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Saiten lässt tief blicken #2

Hier sind die Zahlen. Teil zwei, inhaltlich:
 Saiten im Heft, im Netz und vor Ort.
Von  Redaktion Saiten , 

Keine Zeit zum Lesen? Das wäre schade. Denn Saiten bietet Lesestoff in zwei Geschwindigkeiten und auch sonst allerhand.

Im Print

Beginnen wir mit dem Trockenen, den Zahlen: Die allererste Saitenausgabe im Frühling 1994 bestand gerade einmal aus einem gefalteten A3-Blatt und war strenggenommen mehr Kalender als Magazin. Die Januarausgabe 1995 umfasste inklusive Cover bereits 20 Seiten, und auch seither ist die Printausgabe stetig dicker geworden. Lasst euch also nicht täuschen vom neuen dünnen Papier, auf dem wir seit September 2017 drucken…

Der Heftumfang verzeichnet, wie gesagt, ein positives Wachstum: Vor zehn Jahren war eine Saiten-Ausgabe inklusive Cover durchschnittlich 77 Seiten stark, wovon im Schnitt
42 Seiten mit redaktionellen Inhalten gefüllt waren. Dazu gehören nebst den Artikeln und Kolumnen auch die zahlreichen visuellen Beiträge in Form von Fotografien, Illustrationen, Comics, Collagen oder Infografiken. Mittlerweile sind wir inklusive Cover bei
 88 bis 92 Seiten angelangt und stolz auf durchwegs mindestens 50 Seiten mit redaktionellen Inhalten.

Das Themenspektrum im Heft ist breit wie eh und je. Hier eine Auswahl der Titelthemen aus den vergangenen fünf Jahren: Queerland, Ost-Kunst, Meienberg, Missbrauch, Fairtrade, Warten, Standortfaktor, Haschisch, Islam, Appenzell, St.Fiden, Darknet, Sozialhilfe, Jazz, Grundeinkommen, Postmigration,
Bier, Schule, Poetry Slam, Kurdistan, Klassik oder kürzlich Fussball und Geld. Daneben umfasst das Magazin einen regional geprägten Kulturteil, mehrere Kolumnen und einen Perspektiven-Teil mit vertieften Beiträgen zu diversen, auch globalen Themen.

Mit dem Kalender

Das stabile Rückgrat von Saiten ist nach wie vor der kostenlose Kalender, aus dem das Magazin in den vergangenen 23 Jahren er-wachsen ist. Im Jahr 2013 verzeichnete der Kalender alles in allem 9’793 Veranstaltungen, mittlerweile sind wir bei über 12’000 angekommen, was unter anderem mit der 2002 gegründeten Plattform ostevents.ch zu tun hat, die Saiten letztes Jahr übernommen hat und weiter betreibt. Die dort erfassten Veranstaltungsdaten sind nach wie vor kostenlos und werden automatisch an die wichtigsten Medien in der Ostschweiz und an weitere Interessierte zugestellt.

Klick zum Vergrössern. (Bild: Saitengrafik)

Weil das natürlich nicht alles ins Heft passt, werden die monatlich durchschnittlich 1100 Einträge in der Printausgabe leicht kuratiert – die volle Dröhnung gibt es auf saiten.ch/kalender/,
 wo man seit Sommer 2017 auch selber Veranstaltungen eingeben kann. Mehr zur geografischen Ausdehnung bzw. zum Einzugsgebiet von Saiten hier.

Online

Auf saiten.ch ist der Aufwärtstrend am deutlichsten spürbar: Der erste Online-Beitrag – mit dem wunderbaren Titel Mehr Inhalt weniger Brüste, Kommafehler inklusive – wurde am 17. Dezember 2009 veröffentlicht. 2010 wurden auf unserer WordPress-basierten Plattform insgesamt 86 Beiträge publiziert, durchschnittlich sieben pro Monat, 2011 waren es mit 71 bzw. knapp sechs pro Monat einige weniger. Im Jahr darauf wurden auf saiten.ch 157 Artikel publiziert, 2013 waren es insgesamt 328.

