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Vom Duft der aufgeschlagenen Mandel

Joachim Sartorius liest am kommenden Dienstag im Kult-Bau. Florian Vetsch über seine vielfältigen Zugänge und Begegnungen mit dem Deutschen Dichter, Übersetzer und Herausgeber.
Von  Gastbeitrag , 
Bild: wikimedia.org

Joachim Sartorius,1946 in Fürth geboren und heute in Berlin lebend, fiel mir Mitte der 1990er-Jahre erstmals auf, als er mit dem Atlas der neuen Poesie (Rowohlt) die «Mappen», Landschaften und Sphären der zeitgenössischen Lyrik neu kartografierte.

Mit dieser Blütenlese schrieb er sich ins kollektive Gedächtnis der Lesenden ein, mit einer unvergessenen, noch immer aufliegenden Anthologie zur Weltpoesie. Inmitten der Informations- und Werbeflut ist dieses Florilegium ein eindrückliches Denkmal dafür, dass, wie der Herausgeber im Vorwort ausführt, «die Rolle der Poesie schon immer war, ein alternatives Sprachsystem zu produzieren», und gleichzeitig stellt es ein Zeugnis dar für den bis heute sich differenzierenden «Zerfall der einstigen ‹Weltsprache der Poesie› in zahllose Sprachen und Sprechweisen».

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Im Zentrum: Die Jüngeren und Unbekannteren

Sartorius‘ Atlas der neuen Poesie präsentiert 65 Dichterinnen und Dichter aus 36 Ländern und 22 Sprachen. Sympathisch: Sartorius favorisierte dabei «die Jüngeren und die Unbekannteren»; so hauchte der Herausgeber seiner Sammlung ein langes Leben ein.

Doch diesen Mann hatte ich, was mir erst später auffiel, schon zuvor gelesen, nämlich als Übersetzer von Malcolm Lowry, dem Verfasser des Jahrhundert-Romans Under the Volcano (1947, dt. Unter dem Vulkan, 1984 verfilmt von John Huston). In Sartorius‘ Übersetzung steht Lowrys Gedichtsammlung Fünfunddreissig Mescals in Cuautla (Rowohlt, 1983) noch heute in meiner Bibliothek. Darin findet sich zum Beispiel dieses kurze Gedicht, das Lowrys Anspruch, aber auch seine Verzweiflung spiegelt und das in seiner schlichten Direktheit Sartorius‘ Übersetzungstalent verdeutlicht:

Rilke und Yeats

Helft mir zu schreiben.
Zeigt mir die Pforte,
die zur Unterweisung führt,
und den Käfig,
auf den meine Seele ihre Blicke heftet,
und wo mein Mut
hinter Gittern tobt.

Auch Werke von William Carlos Williams, Wallace Stevens oder John Ashbery erschloss Sartorius, neben vielen weiteren, für den deutschsprachigen Raum.

Darauf entdeckte ich den Herausgeber und Übersetzer als Dichter. Joachim Sartorius veröffentlichte mehrere Lyrikbände, schmale Sammlungen mit so kristallin befremdenden Titeln wie Sage ich zu wem (Kiepenheuer & Witsch, 1988), Der Tisch wird kalt (dito, 1992), Keiner gefriert anders (dito, 1996), In den ägyptischen Filmen (Suhrkamp, 2001), Ich habe die Nacht (Dumont, 2003), Hôtel des Étrangers (Kiepenheuer & Witsch, 2008) oder, zuletzt, rechtzeitig auf den 70. Geburtstag des Autors, Für nichts und wieder alles (dito, 2016).

Die Zusammenarbeit: unkompliziert, hilfreich und herzlich

Deshalb lud ich Sartorius nicht nur als Übersetzer ein, Beiträge für die Lesebücher Allen Ginsberg (Engstler, 2002) und Tanger Telegramm (Bilger, 2004; Zweitauflage in Vorbereitung) freizumachen, sondern auch als Dichter, Poesien in die Anthologie Warenmuster, blühend (Waldgut, 2000) und das Magazin «Rude Look Oriental» (Wohlers, 2005 & 2006) zu streuen. Die Zusammenarbeit mit diesem grosszügigen Menschen erwies sich stets als unkompliziert, effizient, hilfreich und – herzlich.

Um die sinnliche Intensität, die Joachim Sartorius in seiner Lyrik, manchmal mit nur wenigen, sparsam gesetzten Worten, zu schaffen vermag, zu vermitteln, diene hier aus dem Erstling Sage ich zu wem das Gedicht Halb im Schlaf Gesagtes:

Dir und mir
ein Land
im Innern
feucht wie

sag nicht der Schnee
der weisse Stock
die Frische des Todes
feucht

wie ein neugeborener Vogel
der vom Traum beschleunigte Atem
es sind
die herzvollen Schläge

die zählen
das stengelige Übertreiben
der Erinnerung
fort

sag
die alte Lippe, die faltige
schlaflose,
schöne noch.

