«Ich möchte der Kunst und ihren Welten mehr Sichtbarkeit geben»

Seit bald einem Jahr wirkt Anita Zimmermann alias Leila Bock als Künstlerin in einer sehr geräumigen Liegenschaft in St.Gallens Osten. Zeit, Bilanz zu ziehen über den «Himmel Helvetia», den achten «Geilen Block» – und vorwärtszuschauen. Denn bald ist Schluss hier. Aber es geht trotzdem weiter. von Ursula Badrutt
Von  Gastbeitrag
Anita Zimmermann vor dem «Himmel». (Bilder: pd)

Ende März wird die umtriebige Frau und aktuell Hausherrin über gefühlt 3000 Quadratmeter erfahren, ob der Nutzungsvertrag für das Gebäude an der Helvetiastrasse 47 in St. Fiden Ende Mai wirklich ausläuft, das Areal abgebrochen und neu überbaut wird. Oder ob noch etwas Zeit angehängt wird. Eine Zwischennutzung mit Enddatum aber bleibt es sowieso. Weder für Anita Zimmermann noch für Leila Bock ein Grund zum Jammern. Denn es ist gut. Und es ist Teil der Idee.

Geleistet und geschehen ist schon sehr, sehr viel. Anita Zimmermann, unterstützt von ihrem Alter Ego Leila Bock, scheut weder Aufwand noch Arbeit. «Ich mache dasjenige, was ich in der Stadt und in der Region vermisse, ich möchte politisch etwas bewegen», sagt sie eindringlich. Zum Beispiel Künstler:innen zeigen, die kaum oder nur selten eine Möglichkeit der Werkpräsentation finden, weil die Orte dazu fehlen. Und weil das Interesse und die Wertschätzung der grossen Institutionen zu gering sind.

Harte Blöcke für gastliche Begegnungen

Anita Zimmermann ist seit Jahren dran, dies zu ändern. Leerstehende Orte werden ihr dazu angeboten, immer wieder. Sie kann ihnen nicht widerstehen. Im Fall von «Himmel Helvetia» war es die Livit AG, die als Verwalterin der Swiss-Life-Liegenschaft auf Anita Zimmermann zugekommen ist und ihr dann auch weitgehend freie Hand gelassen hat.

Auch Anita vor dem Himmel

Auch wenn sie gross und hart sind und wenig mit musealen Räumen gemein haben: Anita Zimmermann gelingt es, diese brachliegenden Liegenschaften für die Kunst und das Publikum attraktiv zu machen. In ihre Blöcke zu kommen ist ein Vergnügen und eine Bereicherung. «Himmel Helvetia» ist ihr mittlerweile achtes Projekt dieser Art.

Ein Fachstelle für Entlastung

Mit dem «Himmel Helvetia» hat Leila Bock auch die «Fachstelle der schönen Künste» erfunden. «Sie entlastet mich», sagt Anita Zimmermann. Die Verantwortung ist – zumindest über die Wortwahl – in Verwaltungszonen geraten und verteilt sich auf mehrere Schultern. «So fühle ich mich weniger allein.» Auch weil sie ständig Leute involviert, mitreisst, überzeugt, begeistert.

Ein Blick zurück auf alles, was im «Himmel Helvetia» seit dem letzten Herbst schon geschehen ist und was sonst noch aus der Küche Zimmermann-Bock kommt, wie etwa das Format «Klause» in der Mülenenschlucht in St.Gallen, zeigt, dass solches Tun eine dynamisierende Wirkung zu haben scheint. Doch einen Monatslohn gibt es dafür nicht.

Über 30 Künstler:innen haben im September und Oktober vergangenen Jahres Werke präsentiert und dabei wohl dosiert und professionell platziert einen breiten Einblick in die Qualität künstlerischen Tuns gegeben. Begleitet waren sie von unzähligen Veranstaltungen, von Tischgesellschaften, Konzerten – allen voran mit Hausmusiker Marc Jenny –, Gesprächen, einem bunt gemischten Publikum. Und der ständigen Präsenz der Initiatorin und Strippenzieherin. Auch nach Ausstellungsende letzten Herbst ging es weiter, wenn auch etwas gemässigter. Zuletzt begeisterte das phänomenale Konzert von Hundefutter, bestehend aus Julia Kubik und Raoul Doré.

