Käthchen fällt aus der Rolle

Eine Bühne wie von Caspar David Friedrich: Käthchen (Annabel Hertweck) und ihr Vater (Marcus Schäfer). (Bild: pd/Toni Suter)

Eine Bühne wie von Caspar David Friedrich: Käthchen (Annabel Hertweck) und ihr Vater (Marcus Schäfer). (Bild: pd/Toni Suter)

Das Theater St.Gallen holt mit Kleists Käthchen von Heilbronn einen Klassiker auf die Bühne und arbeitet sich an den überholten Genderrollen ab – lustvoll, multimedial und mit einem Finale, bei dem es dem Autor die Sprache verschlägt.

Ei­ne jun­ge Frau, Töch­ter­chen des Huf­schmieds, wirft sich ei­nem ihr un­be­kann­ten Rit­ter zu Füs­sen und ver­folgt ihn über­all hin, bis auf sein Schloss. Der ver­sucht sie mit al­len Mit­teln los­zu­wer­den. Ein klas­si­scher Fall von Stal­king – al­ler­dings sehr klas­sisch: Die Ge­schich­te spielt im Mit­tel­al­ter, der Text stammt aus der Ro­man­tik, das Hap­py­end aus der Ge­schlech­ter­mot­ten­kis­te. Will man das heu­te noch spie­len?

Das Thea­ter St.Gal­len meint: Ja. Mit ei­nem star­ken Ar­gu­ment: Es hat ei­ne Schau­spie­le­rin im En­sem­ble, die die­ses aus der Zeit ge­fal­le­ne Käth­chen, die­se so wahn­haft wie rät­sel­haft Lie­ben­de ide­al ver­kör­pern kann. An­na­bel Hertweck, im «Hemd­chen», wie Kleist no­to­risch be­tont, ist glaub­haft in ih­rem Un­wis­sen wie in ih­rer Un­be­dingt­heit. Sie tut, was sie tun muss, sie kann nicht an­ders, in je­der Mi­nu­te. Ob wü­tend oder schwei­gend, un­ter­wür­fig, tri­um­phie­rend, ih­ren Fried­rich an­him­melnd, to­des­mu­tig in der «Feu­er­pro­be» oder lis­tig im Ge­bet zu ei­nem Gott, der mit sich dea­len lässt: Al­les glaubt man die­sem Käth­chen. 

Es geht ans Herz, das Spiel von An­na­bel Hertweck. Und um sie her­um stürzt sich das En­sem­ble mit Ver­ve und Kön­nen in den an­spruchs­vol­len Kleist-Kos­mos: Pas­ca­le Pf­eu­ti und Dia­na Deng­ler sind die dop­pel­te Ku­ni­gun­de, Mar­cus Schä­fer spielt Grä­fin­mut­ter, Rhein­graf, Käth­chens Pa­pa und den ten­nis­spie­len­den Kai­ser. Jo­na­than Fink amü­siert als täp­pisch-sym­pa­thi­scher Die­ner Gott­schalk, und Gast An­drej Agra­nov­ski im­po­niert in der Rol­le des Gra­fen Fried­rich Wet­ter vom Strahl nicht nur schau­spie­le­risch, son­dern auch mu­si­ka­lisch. Fried­rich und Ku­ni­gun­de (Pas­ca­le Pf­eu­ti) im vier­hän­di­gen Lie­bes­spiel auf dem dre­hen­den Flü­gel: Das ist Mu­sik-Thea­ter vom Feins­ten.

Mit al­len Mit­teln

In so über­zeu­gen­der Be­set­zung lies­se sich Kleists Käth­chen­von Heil­bronn auch mit kon­ven­tio­nel­len Sprech­thea­ter­mit­teln spie­len – zu­min­dest über wei­te Stre­cken, bis auf das un­säg­li­che Hap­py­end des Ori­gi­nals. Aber das Karls­ru­her Gast­team um Re­gis­seu­rin An­na Berg­mann und Dra­ma­tur­gin An­na Haas traut dem mehr als zwei­hun­dert­jäh­ri­gen Text nicht ganz. Und greift ihm mit al­len ver­füg­ba­ren Thea­ter­mit­teln un­ter die Ar­me. 

Das Re­sul­tat ist Schau­spiel plus ei­ne or­dent­li­che La­dung Ki­no, Fecht-Akro­ba­tik, Py­ro­tech­nik, Mu­si­cal. Dem En­sem­ble und den Werk­stät­ten wird al­les ab­ver­langt, das Pu­bli­kum un­ter­hält sich bes­tens. Die Re­gie strafft die Sze­nen und ver­knappt das Per­so­nal. Im Ge­gen­zug öff­net sich der Zeit­ho­ri­zont zum Epo­chen­bil­der­bo­gen, vom Mit­tel­al­ter über Ba­rock, Ro­man­tik und frü­hes zwan­zigs­tes Jahr­hun­dert bis ins Heu­te, il­lus­triert mit ei­nem Wir­bel an zeit­ty­pi­schen Kos­tü­men (La­ne Schä­fer).

