Kategorie
Autor:innen
Jahr

OMG: Auto-Kunst von Beni Bischof

Kurzfristig angekündigt und bloss für einen Abend in der Kunstzone der Lokremise St.Gallen präsentiert: Der «eLorean» von Beni Bischof – das aus dem Kultfilm «Back to the Future» bekannte Auto ist nachhaltiger als gedacht. Und künftig integraler Teil des Bürokomplex HORTUS in Allschwil BL. von Ursula Badrutt
Von  Gastbeitrag
Beni Bischof hat schonmal Platz genommen. (Bilder: David Walter)

Während der kalten und festlichen Jahreszeit bliebt die Kunstzone in der St.Galler Lokremise in der Regel kunstlos und stattdessen grossen Firmenessen des Gastrobetriebs vorbehalten. Autosalon war sie bislang nicht. Doch nun kann auch dies ins Portfolio aufgenommen werden. Präsentiert als Weltpremiere und einziges Exponat in der geräumigen Koje wurde letzten Dienstag ein zum Elektromobil umgerüsteter DeLorean DMC-12.

Ein Auto für alle

Das Gefährt hat das kunstsinnige St.Galler Immobilienunternehmen Senn von einem Schweizer Eigentümer erworben mit der Idee, es schadstoffarm und kunstreich zu machen und künftig allen Mieter:innen von HORTUS zur Verfügung zu stellen.

HORTUS, das «House of Research, Technology, Utopia and Sustainability», wird von Senn Resources AG, Herzog & de Meuron und ZPF Ingenieure gemeinsam entwickelt. Das Bürohaus bei Basel für kleinere und mittlere Unternehmen ist 2025 bezugsbereit. Teilen ist ein Schlüsselwort des Nutzungskonzeptes und wie die natürlichen und wiederverwertbaren Baumaterialien Holz, Lehm und Altpapier Teil auf dem Weg zur Einlösung des Versprechens, in rund 30 Jahren energiepositiv zu sein. Bislang zeigte sich die Schweiz wenig vorbildlich im klimafreundlichen Bauen, stattdessen ist sie Europameisterin im Erzeugen von Bauabfällen.

Der St.Galler Künstler Beni Bischof (*1978) bekam als Direktauftrag von Senn AG die Aufgabe der künstlerischen Ausstattung und Einrichtung des DMC-12 zugespielt. Abgefahrene Autos gehören schon seit den ersten Laser Magazinen zu seinem Repertoire, nie aber war ein DeLorean mit dabei. Eineinhalb Jahre lang hat er sich dem Projekt gewidmet. Ganz fertig ist er nicht. Vielleicht nie. Mit der Eröffnung von HORTUS wird der eLorean in der Hochgarage platziert, fahrtüchtig, fotogen und parat für Ausflüge.

Harte Beats und gute Laune

«Existenzängste» ist durchgestrichen und mit «Champagner!» ersetzt – grösser denn je eröffnet das beliebte Beni Bischof-Statement mit Hang zum heiteren Untergang die Show. Grosse gelbe Smile-Ballone weisen den Weg und machen die Stimmung vor. Es herrscht Partygroove: harte Beats, stroboskopische Lichter, in Dampf gehüllte Menschen mit Prosecco, Düsternis.

Der Künstler im Thrasher-Shirt posiert mit dem ausgebauten, aber noch aktiven Auspuff im Arm, als wäre dieser eine Gitarre, ein Schinken oder ein Säugling. Rundum gute Laune. An den Wänden sorgen Projektionen von bewegtem Sonnenauf- und Untergang am und im Meer für klischiertes Fernweh und fast sorglose Ferienstimmung.

Hauptattraktor der Extraklasse aber ist die Maschine im Raum: Der eLorean, vom Bieler Unternehmen Revive mit vier Batterien zum Elektromobil umgebaut, mit obligatorischem Notstopp und anderen technischen Vorgaben und Extras ausgestattet. Er kriegt 200 km/h hin und ist somit gleich geschwind wie die Originalversion mit Benzinmotor, wobei der Tachometer heute wie damals maximal 85 mph anzeigt – mehr war und ist nicht erlaubt.