Bis zu diesem Punkt war alles noch irgendwie machbar
 mit zwei Leuten in der Redaktion. Aber wir wollten neben dem Monatsrhythmus im Heft noch stärker die zweite Geschwindigkeit leben, die Tagesaktualität. Wir wollten das Online-Angebot ausbauen, also musste mehr Geld her. Ausserdem brauchte saiten.ch ein Redesign. Ende 2013 begannen wir also zu sammeln.

Im Februar 2014 durften wir uns freuen, 25 Privatpersonen und -Gruppen gewonnen zu haben, die uns drei Jahre lang mit je 1000 Franken bei unseren Online-Um- und -Ausbau unterstützen. Das war die Voraussetzung dafür, dass die Basler Stiftung für Medienvielfalt uns den gleichen Betrag zuspricht – 75’000 Franken auf drei Jahre verteilt, angelegt als einmalige Anschubfinanzierung, die Ende 2016 ausgelaufen ist.

Dank diesem Geld konnten wir das Layout von saiten.ch auffrischen und eine dritte Redaktionsstelle mit einem 50-Prozent-Pensum schaffen. Danach hat sich einiges getan online: 2014 publizierten wir 542 bzw. durchschnittlich 45 Artikel pro Monat. 2017 haben wir bis Redaktionsschluss Mitte November
517 Artikel publiziert, was einen vorläufigen Schnitt von ebenfalls knapp 45 pro Monat ergibt.

Von diesen aktuell durchschnittlich 45 Artikeln im Monat sind etwa 70 Prozent tagesaktuell und exklusiv für saiten.ch geschrieben. Dazu gehören neben Kultur- und Polittexten und den Fussballberichten des «Senf»-Kollektivs die Videokolumne «Schäfers Stunde» sowie wechselnde Kolumnen von Kulturschaffenden aus der Region. Der Rest auf saiten.ch besteht aus Beiträgen aus der Printausgabe, die wir jeweils zu gegebener Zeit online stellen.

Klick zum Vergrössern. (Bild: Saitengrafik)

Alles in allem geht so im Verlauf eines Monats etwa ein Drittel der Inhalte aus dem Heft online. Umgekehrt ist der Anteil tiefer: In der Printausgabe platzieren wir aus Aktualitätsgründen jeweils maximal zwei oder drei Texte, die bereits online publiziert wurden.

Thematisch unterscheiden sich die Online-Beiträge nicht wesentlich von jenen aus dem Heft. Der grösste Unterschied
 liegt im zeitlichen Horizont: Das Heft denken wir im Monatsrhythmus, online dominiert die Tages- bzw. Wochenaktualität. Am ehesten sichtbar wird das im Newsletter, Wochenschau genannt, den wir seit Ende Oktober 2013 jeden Freitag verschicken. Darin enthalten sind jeweils vier Online-Beiträge der aktuellen Woche, drei Ausgehtipps der Redaktion und der Link zum Kalender. Im Moment umfasst die Liste knapp 7000 Mailadressen.

Wer gehört bzw. gelesen werden will, kommt längst nicht mehr ohne Soziale Medien aus. Wir geben es zu: Twitter und Instagram haben wir ausprobiert, ist aber nicht so unser Ding. Das wichtigste Saiten-Zugpferd in Sachen Soziale Medien ist darum der Facebook-Account. Er wurde im Mai 2012 eröffnet, hat derzeit etwas über 3400 Gefällt-mir-Angaben, Tendenz weiter steigend, und sorgt immer wieder für lohnende Kommentare seitens der Facebook-Community.

Und sonst?