Und noch ist nicht Ende: Zwei Einzelausstellungen im März und April bilden ein Schlussbouquet in Farbe, mit Malerei. Der Himmel öffnet sich nochmals, als ginge es darum, der Schönheit, dem Wunder des Sonnenuntergangs zu huldigen. Eine weitere Überraschung steht für Mai auch schon parat: Anita Zimmermann zeigt ihre Zeichnungen von ihren Künstler:innen, dazu Fotografien von Wildtieren, die Hans Oettli auf dem Freudenberg getroffen und über Jahre beobachtet hat. So wie Anita Zimmermann die Kunstszene seit Jahren beobachtet. Die Kombination der Künstler:in-Kuratorin ist also Programm: Sichtbarkeit geben, was sonst im Verborgenen bliebe.

Malen ist wie Musik machen

Erst aber kommt «like a miracle in a song». So betitelt Andrea Giuseppe Corciulo seine Ausstellung und spielt auf das Gemeinsame von Musik und Kunst an. Es gehe darum, bestimmte Stimmungen zu vermitteln, in Schwingung zu geraten. Erstmals gibt er einen Überblick über die vergangenen 25 Jahre seines künstlerischen Schaffens. Es sind Werke, die bei ihm geblieben sind, einige davon habe er noch nie zuvor gezeigt.

Andrea Giuseppe Corciulo: ohne Titel, 2002

Schlüsselwerk in seinem Schaffen ist ein Bild von 2002. Die Malerei irritiert. Ein Kind mit ernstem Blick, kahlem Kopf, in sich verkrampft. Farbe ist sparsam aufgetragen, alles wirkt blass. Wie eine Erscheinung, die gleich wieder verschwindet. Es bleibt ein Gefühl von Befremden. Wie immer bei Corciulo ist das Kind Teil einer grösseren Serie, die ausgehend von Fotografien entstanden ist. Es sei der Moment gewesen, wo er sich von der grafischen Ausrichtung seiner Arbeiten abgewendet und künstlerischen Auseinandersetzungen zugewendet habe, technisch wie inhaltlich, sagt er.

Andrea Giuseppe Corciulo – «like a miracle in a song»: bis 24. März, Himmel Helvetia, Helvetiastrasse 47, St.Gallen. Vernissage: 9. März, 16 Uhr

Video-Sound-Konzert mit Peter Mettler und Carlos Hidalgo: 1. April, 19 Uhr, Konzert 20 Uhr

Rachel Lumsden – «Moon on a stick»: 13. bis 28. April

Anita Zimmermann, Zeichnungen, und Hans Oettli, Fotografien: 5. bis 12. Mai

Während der beiden Atelieraufenthalte in der Romwohnung des Kantons St.Gallen und in der Cité International des Arts in Paris beginnt Corciulo sich für Afrika zu interessieren, findet in ausgestaubten Büchern Bilder traditioneller Masken und Kleidungen, die er collageartig in der Malereiserie «the nearest faraway place» von 2007 mit seinem eigenen Körper verbindet und surreal mit Alltagsgegenständen kombiniert. Dann, ähnlich verstörend, gemalte Collagen fotografischer Selbstinszenierungen und auf Leinwand abgemalte Stills aus Filmen, die 1972, in seinem Geburtsjahr, entstanden sind. Es interessiere ihn, sich als Maler immer wieder auf Neuland zu wagen, sich Fremdem zu stellen und das Vertraute, das ihn auch langweile, hinter sich zu lassen. Er wolle jeweils auch sich selber überraschen. Jüngst sind Skulpturen dazugekommen.