Geschichten finden und erzählen

Die Flügeltüren stehen weit offen und geben den Blick frei ins Wageninnere des Zweiplätzers. Er ist bereits gut in Beschlag genommen, dicht gespickt mit Aufklebern, Abzeichen, Objekten aller Art und aus verschiedenen Weltzusammenhängen, etwa auf dem Beifahrersitz: Die grosse Welle vor Kanagawa von Katsushika Hokusai (1760-1849), die in wenigen Sekundenbruchteilen Fischerboote verschlucken wird und von der gewaltigen Kraft der Natur gegenüber den Errungenschaften der Menschen berichtet, hat verschieden gestaltete «DON’T PANIC» in der Nachbarschaft, darüber die Europa-Flagge, einen Aufnäher vom «Zombie Outbreak Response Team».

Nebenan hat sich Homer Simpson im Gebüsch in Deckung gebracht. Die hochgeklappten Türen zeigen auch zwei Deckenbildschirme, die in rhythmischen Abfolgen gefundenes und geschickt assortiertes Bildmaterial zur Musik tanzen lassen, unterbrochen von lautem «okay», «oh yeah» «wow, look at that!», Lachern und immer wieder: «oh my god». OMG statt DMC steht als neuer Markenname an der Stossstange des Wagens.

Beni Bischof hat die Freude und die Lust am Zitieren, neu Aufmischen und Weiterverwerten offensichtlich noch lange nicht verloren und verleiht unserem Alltag mit allem Trash neue Bedeutung und Relevanz. Auch dem Auto. «Es gibt sehr viele Geschichten zu erzählen», sagt er. Die Betrachter:innen können und sollen sie sich selber ausdenken, kombinieren, fantasieren. Etwa über den fiktiven Fahrer, die Fahrerin, die ihre Spuren hinterlassen hat.

Auf dem Armaturenbrett tummeln sich zwei Schlangen – bestimmt eine Schwarze Mamba und eine Speikobra. Ein Finger als Fingerpuppe, glühende Zigaretten und frische Spanische Nüssli fehlen genauso wenig wie der Pfefferspray für alle Fälle. Im Becherhalter steckt ein sehr sympathisch wirkendes, überraschend gewichtiges Figurenpaar – Bronzegüsse.  Es sind die ersten Bronzen des Künstlers in der Öffentlichkeit, hergestellt in der Kunstgiesserei Sitterwerk.

Auch die Funktionsknöpfe von Lüftung, Ventilator, Heizung sind mit bunten Figuren ersetzt, der Schaltknüppel ist das offengelegte Hirn des rauchenden Schädels à la van Gogh, ebenfalls ein Guss und handbemalt. Dazu die schmuddelige Herz 3-Karte. Sie steht für Erfolg in einem kreativen Vorhaben oder einer Liebesbeziehung. Die Zündschlüssel stecken bereits, beschriftet mit «KEYS TO MY ZOMBIE APOCALYPSE BUNKER». Es kann losgehen.

Schlau und absurd wie Sisyphus

«Es sind alles Dinge, die ich mag, ich habe mir mein persönliches Auto eingerichtet, nach meinem Geschmack, mit meinen ‹Bhaltis›, Sachen die ich gerne behalte», meint Beni Bischof und strahlt. Er habe auch lieber Abfall im Auto als alles gepützelt.

Selbstverständlich hat er auch die Karrosserie bei der Kunstausstattung miteingeschlossen. Die Kühlerhaube ziert ein glitzernder Sonnenuntergang in Airbrush – kann auch als nackter Hintern gelesen werden – und über der Frontscheibe klebt der Werbeslogan «MADE ON EARTH BY HUMANS».