Die Verse lassen den Einfluss der französischen Poesie – zumal des Surrealismus – ahnen; mit ihr lud sich der junge Sartorius auf. Später folgte eine zusätzliche Orientierung am vielschichtigen US-amerikanischen Langgedicht.

Der Ansatz: grundlegend kosmopolitisch

Doch einer wie Sartorius inspiriert sich durch ungezählte Formen; sein jüngster Band Für nichts und wieder alles enthält etwa ein Gedicht mit dem Titel In der Art des Abu Nawas, also des arabischen Dichters, der 757 bis 815 in Bagdad lebte und als einer der ersten Libertins der Weltliteratur gilt; daraus stammen diese Verse:

Der Wein weckt das Jagdherz. Er verspricht
Hügel und Wild. Trink, sagt er, koste, denn
vom erinnerten Leben bleibt nichts als die Frische

einzelner Sinne. Der Duft der aufgeschlagenen Mandel.
Das Klingeln der Silberkette an deinem Kinn.
Das Licht, grün und sanft, in den Gärten von Basra.

Joachim Sartorius – Städte des Ostens: 8. November 2016, 20 Uhr, Noisma im Kult-Bau, Konkordiastrasse 27, St.Gallen
kultbau.org

Sartorius‘ Ansatz ist grundlegend kosmopolitisch. Seine Bücher zeichnet ein Geist aus, der – jenseits aller Harmlosigkeit – weiss, dass es förderlicher ist, Brücken, statt Mauern zu bauen. Das macht auch seine weiteren Poesie-Reader so interessant, darunter die Sammlung mit Gedichten zur See, Für die mit der Sehnsucht nach dem Meer (mare, 2008) – das Meer verbindet ja prinzipiell verschiedene Kulturen –, und, jüngst, Niemals eine Atempause – Handbuch der politischen Poesie im 20. Jahrhundert (Kiepenheuer & Witsch, 2014), ein erschütterndes Lesebuch, das, schon wegen der erhellenden Kommentare des Herausgebers, in keiner aufgeklärten Bibliothek fehlen sollte.

Das Kosmopolitische wurde Joachim Sartorius in die Wiege gelegt: Bereits seit Kindheitstagen unterhält der ehemalige Diplomatensohn, der selbst eine Zeitlang im diplomatischen Dienst in New York, Ankara und Nikosia tätig war, eine starke Beziehung zum Fremden, Anderen, Exotischen, Orientalischen. Dessen Dechiffrierung, memorative Durchdringung und sinnlich-atmosphärische Verdichtung nähren nicht nur seine Anthologien, sondern auch seine Gedichte und Essays.

So auch den vor kurzem erschienenen Essay-Band Städte des Ostens (Moloko Print, 2015). Er enthält als Herzstück ein Langgedicht auf eine Schwarzweissfotografie, die den russischen Dichter Majakowskij mit seiner Geliebten, der Künstlerin Lilia Brik, in der Sehnsuchtsstadt Samarkand zeigt. Das Langgedicht flankieren prägnante, subkutan wirksame Reiseberichte aus Odessa, Damaskus, Istanbul und Alexandria.

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Alexandria: zwischen Phantomstadt und bitterer Realität

Gerade die zuletzt genannte Stadt lässt den Autor, der ihr im Jahr 2001 die berückende Anthologie Alexandria – Fata Morgana (DVA) gewidmet hat, die Diskrepanz zwischen der von ihm geträumten «Phantomstadt» und der bitteren Gegenwart spüren; etwa wenn er von einer aus Kanada zurückgekehrten ägyptischen Hochschuldozentin erfährt, sie sei von jungen Radikalen damit bedroht worden, dass man sie, falls sie weiterhin kein Kopftuch trage, spitalreif prügeln würde … Der Islamismus zeigt ebenso in Syrien seine nihilistische Fratze, wodurch diesen Essays eine enorme Aktualität zuwächst.

In seinem luziden, melancholischen Nachwort schreibt Sartorius: «So fragmentarisch diese Reiseessays sind, nichts als Splitter und Scherben, so belegen sie doch, hoffe ich, meine Liebe zum östlichen Mittelmeer. Der historische und sinnliche Reichtum dieser Region ist ungeheuerlich. Er muss gerade in Zeiten wie diesen, in denen der Nahe Osten ein Theater der Grausamkeit, des Fanatismus und der Vernichtung zu werden droht, im Gedächtnis, in kleinen Schriften wie diesen, bewahrt werden.»

