Kategorie
Autor:innen
Jahr

Der schottische Postpunk-Pionier sagt Goodbye

Edwyn Collins (Orange Juice) tritt von den Konzertbühnen ab: Seine «letzte Runde» in Europa endet am 31. Januar im Spielboden Dornbirn.

Besonders in Österreich ein gern gesehener Gast: Edwyn Collins bei seinem Auftritt 2019 in der Rockhouse Bar in Salzburg (Bild: pd)

Besonders in Österreich ein gern gesehener Gast: Edwyn Collins bei seinem Auftritt 2019 in der Rockhouse Bar in Salzburg (Bild: pd)

Die Kon­zert­sen­sa­ti­on die­ses Win­ters im Bo­den­see­raum ist ein trä­nen­rüh­ren­der Ab­schied: Der schot­ti­sche Sän­ger und Gi­tar­rist Ed­wyn Coll­ins, mit Oran­ge Juice Weg­be­rei­ter des Post­punk und Grün­der des stil­prä­gen­den In­die-La­bels Post­card, spielt in Vor­arl­berg sein al­ler­letz­tes Kon­zert, je­den­falls auf ei­ner grös­se­ren Büh­ne. Nach­dem er im Herbst mit ei­ner «Tes­ti­mo­ni­al Tour» sei­ne Kon­zert­tä­tig­keit in Eng­land und Schott­land ab­schloss, hängt der 66-Jäh­ri­ge un­ter dem Ti­tel «A last lap around Eu­ro­pe» En­de Ja­nu­ar drei Auf­trit­te an – Eu­ro­pa be­deu­tet im Fall die­ser «letz­ten Run­de» Wien, Linz, Dorn­birn. 

 

Dass ein­zig Ös­ter­reich zum Hand­kuss kommt, hat ei­nen gu­ten Grund, wie der FM4-Aus­tria-UK-Ver­kupp­ler Ro­bert Ro­ti­fer (He­art­beat) weiss: Die Al­pen­re­pu­blik war im­mer ein spe­zi­el­les Ter­ri­to­ri­um für Coll­ins, zu ver­dan­ken gröss­ten­teils dem Sup­port, den die Ö3-Mu­sic­box dem Schot­ten auch am Tief­punkt sei­ner Kar­rie­re zu­kom­men liess. Die ver­trau­ten Ver­bin­dun­gen mit Ra­dio-DJs und dem Vor­arl­ber­ger Kon­zert­ver­an­stal­ter Alex Nuss­bau­mer sorg­ten be­reits für ein wun­der­sa­mes Come­back-Kon­zert im Herbst 2013 in Dorn­birn (da­mals im Con­rad Sohm): Coll­ins tour­te da noch­mals durch Eu­ro­pa, nach­dem er 2005 zwei Hirn­blu­tun­gen halb­sei­tig ge­lähmt über­lebt und dank jah­re­lan­ger Re­ha und Für­sor­ge sei­ner Frau und Ma­na­ge­rin Grace Max­well wie­der spre­chen, lau­fen und Gi­tar­re spie­len ge­lernt hat­te.

