Kategorie
Autor:innen
Jahr

Im luftleeren Raum

Auf einen Schlag ohne Arbeit, ohne Geld, ohne Perspektive – die Ostschweizer Sans-Papiers Sarnai und TseTseg* erzählen, welche Folgen die Coronakrise für sie hat.
Von  Corinne Riedener
Bild: Saitengrafik

Schön, wenn der Staat Notkredite gewährt, wenn wir Kurzarbeit anmelden und einige Rechnungen stunden können. Schön auch, dass wir uns trotz allfälliger finanzieller Nöte in ärztliche Behandlung begeben können, falls wir uns anstecken oder sonstwas passiert.

«Wir», das sind die Leute mit einem geregelten Aufenthaltsstatus. Doch was ist mit den Sans-Papiers? Für sie ist die Coronakrise noch um einiges existenzieller als für den Rest der wohlhabenden Schweiz. Der Bund rechnet mit schweizweit bis zu 105’000 Personen, genauere Erhebungen gibt es nicht, die Dunkelziffer dürfte weit höher sein. Im Kanton St.Gallen leben je nach Schätzungen zwischen 800 und 3000 Menschen ohne Bleiberecht.

Das Virus hat sie ausgesperrt

Mitte Mai treffen wir zwei papierlose Frauen aus Zentralasien, nennen wir sie Sarnai und TseTseg. Sie sind 32 und 37 und seit einem Jahr beziehungsweise seit neun Monaten in der Ostschweiz. «Ich kann nicht mehr arbeiten», sagt Sarnai, «das macht mein Leben schwierig.» Vor der Coronakrise hat sie in diversen Privathaushalten geputzt, für einen Stundenlohn von 25 Franken. So hat sie im Monat etwa 1000 Franken verdient. Ihre Freundin TseTseg hat an sechs Tagen pro Woche einen älteren Herrn versorgt, für ihn gekocht, aufgeräumt, seine Wäsche und den Haushalt gemacht, ist mit ihm spazieren gegangen, hat ihm die Zeit vertrieben. «Ich mochte die Arbeit sehr», sagt sie. «Zwölf Stunden am Tag sind zwar viel, aber er hat mich immer sehr gut behandelt.» 1500 Franken hat sie so jeden Monat verdient.

Jetzt schweben die beiden im luftleeren Raum. Sarnais Arbeitgeberinnen haben Angst, dass sie das Virus von Haushalt zu Haushalt transportieren könnte, und lassen sie darum bis auf weiteres nicht mehr bei sich putzen. Auch TseTsegs «Schützling» sorgt sich wegen Corona und hat ihr darum Mitte März gekündigt – auch weil sein Sohn dank Homeoffice nun öfter bei ihm vorbeikommen kann. Sarnai hat eine kleine Wohnung, TseTseg ein Zimmer bei Bekannten. Beide wissen nicht, wie sie die Miete für den Juni bezahlen sollen, ganz zu schweigen von Nahrungsmitteln und anderen Dingen des täglichen Bedarfs.

Am 28. April haben Jenny Heeb (SP) und Christian Huber (Junge Grüne) ein Postulat zur «Einführung einer städtischen Identitätskarte für alle Stadtbewohner*innen» eingereicht. Nach dem Vorbild der «Züri City Card» soll dieser Ausweis für alle in St.Gallen lebenden Menschen gelten und nicht nur Sans-Papiers bei der Einforderung ihrer Rechte unterstützen, sondern auch Vergünstigungen zu öffentlichen Einrichtungen wie Bibliotheken, Kulturorten oder Sportanlagen beinhalten, um für die gesamte Stadtbevölkerung attraktiv zu sein. Sie bitten sie den Stadtrat darum, die rechtlichen Abklärungen zu treffen und Bericht darüber zu erstatten, wie und in welcher Form die Einführung einer «St.Galler City Card» realisiert werden kann.

Mehr zum Thema im Janaurheft von Saiten.

