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Das Virus und die Ostschweizer Parteien

COVID-19 hält den Weltenlauf an. Die Zivilisation befindet sich im freien Fall, möchte man meinen. Wir haben uns bei den Ostschweizer Parteien nach ihren Einschätzungen und den Auswirkungen auf die Wirtschaft erkundigt.
Von  Harry Rosenbaum

Freitag, der 13.  – ein Unglückstag im Volksglauben. Im Modus der Corona-Krise zücken wir das Thermometer und messen der Ostschweizer Politik just an diesem Datum im März die Temperatur. Der Bundesrat hat einschneidend auf die Pandemie reagiert. Unter anderem beschloss er an diesem Tag, sämtliche Schulen des Landes zu schliessen, Versammlungen von mehr als 100 Menschen zu verbieten und die Freizeit- und Ausgeh-Möglichkeiten stark einzuschränken.

Ein düsteres Szenario. Immer mehr Länder igeln sich ein, machen ihre Grenzen dicht, kappen die internationalen Verkehrsverbindungen und schicken die Bevölkerung in die häusliche Isolation. Heute Montag folgt aus Bundesbern voraussichtlich die nächste Verschärfung der Vorschriften.

Konsens bei den Ostschweizer Parteien

Massnahmen à la chinoise allenthalben. Noch vor kurzem sind sie als Exzesse eines totalitären, menschenrechtswidrigen, kommunistischen Kommandoregimes gegeisselt worden. Jetzt aber ist auch in der liberalen Demokratie dieses Vorgehen die Ultima Ratio. Denn in China, wo die Pandemie ihren Anfang genommen hat, sind laut WHO neue Erkrankungen und Todesfälle stark rückläufig. Auch in der Schweiz hat man dieses Ziel fest im Auge. Vielleicht erreicht man es auf die chinesische Art.

Unter den Ostschweizer Parteien herrscht Konsens über die Anti-Corona-Strategie des Bundesrates und der kantonalen Regierungen. «Nach meiner Wahrnehmung ist man sowohl mit den Massnahmen als auch mit der Kommunikation einverstanden», sagt Monika Bodenmann-Odermatt, Parteipräsidentin und Kantonsrätin der FDP Appenzell Ausserrhoden.

SP-Parteipräsidentin Nina Schläfli aus dem Thurgau: «Das Vorgehen ist transparent, die Bevölkerung wird stets auf dem neusten Stand der Entwicklung bei der Pandemie gehalten, nichts wird verschleiert.»

Partei- und Fraktionspräsident Andreas Widmer von der CVP des Kantons St.Gallen sagt, dass die Massnahmen zufriedenstellend seien, dass nichts übereilt wirke und dass das Vorgehen sachlich und begründet sei.

David Bon, Präsident der FDP Thurgau und (am Sonntag abgewählter) Kantonsrat: «Wir sind zufrieden. Wichtig ist jetzt, dass man die Behörden arbeiten lässt und den Empfehlungen der Fachleute folgt. Es gilt vor allem Ruhe zu bewahren.»

Der Egnacher Gemeinde- und Fraktionspräsident der Thurgauer SVP, Stephan Tobler, ist überzeugt: «Die Regierung und Verwaltung machen ihre Sache gut. Es wird generell und aktuell informiert und auf Weisungen des Bundes reagiert.»

Bettina Surber, Kantonsrätin und Co-Fraktionspräsidentin der St.Galler SP, ist der Ansicht, dass die Regierung in der Corona-Krise mit der notwendigen Umsicht handle. «Insbesondere das Gesundheitsdepartement informiert transparent und gut», sagt sie. Dort, wo es zu grossen Härtefällen komme, müsse die Regierung nun rasch konkrete Massnahmen prüfen und umsetzen. Wichtig sei, dass Risikogruppen bestmöglich geschützt würden und dass das gesellschaftliche und wirtschaftliche Leben, soweit es gehe, aufrechterhalten bleibe. Allerdings dürften die beschlossenen Massnahmen jetzt nicht zu einer stärkeren Überwachung der Menschen führen.