Der Gestalter Robert Schalinski hat die Städte des Ostens unter Verwendung der besagten Fotografie, türkischer Kalligrafien und alter Seekarten übrigens zu einem ästhetischen Kleinod gemacht.

Joachim Sartorius liest am Dienstag, den 8. November 2016, um 20:00 Uhr bei Noisma im Kult-Bau. Es wird mir eine Ehre sein, ihn in unserer alten Stadt der Bücher willkommen zu heissen. Und es wird in der angenehmen Atmosphäre an der Konkordiastrasse 27 leicht fallen, mit ihm ins Gespräch zu kommen.

Bak­te­ri­en und ein Fun­ke Hoff­nung 

Wie kön­nen wir un­se­ren Kon­sum nach­hal­ti­ger ge­stal­ten? In «Next Re­la­ti­ons – Zu­kunft ge­stal­ten» zeigt das Ge­wer­be­mu­se­um Win­ter­thur an­hand von Ar­bei­ten von Stu­die­ren­den mög­li­che An­sät­ze. Ei­ne an­spruchs­vol­le Schau, die Hoff­nung macht.

Von Vera Zatti,
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Mit­spie­len dür­fen. Aber auch die Spiel­re­geln mit­be­stim­men?

Der Kan­ton St.Gal­len hat Kunst- und Kul­tur­schaf­fen­de zur jähr­li­chen Kul­tur­kon­fe­renz nach Wil ein­ge­la­den. Spie­le­risch wur­de ver­sucht, die Aus­rich­tung der Kul­tur­för­de­rung zu klä­ren und Mög­lich­kei­ten der neu­en Kul­tur­stra­te­gie zu dis­ku­tie­ren. Doch die zen­tra­le Fra­ge blieb of­fen: Wie stark kann die Kul­tur­sze­ne den In­halt der Stra­te­gie tat­säch­lich mit­be­stim­men?

Von Philipp Bürkler,
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Heftvorschau 10/26
Erntehilfe, Unterwasser, Bücherherbst

Wer als Ern­te­hel­fer:in in der Schweiz ar­bei­tet, tut dies in ei­ner recht­li­chen Grau­zo­ne. Das nützt vor al­lem ei­nem Sys­tem, das we­der die Land­wirt:in­nen noch die Kon­su­ment:in­nen im Al­lein­gang än­dern kön­nen. Aus­ser­dem im Ok­to­ber­heft: zehn Jah­re Un­ter­was­ser, ei­ne Fla­schen­post aus Hal­le (Saa­le), Kunst zum The­ma Männ­lich­keit, Mu­sik von The Black Salt und na­tür­lich der Bü­cher­herbst – mit neu­er Li­te­ra­tur von Ost­schwei­zer Au­tor:in­nen.

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Sound­track für den Herbst

Hu­man Hu­man spie­len me­lan­cho­li­schen und fra­gi­len In­die-Pop, der trotz­dem warm und licht­durch­flu­tet ist. Das St.Gal­ler Duo hat jetzt sei­ne ers­te EP ver­öf­fent­licht und tritt am Wo­chen­en­de gleich zwei­mal im Bahn­hof Brug­gen auf – erst­mals mit ei­ner Band.

Von David Gadze,
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Kommentar zur Beratung der Inklusionsinitiative im Nationalrat

Men­schen­wür­de, nicht Bud­get­pos­ten

Von Christoph Keller,

Der Neo­na­zipfar­rer

1976 lässt sich Gerd Zi­keli in der evan­ge­li­schen Kirch­ge­mein­de St.Gal­len-Strau­ben­zell zum Pfar­rer wäh­len. Drei Jah­re spä­ter wird er als gut ver­netz­ter Ho­lo­caust-Leug­ner und Vor­stands­mit­glie­der der ers­ten Neo­na­zi­grup­pe der Schweiz ent­tarnt. Heu­te be­ob­ach­tet er Lauf­enten.

Von Roman Hertler,
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Das Glück, bei Pe­ter Kamm Stein zu sein

Bild­hau­er Pe­ter Kamm haut kei­ne Stei­ne mehr im Ate­lier. Trotz­dem ent­ste­hen neue Skulp­tu­ren, die ak­tu­ell in Steck­born zu se­hen sind. Wie geht das?