Mehr zur IG Sans-Papiers St.Gallen: igsanspapierssg.ch

So wie Sarnai und TseTseg geht es vielen Sans-Papiers momentan. Die meisten – vor allem die Frauen – arbeiten schwarz in der Kinderbetreuung, als Pflegehelferin, «Mädchen für alles» oder Putzfrau, manche Vollzeit, viele auf Stundenbasis. «Dass wir jetzt alle unsere Arbeit verlieren, hat nicht nur mit der Angst vor einer Ansteckung zu tun», erklärt Sarnai. «Viele unserer Arbeitgeberinnen sind jetzt wegen Corona viel öfter zuhause – sie brauchen uns schlicht nicht mehr.»

Gastro, Pflege, Hauswirtschaft…

Dass das nicht einfach Einzelschicksale von Sarnai, TseTseg und ihren Kolleginnen sind, zeigt ein Besuch bei der IG Sans-Papiers in St.Gallen. Laura Cutolo, Gianluca Cavelti, Matthias Rickli und Claudio Keller haben den Verein letztes Jahr zum Aufbau einer Anlauf- und Beratungsstelle gegründet, wollten den Betrieb ab Sommer 2020 so richtig aufnehmen – und wer- den seit Wochen regelrecht überrannt. «Irgendwann mussten wir ja ins kalte Wasser springen», sagt Rickli, «aber so haben wir uns den Start nicht vorgestellt.»

Das Büro an der Rosenbergstrasse – die IG teilt sich den Raum mit dem somalischen Integrationsverein – ist jeden Montag- und Freitagnachmittag geöffnet. Seit dem Lockdown beraten Rickli und die anderen bis zu zehn Leute pro Tag, vor allem aus der Gastronomie, dem Pflegebereich und der Hauswirtschaft, meist Frauen aus der Mongolei, aus China, Kasachstan, Tibet, Somalia. Die Probleme sind in den meisten Fällen dieselben: Arbeit und Geld. Die IG hilft so gut es geht, mit Nothilfe von bis zu 300 Franken und – wenn irgendwie möglich – auch mit grösseren Beträgen. Das Geld dafür kommt aus verschiedenen Spendentöpfen.

Eigentlich ist die Beratungsstelle noch im Aufbau, aber in der kommenden Zeit heisst das Motto vor allem: Troubleshooting. «Es geht um sehr viel im Moment und wir wissen nicht, wie lange die Krise noch andauert», sagt Rickli. Das heisst auch: Die IG weiss nicht, wie lange das Geld noch reicht. Sie hofft auf weitere Spenden, um auch langfristig die Kapazitäten aufrechtzuerhalten. Das ist die bittersüsse Note an dieser Geschichte: Lange hat die IG um ihre Legitimation gekämpft; Corona hat nun mehr als deutlich beweisen, dass es diese Anlauf- und Beratungsstelle braucht.

«Wir sind niemandem zur Last gefallen»

Wie froh sie um die Hilfe der IG sind, betonen auch Sarnai und TseTseng immer wieder. «Es müsste in jeder Stadt solche Hilfsangebote geben», sagen sie, «denn mit Corona werden all die Leute sichtbar, die vorher unsichtbar waren.»

Wenn sie «unsichtbar» sagen, meinen sie das nicht unbedingt negativ. Sarnai und TseTse, sind stolz daruf, dass sie bis jetzt immer selbständig für ihren Lebensunterhalt aufgekommen sind. «Wir haben gearbeitet, sind niemandem zur Last gefallen und konnten gut für uns selber sorgen», sagt Sarnai. «Die Notlage, in der wir jetzt sind, ist unverschuldet, und ich hoffe, dass ich nach dieser Krise mein Leben wieder wie gewohnt weiterleben kann – ohne fremde Hilfe.»