Thomas Schwager, Kantonsrat und Präsident der Grünen St.Gallen, sieht behördlichen Handlungsbedarf bei Branchen, die durch die Pandemie hart betroffen sind. Das treffe insbesondere auf Kulturbetriebe zu. Es brauche jetzt für die Bewilligung von Kurzarbeit ein möglichst unbürokratisches Vorgehen. Der Grünenpolitiker ist zuversichtlich, dass Regierung und Verwaltungsbehörden den Erwartungen gerecht werden.

Jost Rüegg, Kantonsrat und Vize-Präsident der Grünen Thurgau, pflichtet seinem St.Galler Kollegen bei. Regierung und Behörden funktionieren seiner Meinung nach adäquat.

Beat Tinner, Gemeindeammann von Wartau, Präsident der St.Galler FDP-Fraktion und im zweiten Wahlgang am 19. April Kandidat für den Regierungsrat, sagt, dass Regierung und Verwaltung in dieser besonderen Lage grundsätzlich einen guten Job machten. Er denkt aber auch, dass Unklarheiten bestünden, wer in der Krise den Gesamtüberblick und die Führungsrolle habe. «Aus Sicht der FDP müssten die Fäden beim kantonalen Führungsstab zusammenlaufen und die Kommunikation nur über diese Stelle erfolgen», sagt er.

Einige Parteien haben in den Ostschweizer Kantonsparlamenten Vorstösse eingereicht. Dabei handelt es sich ausschliesslich um einfache Anfragen. Bei anderen Parteien heisst es, man müsse jetzt die Regierungen und Behörden erst einmal arbeiten lassen, für parlamentarische Vorstösse sei es noch zu früh.

Die Pandemie und die Wirtschaft

Corona wird starke Auswirkungen auf die Wirtschaft haben. Was erwarten die Ostschweizer Parteien? Bei der CVP St.Galler wird vor allem mit Kurzarbeit gerechnet. «Hier muss schnell und unbürokratisch gehandelt werden», sagt Andreas Widmer.

Massive negative Auswirkungen prophezeit Stephan Tobler von der SVP Thurgau. Der Kanton müsse darauf reagieren. Noch unklar sei das Wie. Darüber müsse man diskutieren. Und: «Die Banken sind jetzt angehalten, sich grosszügig gegenüber KMU und Gastrobetrieben zu verhalten. Ebenso grosszügig muss seitens des Kantons Kurzarbeit beurteilt und bewilligt werden.»

Nach Einschätzung von Beat Tinner hat die Pandemie grosse volkswirtschaftliche Folgen. «Gerade Veranstalterinnen, Künstler, Dienstleisterinen im Eventbereich, Catering-Services, Zeltvermieter und andere verwandte Branchen leiden teilweise unter einem Totalausfall», sagt er. «Kurzarbeit und Liquiditätsprobleme werden die Unternehmen vor grosse Herausforderungen stellen. Die FDP fordert Lösungen, um im Besonderen im Veranstaltungs-, Kultur-, Event-, Sport- und Gastrobereich Härtefälle möglichst zu vermeiden.»

FDP-Parteikollege Bon aus dem Thurgau spricht ebenfalls von «gravierenden Auswirkungen» der Pandemie. «Das lässt sich nicht schönreden.» Noch sei es jedoch zu früh, um die Auswirkungen zu beziffern. Der Staat sollte aber nur in seinem angestammten Bereich aktiv werden. Sinnvoll sei dabei die Bereitstellung der nötigen Mittel für die Kurzarbeit.

Die Ausserrhoder Parteikollegin Monika Bodenmann-Odermatt spricht von den massiven Einbussen, welche die Pandemie bereits jetzt der Tourismusbranche, der Hotellerie und der Gastronomie beschert habe. Sie hofft, dass in den Frühlingsferien die Leute nicht ins Ausland reisen und ihre Ferien hierzulande verbringen und sich so mit den einheimischen Betrieben solidarisch zeigen.