Nebst der Arbeit am Kalender, am Heft, an der Online-Plattform und am Facebook-Account versucht Saiten immer auch, im analogen Leben sicht- und greifbar zu sein: Mit Podien, Festen und mit #Saitenfährtein, unserer mittlerweile abgeschlossenen monatlichen Reihe, bei der Verlag und Redaktion jeden Monat eine andere Ortschaft in der Region besucht und darüber berichtet haben. Mehr dazu hier.

Allgemein liegt uns das Gesellige ganz gut, darum veranstalten wir nebst vereinzelten spontanen Umtrünken jeweils am letzten Donnerstag im Monat einen Saiten-Apero, an dem wir mit unseren Mittäterinnen, Saiten-Freunden, Autorinnen und allerlei situativen Gästen auf das neue Heft anstossen und – nicht selten bis spät in die Nacht – drängende und weniger drängende Themen wälzen. Geschätzter Bedarf pro Monat: drei Kisten
 Bier, zwei Salami, fünf Baguettes und eine unbestimmte Menge Wein und Zigaretten.

Seit Anfang Jahr betreiben wir zudem ein offenes Veranstaltungsformat namens Saiten-Schalter im Konsulat an der Frongartenstrasse, das wir noch weiter ausbauen wollen. Mal ist er Kunstplattform, mal Ort für An- und Einsichten, mal Bühne 
für grossgedachte Projekte. Auch thematisch war bisher einiges los: Im Februar war der Künstler Hans Schweizer zu Gast, im März erklärte Cenk Akdoganbulut den Überfremdungsdiskurs in der Schweiz zwischen 1970 und 2000, im April war der Schalter ein Selfie-Automat, im Mai war das Medienprojekt «Republik» zu Gast, im Juni zwei junge St.Galler Politikerinnen, danach Tranquillo Barnetta samt Papa, und kürzlich berichtete Illustrator Dario Forlin von seinen «Zines».

Dieser Beitrag erscheint im Dezemberheft von Saiten.

FC St. Gal­len vs. Lau­sanne-Sport – Die Es­pen er­kämp­fen sich die 3 Punk­te

Nach ei­ner ganz pas­sa­blen ers­ten Halb­zeit der Es­pen so­wie Füh­rung durch ei­nen Elf­me­ter von Gört­ler vor der Pau­se, spie­len die St. Gal­ler die­ses Re­sul­tat an­schlies­send her­un­ter und ho­len sich die 3 Punk­te.

Von SENF Kollektiv,
Senf

Die Ge­walt hat ei­nen Schlüs­sel

Mehr als vier­ein­halb Stun­den dau­er­te Der Pro­zess Pe­li­cot im Thea­ter St.Gal­len. Mi­lo Rau und Ser­va­ne Dè­cle in­sze­nier­ten ei­nen Abend über se­xua­li­sier­te Ge­walt und che­mi­sche Un­ter­wer­fung – und über ei­ne Ge­sell­schaft, die von Män­nern mehr Ver­ant­wor­tung ver­langt.

Von Philipp Bürkler,
DSC02202 Kopie

Men­schen­rech­te sind kei­ne Selbst­ver­ständ­lich­keit

Die Men­schen­rech­te ste­hen welt­weit un­ter Druck. Doch wie kon­se­quent setzt sich die Schweiz für sie ein? Ein neu­es Buch nimmt die Schwei­zer Men­schen­rechts­po­li­tik kri­tisch un­ter die Lu­pe. An der Buch­vor­stel­lung im Squa­re wur­de über Wi­der­sprü­che, Ver­säum­nis­se und mög­li­che Lö­sun­gen dis­ku­tiert.

Von Marion Loher,
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Die Po­li­zei woll­te nichts se­hen und nichts hö­ren

In ei­ner Ten­nis­hal­le im tog­gen­bur­gi­schen Un­ter­was­ser tra­fen sich vor zehn Jah­ren 5000 Neo­na­zis zum gröss­ten Rechts­rock-Kon­zert, das je im deutsch­spra­chi­gen Raum statt­ge­fun­den hat. Lin­ke Po­li­ti­ker:in­nen re­agier­ten schnell, doch das Er­geb­nis ist er­nüch­ternd.

