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Neue Sterne am Ostschweizer Musikhimmel

Am Samstag fand das bandXost-Finale in der St.Galler Grabenhalle statt. Der Wettbewerb hat sich mittlerweile zu einem Grossanlass ausgewachsen. And the Winner is: Mischgewebe! von Jonas Bartholdi
Von  Gastbeitrag
Verdient gewonnen: Bill Bühler und Mel Danuser von Mischgewebe. (Bilder: bandXost)

Man kennt die Sätze von Besuchern an solchen Contests oder Newcomer-Konzerten: «Tönt jo richtig noch Schwiizer Musig». Die Klassifizierung  kommt nicht von irgendwo, oft orientiert man sich an Gegebenem. Langweilig, ohne Ecken und Kanten. Zurückhaltend, eben  typisch schweizerisch. Solche Musik für unsere Ü50-Mamis und -Papis, die nervend ihre Kinder anfeuern, obwohl es dem Rest nicht gefällt, blieb dieses Jahr am bandXost glücklicherweise aus.

Um den begehrten Musikpreis aus der Ostschweiz kämpften am Samstag in der Grabenhalle acht Acts. Der Abend bot vieles, über Singer-Songwriter, HipHop und Indierock bis Elektronica. Die musikalische Qualität war hoch – keine einfache Aufgabe für die Jury, die ersten drei Plätze zu prämieren.

Zu gewinnen gab es viel: Neben Beratung und Coaching dürfen die Siegerinnen und Sieger des Contests auf vielen Festivals in der Ostschweiz spielen, etwa am Clanx in Appenzell, am Openair Lumnezia oder am Openair Bischofszell. Um es in die Rotationen um Radio-Airplays zu schaffen, sind professionelle Studio-Aufnahmen (maximal sechs Songs) essenziell und helfen zusätzlich, den Bekanntheitsgrad zu erhöhen.

Letztes Jahr gewann mit Riana zum ersten mal eine Frau.

Der Abend begann vielversprechend mit Ludmilla aus Trogen, vom bandXost-OK angepriesen als eine Stimme, die unter hunderten zu erkennen ist. Diese Energie hat alle sofort alle in ihren Bann gezogen. Selbstgeschriebene Lieder über fliegende Wale, weibliche Zyklen und Geschichten über tanzende Fähen: Das ist Ludmilla. Leider hat es nicht für einen Podestplatz gereicht. Sie wird sicher nicht so schnell von der Bühne verschwinden – und hey, Tash Sultana hat auch so angefangen.

Verdient an diesem Abend auf dem dritten Platz landete Any Sabadi mit ihrer Loopstation. Ihre Stimme und die vielfältig eingesetzten Stilrichtungen haben es der Jury offenbar angetan. Mit den gewonnenen 1500 Franken kann sie nun ihr Musikequipment erweitern. (Und eine Zusammenarbeit mit Ludmilla wäre schön, da sich beide total ergänzen würden.)

Any Sabadi.

Als Indierock-Sexpop bezeichnen The Oskars ihren Stil. Sie galten als klarer Favorit und haben ihr Können bereits an Festivals unter Beweis gestellt. Zum Tanzen animiert ihr Song Teach Me immer noch, auch nach zig-fachem Hören. Ihr Sound erinnert stark an die Anfangsjahre der Österreicher von Farewell Dear Ghost. Heute sind sie eine grosse Nummer. Das könnten auch The Oskars schaffen – verdient auf Platz zwei!

Wer Mischgewebe verpasst hat, kann sie diesen Freitag zusammen mit Cella sehen: 6. Dezember, Treppenhaus Rorschach

Man darf der bandXost-Jury auf die Schultern zu klopfen. Sie hat das Duo Mischgewebe zum verdienten Sieger gekürt. Bill und Mel haben bereits viel Bühnenerfahrung gesammelt und kreieren mit vielen elektronischen Geräten eine hammergeile Atmosphäre. Schade, durften sie nicht ein ganzes Set in der vollen Grabenhalle spielen.

