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Sakral-kolonial

Zur Aufarbeitung der kolonial-rassistischen Vergangenheit lohnt sich ein Blick in die Gotteshäuser. Eine Spurensuche in den Kirchen von St.Gallen und Appenzell. Von Ann-Katrin Gässlein und Hans Fässler
Von  Hans Fässler , 
Spendenbox «Nick-Neger» im Keller von St.Mangen. (Bilder: Hans Fässler/D-O-M-E)

Unter dem Titel «Konquistadoren und Sklavenhändler» finden im April und Mai 2024 in St.Gallen zahlreiche Veranstaltungen statt (mehr dazu auf Seite 49). Der europäische Ausgriff in den Atlantikraum war nicht nur ein kapitalistisch-rassistisches, sondern auch ein dezidiert christliches Projekt. Davon lassen sich auch Spuren in hiesigen Kirchen finden. Die Fundstücke sind ein Beitrag an eine laufende Debatte, die eine kolonial-rassistische Vergangenheit aufarbeiten will.

Ein afro-deszendenter König?

Im Matthäus-Evangelium waren es «Sterndeuter» bzw. «Magier». Sie kamen in unbekannter Zahl aus dem Osten, um dem Jesuskind zu huldigen. Jahrhunderte von Legendenbildung und Mysterienspielen machten aus ihnen die Drei Heiligen Könige: Caspar, Melchior und Balthasar. Der Kunst der Renaissance war es vorbehalten, einen von ihnen Schwarz darzustellen. Die drei standen nun gleichzeitig für die im Altertum bekannten Kontinente Europa, Asien und Afrika und für die Lebensalter des Menschen: Jüngling, Erwachsener und Greis.

Luther lehnte diese (für ihn unbiblische) Tradition ab, weshalb im Protestantismus mehrheitlich von den «Weisen aus dem Morgenland» die Rede ist. Spuren der Könige lassen sich vor allem in katholischen Sakralbauten finden: in Krippenspielen und bildlichen Darstellungen. Zu nennen ist das Altarbild von Severin Benz in der Kirche St. Gallen-St.Fiden (1868) und das vom späteren Regierungsrat Johann Hauser für die Pfarrkirche St.Otmar (Bau 1905–1908) gestiftete Kirchenfenster.

Die Heiligen Drei Könige: Kirchenfenster in der Pfarrkirche St.Otmar

Zu Recht weist die Rassismusforschung darauf hin, dass der Schwarze König (als jüngster) fast immer zuhinterst in der Reihe steht und oft mit stereotypen Gesichtszügen wie wulstigen Lippen und flacher Nase dargestellt wird. Gleichzeitig ist die Darstellung des Vertreters Afrikas als würdevolle königliche Figur ein Gegenbild zu der bis heute verbreiteten Auffassung von Afrika als einem geschichtslosen Kontinent, der von halbnackten Wilden bevölkert gewesen sei. Und es war schliesslich just eine Darstellung der Heiligen Drei Könige in der Kirche von Champagney, welche die Einwohner dieses Dorfs im östlichen Frankreich 1789 motivierten, im cahier de doléances die Abschaffung der Sklaverei zu fordern.

Dunkelhäutige Bösewichte?

Der neuromanische Bau der heutigen katholischen Heilig Kreuz-Kirche in St.Georgen stammt aus den frühen 1930er-Jahren und beruht auf Plänen des St Galler Architekten Johannes Scheier. Die Wiborada-Kapelle im Unterbau, die Decke der Hauptkirche und der Chorbogen wurden durch den Schweizer Maler Ferdinand Gehr ausgemalt. Den Kreuzgang auf beiden Seitenwänden im Kirchenraum gestaltete Kunstmaler Albert Schenker aus St.Georgen. Seit einigen Jahren sorgen diese Bilder für Debatten. Wie die Theologin Sarah Vecera schreibt, kann der historische Jesus von Nazareth nicht so ausgesehen haben: Er war im Nahen Osten geboren, war also eine «person of colour».