Von Popkultur bis Politik

Im Anschluss dann Rachel Lumsden, die das sinnliche Potenzial von Malerei für aktuelle weltbezogene Themen zu nutzen weiss. In ihrem 2023 erschienenen Manifest für die Malerei analysiert sie Mechanismen des Kunstbetriebs und die Stellung der (gegenständlichen) Malerei (von Frauen) darin. Der «Himmel Helvetia» sei ein Ort, der sie zum spielerischen Experimentieren einlade und ihr Lust mache, eine schräge Ausstellung für diesen schrägen Ort zu erfinden. «Es werden kleine und grosse Malereien aus den letzten Jahren in einem Wechselspiel zwischen Raum und Bildern zu sehen sein. Krieg, Politik, Popkultur, Landschaften – alles ist erlaubt», sagt Lumsden.

Rachel Lumsden: soft -top (II), 2023

Anita Zimmermann interessiert sich für die Berührungspunkte zwischen den beiden malerischen Positionen. Und wie darin Welten entstehen und zu entdecken sind.

Wo die Energie herkommt

Anita Zimmermann ist nun blank. Manchmal sind auch die Nerven blank. Die freiwillige Kollekte hat wenig eingebracht. Der Finanzierungsplan ist aus dem Gleichgewicht geraten. Oder er war einfach zu wenig wichtig, weniger wichtig als das, was im «Himmel Helvetia» alles möglich geworden ist. Der Traum von fairen Löhnen für Kulturarbeit bei den Macher:innen bleibt vorderhand ein Traum. Dafür ist der Traum von mehr Sichtbarkeit für das, was Kunst in St.Gallen kann, Wirklichkeit geworden.

Woher nimmt Anita Zimmermann diesen langen Schnauf, die Energie für Verausgabung? «Ich habe so viel bekommen, zwei grosse Häuser, grosse Schuhe, mit denen ich mich fit und unternehmungslustig fühlte, sodass vieles möglich wurde.» Es sei für sie auch eine Auszeit, hier zu leben und zu wirken. So wie andere Ferien machen. Sie malt, zeichnet, giesst, geht mit Hund Butterblume spazieren, springt auf dem Trampolin. Nebenan im Atelier von Aramis Navarro. Sonst nichts. Und dann wieder etwas organisieren, Leute zusammenbringen, Sichtbarkeit geben. «Das alles macht mich glücklich.»

Jetzt mitreden:
Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Dein Kommentar wird vor dem Publizieren von der Redaktion geprüft.

Stras­sen­kunst als Ent­schleu­ni­gung

Am Wo­chen­en­de bringt das Auf­ge­tischt-Fes­ti­val wie­der über 100 Stras­sen­künst­ler:in­nen aus al­ler Welt in die Gas­sen der Stadt St.Gal­len. Wir ha­ben mit Dai­a­na Min­ga­rel­li vom Duo Dai­a­na Lou über die Ei­gen- und Be­son­der­hei­ten des Bus­king ge­spro­chen.

Von  Philipp Bürkler
Daiana Lou

Heavy Psych Sounds Fest

Fes­ti­val der schwe­ren Gi­tar­ren­klän­ge

Von  David Gadze
Weedpecker 25 BW 6 50

Ro­ter Tep­pich und ro­te Li­ni­en

Der pein­li­che bis in­halts­lee­re Auf­tritt des Tech-Fa­schis­ten Cur­tis Yar­vin hat die Be­richt­erstat­tung über das dies­jäh­ri­ge St.Gal­len Sym­po­si­um do­mi­niert. Am Mon­tag ha­ben – vor al­lem geis­tes­wis­sen­schaft­li­che – Ex­po­nent:in­nen der HSG in ei­nem öf­fent­li­chen Ge­spräch ver­sucht, Yar­vins lan­gen Schat­ten zu ver­we­deln.

