­ne ein­ma­li­ge Ge­burts­tags­par­ty

Zu sei­nem 20. Ge­burts­tag hat das Kul­tur­fes­ti­val am Wo­chen­en­de Bands aus St.Gal­len und der Re­gi­on zu ei­nem zwei­tä­gi­gen Kon­zert­fest ein­ge­la­den. Die­ses war so viel­fäl­tig wie ge­lun­gen – auch we­gen der Idee, Co­vers aus der Grün­dungs­zeit des Fes­ti­vals in die Sets ein­zu­bau­en. 

Von  David Gadze
Kulturfestival 20 Jahre Jubilaeum 2026 Kasimir Hoehener

Bregenzer Festspiele

Mehr als die See­büh­ne: Ent­de­ckun­gen an den Bre­gen­zer Fest­spie­len

Von  Nathalie Grand
Pressetag broucek anjakoehler 260236

Die un­ver­zicht­ba­ren Som­mer­tipps – Teil 3

Bis zum En­de der Som­mer­fe­ri­en prä­sen­tiert Sai­ten wö­chent­lich Kul­tur­tipps aus der Re­gi­on. Teil 3: «Was der Kai­ser noch sah», Olaf Breu­ning – «Hu­mans» und Oria­na Bruseghi­ni  – Das ver­las­se­ne Ret­tungs­boot. 

Von  Redaktion Saiten
260708 Sommertipps Colazione Sull Erba Pfister Noemi copy

Von Mo­de und Kör­pern

Wie setzt Fo­to­gra­fie Mo­de in Sze­ne? Und wer fo­to­gra­fiert da­bei ei­gent­lich wen? Das Tex­til­mu­se­um St.Gal­len gibt mit «Mi­se en Scè­ne» Ein­bli­cke in 120 Jah­re Mo­de­ge­schich­te. Es ist die letz­te Schau vor dem Mu­se­umsum­bau. 

Von  Vera Zatti
TMF 22 4 1 V

«Ich ma­che das für al­le, die auf ei­nen Ent­scheid war­ten.»

Seit elf Ta­gen be­fin­det sich Ve­lat Ay­din vor dem Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richt in St.Gal­len im Hun­ger­streik. Im Ge­spräch mit Sai­ten er­zählt der Kur­de, wo­her er kommt und wes­halb po­li­ti­scher Ak­ti­vis­mus so wich­tig ist.

Von  Daria Frick
DSC 6579

Lus­ti­ges Mas­sen­ar­ten­ster­ben

Die St.Gal­ler Fest­spie­le sind vor­bei. Oper war in­door, draus­sen im Stadt­park spiel­te die End­zeit­ko­mö­die Pla­net B. Näh­me man die Bot­schaft des Stücks ernst, müss­te die Fest­spiel-Oper auch künf­tig res­sour­cen­scho­nend drin­nen blei­ben.

Von  Peter Surber
Festspiele planet b tanja dorendorf 1095

Zwi­schen Pon­gal und Turn­ver­ein

Sin­du­jan* lebt schon sein gan­zes Le­ben in der Schweiz. Die Ein­bür­ge­rung ist fast ab­ge­schlos­sen, war aber mit ho­hen Kos­ten und ei­nem un­an­ge­neh­men Ge­spräch ver­bun­den.

Von  Andi Giger
260707 Saiten 0807 08

Ei­ne kur­ze In­dus­trie­ge­schichg­te des Sit­ter­tals

Be­vor die Kunst Ein­zug hielt, war das Sit­ter­tal in­dus­tria­li­siert. Hier wur­de ge­stickt, ge­wirkt, ge­färbt, mer­ceri­siert – aber auch ge­streikt und ge­liebt.

Von  István Scheibler
260708 Sitterwerk Industriegeschichte Das Sittertal zu Zeiten der Motorenstickerei Rittmeyer Staatsarchiv W 054 51 D 8

Kolumne: Stimmrecht

Wer ist die ukrai­ni­sche Dia­spo­ra?

Von  Liliia Matviiv

Die un­ver­zicht­ba­ren Som­mer­tipps – Teil 2

Bis zum En­de der Som­mer­fe­ri­en prä­sen­tiert Sai­ten wö­chent­lich Kul­tur­tipps aus der Re­gi­on. Teil 2: Ki­nok-Open-Air, So­lar­ki­no, Chris­ta Nä­her – «Ex­cess», Li­ving Mu­se­um, Pool­bar Fes­ti­val, Die Le­gen­de von An­ne Bon­ny und SP-Spa­zier­gän­ge. 