Ein Welt­hit und Über­ra­schun­gen nicht aus­ge­schlos­sen

Und nun zum Büh­nen­ab­schied noch­mals Dorn­birn, zur Freu­de auch sei­ner Fans in der Schweiz und in Süd­deutsch­land, ein ein­zig­ar­ti­ges An­ge­bot, ei­nen der wich­tigs­ten und meist re­spek­tier­ten Mu­si­ker der bri­ti­schen Post­punk- und In­die-Sze­ne letzt­mals live zu er­le­ben – die­sen char­mant-schrul­li­gen Pop-Croo­ner, der sich auf Vel­vet Un­der­ground und Byrds, aber auch auf Chic und Buzzcocks be­rief und der sei­ner­seits The Smit­hs, Bel­le & Se­bas­ti­an oder Franz Fer­di­nand be­ein­fluss­te. Noch­mals sei­ne kna­ckigs­ten Oran­ge-Juice-Songs wie Fal­ling and Laug­hing, Don’t Shil­ly Shal­ly, Blue Boy oder Rip It Up (das Si­mon Rey­nolds’ Stan­dard­buch zur Post­punk-Ge­schich­te den Ti­tel gab) er­le­ben, noch­mals sei­ne nicht min­der gross­ar­ti­gen So­lo­lie­der wie Low Ex­pec­ta­ti­ons, The Wheels Of Love oder Know­ledge (vom 2025 er­schie­ne­nen zehn­ten Al­bum Na­ti­on Shall Speak Un­to Na­ti­on) und na­tür­lich noch­mals sei­nen ein­zi­gen Welt­hit, den auch vie­le ken­nen, die sonst kei­ne Ah­nung von Ed­wyn Coll­ins ha­ben: A Girl Li­ke You (1994).

Auch wenn sich Ed­wyn Coll­ins ge­sund­heit­lich weit­ge­hend wie­der er­hol­te, blie­ben die Live-Kon­zert frei­lich ein Kraft­akt: Er trat stets mit Geh­stock auf und per­form­te die meis­ten Songs im Sit­zen. Was ihn je­doch fast noch sou­ve­rä­ner er­schei­nen liess. Auf sei­nem Ös­ter­reich-Nach­gang be­glei­tet ihn ei­ne Band, der un­ter an­de­rem die bei­den Song­wri­ter der präch­ti­gen Re­tro-Psy­che­de­lic-Rock­band The Han­ging Stars an­ge­hö­ren, die wie­der­um im Duo auch den Sup­port ma­chen. Pro­mi­nen­te Gast­mu­si­ker wie auf der Ab­schieds­tour­nee in Gross­bri­tan­ni­en, al­so lang­jäh­ri­ge Freun­de wie Vic Go­dard (Sub­way Sect), Sex-Pis­tols-Schlag­zeu­ger Paul Cook oder der le­gen­dä­re Dub-Pro­du­zent Den­nis Bo­vell, sind in Dorn­birn nicht zu er­war­ten, aber Über­ra­schun­gen nicht aus­ge­schlos­sen. 

Auf­merk­sa­mer, auf­ge­weck­ter, ana­ly­ti­scher Äs­thet

Den schot­ti­schen In­die-Pio­nier ein letz­tes Mal auf ei­ner eu­ro­päi­schen Büh­ne zu er­le­ben, heisst auch all die Er­in­ne­run­gen an sei­ne schil­lern­den Ko­ope­ra­tio­nen auf­zu­fri­schen. «Ich bin es nicht wert», soll Mark E. Smith ge­sagt ha­ben, als ihn Ed­wyn Coll­ins zum Du­ett auf dem Dis­co-Funk-Knül­ler Se­ven­ties Night ein­lud. Im Ge­gen­satz zu so vie­len an­dern Post­punk-Grös­sen wie Wire, The Mo­no­chro­me Set, The Wed­ding Pre­sent oder Me­kons und Th­ree Johns ha­ben Oran­ge Juice oder Coll­ins selt­sa­mer­wei­se nie in den zeit­wei­se weg­wei­sen­den St.Gal­ler Kon­zert­lo­ka­len Gra­ben­hal­le oder Pa­lace ge­spielt. Of­fen­bar war die Be­wun­de­rung in Ös­ter­reich ein­fach viel grös­ser als in der Schweiz (und wohl gar in Deutsch­land).