Von  Roman Hertler
3 F1 A3554 web

Was­ser, Drag und Vir­gi­nia Woolf

Die St.Gal­ler Thea­ter­kom­pa­nie Roh­stoff zeigt am 22. und 23. Mai ihr ak­tu­el­les Thea­ter­stück in der Kel­ler­büh­ne. Wie in ei­nem Rausch er­zählt Or­lan­do* von Ge­schlech­ter­nor­men, Grenz­auf­lö­sun­gen und Ver­wand­lun­gen. 

Von  Vera Zatti
LUX 9420 JPG 1500 by Leni O

Kolumne: Heppelers Bestiarium

Im Bi­ber­re­gen

Von  Jeremias Heppeler

Ei­ne ak­ti­vis­ti­sche Künst­le­rin wie­der­ent­deckt

Ele­a­n­or An­tin ist seit 60 Jah­ren künst­le­risch tä­tig. Früh hat sie sich mit Tech­no­lo­gie, Ras­sis­mus und Gen­der­flui­di­tät be­schäf­tigt, doch zwi­schen­zeit­lich war sie fast in Ver­ges­sen­heit ge­ra­ten. Nun macht die ers­te eu­ro­päi­sche Re­tro­spek­ti­ve Sta­ti­on im Kunst­mu­se­um Liech­ten­stein.

Von  Kristin Schmidt
Eleanor Antin Ausstellungsansicht Foto Sandra Maier pr6

Fik­tiv und doch sehr re­al

Der Mu­si­ker und Künst­ler Ni­co­laj És­te­ban ver­öf­fent­licht ein neu­es Al­bum sei­ner Band Love­boy And His Ima­gi­na­ry Fri­ends. Es führt in ei­ne fas­zi­nie­ren­de Welt – und in sein In­ne­res, wo es manch­mal dun­kel ist.

Von  David Gadze
Loveboy and his imaginary friends smile baby

Or­ga­nik trifft KI

Nach vier­zig Jah­ren kehrt Gui­do R. von Stür­ler in die Kunst­hal­le nach Wil zu­rück. Der Künst­ler, mit ei­nem Fai­ble für Flie­gen, zeigt in «Zwi­schen den Sys­te­men – Kunst im ver­netz­ten Jetzt» ei­ne Werk­über­sicht, die Or­ga­ni­sches und Di­gi­ta­les ver­eint.

Von  Shqipton Rexhaj
IMG 9225 2

Gren­zen und Brü­che auf der Büh­ne

Ei­ne hal­be Mil­li­on we­ni­ger von Kan­ton und Stadt – trotz­dem ma­chen Kon­zert und Thea­ter St.Gal­len vor­läu­fig kei­ne Ab­stri­che beim Pro­gramm. Die Spiel­zeit 26/27 kün­digt «Grenz­gän­ge» an, sehr zeit­ge­mäs­se ins­be­son­de­re im Schau­spiel.

Von  Peter Surber
Konzert Theater SG 1sw 79f097893f611

Ver­lo­ren auf der gros­sen Büh­ne – und im Ge­dan­ken­wirr­warr

Die Kri­tik an der Ein­la­dung des ex­tre­mis­ti­schen und tech­no-li­ber­tä­ren US-Blog­gers Cur­tis Yar­vin ans St. Gal­len Sym­po­si­um war gross – und be­rech­tigt. Trotz­dem war sein Auf­tritt am En­de vor al­lem ei­nes: ent­lar­vend. Sel­ten tra­ten die Wi­der­sprü­che, die Selbst­über­schät­zung und die in­tel­lek­tu­el­le Lee­re der Neu­en Rech­ten so öf­fent­lich zu­ta­ge.

Von  Philipp Bürkler
Curtis Yarvin Symposium 1 philipp buerkler

In eigener Sache

Weg­wei­ser in der Ost­schwei­zer Kul­tur­land­schaft

Von  Michael Lünstroth
Sarah luethi philip stuber michael luenstroth

Wi­bora­da – zwi­schen My­thos und Wahr­heit

His­to­ri­sche Über­lie­fe­run­gen sa­gen oft mehr über die Geis­tes­hal­tung der Ver­fas­ser aus als über ge­schicht­li­che Tat­sa­chen. Was lässt sich al­so ge­si­chert über die his­to­ri­sche Per­son Wi­bora­da sa­gen? Ei­ne quel­len­kri­ti­sche Spu­ren­su­che.