Die beiden betonen auch, dass sie nicht «wegen dem Reichtum» nach Europa gekommen sind, wie manche ihnen unterstellen. «Ich wollte einfach nur die Welt entdecken», sagt Sarnai. «Ich bin studierte Ingenieurin und habe früher in einem Planungsbüro gearbeitet. Eines Tages fragte ich mich: War es das jetzt? Werde ich mein Leben lang schuften, irgendwann heiraten und Kinder bekommen? Mein Fall ist das nicht. Da wusste ich, dass ich gehen muss.»

TseTseg ist es ähnlich gegangen nach ihrer Scheidung. Sie ist zweimal als Touristin nach Europa gekommen, hat sich in Italien, Frankreich, Deutschland und der Schweiz umgesehen – wo sie schliesslich geblieben ist, «vor allem wegen der Natur und den Leuten». Für immer will sie hier nicht bleiben. «Aber genau das denken die Leute», sagt sie. «Dabei will ich nur die Kultur und die Menschen kennenlernen und mein Leben leben – und irgendwann weiterziehen.»

*Namen der Redaktion bekannt

Dieser Beitrag erscheint im Juniheft von Saiten.

Jetzt mitreden: 1 Kommentar
Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Dein Kommentar wird vor dem Publizieren von der Redaktion geprüft.
Medienspiegel 25. Mai 2020 – antira.org,  

… Ostschweizer Sans-Papiers Sarnai und TseTseg* erzählen, welche Folgen die Coronakrise für sie hat.https://www.saiten.ch/im-luftleeren-raum/ +++ZÜRICH «Du meinst wohl, wir sind hier in einem Hotel» In den neuen Bundesasylzentren wird …

Bren­nen­de Wa­den und leuch­ten­de Kat­zen

In leich­ten Pas­tell­tö­nen und dunk­len Öl­far­ben setzt sich der deut­sche Künst­ler Mar­cel Hüpp­auff mit dem Pro­fi­rad­sport aus­ein­an­der. Da­bei tre­ten in sei­ner Schau im Chambre Di­rec­te-Schubi­ger in St.Gal­len nicht nur Men­schen, son­dern auch Kat­zen in die Pe­da­le.

Von  Vera Zatti
IMG 0330

Ein Wer­den­ber­ger Po­lit­star – lau­fend, stri­ckend, stets ge­er­det

Mit Hil­de­gard Fäss­ler (1951–2026) ver­starb kurz vor ih­rem 75. Ge­burts­tag ei­ne der pro­fi­lier­tes­ten Ost­schwei­zer Po­li­ti­ke­rin­nen an den Fol­gen ei­ner schwe­ren Er­kran­kung. Nach­ruf ei­ner lang­jäh­ri­gen Weg­ge­fähr­tin.

Von  Käthi Gut
P8262285

Wo Kunst ent­steht

Ver­steckt im Sit­ter­tal pro­du­ziert die Kunst­gies­se­rei Wer­ke re­nom­mier­ter Künst­ler:in­nen. Da­bei gilt es oft, Neu­es aus­zu­pro­bie­ren und Lö­sun­gen zu fin­den – mit Zu­cker, Wachs und na­tür­lich Me­tall. Sai­ten er­hält ei­nen Ein­blick in das ver­rück­te Schaf­fen am Ran­de St.Gal­lens.

Von  Daria Frick , Bilder:  Andri Vöhringer
260708 Sitterwerk Andri Voehringer 11

FC St.Gal­len vs. Ben­fi­ca 2:1 – St.Gal­len schafft die Sen­sa­ti­on!

Der FC St.Gal­len ge­winnt ge­gen den haus­ho­hen Fa­vo­ri­ten aus Lis­sa­bon mit 2:1. Die gröss­te Sen­sa­ti­on, die die­ses Sta­di­on je ge­se­hen hat. Das Spiel zum Nach­le­sen im SENF-Ti­cker.