Um­so schö­ner die eins­ti­gen Sät­ze im auch in der Ost­schweiz gern ge­hör­ten Wie­ner Ra­dio­sen­der FM4: «Ed­wyn Coll­ins ist ei­ner der auf­merk­sams­ten, auf­ge­weck­tes­ten, ana­ly­tischs­ten Äs­the­ten, Sän­ger, Song­wri­ter, Pop-Sty­lis­ten und Pop-His­to­ri­ker des Lan­des und zu­dem noch wort­star­ker Feind al­ler doo­fen Wich­tig­tu­er, die die bri­ti­sche Pop­welt be­völ­kern. Sein en­zy­klo­pä­di­sches Wis­sen um die Er­zeu­gung klas­si­scher Sounds paart sich mit dem Be­wusst­sein der je­wei­li­gen po­p­sym­bo­li­schen Re­le­vanz, und sei­ne Re­tro­ma­nie wird von ei­nem un­ge­bro­che­nen En­thu­si­as­mus für zeit­ge­nös­si­schen R&B be­glei­tet…»

Dass es – Mit­te Ja­nu­ar – noch im­mer Kar­ten fürs welt­wei­te Ab­schieds­kon­zert im Spiel­bo­den gibt, ist aus Fan­sicht un­be­greif­lich. Aber na­tür­lich ei­ne Freu­de für al­le, die die­se Sen­sa­ti­on bis­her gar nicht wahr­ge­nom­men ha­ben oder den Mann doch noch ent­de­cken wol­len.

P.S.: Von we­gen al­ler­letz­tes Kon­zert in Dorn­birn, wie es ei­gent­lich seit Mo­na­ten hiess. Kaum ist die­ser Text ge­schrie­ben und pu­bli­ziert wor­den, er­reicht uns am 15. Ja­nu­ar fol­gen­de Mel­dung vom La­bel von Ed­wyn Coll­ins: Er ver­län­gert sei­ne «Tes­ti­mo­ni­al Tour» über­ra­schen­der­wei­se noch um ei­nen «last lap around Spain» – und hängt En­de April/An­fang Mai zehn Kon­zer­te in Spa­ni­en an, von Bil­bao bis Sant­ia­go de Com­pos­te­la via San Se­bas­ti­an, Sa­ra­gos­sa, Va­len­cia, Bar­ce­lo­na, Ma­drid, Se­vil­la, Ca­diz und Ou­ren­se.

FC St. Gal­len vs. Lau­sanne-Sport – Die Es­pen er­kämp­fen sich die 3 Punk­te

Nach ei­ner ganz pas­sa­blen ers­ten Halb­zeit der Es­pen so­wie Füh­rung durch ei­nen Elf­me­ter von Gört­ler vor der Pau­se, spie­len die St. Gal­ler die­ses Re­sul­tat an­schlies­send her­un­ter und ho­len sich die 3 Punk­te.

Von SENF Kollektiv,
Senf

Die Ge­walt hat ei­nen Schlüs­sel

Mehr als vier­ein­halb Stun­den dau­er­te Der Pro­zess Pe­li­cot im Thea­ter St.Gal­len. Mi­lo Rau und Ser­va­ne Dè­cle in­sze­nier­ten ei­nen Abend über se­xua­li­sier­te Ge­walt und che­mi­sche Un­ter­wer­fung – und über ei­ne Ge­sell­schaft, die von Män­nern mehr Ver­ant­wor­tung ver­langt.

Von Philipp Bürkler,
DSC02202 Kopie

Men­schen­rech­te sind kei­ne Selbst­ver­ständ­lich­keit

Die Men­schen­rech­te ste­hen welt­weit un­ter Druck. Doch wie kon­se­quent setzt sich die Schweiz für sie ein? Ein neu­es Buch nimmt die Schwei­zer Men­schen­rechts­po­li­tik kri­tisch un­ter die Lu­pe. An der Buch­vor­stel­lung im Squa­re wur­de über Wi­der­sprü­che, Ver­säum­nis­se und mög­li­che Lö­sun­gen dis­ku­tiert.

Von Marion Loher,
3 F1 A4812 web

Die Po­li­zei woll­te nichts se­hen und nichts hö­ren

In ei­ner Ten­nis­hal­le im tog­gen­bur­gi­schen Un­ter­was­ser tra­fen sich vor zehn Jah­ren 5000 Neo­na­zis zum gröss­ten Rechts­rock-Kon­zert, das je im deutsch­spra­chi­gen Raum statt­ge­fun­den hat. Lin­ke Po­li­ti­ker:in­nen re­agier­ten schnell, doch das Er­geb­nis ist er­nüch­ternd.