Von  Tanja Scherrer
2605 Wyborada Laura Tura listening iconography

Die Spit­ze des Zau­ber­bergs

Ein Jahr­hun­dert nach Tho­mas Manns Ro­man grei­fen Karl Ka­ve & Du­ri­an das Mo­tiv neu auf und er­zäh­len mit Zau­ber­berg ein viel­schich­ti­ges Kon­zept­al­bum über Pfle­ge, Per­spek­ti­ven und gut be­tuch­te Da­men.

Von  Jeremias Heppeler
Karl kave durian

Der ewi­ge Kreis­lauf des Le­bens

Pa­ris, New York, Shang­hai, It­tin­gen: Mit Fa­bri­ce Hy­ber gas­tiert mal wie­der ein in­ter­na­tio­nal re­nom­mier­ter Künst­ler im Kunst­mu­se­um Thur­gau. Ei­ne Be­geg­nung.

Von  Michael Lünstroth
l LünstrothI

Lie­bes­leid im Schaum­bad

Treue­pro­be, Ver­klei­dungs­spuk, Part­ner:in­nen­tausch: Così fan tut­te scheint de­fi­ni­tiv von vor­ges­tern. Trotz­dem lohnt sich Mo­zarts Oper auch jetzt wie­der am Thea­ter St.Gal­len. Am Sams­tag war Pre­mie­re.

Von  Peter Surber
6122 30cosi foto dufajedyta

Das Mit­ein­an­der im Fo­kus ei­ner Kunst­aus­stel­lung

Das Kunst­zeug­haus Rap­pers­wil-Jo­na zeigt seit dem 26. April die ak­tu­el­le Samm­lungs­aus­stel­lung «wo­hin – wo­her – wo­mit». Mit­ge­stal­tet von Men­schen aus der Re­gi­on un­ter­sucht sie, wie Teil­ha­be in Mu­se­en künf­tig aus­se­hen kann.

Von  Larisa Baumann
1 KZH wohin woher womit c Katharina Seleznova

FC St.Gal­len vs. Si­on 0:3 – Mer ho­led dä an­der Chü­bel

St.Gal­len ver­liert das Spiel ge­gen Si­on und macht so Thun zum Meis­ter. Doch in St.Gal­len den­ken längst al­le an den an­de­ren Ti­tel, der dann in drei Wo­chen ver­ge­ben wird. Das Spiel ge­gen Si­on zum Nach­le­sen gibt es trotz­dem im SENF-Ti­cker.

Von  SENF Kollektiv
Senf

Filmfestival in Frauenfeld

Que­e­re Fil­me im Thur­gau

Von  Vera Zatti
Black Burns Fast still 1

Buch zur Migration in die Ostschweiz

Statt Ar­beits­kräf­te ka­men Men­schen

Von  Roman Hertler
Bildschirmfoto 2026 05 01 um 19 38 15

«Wir müs­sen Wi­bora­das Ge­schich­te neu er­zäh­len»

In die­sem Jahr fei­ert St.Gal­len den 1100. To­des­tag Wi­bora­das. Ob­wohl die In­klu­sin ei­nen gros­sen Ein­fluss auf die Stadt hat­te, ist sie den we­nigs­ten ein Be­griff. Das soll sich än­dern. Wie dies ge­lin­gen soll und wel­che Be­deu­tung Wi­bora­da heu­te noch hat, er­zäh­len Jo­lan­da Schär­li und Hil­de­gard Aepli vom Ver­ein Wi­bora­da-Ju­bi­lä­um 2026 so­wie Ka­rin K. Büh­ler von der fe­mi­nis­ti­schen Bi­blio­thek Wy­bora­da im Ge­spräch mit Sai­ten.

Von  Daria Frick  und  David Gadze
2605 Wyborada Laura Tura portrait