Von  SENF Kollektiv
Senf

Die un­ver­zicht­ba­ren Som­mer­tipps – Teil 4

Bis zum En­de der Som­mer­fe­ri­en prä­sen­tiert Sai­ten wö­chent­lich Kul­tur­tipps aus der Re­gi­on. Teil 4: Cy­prien Gail­lard – «When you ex­pect flu­tes, it whist­les», «Komm Glüückck» und Je­re­my Reeds Buch Du stirbst nur zwei­mal – Ein Syl­via Plath-/Vic­to­ria Lu­cas-Ro­man.

Von  Redaktion Saiten
260708 Sommertipps Emma Kunzs grotte copy

Kolumne: Heppelers Bestiarium

Flip­per im Mi­li­tär­dienst

Von  Jeremias Heppeler

Bad­hüt­te Ror­schach: Re­kon­struk­ti­on bis zum Tür­schar­nier

Die Bau­plä­ne sind ge­zeich­net, das Bau­ge­such liegt zur Vor­prü­fung bei der Stadt – doch noch ist ei­ni­ges rund um den Wie­der­auf­bau der Ror­scha­cher Bad­hüt­te zu klä­ren. Was pas­siert zum Bei­spiel mit all den an­ge­ros­te­ten und teils ver­bo­ge­nen Schar­nie­ren, Schlös­sern und an­de­ren Ei­sen­tei­len, die die Tau­cher aus dem See her­auf­ge­bracht ha­ben?

Von  René Hornung
Badhuette rorschach

«Sie wis­sen, dass ih­nen Ge­fäng­nis oder der Tod droht, wenn sie an Pro­tes­ten teil­neh­men. Und sie tun es trotz­dem.»

Moh­sen Ma­sou­di ist 2022 aus dem Iran in die Schweiz ge­flo­hen. Heu­te lebt er in Stein AR und ist Teil der Exil-Op­po­si­ti­on. Er er­zählt, war­um es die Schlies­sung der ira­ni­schen Bot­schaft braucht und was sich mit den Pro­tes­ten An­fang Jahr ver­än­dert hat.

Von  Matthias Fässler , Bilder:  Sara Spirig
260708 Redeplatz Mohsen Masoudi

Ein Pi­ra­ten­schiff am Bo­den­see­ufer

Das See-Burg­thea­ter macht aus sei­ner Pi­ra­tin­nen­ge­schich­te Die Le­gen­de von An­ne Bon­ny ein akro­ba­ti­sches Spek­ta­kel vom Feins­ten. Bei al­ler Som­mer­thea­ter-Leich­tig­keit hät­te man aber doch ein biss­chen mehr Eman­zi­pa­ti­ons­ge­schich­te er­war­tet.  

Von  Maria Schorpp
Piratencrew Bildnachweis Ilja Mess

Ei­ne ein­ma­li­ge Ge­burts­tags­par­ty

Zu sei­nem 20. Ge­burts­tag hat das Kul­tur­fes­ti­val am Wo­chen­en­de Bands aus St.Gal­len und der Re­gi­on zu ei­nem zwei­tä­gi­gen Kon­zert­fest ein­ge­la­den. Die­ses war so viel­fäl­tig wie ge­lun­gen – auch we­gen der Idee, Co­vers aus der Grün­dungs­zeit des Fes­ti­vals in die Sets ein­zu­bau­en. 

Von  David Gadze
Kulturfestival 20 Jahre Jubilaeum 2026 Kasimir Hoehener

Bregenzer Festspiele

Mehr als die See­büh­ne: Ent­de­ckun­gen an den Bre­gen­zer Fest­spie­len

Von  Nathalie Grand
Pressetag broucek anjakoehler 260236

Die un­ver­zicht­ba­ren Som­mer­tipps – Teil 3

Bis zum En­de der Som­mer­fe­ri­en prä­sen­tiert Sai­ten wö­chent­lich Kul­tur­tipps aus der Re­gi­on. Teil 3: «Was der Kai­ser noch sah», Olaf Breu­ning – «Hu­mans» und Oria­na Bruseghi­ni  – Das ver­las­se­ne Ret­tungs­boot. 