Von  Redaktion Saiten
260708 Sommertipps 7 The Long Seat

Wie ein Fisch im Was­ser

In der Kunst­ka­bi­ne bei der St.Le­on­hard-Brü­cke in St.Gal­len stel­len bis Sep­tem­ber vier Per­so­nen mit Be­ein­träch­ti­gung ih­re Kunst aus. Den An­fang macht Son­ja Lip­pu­ner mit ih­rer «Roll­stuhl­kunst».

Von  Roman Hertler
Whats App Image 2026 07 01 at 22 09 10

«Kul­tur ist nicht de­mo­kra­tisch, aber zen­tra­le Grund­la­ge der De­mo­kra­tie»

Die Kunst­gies­se­rei St.Gal­len und die Stif­tung Sit­ter­werk strah­len weit über die Re­gi­on hin­aus. Fe­lix Leh­ner, Grün­der und Lei­ter der Kunst­gies­se­rei, Ge­schäfts­lei­tungs­mit­glied Till Jäck­li so­wie Pa­tri­cia Hart­mann, Co-Lei­te­rin der Stif­tung Sit­ter­werk, spre­chen im In­ter­view über die letz­ten 40 Jah­re, ak­tu­el­le Her­aus­for­de­run­gen und Zu­kunfts­plä­ne.

Von  Daria Frick  und  David Gadze
260708 Sitterwerk Andri Voehringer 01

«Schwei­gen gibt der Ge­walt Raum»

Ge­schlech­ter­spe­zi­fi­sche Ge­walt ist auch in Ap­pen­zell Rea­li­tät, und doch wird zu we­nig dar­über ge­re­det. Mit der Dis­kus­si­ons­ver­an­stal­tung «we­r­om – schwät­ze statt schwi­ige» lu­den drei jun­ge Ap­pen­zel­le­rin­nen zum of­fe­nen Aus­tausch über Ge­walt, Prä­ven­ti­on und Zi­vil­cou­ra­ge.

Von  Marion Loher
Werom 4

Wenn Hei­mat flim­mert

Hei­mat – ein viel­schich­ti­ger Be­griff. Das Kunst­mu­se­um St.Gal­len spürt ihm ge­mein­sam mit der Werk­samm­lung der Schwei­ze­ri­schen Post nach. Zu se­hen ist die ent­stan­de­ne Schau «Hei­mat­flim­mern» bis En­de Ok­to­ber in St.Gal­len.

Von  Lisa Steurer
Ausstellungsansicht stian Stadler 1

Jung­brun­nen für den Dom

Die St.Gal­ler Fest­spie­le la­den, nach der letzt­jäh­ri­gen Pau­se, wie­der zum Tanz in die Ka­the­dra­le. Cho­reo­graf An­to­nio Ruz und die Tanz­kom­pa­nie neh­men den Raum mit Re­spekt in Be­schlag – samt dem Klos­ter­platz.

Von  Peter Surber
Bildschirmfoto 2026 06 29 um 11 44 42

Der «Landesverräter» war gern am Fluss

Ernst S. und die Sit­ter

Von  Roman Hertler
2502 Max Butz 05

Die un­ver­zicht­ba­ren Som­mer­tipps – Teil 1

Bis zum En­de der Som­mer­fe­ri­en prä­sen­tiert Sai­ten wö­chent­lich Kul­tur­tipps aus der Re­gi­on. Teil 1: Open­air-Ki­nos, Bla­bla­bor – «Gue­ril­la Ra­dio», Mi­chail Pir­ge­lis – «HYLE», «Hei­mat­flim­mern», Kul­tur­fes­ti­val St.Gal­len, Le­on­ce und Le­na, Kunst­spa­zier­gän­ge und Mu­sik im «Flööz­li» so­wie Rund­gän­ge zum Blu­men­wies und zur Schwamm­stadt. 

Von  Redaktion Saiten
Noemi Pfister Happily Aging Dying

Musik im Rorschacherberg

Schloss­mu­sik von Big Band bis In­die

Von  Vera Zatti
Sommerbuehne by Night

Der Wi­der­stand der Ama­zo­nas­frau­en

In Kon­stanz gas­tiert der­zeit die Grup­pe As Ka­ru­a­na – ein po­li­ti­scher Frau­en­chor aus dem Ama­zo­nas. Sie zeigt mit ih­rer Mu­sik, ih­rem Tanz, ih­rer Kunst und ih­rem Wis­sen po­li­ti­sche Ré­sis­tance und kämpft für die Rück­erobe­rung ih­rer in­di­ge­nen Kul­tur.

Von  Veronika Fischer
AS KARUANA Gruppenfoto4