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Wir brauchen eine Sprache für den Fick

Sex hat es in der Literatur schwer. Sex hat es in der Schweiz schwer. Was das mit der Demontage von mächtigen Boomer-Boys zu tun hat. von Jessica Jurassica
Von  Gastbeitrag
Bilder im Titelthema: Saitengrafik

Irgendwann in meinen späten Teenager-Jahren las ich Fifty Shades Of Grey. Ich las es heimlich und ich las es weder besonders kritisch noch besonders begeistert, aber Sex interessierte mich und Spielarten des BDSM auch. Kürzlich ist mir Fifty Shades Darker, der zweite Band der Trilogie, in die Hände geraten. Ich begann zu lesen, musste aber irgendwann abbrechen, weil Christian eifersüchtig auf Anastasias Chef war und deshalb das komplette Unternehmen gekauft hatte, in welchem sie arbeitete. Schliesslich soll sie ihm gehören. Anastasia machte das wütend, weil sie diesen Eingriff in ihr Leben verständlicherweise sehr übergriffig fand und eigentlich hatten sie sich sowieso getrennt. Aber sie hatten dann trotzdem Sex und zwar ausnahmsweise Vanilla-Sex, also keinen BDSM-Sex, was in diesem Fall bedeutete, dass Christian sie ans Bett fesselte und mit Ben & Jerry’s Vanilleeis teaste, anstatt sie auszupeitschen.

Diese Bücher haben für mich heute nicht mehr viel mit Sex zu tun, sondern sind einfach nur eine sehr uninspirierte Form der Romantisierung von Abhängigkeitsverhältnissen und psychischem Missbrauch. Mit BDSM hat es auch nichts zu tun, weil für diese Praktiken Consent und Transparenz essenziell sind. Beim Lesen von Fifty Shades Darker erschrak ich jedes Mal, wenn er ungefragt in sie eindrang. Woher kann der wissen, dass sie das auch will? Und ich erschrak, wenn sie seitenlang einen inneren Monolog führte, in welchem sie Signale zu deuten versuchte, ob er sie nun liebte oder nicht. Warum reden die nicht einfach miteinander? Als ich das vor zehn Jahren las, stellte ich mir diese Fragen nicht, und ich kann nur vermuten, dass es mich auf keine sehr gute Art und Weise geprägt hat. Jedenfalls verbrachte ich die ersten fünf Jahre meiner Zwanziger damit, Typen hinterher zu schmachten und mich ihnen subtil unterzuordnen.

Jessica Jurassica, 1993, ist Literatin, Musikerin, Künstlerin und arbeitet an einer Bar. Sie ist im Appenzeller Hinterland aufgewachsen und lebt seit sieben Jahren in Bern. Während dem Corona-Lockdown hat sie eine erotische Fan-Fiction über Alain Berset geschrieben. (Bild: co)

Auch wenn ich Fifty Shades nicht lesen will, finde ich den ganzen Hype rückblickend nicht schlecht. Es war ein Durchbruch dessen, was allgemein abwertend als Trash-Erotik-Literatur bezeichnet wird. Plötzlich musste sich sogar das Feuilleton dieser Kunstform, die eigentlich keinen Platz in der Hochkultur hat, annehmen. Dass Fifty Shades ein Bestseller wurde, ist dem Internet zu verdanken, denn die Verbreitung der Trilogie lief über Blogs und die Fan-Fiction-Community. Das Internet dient in einem solchen Fall einer Demokratisierung der Literatur, es ermöglicht Autorinnen auch ohne grossen, gut vernetzten Verlag einen Bestseller zu landen. Und es ermöglicht, dass sich Sex seinen Platz in der Literatur nimmt. Denn Sex hat es in der Literatur schwer.

In der metaphysischen, intellektuellen Welt der Literatur hat Sex keinen Platz. Es gibt in der deutschsprachigen Literatur kaum eine Tradition des erotischen Schreibens. Erotische Texte sind eine Ausnahme und in den Kanon werden sie selten aufgenommen, vieles davon verstaubt in der Feminismus-Nische. Gerade wenn sie von Frauen geschrieben sind, gelten diese Texte als «provokativ» oder «mutig» – und das offenbart einmal mehr misogyne Strukturen. Was ist daran mutig, als Frau über Sex zu schreiben? Literatur soll sich doch mit allen Aspekten des Lebens befassen und Sex gehört da dazu. Das soll Provokation sein?