Die Thurgauer SP-Frau Nina Schläfli betont, dass die Wirtschaft bei der Umsetzung der Massnahmen gegen die Pandemie nicht isoliert betrachtet werden dürfe. Man müsse die erforderlichen Schritte sehr gewissenhaft prüfen und verhindern, dass die öffentliche Hilfeleistung ausgenutzt würde. «Die nationale Politik ist jetzt stark gefordert», sagt Schläfli.

Für die St.Galler SP-Kollegin Bettina Surber sind die Auswirkungen der Pandemie auf die Wirtschaft noch nicht abschätzbar. Je nach Entwicklung und Ausmass der Krise brauche es zur Stützung der Wirtschaft ein Konjunkturprogramm. «Wenn die Wirtschaft herunterfährt, ist der Schutz der Angestellten und Beschäftigten wichtig», sagt sie. «Dabei geht es vor allem auch um den Schutz des Personals im Gesundheitsbereich vor Überbelastung und Ansteckung. Allgemein stellen sich Fragen im Bereich der Gesundheitsversorgung. Je nach Dauer und Auswirkung der Pandemie wird diese auch Auswirkungen auf die Spitaldiskussion haben. Corona prägt und bestimmt aktuell unseren Alltag. Für uns ist aber auch wichtig, dass wir andere Themen nicht aus den Augen verlieren.»

Der St.Galler Grünenpolitiker Thomas Schwager möchte, dass öffentliche Hilfsmassnahmen für notleidende Branchen und Betriebe gut abgeklärt werden. «Missbräuche müssen dabei konsequent unterbunden werden», sagt er. «Bei der Vergabe von Überbrückungskrediten muss auch auf eine ökologische Begleitung geachtet werden.»

Parteikollege Jost Rüegg aus dem Thurgau warnt davor, aus der Hüfte zu schiessen. Für ihn sind die wirtschaftlichen Konsequenzen der Pandemie noch nicht absehbar. Er hat aber weiterhin Vertrauen in die Behörden und in die Gremien, die sich mit der Krise befassen.

Corona-Krise als Vorbild für den Umgang  mit der Klima-Krise

COVID-19 treibt Politik, Behörden und Wirtschaft zu beispiellosem Handlungstempo an. Was wäre, wenn diese Geschwindigkeit auch bei der Behandlung der Klima-Krise eingeschlagen würde?

Miriam Rizvi, Aktivistin beim Kollektiv Klimastreik Ostschweiz, wäre hocherfreut. «Das Vorgehen bei der Pandemie ist ein sehr gutes Beispiel, wie die Politik auch den Klimaschutz betreiben könnte. Gerade über  Klimagerechtigkeit wird heute noch viel zu wenig reflektiert», sagt sie. «Klima-Krise und Corona-Krise zeigen, wie instabil unsere Systeme sind.»

Wird jetzt der auf den 15. Mai geplante Klima- Generalstreik wegen des Veranstaltungs- und Versammlungsverbotes ins Wasser fallen? «Nein», sagt die Klima-Aktivistin. «Der Streik kann durchwegs auch ohne Massenveranstaltungen und Versammlungen, nur digital stattfinden. Im Grunde genommen geht es ja darum, dass die Leute nicht zur Arbeit gehen.» Mit dem Generalstreik soll der Druck auf Politik und Wirtschaft erhöht werden, damit beim Klimaschutz vorwärts gemacht wird. Der Entscheid über das weitere Vorgehen beim strike4 future ist jedoch noch nicht fix.

Miriam Rizvi sieht zwischen Klima-Krise und Corona-Krise gewisse Zusammenhänge. Denn so wie die Welt sich jetzt zusammenschliessen müsse, um die Pandemie abzuwehren, so müsse sie sich auch für den Schutz des Klimas zusammenfinden. «Was nun bei der Bekämpfung der Pandemie passiert, ist eine gute Übung für das weitere Vorgehen gegen die Klima-Krise.»

Le­bens­be­ja­hen­de Wer­ke im Kunst­zeug­haus

Die Aus­stel­lung «Vol­ler Le­ben» des Ver­eins IG Hal­le Rap­pers­wil wirft Schlag­lich­ter auf künst­le­ri­sche Schaf­fens­pro­zes­se und ih­re Ver­bin­dun­gen zur Na­tur.