«Zugabe, Zugabe!» aus allen Mündern, aufgeladen in voller Ekstase: Mischgewebe darf sich vergleichen mit Beacon, Holy Holy oder auch HVOB. Festivalveranstalter müssen nun ihr Line-Up dem Act entsprechend umkrempeln – bloss ein Slot am Nachmittag wäre definitiv zu wenig.

Bill und Mel sind Mischgewebe.

Ma­schi­nen­in­tel­li­genz trifft den Ton, aber nicht die Mu­sik

An den Ap­pen­zel­ler Bach­ta­gen er­klär­te die Me­di­en­wis­sen­schaft­le­rin Mer­ce­des Bunz, wes­halb die künst­li­che In­tel­li­genz krea­tiv sein kann – und war­um sie den­noch grund­le­gend an­ders ar­bei­tet als der Mensch. 

Von  Philipp Bürkler
Bachtage ki und musik 1

Kunstausstellung

Kunst öff­net Tü­ren

Von  Vera Zatti
Arthur Stobete nah

Weis­ses Va­ku­um und ei­ne ro­te Kra­wat­te

Ge­sell­schafts­kri­tik, Wir­bel­säu­len und Ge­len­ke, die kei­ne sind. Im Rah­men ei­ner Zwi­schen­nut­zung zei­gen vier Kunst­schaf­fen­de noch bis zum 29. Au­gust ih­re Ar­bei­ten im Ku­bik-Are­al in St. Gal­len.

Von  Vera Zatti
Transluzent Saiten 5

Das Kreuz mit den Ga­gen

Die Kul­tur hat kei­ne Lob­by? Am Stadt­kul­tur­ge­spräch vom Don­ners­tag­abend im Tal­hof war sie da: Ver­tre­ter:in­nen von acht Be­rufs­ver­bän­den stell­ten sich vor. Bren­nends­tes The­ma wa­ren ein­mal mehr die Ho­no­ra­re.

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Ei­ne Por­ti­on Kunst

Im Kunst Kon­tor Ror­schach lud der Künst­ler Fe­lix Stöck­le zu ei­nem Din­ner, ei­ner Aus­stel­lung, ei­nem Hap­pe­ning – zwi­schen Fi­ne Di­ning, Ke­ra­mik, pop­kul­tu­rel­len Re­fe­ren­zen und der al­ten Idee ei­nes ge­teil­ten Ti­sches.

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Hür­de um Hür­de

Nach zehn Jah­ren in der Schweiz woll­te sich Sa­mi­ra Ra­him mit ih­rer Fa­mi­lie ein­bür­gern las­sen. Die zahl­rei­chen bü­ro­kra­ti­schen Hin­der­nis­se und die ho­hen Kos­ten brach­ten die Fa­mi­lie zeit­wei­se fast da­zu, auf­zu­ge­ben.

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Raum­pla­nung als He­bel ge­gen die Woh­nungs­kri­se

Ber­lin­gen hat ei­ne neue Me­tho­de der In­ter­es­sen­ab­wä­gung ent­wi­ckelt: ei­ne Ana­ly­se des Orts­bilds als Grund­la­ge, um die wert­vol­le Bau­kul­tur zu er­hal­ten und gleich­zei­tig die In­nen­ent­wick­lung vor­an­zu­brin­gen. Nun steht die Ver­an­ke­rung in der Orts­pla­nung an.

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SP-Mann Pe­ter Jans tritt En­de Ju­ni 2027 aus der St.Gal­ler Stadt­re­gie­rung zu­rück. In sei­ner Par­tei star­tet die Su­che nach ei­ner Nach­fol­ge mit ei­nem kla­ren Fa­vo­ri­ten. Bei den Bür­ger­li­chen sind Schmie­de für ei­ne gros­se Al­li­anz ge­fragt.