Von  Redaktion Saiten
260708 Sommertipps Colazione Sull Erba Pfister Noemi copy

Von Mo­de und Kör­pern

Wie setzt Fo­to­gra­fie Mo­de in Sze­ne? Und wer fo­to­gra­fiert da­bei ei­gent­lich wen? Das Tex­til­mu­se­um St.Gal­len gibt mit «Mi­se en Scè­ne» Ein­bli­cke in 120 Jah­re Mo­de­ge­schich­te. Es ist die letz­te Schau vor dem Mu­se­umsum­bau. 

Von  Vera Zatti
TMF 22 4 1 V

«Ich ma­che das für al­le, die auf ei­nen Ent­scheid war­ten.»

Seit elf Ta­gen be­fin­det sich Ve­lat Ay­din vor dem Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richt in St.Gal­len im Hun­ger­streik. Im Ge­spräch mit Sai­ten er­zählt der Kur­de, wo­her er kommt und wes­halb po­li­ti­scher Ak­ti­vis­mus so wich­tig ist.

Von  Daria Frick
DSC 6579

Lus­ti­ges Mas­sen­ar­ten­ster­ben

Die St.Gal­ler Fest­spie­le sind vor­bei. Oper war in­door, draus­sen im Stadt­park spiel­te die End­zeit­ko­mö­die Pla­net B. Näh­me man die Bot­schaft des Stücks ernst, müss­te die Fest­spiel-Oper auch künf­tig res­sour­cen­scho­nend drin­nen blei­ben.

Von  Peter Surber
Festspiele planet b tanja dorendorf 1095

Zwi­schen Pon­gal und Turn­ver­ein

Sin­du­jan* lebt schon sein gan­zes Le­ben in der Schweiz. Die Ein­bür­ge­rung ist fast ab­ge­schlos­sen, war aber mit ho­hen Kos­ten und ei­nem un­an­ge­neh­men Ge­spräch ver­bun­den.

Von  Andi Giger
260707 Saiten 0807 08

Ei­ne kur­ze In­dus­trie­ge­schichg­te des Sit­ter­tals

Be­vor die Kunst Ein­zug hielt, war das Sit­ter­tal in­dus­tria­li­siert. Hier wur­de ge­stickt, ge­wirkt, ge­färbt, mer­ceri­siert – aber auch ge­streikt und ge­liebt.

Von  István Scheibler
260708 Sitterwerk Industriegeschichte Das Sittertal zu Zeiten der Motorenstickerei Rittmeyer Staatsarchiv W 054 51 D 8

Kolumne: Stimmrecht

Wer ist die ukrai­ni­sche Dia­spo­ra?

Von  Liliia Matviiv

Die un­ver­zicht­ba­ren Som­mer­tipps – Teil 2

Bis zum En­de der Som­mer­fe­ri­en prä­sen­tiert Sai­ten wö­chent­lich Kul­tur­tipps aus der Re­gi­on. Teil 2: Ki­nok-Open-Air, So­lar­ki­no, Chris­ta Nä­her – «Ex­cess», Li­ving Mu­se­um, Pool­bar Fes­ti­val, Die Le­gen­de von An­ne Bon­ny und SP-Spa­zier­gän­ge. 

Von  Redaktion Saiten
260708 Sommertipps 7 The Long Seat

Wie ein Fisch im Was­ser

In der Kunst­ka­bi­ne bei der St.Le­on­hard-Brü­cke in St.Gal­len stel­len bis Sep­tem­ber vier Per­so­nen mit Be­ein­träch­ti­gung ih­re Kunst aus. Den An­fang macht Son­ja Lip­pu­ner mit ih­rer «Roll­stuhl­kunst».

Von  Roman Hertler
Whats App Image 2026 07 01 at 22 09 10