Zum Ausverkauf in Venedig

Totalliquidation, alles muss raus, der Palast ist zum Verkauf – so steht es unübersehbar an der Fassade. Doch erst musste alles rein. Künstler Christoph Büchel hat in Venedig die Fondazione Prada in ein Pfandhaus verwandelt, in dem wir uns in Details verlieren und dabei auf den Kern stossen. von Ursula Badrutt
Von  Gastbeitrag
(Bilder: pd/Marco Cappelletti)

Venedig ist der Reichtum noch immer ins Gesicht geschrieben; jener, der mit den weltumspannenden Handelsbeziehungen seit dem frühen Mittelalter gewachsen ist und sich in Kirchen und Palästen manifestiert. Und auch jener individualisierte, gegenwärtige Reichtum, der sich insbesondere jetzt, zu den Eröffnungstagen der 60. Kunstbiennale durch die Gassen, über die Brücken, in die Vaporetti und zu den Bartresen drängt oder sich in die Jachten zurückzieht.

Dass die Stadt dem Untergang geweiht ist, macht sie erst recht attraktiv. Ein Dilemma, dem schwer zu entkommen ist. Es sei denn, mit radikalen Gesten.

Fokus auf Geldwirtschaft

Dass es mit dem nach aussen zur Schau getragenen Prunk oft nicht zum Besten steht beim Blick hinter die Fassaden, und wie Reichtum und Verschuldung, Krieg, Kolonialisierung und Kultur ineinander verwickelt sind, packt Christoph Büchel in ein Environment, das drei Stockwerke des Palazzo der Fondazione Prada umfasst. «Monte di Pietà», so der Titel der Ausstellung, bedeutet übersetzt «Berg der Barmherzigkeit» und steht für das durch die Kirche begründete mittelalterliche Bankenwesen in Italien.

Geld, Gier, Macht, Besitzansprüche als Teil des gesellschaftlichen Regelwerks, zu dem auch Kunst gehört, interessieren den in Island lebenden Künstler aus Basel mit Jahrgang 1966 und Wurzeln im St.Galler Rheintal schon lange. 1995 kündete er mit einer fiktiven Immobilienfirma die Überbauung des Klöntalersees an. 2002 versteigerte er auf eBay seine Einladung zur Manifesta in Frankfurt an die Meistbietende. Im gleichen Jahr versprach Christoph Büchel gemeinsam mit Gianni Motti das gesamte Ausstellungsbudget jener Person, die den in den Räumlichkeiten des Helmhauses in Zürich versteckten Scheck findet. Hohe und diverse Besucherzahlen wären garantiert gewesen, hätte die Ausstellung nicht auf Geheiss der Stadt geschlossen werden müssen.

Die Diskussionen über Geld, den Kunstbetrieb, gesellschaftliche Unterschiede fanden trotzdem statt. Mit einem fetten Portemonnaie triggerte und trickste Büchel einmal an der Art Basel vor dem Stand der Galerie Hauser & Wirth das Laufpublikum. Nicht wenige bückten sich, um den Schatz zu bergen. Vergeblich, er war ein an den Boden geklebtes käufliches Kunstwerk. Als Gegenpol «The House of Friction (Pumpwerk Heimat)» im Wasserturm bei der Lokremise in St.Gallen: Die permanent begehbare Raumskulptur von Christoph Büchel erinnert an eine unbewilligte Behausung von Obdachlosen und ist eine ebenso physische wie psychische, aber auch bereichernde Herausforderung. Ist Geld der eigentliche Kitt der Gesellschaft?

Zurück nach Venedig

Die Einladung der Fondazione Prada nach Venedig, wo er letztmals mit «Barca Nostra 2018-2019» Aufsehen erregte, hat Christoph Büchel zu umfassenden Recherchen zum Palazzo Ca’ Corner veranlasst. Und siehe da: Der stattliche Palast der alteingesessenen Kaufmannsfamilie Corner, in dessen gotischen Vorgängerbau Caterina Corner, die einstige kunstsinnige Königin von Zypern geboren wurde, kam im 19. Jahrhundert in den Besitz des Papstes Pius VII. und war zwischen 1834 und 1969 Sitz des Monte di Pietà Venedig, bevor er ab 1975 bis 2011 das Biennale-Archiv beherbergte. Genau der richtige Ort, um der Bedeutung von Geld in Venedig, in der Welt, in unserem privaten Alltag sein Projekt zu widmen. Christoph Büchel hat den Zustand des Hauses am Canal Grande als Verpfändungsanstalt rekonstruiert, ausufernd, engagiert, spielerisch, labyrinthisch. Er macht es mit politischem Bewusstsein und Gespür für weltweite Zusammenhänge und Ungerechtigkeiten, Ausdauer und Energie, seinem stets spürbaren Humor und seiner Freude an subversiven Konstellationen.