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Von  Vera Zatti
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Die deut­sche Fil­me­ma­che­rin Re­gi­na Schil­ling bringt zum 100. Ge­burts­tag von In­ge­borg Bach­mann Je­mand, der ein­mal ich war ins Ki­no. Der Do­ku­men­tar­film ver­knüpft gross­ar­ti­ge Ar­chiv­auf­nah­men mit fik­tio­na­len Sze­nen aus dem letz­ten Le­bens­jahr der Dich­te­rin zu ei­nem zu­gäng­li­chen Plot.

Von  Eva Bachmann
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Zu Be­such in der El-Hi­da­je-Mo­schee 

Die SVP macht seit Wo­chen Stim­mung ge­gen die ge­plan­te neue Mo­schee der al­ba­nisch-is­la­mi­schen Ge­mein­schaft El-Hi­da­je in St.Gal­len. An­läss­lich ei­nes öf­fent­li­chen Rund­gangs der SP stell­ten die Ver­ant­wort­li­chen das Pro­jekt vor – und räum­ten mit vie­len Vor­ur­tei­len auf.

Von  David Gadze
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Ein le­ben für die Kunst

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Von  David Gadze
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Al­les deu­tet drauf hin, dass die Uni St.Gal­len dem­nächst in den bis­he­ri­gen Haupt­sitz der Hel­ve­tia-Ver­si­che­rung, ge­plant vom Bas­ler Ar­chi­tek­tur­bü­ro Her­zog und de Meu­ron, als zwei­ten gros­sen Stand­ort auf dem Ro­sen­berg ein­zie­hen kann. Zu­sätz­lich ist ein Holz­bau mit Se­mi­nar­räu­men in Pla­nung.

Von  René Hornung
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FCSG vs. She­riff Ti­ras­pol 5:1 – St.Gal­len nach Schüt­zen­fest ei­ne Run­de wei­ter

Der FC St.Gal­len zeigt sich ge­gen She­riff Ti­ras­pol von sei­ner bes­ten Sei­te und ge­winnt das Spiel nicht nur sou­ve­rän, son­dern auch hoch mit 5:1. Wei­ter geh­t's im Play­off ge­gen den FC Nordsjæl­land aus Dæ­ne­mark.

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Jubiläum

«Je­de Ge­ne­ra­ti­on muss­te die Fir­ma neu er­fin­den»

Von  Roman Hertler
Gallus Samuel Portrait sw WEB

Hin­term Bahn­gleis be­ginnt das Uni­ver­sum 

Durch bun­te Ga­la­xien bis in ein Meer aus Kat­zen­streu. Die Aus­stel­lung «Hin­ter’m Mond» vom Künst­ler:in­nen­kol­lek­tiv U5 und Mo­ni­ka Stal­der im Stell­werk in Heer­brugg lädt zu ei­ner in­ter­ga­lak­ti­schen Rei­se ein. 

Von  Vera Zatti
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Ex­ci­ting, un­hin­ged und häs­sig

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Von  Jeremias Heppeler
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Die un­ver­zicht­ba­ren Som­mer­tipps – Teil 7

Bis zum En­de der Som­mer­fe­ri­en prä­sen­tiert Sai­ten wö­chent­lich Kul­tur­tipps aus der Re­gi­on. Teil 7: Rat­haus­oper Kon­stanz, Charles Uz­ors The Gre­at Wall. A La­by­rinth, Clanx-Fes­ti­val und Rund­gän­ge zu Wi­bora­das Schwes­tern. 

Von  Redaktion Saiten
260708 Sommertipps Till The Morning Rises Pfister Noemi

FC St.Gal­len vs. FC Lu­zern 2:2 – Im­mer­hin ein Punkt

Ge­gen die­ses Lu­zern müss­te der FC St.Gal­len ei­gent­lich drei Punk­te ein­fah­ren. Zum Schluss muss er aber froh sein, dass es im­mer­hin ei­ner wird. Der Aus­gleich ge­lingt erst weit in der Nach­spiel­zeit per Pe­nal­ty. Das Spiel zum Nach­le­sen im SENF-Ti­cker.

Von  SENF Kollektiv
Senf