Von Hans Stutz,
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Leopoldstadt am Vorarlberger Landestheater

Ver­schwun­de­ne Na­men im Fa­mi­li­en­stamm­baum

Von Sieglinde Wöhrer,
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Stimmrecht

Im Re­gen tan­zen

Von Liliia Matviiv,

Ern­ten in der Grau­zo­ne

Ern­te­hel­fer:in­nen sind in der Schweiz schlecht ge­schützt. Ih­re Ar­beits­be­din­gun­gen lie­gen oft in Grau­be­rei­chen, Kon­trol­len sind schwie­rig. Ei­ne Ver­än­de­rung wür­de je­doch be­deu­ten, ein gan­zes Sys­tem auf den Kopf zu stel­len.

Von Daria Frick, Bilder: Ueli Steingruber,
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Bücherherbst: Die Geschichte der Schweizer Uhrmacherkunst von Gion Mathias Cavelty

Gran­dio­se Gro­tes­ke

Von Florian Vetsch,

Ein En­de mit Aus­ru­fe­zei­chen

Die St.Gal­ler Re­stau­rants Tos­ca­na und The Pinch mach­ten ver­gan­ge­ne Wo­che über Nacht dicht. 15 Per­so­nen stan­den un­vor­be­rei­tet auf der Stras­se. Das ver­ant­wort­li­che In­ves­to­ren-Duo schliesst nicht zum ers­ten Mal ein Re­stau­rant in der Stadt. Das ab­rup­te En­de wirft Fra­gen auf.

Von Andi Giger,
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Volks­bad­sa­nie­rung: Trau­er­spiel seit über 40 Jah­ren

Die Stadt St.Gal­len muss spa­ren und will das his­to­ri­sche Volks­bad nach der Wie­der­eröff­nung des Hal­len­bads Blu­men­wies schlies­sen. Da­bei ver­spricht die Stadt seit über 40 Jah­ren die Sa­nie­rung.

Von René Hornung,
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Der St.Gal­ler Kul­tur gehts an den Kra­gen

Die St.Gal­ler Re­gie­rung spart ge­gen ih­ren Wil­len wei­te­re 60 Mil­lio­nen Fran­ken ein und rech­net für 2027 mit ei­nem Plus von 55 Mil­lio­nen Fran­ken. Kul­tu­rel­le Ar­beit wird da­bei wei­ter pre­ka­ri­siert – mit ei­ner gros­sen Aus­nah­me.

Von Roman Hertler,
Kanton sparmassnahme

Filminstallation über Vergänglichkeit

Nur Vor­wärts

Von Daria Frick,
Emilija Skarnulyte Time of Arrow 2026 Kunstmuseum St Gallen Lokremise Foto Stefan Altenburger

Win­tis Glücks­fall

Die al­ten Fa­brik­hal­len sind aus Win­ter­thurs Kul­tur­le­ben nicht mehr weg­zu­den­ken. Sie wä­ren aber nichts oh­ne en­ga­gier­te und gut ver­netz­te Men­schen. Sai­ten konn­te auf Ein­la­dung des Kul­tur­ma­ga­zins «Coucou» ei­ni­ge von ih­nen tref­fen. Ein klei­ner Stadt­rund­gang

Von Roman Hertler, Bilder: Daria Frick,
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Sai­son­start mit pu­rem Wahn­sinn

Das Kon­zert und Thea­ter St.Gal­len zeigt ein­dring­lich auf: Fe­mi­zi­de exis­tie­ren in der Schweiz noch im­mer im un­ge­heu­ren Aus­mass. Die In­sze­nie­rung von Co­rin­na von Rad setzt auf das Gro­tes­ke in Ge­org Büch­ners Woy­zeck und fei­er­te am Sams­tag Pre­mie­re im Gros­sen Haus. Ei­ne Pro­duk­ti­on für «je­der-Mann»!