Von  Lilli Kim Schreiber
Regula Syz 2

Kolumne: Stimmrecht

St.Gal­len in den Au­gen ei­nes Sol­da­ten

Von  Liliia Matviiv

Kunst­ki­osk trifft Nacht­klub 

Der St.Gal­ler Kunst­ki­osk wird fünf­zehn Jah­re alt. Ge­fei­ert wird das mit ei­ner Ju­bi­lä­ums­aus­stel­lung im ehe­ma­li­gen Tif­fa­ny Night Club. Die Ver­nis­sa­ge ist am 12. Sep­tem­ber. Sai­ten hat schon vor der Er­öff­nung vor­bei­ge­schaut.

Von  Vera Zatti
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Musiktheater

Auf See im Park­haus

Von  Vera Zatti
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Ein tem­po­rä­res Kunst­haus am Ro­ten Platz

Zum 36-jäh­ri­gen Be­stehen sei­ner Ga­le­rie Macel­le­ria d'ar­te trans­for­miert Fran­ces­co Bo­n­an­no ein leer­ste­hen­des Ge­bäu­de am Ro­ten Platz in St.Gal­len in ein bun­tes Haus vol­ler Kunst. Was als klei­nes Pro­jekt be­gann, wuchs zu ei­nem Ge­mein­schafts­werk von fast 100 Kunst­schaf­fen­den. 

Von  Lilli Kim Schreiber
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Das Schö­ne an der Pro­vinz

St.Gal­len und Lu­zern ha­ben mehr ge­mein­sam, als man zu­nächst denkt – oder doch nicht? «Null41» war mit der Sai­ten-Re­dak­ti­on in St.Gal­len un­ter­wegs.

Von  Giulia Bernardi Robyn Muffler  und  Raphael Albisser , Bilder:  Claudia Schildknecht
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Auf der Su­che nach (Un)Ru­he

Von St.Gal­len bis nach Süd­afri­ka. Ein Ost­schwei­zer Ehe­paar reist im Land­ro­ver De­fen­der um die Welt. Ih­re Er­leb­nis­se hal­ten die Bau­mel­ers mit ei­ner Ka­me­ra fest. Nun er­scheint ihr Film Im­mer wei­ter in Ost­schwei­zer Ki­nos – ei­ne ehr­li­che Do­ku­men­ta­ti­on, der ei­ne Ein­ord­nung gut ge­tan hät­te.

Von  Daria Frick
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«Open House St.Gallen»

Of­fe­ne Tü­ren – tie­fe Ein­bli­cke

Von  Daria Frick
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Museum Herisau

Zeit­rei­se zu den An­fän­gen der Schul­bil­dung

Von  Redaktion Saiten
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Ein Rück­blick auf die ver­ges­se­ne Künst­le­rin Mag­gy Mau­ritz

Das Küefer-Mar­tis-Hu­us in Rug­gell wid­met sich in ei­ner Re­tro­spek­ti­ve der Wie­der­ent­de­ckung ei­ner völ­lig über­se­he­nen Künst­le­rin: Mag­gy Mau­ritz war ei­ne Pio­nie­rin der Graf­fi­ti­kunst und des Lett­ris­mus.

Von  Sieglinde Wöhrer
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Der lan­ge Weg nach Hau­se – ein Stol­per­stein für Ja­kob Lütschg

Ja­kob Lütschg kehr­te nie nach Bal­gach zu­rück. 82 Jah­re nach sei­nem Tod im Kon­zen­tra­ti­ons­la­ger Bu­chen­wald kehrt we­nigs­tens sein Na­me heim. Der ers­te Stol­per­stein im St. Gal­ler Rhein­tal er­in­nert an ein Le­ben, das bei­na­he ver­ges­sen ging.

Von  Shqipton Rexhaj
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Musik am See

Pia­no­klän­ge für al­le

Von  Vera Zatti
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FC St.Gal­len vs. FC Thun 3:4 – Es wird heu­te nicht mehr bes­ser

Tor­reich, span­nend und doch ent­täu­schend - nur ei­ne Vier­tel­stun­de gu­ter Fuss­ball reicht halt nicht zum Punkt ge­gen Thun. 