Wer den Wagen lenkt, nimmt auf dem grasgrünen Sisyphos-Sitz Platz. Die Figur aus der griechischen Mythologie kommt immer wieder zum Einsatz in Beni Bischofs Universum. «Sie begleitet mich schon lange», sagt er. Und: «Fühlen wir uns nicht alle immer mal wieder als Sisyphus?» Sisyphus galt als besonders schlau und schlitzohrig, verspottete die Götter genauso wie die Menschen und setzte sich mit Tricks über den Tod hinweg. Mit der Strafe, auf ewig einen Stein auf einen Berg zu tragen, der oben wieder runterkullert, wurde er nicht nur zum Bild für die Sinnlosigkeit von Arbeit, sondern auch zur Leitfigur des Absurden.

Erfolg trotz Scheitern

Es ist, als wäre die Vision von John De Lorean (1925-2005) mit dem DMC-12 erst jetzt, als Kunstobjekt in der mutierten Version als eLorean OMG, Wirklichkeit geworden. DeLorean, aufgewachsen in schwierigen, sozial benachteiligten Einwanderer-Familienverhältnissen, hat sich erst bis zum Chefingenieur bei General Motors (GM), dann zum Leiter der Pontiac-Abteilung, zum Chef von Chevrolet und schliesslich 1972 zum Vizepräsident von GM heraufgearbeitet.

Seine Idee, ein nach eigenen Aussagen «ethisches» Auto zu bauen, nämlich sicher, langlebig und nachhaltig, da einzig ein kompaktes und hochwertiges Fahrzeug mit leistungsstarken, effizienten Motoren und verbesserter Sicherheit für die Zukunft tauge, stiess nicht auf Gegenliebe. Worauf er 1973 kündete und sich unter eigenem Namen, DMC für DeLorean Motor Company, selbständig machte und den Wagen  seiner Träume weiterentwickelte.

Im Frühling 1981 wurde in Nordirland die erste und einzige Serie des DeLorean DMC-12 produziert. Doch der Absatz entsprach nicht den Erwartungen, die Kritiken waren vernichtend. Wegen Verdacht auf Verwicklung in einen Kokainhandel wurde DeLorean Ende 1981 verhaftet, 1985 allerdings freigesprochen. In selben Jahr erschien seine Autobiografie. Und jene Filmtrilogie, die den DMC-12  zur Legende und zum Kultauto werden liess: Back to the Future. Darin rüstet der Erfinder Dr. Brown den Wagen mit einem Atomreaktor aus, der Energie für den Fluxkompensator liefert und Schüler Marty McFly versehentlich in die Vergangenheit spediert.

Unter der Kühlerhaube von Bischofs eLorean lagert tatsächlich DeLoreans Autobiografie zwischen einem Skelett und einem verlorenen Turnschuh. Sie ist nicht Teil von Beni Bischofs Anschaffungen, sondern befand sich bereits im Wagen. Magic. Weitere Überraschungen finden sich im Kofferraum: Donuts, Schokolade, ein Spiegelei. Proviant für den weiten Weg in die Zukunft.

Er habe komplett freie Hand gehabt, betont Beni Bischof. Einschränkungen gab es einzig durch gesetzliche Vorgaben. So sind etwa Objekte auf der Kühlerhaube nicht erlaubt. «Ich habe aber sowieso immer einen Plan B.», sagt er. Und irgendwann ist dieser dann der bessere. Die Herz 3-Karte wirkt also nachhaltig.

Nächste Gelegenheit, den eLorean von Beni Bischof mit dem Titel «MADE ON EARTH BA HUMANS (MOEBH)» zu sehen ist die Swissbau in der Messe Basel vom 16. bis 19. Januar. Weitere Präsentationen folgen.

 

Jetzt mitreden:
Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Dein Kommentar wird vor dem Publizieren von der Redaktion geprüft.

Mit 1000 Um­dre­hun­gen durch den All­tags­irr­sinn

Das muss­te ja so kom­men! Es konn­te nicht bei ei­nem blei­ben. Zum Glück! Jetzt gibt es das zwei­te gros­se, schwe­re Psy­cho­buch von Be­ni Bi­schof. Dar­in ver­wir­belt der Künst­ler er­neut Ei­ge­nes, Frem­des, Be­fremd­li­ches, Be­kann­tes, Neu­es, Un­kennt­li­ches mit lo­cke­rer Hand, Hu­mor und Hin­ter­sinn.