Von Viviane Sonderegger,
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Es kratzt, knallt und schep­pert

Viel En­er­gie und noch viel mehr Punk gibts auf dem neu­en Al­bum Now To Ru­in der Thur­gau­er Band S.G.A.T.V.. Ge­tauft wird am 1. Ok­to­ber im Win­ter­thu­rer Kraft­feld. Sai­ten hat vor­ab rein­ge­hört.

Von Jeremias Heppeler,
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Bak­te­ri­en und ein Fun­ke Hoff­nung 

Wie kön­nen wir un­se­ren Kon­sum nach­hal­ti­ger ge­stal­ten? In «Next Re­la­ti­ons – Zu­kunft ge­stal­ten» zeigt das Ge­wer­be­mu­se­um Win­ter­thur an­hand von Ar­bei­ten von Stu­die­ren­den mög­li­che An­sät­ze. Ei­ne an­spruchs­vol­le Schau, die Hoff­nung macht.

Von Vera Zatti,
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Mas­ku­li­ni­tät als Spek­trum

Die Aus­stel­lung «Bey­ond the Ma­nos­phe­re. Mas­cu­li­n­i­ties to­day» im Kunst­mu­se­um St.Gal­len un­ter­sucht, wie Männ­lich­keit dar­ge­stellt, ge­prägt und ge­lebt wird. Und zeigt da­bei auch ih­re Wi­der­sprüch­lich­keit.

Von Lilli Kim Schreiber,
Ausstellungsansicht en Foto Sebasti

Tra­gi­ko­mö­die über das Le­ben

Ein Schre­ber­gar­ten wird im neu­en Ro­man Ver­tei­di­gung ei­nes Gar­tens von Chris­ti­na Wal­ker zum Zu­fluchts­ort. Dar­in lässt die Vor­arl­ber­ger Au­torin viel­schich­ti­ge Cha­rak­te­re eben­so auf­blü­hen wie Ap­fel­baum und Jo­han­nis­strauch. 

Von Annette Raschner,
Christina walker foto petra rainer 2026 farbe

Mit­spie­len dür­fen. Aber auch die Spiel­re­geln mit­be­stim­men?

Der Kan­ton St.Gal­len hat Kunst- und Kul­tur­schaf­fen­de zur jähr­li­chen Kul­tur­kon­fe­renz nach Wil ein­ge­la­den. Spie­le­risch wur­de ver­sucht, die Aus­rich­tung der Kul­tur­för­de­rung zu klä­ren und Mög­lich­kei­ten der neu­en Kul­tur­stra­te­gie zu dis­ku­tie­ren. Doch die zen­tra­le Fra­ge blieb of­fen: Wie stark kann die Kul­tur­sze­ne den In­halt der Stra­te­gie tat­säch­lich mit­be­stim­men?

Von Philipp Bürkler,
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Heftvorschau 10/26
Erntehilfe, Unterwasser, Bücherherbst

Wer als Ern­te­hel­fer:in in der Schweiz ar­bei­tet, tut dies in ei­ner recht­li­chen Grau­zo­ne. Das nützt vor al­lem ei­nem Sys­tem, das we­der die Land­wirt:in­nen noch die Kon­su­ment:in­nen im Al­lein­gang än­dern kön­nen. Aus­ser­dem im Ok­to­ber­heft: zehn Jah­re Un­ter­was­ser, ei­ne Fla­schen­post aus Hal­le (Saa­le), Kunst zum The­ma Männ­lich­keit, Mu­sik von The Black Salt und na­tür­lich der Bü­cher­herbst – mit neu­er Li­te­ra­tur von Ost­schwei­zer Au­tor:in­nen.

Saiten 2610 Cover