Von Hans Stutz,
2610 RIO Saalbild

Leopoldstadt am Vorarlberger Landestheater

Ver­schwun­de­ne Na­men im Fa­mi­li­en­stamm­baum

Von Sieglinde Wöhrer,
Leopoldstadt R anjakoehler 260217 1

Stimmrecht

Im Re­gen tan­zen

Von Liliia Matviiv,

Ern­ten in der Grau­zo­ne

Ern­te­hel­fer:in­nen sind in der Schweiz schlecht ge­schützt. Ih­re Ar­beits­be­din­gun­gen lie­gen oft in Grau­be­rei­chen, Kon­trol­len sind schwie­rig. Ei­ne Ver­än­de­rung wür­de je­doch be­deu­ten, ein gan­zes Sys­tem auf den Kopf zu stel­len.

Von Daria Frick, Bilder: Ueli Steingruber,
2610 Erntehelferei 260044 us 0218 max

Bücherherbst: Die Geschichte der Schweizer Uhrmacherkunst von Gion Mathias Cavelty

Gran­dio­se Gro­tes­ke

Von Florian Vetsch,

Ein En­de mit Aus­ru­fe­zei­chen

Die St.Gal­ler Re­stau­rants Tos­ca­na und The Pinch mach­ten ver­gan­ge­ne Wo­che über Nacht dicht. 15 Per­so­nen stan­den un­vor­be­rei­tet auf der Stras­se. Das ver­ant­wort­li­che In­ves­to­ren-Duo schliesst nicht zum ers­ten Mal ein Re­stau­rant in der Stadt. Das ab­rup­te En­de wirft Fra­gen auf.

Von Andi Giger,
IMG 5751

Volks­bad­sa­nie­rung: Trau­er­spiel seit über 40 Jah­ren

Die Stadt St.Gal­len muss spa­ren und will das his­to­ri­sche Volks­bad nach der Wie­der­eröff­nung des Hal­len­bads Blu­men­wies schlies­sen. Da­bei ver­spricht die Stadt seit über 40 Jah­ren die Sa­nie­rung.

Von René Hornung,
Volksbad rene hornung 1

Der St.Gal­ler Kul­tur gehts an den Kra­gen

Die St.Gal­ler Re­gie­rung spart ge­gen ih­ren Wil­len wei­te­re 60 Mil­lio­nen Fran­ken ein und rech­net für 2027 mit ei­nem Plus von 55 Mil­lio­nen Fran­ken. Kul­tu­rel­le Ar­beit wird da­bei wei­ter pre­ka­ri­siert – mit ei­ner gros­sen Aus­nah­me.

Von Roman Hertler,
Kanton sparmassnahme

Filminstallation über Vergänglichkeit

Nur Vor­wärts

Von Daria Frick,
Emilija Skarnulyte Time of Arrow 2026 Kunstmuseum St Gallen Lokremise Foto Stefan Altenburger

Win­tis Glücks­fall

Die al­ten Fa­brik­hal­len sind aus Win­ter­thurs Kul­tur­le­ben nicht mehr weg­zu­den­ken. Sie wä­ren aber nichts oh­ne en­ga­gier­te und gut ver­netz­te Men­schen. Sai­ten konn­te auf Ein­la­dung des Kul­tur­ma­ga­zins «Coucou» ei­ni­ge von ih­nen tref­fen. Ein klei­ner Stadt­rund­gang

Von Roman Hertler, Bilder: Daria Frick,
2609 Staetevergleich DSC 6589

Sai­son­start mit pu­rem Wahn­sinn

Das Kon­zert und Thea­ter St.Gal­len zeigt ein­dring­lich auf: Fe­mi­zi­de exis­tie­ren in der Schweiz noch im­mer im un­ge­heu­ren Aus­mass. Die In­sze­nie­rung von Co­rin­na von Rad setzt auf das Gro­tes­ke in Ge­org Büch­ners Woy­zeck und fei­er­te am Sams­tag Pre­mie­re im Gros­sen Haus. Ei­ne Pro­duk­ti­on für «je­der-Mann»!