Bevor wir beim Gang durchs Erdgeschoss zu den Originaldokumenten des Hauses in Vitrinen vor dem verstaubten Versteigerungstresen stossen und einiges später auch Caterina Corner auf einem Gemälde von Tizian in einem Gestell zwischen alten Skis und Plastikkleiderbügeln und vor der Wandmalerei zu ihrem bewegten Leben entdecken, sind bereits mehrere Büchel’sche Räume durchlebt und Notschlafbetten umkurvt: mit den Rückständen unserer Konsumgesellschaft vollgestopfte Gruften, eine Schnapsbrennerei, das Museum der Schulden und Kriege mit integriertem Museum der Erinnerung und einiges mehr. Autotüren der Bussenpolizei weisen den Weg. Eine von Streubomben bewachte Kapelle ist mit Krücken, Prothesen, Rollstühlen bestückt, der Altar ist ein Schutthaufen.

Der rückseitige Innenhof vermittelt den Eindruck eines belebten Wohnblocks. Auch die Organisation «moratoriumvenicebiennale.org», die sich aktiv für das Verbot der Biennale einsetzt, durfte sich hier niedergelassen.

Durch die Schaltzentrale

Im Mezzaningeschoss stossen wir erst mal auf eine Logo-lose Taschen-Auslage der despektierlich «Vu Cumprà» genannten Strassenverkäufer:innen, die sich ihr Überleben auf der untersten Stufe der freien Marktwirtschaft zu verdienen versuchen. Sie sind in Venedig infolge strenger Kontrollen der Bussenpolizei praktisch aus der Öffentlichkeit verschwunden. Nun bekommen sie als museale Installation ein Denkmal, wobei nicht auszuschliessen ist, dass es sich in diesem Fall um Markenoriginale handelt.

Ein Gedanke, der sich beim Gang durch das nachfolgende Obergeschoss, in dem sich das gesamte Pfandmaterial in brockenstubenhaften Auslegeordnungen für die fingierte Liquidation präsentiert und in die Christoph Büchel Preziosen der Kunstgeschichte Europas und Amerikas samt dem kolonialen Erbe vom Stein von Rosetta über Fussfesseln für eritreische Sklaven bis zu Christoph Büchels Diamantenkoffer geschmuggelt hat.

Erst aber kommt die Schalt- und Überwachungszentrale als Realsatire unserer Gegenwart zum Zug. Gut isoliert und abgefedert von Spielcasino, Pokerstube, Nachtclub, Aufnahmestudio, im Festsaal vier Doppelbetten und einer leergegessenen Fastfoodtafel, heizen Rechner die seitliche Raumflucht auf. Als wären sie eine bunte Lichtinstallation arbeiten die Grafikkarten für Onlinespiele und das Mining einer eigenen Kryptowährung ununterbrochen. Ein Block Monitore mit aufgezeichneten Bildern aus dem Erdgeschoss und Bildschirme zu Livekameras aus den akutesten Kriegsgebieten, wo jederzeit Bomben weiteres Leid und Zerstörung anrichten können, verknüpfen nicht nur die dazu nötigen Geldströme, sondern auch unsere Präsenz am Kunstanlass mit der Aktualität der Weltenlage.

Als Diamant sind alle gleich

Das ganze Ausmass des Ausverkaufs aller Schätze der Welt im «House of Diamonds» offenbart sich im Piano Nobile. Die Zivilisations- und Kunstgeschichte der Menschheit ist in den Morast der Konsumgesellschaft als Camouflage mit leichter Hand einsortiert. Immer wieder treffen wir auf die Kolonialgeschichte als Grundlage des Reichtums des Westens. Dann stehen wir unvermittelt vor der mit Kreide beschriebenen Wandtafel zur Bedeutung des Kapitals für die Gesellschaft von Joseph Beuys.