So­phie Lux steu­ert Vi­de­os mit Ki­no­qua­li­tät bei; mal, wie im zen­tra­len Traum­dia­log, sieht man die Lie­ben­den live und über­le­bens­gross, mal flim­mern Wald, See oder Schloss vor un­se­ren Au­gen. Üp­pi­ge, nicht im­mer kitsch­freie Mu­sik- und Licht­de­signs (Hei­ko Schnur­pel, An­dre­as Enz­ler) ge­ben zu­sätz­li­chen Dri­ve.

Schwung hat auch die Büh­ne von Alex Gahr. Vor­ne dre­hen drei Spiel­flä­chen samt weis­sem Flü­gel, die Haupt­büh­ne da­hin­ter ist ei­ne eben­falls dre­hen­de Trep­pen­skulp­tur, die ih­re In­spi­ra­ti­on im drit­ten Akt, dem Ro­man­tik­teil ver­rät: Da tür­men sich die Stu­fen zu Cas­par Da­vid Fried­richs Eis­meer auf, zu­oberst in Fried­rich’scher Wan­de­rerpo­se Mar­cus Schä­fer als Käth­chens Va­ter.

Kein Bock mehr auf Macho-Männer: Käthchen (Annabel Hertweck) und Graf Wetter vom Strahl (Andrej Agranovski). (Bild: pd/Toni Suter)

Kein Bock mehr auf Macho-Männer: Käthchen (Annabel Hertweck) und Graf Wetter vom Strahl (Andrej Agranovski). (Bild: pd/Toni Suter)

Poe­sie und Splat­ter

Sol­che Büh­nen­poe­sie passt zu ei­nem Stück, des­sen Trieb­fe­der ei­ne Traum­er­zäh­lung ist – aty­pisch für den Ra­tio­na­lis­ten Kleist, der sich mit 34 Jah­ren aus Ver­zweif­lung über die letzt­li­che Un­er­klär­bar­keit der Welt das Le­ben nahm. Käth­chen und Fried­rich hat­ten zu Sil­ves­ter den glei­chen Traum ei­ner nächt­li­chen Be­geg­nung, be­glei­tet von ei­nem himm­li­schen Che­rub. Und sind seit­her für­ein­an­der be­stimmt, zu­min­dest nach Käth­chens Über­zeu­gung, wäh­rend Fried­rich der Sa­che erst traut, als sich das ver­meint­li­che Bür­ger­mäd­chen als Toch­ter des Kai­sers er­weist. 

Nicht mond­be­schie­ne­ne Ro­man­tik, son­dern blu­ti­ge Splat­ter­äs­the­tik stand da­ge­gen der dop­pel­ten Ku­ni­gun­de Pa­te, zwei glatz­köp­fi­ge Zom­bies mit fleisch­far­be­nem Kos­tüm, spitz­kno­chi­gen Schul­tern, gna­den­lo­ser Wir­bel­säu­le. Für Mo­men­te kippt die In­sze­nie­rung ins Ka­ri­ka­tu­ris­ti­sche, aber Pf­eu­ti und Deng­ler ret­ten den erns­ten Kern: die Tra­gik der Frau­en im Kor­sett ih­rer Ge­schlech­ter­rol­le, Ge­gen­spie­le­rin­nen und Lei­dens­ge­nos­sin­nen in ei­nem. 

De­fi­ni­tiv in der Gen­der-Ge­gen­wart kommt das Stück im Fi­na­le an. Al­les ist pa­rat zur Hoch­zeit, da schmeisst An­na­bel Hertweck den Kleist hin und reisst sich von ih­rem «Du­de» los, Schluss mit dem bra­ven Käth­chen-Mäd­chen, des­sen «Ge­schich­te wie­der mal mar­gi­na­li­siert wird». Dia­na Deng­ler, eben noch in ei­nem wil­den Zwei­kampf von ih­rer jün­ge­ren Ku­ni­gun­de-Kon­kur­ren­tin er­sto­chen und stran­gu­liert, kommt ih­rer­seits ins Le­ben zu­rück, knallt mit Föhn-Pis­to­le die Män­ner «piff-paff-puff» ab und wet­tert wort­ge­wal­tig dar­über, dass al­tern­den Frau­en bloss noch die He­xen-und-Hor­ror-Rol­len blei­ben – nicht nur auf dem Thea­ter. 

Den eman­zi­pa­to­ri­schen Sound­track lie­fert schliess­lich Pas­ca­le Pf­eu­ti mit Zei­len der US-Song­wri­te­rin So­fia Isel­la: «Ever­y­bo­dy wants you to love yours­elf - un­til you ac­tual­ly do it». Die drei Frau­en fei­ern Par­ty, wäh­rend den der­ge­stalt in den Sen­kel ge­stell­ten to­xi­schen Män­nern nicht mal mehr ei­ne Ne­ben­rol­le bleibt, ge­schwei­ge denn die Chan­ce zur Läu­te­rung. Hef­ti­ger Ap­plaus.

 

Thea­ter St.Gal­len, nächs­te Vor­stel­lung: 29. März, wei­te­re Ter­mi­ne bis 5. Ju­ni.

kon­zert­und­thea­ter.ch

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