Von Ursula Badrutt,
Peter Kamm Kunst am Bau Erweiterungsbau Paedagogische Hochschule Kreuzlingen

Die Stick­ma­schi­ne steht still

In vie­len Aus­ser­rho­der Dör­fern klap­per­ten frü­her Web­stüh­le und spä­ter Stick­ma­schi­nen. In­zwi­schen sind sie al­le ver­stummt. Der Film Das En­de ei­ner Ära por­trä­tiert die Sti­cker Wal­ter Son­der­eg­ger Se­ni­or und Ju­ni­or aus Re­he­to­bel und setzt der Bran­che ein Denk­mal.

Von René Hornung,
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Nur das Jetzt zählt

Der Schwei­zer Fil­me­ma­cher Kas­par Ka­sics über­lässt in sei­nem neu­en Film Das un­end­li­che Jetzt Men­schen, die mit De­menz le­ben, die Büh­ne. Ein Ex­pe­ri­ment mit ei­nem aus­ser­ge­wöhn­li­chen Sto­rytel­ling, auf das es sich ein­zu­las­sen lohnt.

Von Vera Zatti,
Still das unendliche jetzt christian sonderegger johanna rensing vinca film distant lights

Das Kro­ko­dil schnappt wie­der zu

Die Schwei­zer Rock­le­gen­den Kro­ko­dil ha­ben kürz­lich ihr neu­es Al­bum Bey­ond The Eye ver­öf­fent­licht. Ur-Kro­ko­dil Dü­de Dürst schwärmt von der En­er­gie der 2019 wie­der­be­leb­ten Band – und hat noch lan­ge nicht ge­nug. Am Frei­tag spie­len sie in der Gra­ben­hal­le.

Von Pius Frey und David Gadze,
Krokodil 2026 pd

24/7 Traumacore

Heat Girl Sum­mer

Von Mia Nägeli,

Kunst in Oberuzwil

Spu­ren der Hei­mat

Von Vera Zatti,
Dieses

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Mehr als Jazz im Kult­bau

Von Richard Butz,
GP Trio MF90302 k

«Die Wahr­neh­mung nicht be­die­nen, son­dern schär­fen»

Pa­trick Kess­ler er­hält den Aus­ser­rho­der Kul­tur­preis 2026. Der Kon­tra­bas­sist, Klang­künst­ler und Ku­ra­tor aus Gais reist mit al­ten Laut­spre­chern nach Wien und Ha­noi, tritt mit In­sek­ten in ei­nen mu­si­ka­li­schen Dia­log und fin­det sei­ne wich­tigs­ten Lek­tio­nen nicht un­be­dingt an Hoch­schu­len.

Von Philipp Bürkler,
Bassilikum 04

Mo­bi­li­täts­al­li­anz nimmt Fahrt auf

Die Mo­bi­li­täts­al­li­anz Ost­schweiz will Pend­ler:in­nen zum Um­stieg vom Au­to auf Bus, Bahn und Ve­lo be­we­gen. Bei den zehn be­tei­lig­ten Gross­un­ter­neh­men lässt be­reits je­de fünf­te Per­son das Au­to am Mor­gen ste­hen. Nun sol­len 500 wei­te­re Fir­men fol­gen. 

Von Philipp Bürkler,
Mobilitaetsallianz 1 philipp buerkler

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Au­gus­tin Re­be­tez macht kei­ne hal­ben Sa­chen. Sei­ne Kunst ist aus­ufernd und dicht zu­gleich. Er ent­wi­ckelt an­spie­lungs­rei­che Bild­wel­ten – ak­tu­ell in der Kunst­hal­le Ar­bon.

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Augustin Rebetez key visual Kunsthalle Arbon Augustin Rebetez

Zu hoch für Ap­pen­zell

Der Kan­ton Ap­pen­zell In­ner­rho­den plan­te am Lands­ge­mein­de­platz in Ap­pen­zell ein neu­es Ge­bäu­de für die Ge­rich­te, die Bi­blio­thek und die kan­to­na­le Ver­wal­tung. Die eid­ge­nös­si­schen Kom­mis­sio­nen für Na­tur- und Hei­mat­schutz und je­ne für Denk­mal­pfle­ge brach­ten das Pro­jekt je­doch zu Fall.

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Verwaltungsgebaeude appenzell pd

Offener Brief an die Bundespolitik

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Von Christoph Keller,

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Das Fi­gu­ren­thea­ter St.Gal­len wird 70. Was sich ver­än­dert hat, war­um Pup­pen Kin­der wie Er­wach­se­ne fas­zi­nie­ren und wie man auch Ju­gend­li­che er­rei­chen kann: ein Ge­spräch zum Ju­bi­lä­um.

Von Peter Surber,
Hochdruck Crasch Polizei 04665

Mit Sound und Vi­su­als ge­gen den Öko­kol­laps

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Von Lilli Kim Schreiber,
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