Verena Stefan: Häutungen
Charlotte Roche: Feuchtgebiete
Corinna T. Sievers: Vor der Flut
Sarah Berger: Sex und Perspektive
Stefanie Sargnagel: Weibliche Sexualität ist keine zarte Knospe

In der französischen Sprache hingegen hat es Sex weniger schwer. Da hat erotische Literatur Tradition, Sex gehört halt dazu, auch in Gesellschaftsschichten mit einem intellektuellen Selbstverständnis. Es gibt einige Werke von französischen Autorinnen, die Sexualität, queere Beziehungen oder Sexarbeit in literarischer und oft auch in soziologischer Art und Weise behandeln und damit durchaus ernst genommen werden.

Pauline Réage: Die Geschichte der O.
Virginie Despentes: King Kong Theorie
Simone De Beauvoir: Sie kam und blieb
Annie Ernaux: Erinnerungen eines Mädchens Catherine Millet: Das sexuelle Leben der Catherine M.

Annie Ernaux zu lesen, war für mich ein Schock. Ich hatte noch nie etwas gelesen, was mir so nah ging, wie Erinnerungen eines Mädchens. Dass ich mich so sehr in einem Text, der eine Jugend in den 50er-Jahren beschreibt, widergespiegelt sehe, ist erschreckend. Ich hatte in meiner Jugend im Appenzell mit ähnlichen Problemen zu kämpfen, wie Annie Ernaux ein halbes Jahrhundert zuvor in der fran- zösischen Provinz. Wo ist die sexuelle Befreiung, die Emanzipation, der angebliche Fortschritt der vergangenen Jahrzehnte?

Als ich das erste Mal einen Schwanz in der Hand hielt, war ich 18 und fühlte mich nicht wohl dabei. Er war mein erster Freund, löschte das Licht, nahm meine Hand und drückte sie gegen seinen erigierten Penis. Rückblickend war es für mich zu früh für sexuelle Erfahrungen, aber ich fühlte mich unter Druck gesetzt, schliesslich war ich bereits 18 und in diesem Alter soll man gefälligst ficken.

Ich lernte erst Jahre später meine Lust und Unlust zu artikulieren. In der Schule hatte ich nichts über Sexualität gelernt, jedenfalls nichts, das mir geholfen hätte, lustvollen, emanzipierten Sex zu haben. Ich lernte ein paar anatomische Halbwahrheiten oder wie Sex rein mechanisch funktioniert, Verhütungsmethoden, Geschlechtskrankheiten, Schwangerschaften, Menstruationszyklus. Dass es Homosexualität gibt, sagte uns unser Lehrer auch und doch weiss ich bis heute von keinem einzigen Menschen in meinem Heimatdorf im Appenzeller Hinterland, der offen homosexuell wäre. Dieser Lehrer erklärte uns ausserdem, was sexueller Missbrauch sei. Das war in der Fünften und er schien es für eine gute Idee zu halten, dies praktisch zu demonstrieren. Also trat er, während die ganze Klasse konzentriert Aufgaben löste, hinter mich, lobte mich für meine Arbeit und massierte dabei meinen Nacken. Dann erklärte er der Klasse, dies wäre jetzt eben ein sexueller Übergriff. Ich schämte mich und schwieg.

Im Dorf gab es ein Mädchen, das als frühreif galt. Sie hing mit den Älteren rum, rauchte Zigaretten und hatte Freunde, die Autos fuhren. Sie kam aus einer der eher konservativeren Familien und galt als Schlampe. Mit 14 wurde sie schwanger und sie schämte sich so sehr, dass sie es verheimlichte, bis sie im achten Monat war und sich die Schwangerschaft nicht mehr verstecken liess.

Diese Anekdoten sind typisch für das Appenzell und sie sind typisch für die Schweiz. Sex in der Schweiz ist schwierig. Nichts scheint so unschweizerisch zu sein wie Sex. Es ist schwer vorstellbar, dass in diesem Land gefickt wird und dass, wenn gefickt wird, das was mit Lust zu tun hat und nicht einfach nur mit Reproduktion. Natürlich haben wir unsere sexpositiven, queeren Bubbles, aber im Kern ist die Schweiz eine arbeitsbewusste, zweckorientierte Nation mit christlichen Werten. Die Protestant*innen «machen» Kinder und die Katholik*innen «zeugen» welche. Und eine lustfeindliche Nation sind wir sowieso, eine, wo Sex nicht mehr zu sein scheint als eine fette Headline in der Boulevardzeitung. Da wird dann gerne draufgeklickt, denn auch der Voyeurismus ist ein grosser schweizerischer Wert.