Davor blieb der Blick bereits mit Überraschung an einem fotografischen Dokument von Yves Klein hängen: Mit «zone de sensibilité picturale immatérielle» verkaufte der Künstler Leere gegen Gold. Das Werk war allerdings erst vollendet, wenn der Käufer die Kaufquittung verbrannt und der Künstler im Gegenzug die Hälfte des Goldes in die Seine geworfen hat. Dieser Moment ist hier festgehalten. Robert Filliou hatte 1977 den Staub von Meisterwerken der Kunst in Schachteln gesammelt, die nun in einer mit einem Besen abgesperrten und von Putzmitteln gesäumten Wandnische lagern.

So steckt Büchel sein eigenes Referenzsystem zwischen Arte Povera und Pataphysik ab. Marcel Duchamp fehlt genauso wenig wie Piero Manzonis konservierte Merda d’artista. Die Dosen befinden sich nah von Büchels Diamanten-Koffer, ebenso Andy Warhols alarmgesichertes und mit Pennies gefülltes Gurkenglas oder ein Stapel mit Richie Rich Diamonds-Comics. In derselben Vitrine befindet sich auch Büchels Signatur- und Impfdiamant, von Swiss Diamond Vision mit des Künstlers Kot als notwenige DNA in Goldach hergestellt und beglaubigt.

Den Entscheid, sein gesamtes in seinem Besitz befindliches Werk zu Diamanten zu verarbeiten, hat Christoph Büchel 2020 während der Coronazeit gefasst, möglicherweise ausgelöst durch die Mitteilung der Galerie Hauser & Wirth, dass sie ihm künftig keinen Lagerraum mehr zur Verfügung stellen könnten. Mit aller Härte, klug und radikal transformiert er sein Werk in künstliche Edelsteine. Platzsparender wertig lassen sich physisch ausufernde Kunstwerke nicht aufbewahren. Grundsätzlich käuflich bleibt es und immer noch physischer als digitale NFT-Kunst. Eine der insgesamt fünf Etagen des Diamantenkoffers ist noch leer, parat für künftige Werke – zum Beispiel Monte di Pietà. Abgeschlossen wird diese letzte Arbeit The Dimond Maker 2020– erst nach Christoph Büchels Ableben sein.

Hierarchieloser als auf dieser inszenierten Gant lässt sich Kunst und Kram, Reichtum und Armut, Spiel und Ernst nicht präsentieren. Die sonst mittels musealem Kontext, Beschriftung, Vermittlung sichergestellte Wertigkeit ist in «Monte di Pietà» aufgehoben, das Betriebssystem Kunst ausgeschaltet. Die Bedeutung von Geld und Macht verlieren wir zusehends aus den Augen, erkennen stattdessen den Nutzen von Seifensammlung, Wasserbehältern, Kuscheltieren.

Es gehört zu den Merkmalen von Christoph Büchels Kunst, dass er verschiedene Welten verbindet, Zusammenhänge offenlegt, ganz ohne Anleitung. Wir sind auf uns selbst gestellt, um Position zu beziehen, Wege im Umgang zu finden.

Während der Voreröffnungstage war er noch am letzten Schliff, eilte, eine gewichtige World Economy Forum-Tasche umgehängt, durch die Räume, gab Anweisungen aber keine Interviews, tauschte da und dort eine Zeitschrift aus. Das Personal schien etwas erschöpft, aber gefasst: «E bo’, non finirà mai.» Diese Ausstellung wird nie fertig sein. Hinter einer Tür ertönt in venezianischem Dialekt lautes Fluchen.

Die rund 300 Objekte umfassende Liste zu den zahlreich ausgestellten Leihgaben, von denen ich vielleicht zwei Dutzend mit viel Freude, Glücks- und Erfolgsgefühl getrüffelt habe, wurde erst zugestellt, als ich bereits auf der Heimreise war. Dass ich mir diesen Berg der Barmherzigkeit nochmals anschauen gehen werde, war bereits davor klar.

Zeit dazu ist bis zum 24. November.

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