Von  Kristin Schmidt
2606 Psychobuch 2

Auf­he­ben, ver­kau­fen oder zer­stö­ren?

Die Son­der­aus­stel­lung «Bau­stel­le Er­in­ne­rung / ‹Hit­ler ent­sor­gen› – Ar­bei­ten am be­las­te­ten Er­be» im Vor­arl­berg Mu­se­um in Bre­genz be­schäf­tigt sich da­mit, wie ein ver­ant­wor­tungs­vol­ler Um­gang mit Ge­gen­stän­den aus der NS-Ver­gan­gen­heit aus­se­hen kann. Aus­ser­dem be­rät das Mu­se­um Pri­vat­per­so­nen, die sol­che Ge­gen­stän­de be­sit­zen.

Von  Sieglinde Wöhrer
S0 A2501 Ausstellung Baustelle Erinnerung Foto Petra Rainer 1

Should I Stay or Should I go

Es geht um uns Men­schen und un­ser son­der­ba­res und ver­hee­ren­des Ver­hal­ten. «Hu­mans» heisst die gros­se Ein­zel­aus­stel­lung des Ost­schwei­zer Künst­lers Olaf Breu­ning. Vie­le Ar­bei­ten sind spe­zi­ell für die Schau im Mu­se­um Al­ler­hei­li­gen in Schaff­hau­sen ent­stan­den. 

Von  Ursula Badrutt
2025 06 02 Ausstellungsaufnahmen 14

25 Jah­re Rock am Wei­er

In Wil fand am Wo­chen­en­de das Rock am Wei­er statt. Seit 25 Jah­ren gibt es das Fes­ti­val, und trotz in­zwi­schen grös­se­rer Na­men ist es im­mer noch kos­ten­los. Ein Ver­ein or­ga­ni­siert es nicht-pro­fit­ori­en­tiert und för­dert re­gio­na­le Acts. Un­se­re Au­torin ist an den Ort ih­rer mu­si­ka­li­schen So­zia­li­sa­ti­on zu­rück­ge­kehrt. Ei­ne Re­por­ta­ge. 

Von  Elisa Faes
Rock am weier elisa faes 1

Kolumne: 24/7 Traumacore

Spring Is Co­ming Wi­th A 425mg Pas­si­ons­blu­men-Dra­gée In The Mouth

Von  Mia Nägeli

Ausstellung im Museum Rosenegg

Fri­sches Wis­sen fürs Mu­se­um

Von  Vera Zatti
Uu Kirchenfenster

Kabarett in Herisau

Apo­ka­lyp­se ist auch nicht al­les

Von  Vera Zatti
P1200733 x jpg

«Es geht dar­um, sich sei­ner Pri­vi­le­gi­en be­wusst zu sein»

De­bat­ten um Ma­chis­mus, Deepf­ake-Por­nos, häus­li­che Ge­walt und Fe­mi­zi­de sind bei­na­he all­täg­lich. Was kön­nen Män­ner ge­ra­de tun, wenn sie un­ter Ge­ne­ral­ver­dacht ge­ra­ten? Frau­en­haus­lei­te­rin Kat­ja Häm­mer­li Kel­ler, Flo­rance Hil­de­brand vom fe­mi­nis­ti­schen Streik­kol­lek­tiv Thur­gau und Ma­nu­el Ben­ja­min Leh­mann vom Fo­rum Mann dis­ku­tie­ren Lö­sungs­an­sät­ze.

Von  Daria Frick , Bilder:  Lea Le
Bildschirmfoto 2026 06 11 um 12 25 26

Kommentar zur SVP-Chaosinitiative

Aus­län­der:in­nen sind nicht nach­hal­tig

Von  Christoph Keller
Nachhaltigkeitsinitiative

30 Jah­re Ar­chi­tek­tur­ver­mitt­lung

Das AFO, das Ar­chi­tek­tur Fo­rum Ost­schweiz, dis­ku­tiert und ver­mit­telt seit 30 Jah­ren Bau­kul­tur. Am kom­men­den Frei­tag wird das Ju­bi­lä­um ge­fei­ert und die neus­te Ar­ti­kel­se­rie der gu­ten Bau­ten als Buch prä­sen­tiert.