Nun ist die Adaption biblischer Figuren im jeweiligen kulturellen Kontext an sich nichts Ungewöhnliches und geschieht ebenso in China oder in Südamerika. Gerade das christliche Europa mit seinem kolonialgeschichtlichen Hintergrund aber muss dem Thema sensibel begegnen. Für die St.Geörgler Passionsgeschichte besonders problematisch ist der Kontrast zwischen dem «Weiss» von Jesus und den Seinen auf der einen und den römischen Soldaten auf der anderen Seite: Ungeachtet ihres historischen mittel- bis südeuropäischen Hintergrunds werden diese sehr dunkel dargestellt. Das Böse ist gewissermassen Schwarz, personifiziert durch den Soldaten, der – wie ein Gladiator in der Arena – Jesus auf dem Kreuzweg am Seil zieht und ihm Nägel in die Hände schlägt.

Zum 90-Jahr-Jubiläum der Pfarrkirche gab es Vorstösse, den Kreuzgang zu verändern. Die Kirchenpublikation Zum 90-Jahr-Jubiläum der Kirche Sankt Georgen (1932–2022) argumentiert, dass die Farbgebung bei den abgebildeten Menschen einer als bedrohlich empfundenen Zeit entspringe und heute als Rassismus in der Kirche gelesen werde. Erläuternde Tafeln sollten darauf hinweisen, dass man sich der Diskriminierung bewusst geworden sei und zu einer rassismusfreien Gesellschaft beitragen wolle. Ob das reicht? 1954 hatte die Pfarrei St. Georgen keine Skrupel, den vom Künstler Gehr mit vier naturalistischen Engelfiguren gemalten Chor neu gestalten zu lassen und hierfür eine Ausschreibung zu lancieren. Den Auftrag für den heutigen Chorraum, Altar und das farbige Glasfenster erhielt damals Hans Stocker.

Nick-Neger im Giftschrank?

Im Mittelmeerraum und am Roten Meer hatte sich das Christentum bereits früh ausgebreitet. Schwarzafrika hingegen hatte erst durch die Kolonialmächte England und Frankreich Kontakt mit dem Christentum. Ab dem 19. Jahrhundert blühte die Mission in diesen Ländern, unterstützt von zahlreichen Kirchen und Ordensgemeinschaften. Deren Projekte liessen sich am besten durch Spenden von Gläubigen finanzieren. Um allen Kirchenbesucher:innen deutlich zu machen, wofür das Geld verwendet wurde, glichen die Spendendosen typisiert dargestellten afrikanischen Kindern. Der «Urahne» dieser Boxen stammt wohl aus der Hand von Gottlieb Haag aus dem Kreis Böblingen im südwestlichen Baden-Württemberg.

St.Mauritius im Bischofshof, Stiftsbezirk St.Gallen

Zuerst in pietistischen Kreisen, schnell aber in den Kirchen aller Konfessionen, in Klöstern und Missionshäusern fanden diese Spendenboxen Einzug als «Sonntagsschulkassen» oder Opferstöcke. In der Schweiz wurden die sogenannten Nick-Neger spätestens seit 1880 von der Basler Mission verbreitet und nach dem Ersten Weltkrieg in Brienz und Einsiedeln hergestellt. Sobald eine Münze im Geldschlitz verschwand, löste ein Hebelmechanismus eine Kopfbewegung aus, und die Figur dankte untertänigst. Für Kinder bildete der Nick-Neger oft den Höhepunkt des Kirchenbesuchs, da die Boxen kindgerecht gestaltet waren und die Fantasie anregten. Manchmal zierte die Kasse ein Vers oder ein «Vergelts Gott». Neben der pädagogischen Absicht, eine karitative Haltung zu fördern, drückten diese Boxen das damalige Überlegenheitsdenken der Weissen über die Schwarzen aus – ein Narrativ, das unterschwellig bis heute in Predigten, Kollektenansagen und Spendenaufrufen vorkommt.