In der Schweiz hat Zuschauen politische Tradition, das gehört zur sogenannten Neutralität. Damals hat man dem ganzen Kolonialismus zugeschaut, später dem zweiten Weltkrieg und heute schaut man zu, wie Menschen im Mittelmeer ertrinken oder unter lebenswidrigsten Bedingungen in Lager gesteckt werden, die irgendwann niederbrennen, und auch dann schaut man noch zu, als würde einen die humanitäre Katastrophe nichts angehen. Und man schaut auch zu, wie sich Menschen aus Verzweiflung auf dem Bundesplatz selbst anzünden, weil sie in diesem Land abgelehnt werden. Das ist nicht Neutralität, das ist Voyeurismus. Man macht sich die Hände nicht schmutzig und schaut mit einer angenehmen Distanz ganz bequem zu, wie alles vor die Hunde geht. Deshalb wird in der Schweiz auch nicht wirklich gefickt, sondern auf Sex-Headlines geklickt.

Das Appenzeller Hinterland habe ich vor sieben Jahren hinter mir gelassen, sexuelle Emanzipation und Befriedigung suchte ich mir sonst wo, und emanzipative erotische Texte haben da eine nicht unwesentliche Rolle gespielt. Heute lebe ich in Bern und habe ein Tinderprofil, aber nicht um Menschen zu treffen, sondern weil die Kombination von öffentlichem und privatem virtuellem Raum gesellschaftlich ziemlich aufschlussreich sein kann. Es ist ein dunkler Ort und also wenig aufbauend, vermittelt aber einen guten Eindruck, was Sex in diesem Land auch sein kann.

«Hi Jessica … habe Dich nun etwas gegoogelt und bin hin und weg. Du bist eine intellektuelle Bombe, erregend und superattraktiv, spannend und umwerfend. Ich würde Dich fürs Leben gerne kennen lernen.» Balthasar, 57

«Eine bemerkenswerte Zusammenstellung von Bildern, etwas rätselhaft auch … Paraphrase auf unsere Epoche der Maskierung, so liesse es sich deuten. Oder auch ganz anders; guten Abend, Jessica!» Harry, 51

Auf Tinder finden mich vor allem Männer über 40 wahnsinnig toll. Am meisten mögen mich die intellektuellen Boomer-Boys, die kunstaffinen Akademiker. Ich mag, dass mich diese Männer mögen, denn sie gehören zu jener Gruppe Menschen, die am meisten Macht haben. Männern wie ihnen habe ich einen Teil meines Erfolges zu verdanken, indem sie mich fördern, mir eine Plattform geben oder einfach nur sagen, dass meine Arbeit relevant ist und man ihnen das glaubt, weil sie wichtig sind.

Ich mag, dass mich diese Männer mögen, weil ich unter dem Boomer-Boys-Stockholm-Syndrom leide. Und ich mag, dass sie mich begehren, weil ihr Begehren sie schwach macht und ich weiss, wie ich ihre Macht relativ einfach demontieren kann: mit Sex und Sprache. Wenn ich als Frau literarisch einen Mann in einer Machtposition sexualisiere, sei es ein einflussreicher Verleger oder Bundesrat, bekomme ich schnell zu spüren, dass ich eine Grenze überschritten habe. Die Reaktionen sind beinahe panisch, denn das ist in den gegebenen Hegemonien nicht vorgesehen. Es entspricht nicht dem Skript.

Ich habe das Privileg, dass ich schreiben kann. Das ermöglicht mir, das Skript literarisch zu brechen. Das Schreiben ist eine Waffe im Kampf gegen männliche Machtstrukturen und natürlich auch Spielzeug, denn es soll ja Spass machen. Erotische Texte sind im prüden deutschsprachigen Raum also nicht nur literarisch unterbewertet, sie sind auch ein unterschätztes Werkzeug zur Emanzipation.

Dieser Beitrag erschien im Oktoberheft von Saiten.

Fu­rio­ses Klang­ge­wit­ter

Mit dem En­sem­ble TAK aus New York gas­tier­te am Diens­tag ein Neue-Mu­sik-Quin­tett von Welt­rang im St.Gal­ler Kult­bau. Or­ga­ni­siert vom Zy­klus Con­tra­punkt, hät­te der Abend mehr Pu­bli­kum ver­dient. Ein Bubble-Pro­blem?