Von  SENF Kollektiv
Senf

Fast ein gan­zes Le­ben spä­ter 

Nach Jahr­zehn­ten tref­fen sich Eva und Franz wie­der. Bei­de im fort­ge­schrit­te­nen Al­ter. Viel ist pas­siert und doch ist da noch Zu­nei­gung. Schwind­lig heisst der neue Ro­man der Ost­schwei­zer Au­torin Chris­ti­ne Fi­scher, in dem viel­schich­ti­ge Cha­rak­te­re auf fei­nes Sprach­ge­fühl tref­fen. 

Von  Vera Zatti
Abutz DSC 9766 Portrait wahl fischer klein cmky

Neu­start für Me­ter und Off­cut

Die­ses Wo­chen­en­de er­öff­net die of­fe­ne Werk­statt Me­ter den neu­en Stand­ort an der Burg­stras­se. Und im No­vem­ber zü­gelt Off­cut nach St.Fi­den. Das ist der An­fang vom En­de der Ge­mein­schaft «Ul­men5» – zu­min­dest in ih­rer bis­he­ri­gen Form. Denn 2027 könn­te es zur teil­wei­sen Wie­der­ver­ei­ni­gung kom­men.

Von  David Gadze
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WG gaf­fen

Ei­ne neue SRF-Se­rie por­trä­tiert ei­ne elf­köp­fi­ge WG aus St.Gal­len. End­lich wie­der mal ei­ne se­hens­wer­te SRF-Pro­duk­ti­on, fin­det Sai­ten-Au­tor An­di Gi­ger.

Von  Andi Giger
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FC St.Gal­len vs. FC Nordsjæl­land 2:3 – St. Gal­len un­ter­liegt Nordsjæl­land

St. Gal­len schlägt sich am En­de auch selbst und muss den Traum von Eu­ro­pa be­gra­ben. Ent­schei­dend war er Platz­ver­wei­se ge­gen Mihai­lo Steva­no­vic vor der Pau­se.

Von  SENF Kollektiv
Senf
Heftvorschau 09/26
Luzern Winti St.Gallen, Neonazipfarrer, A(nita) bis Z(immermann)

Drei Kul­tur­ma­ga­zi­ne tun sich zu­sam­men, ver­glei­chen ih­re Städ­te und die Her­aus­for­de­run­gen, de­nen die Kul­tur ge­gen­über­steht. Sai­ten hat die Kol­leg:in­nen vom «Coucou» in Win­ter­thur be­sucht und das «Null41» war in St.Gal­len zu Be­such. Aus­ser­dem im Sep­tem­ber­heft: lau­ter Ju­bi­lä­en – von Ani­ta Zim­mer­mann über das Fi­gu­ren­thea­ter bis zur Mu­se­ums­nacht –, ein Pfar­rer auf brau­nen Ab­we­gen, ei­ne Fla­schen­post aus Af­gha­ni­stan und ein In­ter­view zum Hit­ze­som­mer und dem Kli­ma­wan­del.

Saiten 2609 Cover 01

Mehr Di­ver­si­tät, mehr Durch­mi­schung

An sei­ner ers­ten Pres­se­kon­fe­renz als Lei­ter der St.Gal­ler Kel­ler­büh­ne schil­dert Hü­sey­in Cir­pi­ci sei­ne Ein­drü­cke der Stadt und ver­rät, was das Pu­bli­kum un­ter sei­ner Re­gie er­war­tet.

Von  Daria Frick
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Him­mels­stür­mend und oh­ren­be­frei­end

Der St.Gal­ler Kom­po­nist Charles Uz­or hat ei­ne Art po­li­ti­sches Ora­to­ri­um ge­schrie­ben. Am Sonn­tag wur­de es in der Kir­che Tro­gen auf­ge­führt: The Gre­at Wall. A La­by­rinth mit dem gran­dio­sen New Yor­ker Vo­kal­ensem­ble Ek­me­les.

Von  Peter Surber
Charles Uzor photo Michel Canonica