Von Viviane Sonderegger,
7228 dsc00923

Es kratzt, knallt und schep­pert

Viel En­er­gie und noch viel mehr Punk gibts auf dem neu­en Al­bum Now To Ru­in der Thur­gau­er Band S.G.A.T.V.. Ge­tauft wird am 1. Ok­to­ber im Win­ter­thu­rer Kraft­feld. Sai­ten hat vor­ab rein­ge­hört.

Von Jeremias Heppeler,
1000229093

Bak­te­ri­en und ein Fun­ke Hoff­nung 

Wie kön­nen wir un­se­ren Kon­sum nach­hal­ti­ger ge­stal­ten? In «Next Re­la­ti­ons – Zu­kunft ge­stal­ten» zeigt das Ge­wer­be­mu­se­um Win­ter­thur an­hand von Ar­bei­ten von Stu­die­ren­den mög­li­che An­sät­ze. Ei­ne an­spruchs­vol­le Schau, die Hoff­nung macht.

Von Vera Zatti,
3 gewerbemuseum winterthur next relations leon ehrmann matthis plaga 300dpi a5 1

Mas­ku­li­ni­tät als Spek­trum

Die Aus­stel­lung «Bey­ond the Ma­nos­phe­re. Mas­cu­li­n­i­ties to­day» im Kunst­mu­se­um St.Gal­len un­ter­sucht, wie Männ­lich­keit dar­ge­stellt, ge­prägt und ge­lebt wird. Und zeigt da­bei auch ih­re Wi­der­sprüch­lich­keit.

Von Lilli Kim Schreiber,
Ausstellungsansicht en Foto Sebasti

Tra­gi­ko­mö­die über das Le­ben

Ein Schre­ber­gar­ten wird im neu­en Ro­man Ver­tei­di­gung ei­nes Gar­tens von Chris­ti­na Wal­ker zum Zu­fluchts­ort. Dar­in lässt die Vor­arl­ber­ger Au­torin viel­schich­ti­ge Cha­rak­te­re eben­so auf­blü­hen wie Ap­fel­baum und Jo­han­nis­strauch. 

Von Annette Raschner,
Christina walker foto petra rainer 2026 farbe

Mit­spie­len dür­fen. Aber auch die Spiel­re­geln mit­be­stim­men?

Der Kan­ton St.Gal­len hat Kunst- und Kul­tur­schaf­fen­de zur jähr­li­chen Kul­tur­kon­fe­renz nach Wil ein­ge­la­den. Spie­le­risch wur­de ver­sucht, die Aus­rich­tung der Kul­tur­för­de­rung zu klä­ren und Mög­lich­kei­ten der neu­en Kul­tur­stra­te­gie zu dis­ku­tie­ren. Doch die zen­tra­le Fra­ge blieb of­fen: Wie stark kann die Kul­tur­sze­ne den In­halt der Stra­te­gie tat­säch­lich mit­be­stim­men?

Von Philipp Bürkler,
IMG 0333
Heftvorschau 10/26
Erntehilfe, Unterwasser, Bücherherbst

Wer als Ern­te­hel­fer:in in der Schweiz ar­bei­tet, tut dies in ei­ner recht­li­chen Grau­zo­ne. Das nützt vor al­lem ei­nem Sys­tem, das we­der die Land­wirt:in­nen noch die Kon­su­ment:in­nen im Al­lein­gang än­dern kön­nen. Aus­ser­dem im Ok­to­ber­heft: zehn Jah­re Un­ter­was­ser, ei­ne Fla­schen­post aus Hal­le (Saa­le), Kunst zum The­ma Männ­lich­keit, Mu­sik von The Black Salt und na­tür­lich der Bü­cher­herbst – mit neu­er Li­te­ra­tur von Ost­schwei­zer Au­tor:in­nen.

Saiten 2610 Cover