Von  René Hornung
2511 Gutes Bauen 1 Ladina Bischof

Im zwei­ten An­lauf: Kan­tons­rat sagt Ja zu Mi­na­sa 

Mi­na­sa be­kommt al­so doch Geld aus dem Lot­te­rie­fonds: Der Kan­tons­rat hat dem von Sai­ten und Thur­gau­kul­tur.ch auf­ge­bau­ten Pro­jekt, das den gröss­ten Ver­an­stal­tungs­ka­len­der der Ost­schweiz er­mög­licht, die Fi­nan­zie­rung für drei wei­te­re Jah­re ge­si­chert.

Von  David Gadze
Kantonsrat Sommersession 2026 Benjamin Manser St Galler Tagblatt

«Wer hält uns da­von ab, frei zu sein?»

In­na Shev­chen­ko fragt im Do­ku­men­tar­film Girls and Gods, ob die mo­no­the­is­ti­schen Welt­re­li­gio­nen mit Fe­mi­nis­mus ver­ein­bar sind. Auf der Su­che nach Ant­wor­ten be­geg­net sie wi­der­sprüchli­chen Theo­rien und mu­ti­gen Frau­en. Und bleibt nicht nur stil­le Be­ob­ach­te­rin.

Von  Daria Frick
Bildschirmfoto 2026 06 10 um 15 01 03

In eigener Sache

Ein Be­kennt­nis zu Mi­na­sa 

Von  Marc Jenny

Abstimmungskommentar zur SVP-Chaosinitiative

Über­frem­dungs­ge­heul im Dau­er­loop

Von  Daria Frick

Theateraufführung

Des Nachts im Wal­de

Von  Vera Zatti
VLT Sujet WEB Sommenacht2

Kolumne: Heppelers Bestiarium

Hor­ror un­ter dem Mi­kro­skop

Von  Jeremias Heppeler

Vie­le Spu­ren und ein Tat­ort

Ein paar Fe­dern, ein an­ge­knab­ber­ter Tan­nen­zap­fen, ein Stück Plas­tik: Tie­re und Men­schen hin­ter­las­sen Spu­ren. Die­sen wid­met das Na­tur­mu­se­um St.Gal­len sei­ne ak­tu­el­le Son­der­aus­stel­lung «Spu­ren – Fähr­ten, Frass und Fe­dern».

Von  Vera Zatti
1 Intro Dachs 20260515 NM SPUREN  Urs Bucher

Wor­an soll man noch glau­ben?

In ei­ner neu­en Aus­stel­lung wagt sich das Kunst­mu­se­um Thur­gau in der Kar­tau­se It­tin­gen an ei­ne Neu­ver­mes­sung des Ver­hält­nis­ses von Kunst und Re­li­gi­on.

Von  Michael Lünstroth
O0 A5990 02

St.Gal­len plant Kon­sum­raum für Sucht­kran­ke

Hin­ter dem St.Gal­ler Haupt­bahn­hof soll ein Kon­sum­raum für Men­schen mit schwe­ren Sucht­er­kran­kun­gen ent­ste­hen. Die­se Wo­che ha­ben die Stadt und die Stif­tung Sucht­hil­fe An­woh­ner:in­nen ein­ge­la­den, um ei­nen ers­ten Dia­log zu star­ten. 

Von  Philipp Bürkler
Liegeschaft Lagerstrasse 2 4

Auf der Ziel­ge­ra­den

Es ist sei­ne letz­te Ses­si­on nach zehn Jah­ren im St.Gal­ler Kan­tons­rat. SP-Kul­tur­po­li­ti­ker Mar­tin Sai­ler setzt künf­tig ganz auf den Zel­tai­ner. Das Geld für den Neu­bau in Wild­haus ist fast zu­sam­men, 2027 soll es los­ge­hen.

Von  Peter Surber
Foto1 Zeltainer