Von  Peter Surber
Contrapunkt 1 martin fluege

Ne­an­der­tha­ler:in, ge­hüllt in Pink 

Das St.Gal­ler Kul­tur­mu­se­um öff­net in der neu­en Aus­stel­lung «Ste­reo­ty­pes: Ne­an­der­tha­le­rin» den Blick auf die­se Stein­zeit­men­schen. Die Schau mit viel Pink ver­knüpft ge­schickt Spiel mit Wis­sen­schaft und Ver­gan­gen­heit mit Ge­gen­wart.

Von  Vera Zatti
Stereotypes Kulturmuseum 2026 1

Neue Sai­son un­ter be­son­de­ren Vor­zei­chen

Das Thea­ter an der Gren­ze in Kreuz­lin­gen star­tet heu­te in die neue Spiel­zeit. Kürz­lich ver­starb die prä­gen­de Co-Prä­si­den­tin An­na Rink. Aus­ser­dem fällt der bis­he­ri­ge Spiel­ort im Kul­tur­zen­trum Kult-X bis En­de 2027 weg. Wie der Ver­ein die­se Hür­den meis­tert, er­zäh­len Prä­si­den­tin Vro­ni El­len­br­oek und Klaus Okraf­ka aus der Pro­gramm­lei­tung im In­ter­view.

Von  Judith Schuck
Theater an der Grenze Klaus Ofraka und Vroni Ellenbroek

FC St.Gal­len vs. FC Si­on – St. Gal­len un­ter­liegt Si­on mit 0:3.

St. Gal­len star­te­te gut in die Par­tie, agier­te aber oft­mals zu um­ständ­lich ge­gen tief ver­tei­di­gen­de Sit­te­ner und blieb letzt­lich glück­los. 

Von  SENF Kollektiv
Senf

Dampf auf dem Kes­sel

Auf sei­nem neu­en So­lo­al­bum the­ma­ti­siert Ma­nu­el Stahl­ber­ger die Über­hit­zung. Die kli­ma­ti­sche, die ge­sell­schaft­li­che, die po­li­ti­sche. Ge­mein­sam mit Bit-Tu­ner hat der St.Gal­ler Mu­si­ker da­für ei­nen düs­te­ren, elek­tro­ni­schen Sound ge­fun­den.

Von  David Gadze
Manuel stahlberger bit tuner heiss pd

Von War­te­häus­chen und ehe­ma­li­gen Te­le­fon­ka­bi­nen

An Klein­bau­ten ge­hen wir oft acht­los vor­bei: Bus­war­te­häus­chen, öf­fent­li­che WCs, nicht mehr ge­brauch­te Te­le­fon­ka­bi­nen oder Feu­er­wehr- und Stras­sen­wär­ter­ma­ga­zi­ne. Ak­tu­ell gibt es da­zu ei­ne Aus­stel­lung im 1. Stock des Rat­hau­ses St.Gal­len.

Von  René Hornung
2 Tramhaeuschen Schibenertor

«Wie ein Vor­film des­sen, was auf uns zu­kom­men könn­te»

Bis 2050 will die Stadt St.Gal­len kli­ma­neu­tral sein. Ka­rin Hun­ger­büh­ler und To­bi­as Fi­scher-Künz­ler von der Dienst­stel­le Um­welt und En­er­gie be­ant­wor­ten Fra­gen zur be­vor­ste­hen­den Kli­ma­wo­che und zum Kli­ma­schutz in der Stadt.

Von  Reto Voneschen , Bilder:  Sara Spirig
2609 Redeplatz Karin Tobias 01

Metz­ger, En­gel, Him­mel und Tan­te Bergs Ro­sen­ge­büsch

Ani­ta Zim­mer­mann ali­as Lei­la Bock prägt die St.Gal­ler Kul­tur­sze­ne seit Jahr­zehn­ten – als Künst­le­rin, als Ver­mitt­le­rin, als Er­mög­li­che­rin. Sie hat Wi­der­stän­de über­wun­den und an­de­re Künst­ler:in­nen im­mer wie­der her­aus­ge­for­dert. Ei­ne Wür­di­gung

Von  Angela Kuratli , Bilder:  Ladina Bischof
2609 Anita Zimmermann SAI2602 1308 C WEB

«Nicht neu er­fin­den, was funk­tio­niert»

Die St.Gal­ler Mu­se­ums­nacht fin­det in die­sem Jahr zum 20. Mal statt. Zum Ju­bi­lä­um blickt Ver­eins­prä­si­den­tin Bar­ba­ra Af­fol­ter zu­rück und nach vor­ne. Sie sagt, was die Mu­se­ums­nacht bis heu­te aus­macht und wo­hin sie sich ent­wi­ckeln soll.

Von  Marion Loher
Museumsnacht Kunstmuseum pd

Le­bens­be­ja­hen­de Wer­ke im Kunst­zeug­haus

Die Aus­stel­lung «Vol­ler Le­ben» des Ver­eins IG Hal­le Rap­pers­wil wirft Schlag­lich­ter auf künst­le­ri­sche Schaf­fens­pro­zes­se und ih­re Ver­bin­dun­gen zur Na­tur.

Von  Lilli Kim Schreiber
Regula Syz 2

Kolumne: Stimmrecht

St.Gal­len in den Au­gen ei­nes Sol­da­ten

Von  Liliia Matviiv

Kunst­ki­osk trifft Nacht­klub 

Der St.Gal­ler Kunst­ki­osk wird fünf­zehn Jah­re alt. Ge­fei­ert wird das mit ei­ner Ju­bi­lä­ums­aus­stel­lung im ehe­ma­li­gen Tif­fa­ny Night Club. Die Ver­nis­sa­ge ist am 12. Sep­tem­ber. Sai­ten hat schon vor der Er­öff­nung vor­bei­ge­schaut.

Von  Vera Zatti
01 Gruppenfoto Kurationsteam 15 Jahre Kunstkiosk QUERFORMAT

Musiktheater

Auf See im Park­haus

Von  Vera Zatti
Bild 08 07 24 um 07 42

Ein tem­po­rä­res Kunst­haus am Ro­ten Platz

Zum 36-jäh­ri­gen Be­stehen sei­ner Ga­le­rie Macel­le­ria d'ar­te trans­for­miert Fran­ces­co Bo­n­an­no ein leer­ste­hen­des Ge­bäu­de am Ro­ten Platz in St.Gal­len in ein bun­tes Haus vol­ler Kunst. Was als klei­nes Pro­jekt be­gann, wuchs zu ei­nem Ge­mein­schafts­werk von fast 100 Kunst­schaf­fen­den. 

Von  Lilli Kim Schreiber
Kunsthaus am roten platz lilli kim schreiber 1

Das Schö­ne an der Pro­vinz

St.Gal­len und Lu­zern ha­ben mehr ge­mein­sam, als man zu­nächst denkt – oder doch nicht? «Null41» war mit der Sai­ten-Re­dak­ti­on in St.Gal­len un­ter­wegs.

Von  Giulia Bernardi Robyn Muffler  und  Raphael Albisser , Bilder:  Claudia Schildknecht
2609 Staetevergleich 4 D3 A9291

Auf der Su­che nach (Un)Ru­he

Von St.Gal­len bis nach Süd­afri­ka. Ein Ost­schwei­zer Ehe­paar reist im Land­ro­ver De­fen­der um die Welt. Ih­re Er­leb­nis­se hal­ten die Bau­mel­ers mit ei­ner Ka­me­ra fest. Nun er­scheint ihr Film Im­mer wei­ter in Ost­schwei­zer Ki­nos – ei­ne ehr­li­che Do­ku­men­ta­ti­on, der ei­ne Ein­ord­nung gut ge­tan hät­te.

Von  Daria Frick
B 8

«Open House St.Gallen»

Of­fe­ne Tü­ren – tie­fe Ein­bli­cke

Von  Daria Frick
Bildschirmfoto 2026 09 01 um 10 17 40

Museum Herisau

Zeit­rei­se zu den An­fän­gen der Schul­bil­dung

Von  Redaktion Saiten
Bildschirmfoto 2026 09 01 um 10 08 43

Ein Rück­blick auf die ver­ges­se­ne Künst­le­rin Mag­gy Mau­ritz

Das Küefer-Mar­tis-Hu­us in Rug­gell wid­met sich in ei­ner Re­tro­spek­ti­ve der Wie­der­ent­de­ckung ei­ner völ­lig über­se­he­nen Künst­le­rin: Mag­gy Mau­ritz war ei­ne Pio­nie­rin der Graf­fi­ti­kunst und des Lett­ris­mus.

Von  Sieglinde Wöhrer
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Der lan­ge Weg nach Hau­se – ein Stol­per­stein für Ja­kob Lütschg

Ja­kob Lütschg kehr­te nie nach Bal­gach zu­rück. 82 Jah­re nach sei­nem Tod im Kon­zen­tra­ti­ons­la­ger Bu­chen­wald kehrt we­nigs­tens sein Na­me heim. Der ers­te Stol­per­stein im St. Gal­ler Rhein­tal er­in­nert an ein Le­ben, das bei­na­he ver­ges­sen ging.

Von  Shqipton Rexhaj
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