Die Nick-Neger sind seit den 1950er-Jahren sukzessive aus den Kirchenräumen verschwunden. Einige hielten sich noch längere Zeit im Umfeld von Krippendarstellungen, andere wanderten in Sekretariate oder wurden zur Verwahrung in den Keller gebracht, so zum Beispiel in der Kirche St. Mangen. Was soll man auf lange Sicht mit ihnen anstellen? Den Wandel brachte das Selbstbewusstsein der emanzipierten Kolonialvölker, ein neues Missionsverständnis und nicht zuletzt eine Neubewertung der nichtchristlichen Religionen seit dem Zweiten Vatikanischen Konzil. Als Sammlerstücke auf Auktionsplattformen und Flohmärkten, in Brockenhäusern oder in volkskundlichen Museen sind sie heute noch zu finden.

«Mohr» oder weisser Sandalenträger?

Mauritius war gemäss Legende der römische Anführer der «Thebäischen Legion» und stammte aus Oberägypten. Um das Jahr 300 soll er in Agaunum im Wallis (heute: St. Maurice) den Märtyrer-Tod gestorben sein. Der katholischen und der orthodoxen Kirche gilt er seit dem 4.Jahrhundert darum als Heiliger, insbesondere als Schutzheiliger des Heeres und der Waffenschmiede. Sein Kult verbreitete sich über ganz Europa und lässt sich an zahllosen Kirchen, Gemälden, Wappen und Reliquien festmachen. In Appenzell gibt es die Pfarrkirche St. Mauritius («dä Moritz»), und Gallus soll Reliquien des Heiligen mit nach St. Gallen gebracht haben.

Bemerkenswert ist, dass es Mauritius sowohl in Schwarz als auch in Weiss gibt. Ersteres hat ihn zum Objekt der Rassismuskritik gemacht, weil viele sogenannte «Mohren-Wappen» stereotype Gesichtszüge aufweisen: flache Nase, wulstige Lippen, goldene Ohrringe. Ein (römisch) weisser Mauritius findet sich in St. Gallen an der Ostfassade der Kathedrale und im Bischofshof. Ob es sich bei der schwarzafrikanischen (meist weiblich gelesenen) Figur auf dem Erker des «Hauses zum Mohr» in der Spisergasse 22 um Mauritius handelt, ist unter Historiker:innen umstritten.

Wie im Fall des Schwarzen Königs gibt es auch bei Mauritius komplexe Aspekte, die über eine – um es einmal so zu sagen – «schwarz-weisse Rassismusdebatte» hinausgehen. So kann die Verehrung eines Schwarzen Märtyrers und Heiligen durch die katholische Kirche durchaus ideengeschichtlich als Beleg für eine mittelalterliche und frühneuzeitliche Epoche ohne Kolonialrassismus bzw. allenfalls mit Protorassismus gedeutet werden. Angesichts der Tatsache, dass die ägyptische Kultur bis ins 20. Jahrhundert nicht als afrikanische, sondern als mediterran-weisse im Rahmen der eurozentrischen Kulturachse Mesopotamien-Ägypten-Griechenland-Rom-Westeuropa angesehen wurde, ist die Darstellung von Mauritius als Schwarzer Ägypter eine bemerkenswerte Gegenposition. Und wie soll man schliesslich die Tatsache einordnen, dass die nazifreundliche deutsche Stadt Coburg 1934 aus rassistischen Gründen das Mauritius-Wappen durch eines mit Schild, Schwert und Hakenkreuz ersetzte, nach 1945 das alte Wappen zurückholte – und heute wieder mit der Forderung konfrontiert ist, das als rassistisch kritisierte Wappen zu ersetzen?

Zwei Kolonisatoren in Zerstörungswut

«Zelus Domini – Der Eifer (für das Haus) des Herrn (verzehrt mich).» Diese Worte aus Psalm 69, 10 werden im Johannesevangelium zitiert, wenn Jesus zur Tempelreinigung schreitet. Sie zieren das Stuckrelief beim nördlichen Eingangstor der Kathedrale, in dem der Heilige Gallus in Tuggen (Linthgebiet) die falschen Götter zerstört. Mit einem langstieligen, wuchtigen Hammer zielt er auf die mit Pfeilbogen bewehrte Göttin Diana. Den Hirsch, der sie begleitet, sowie andere Götterstatuen hat er bereits zu Fall gebracht, wie die Überreste auf dem Boden bezeugen.

Kreuzwegstation in der Heilig Kreuz-Kirche St.Georgen

Diese Darstellung hat ihr direktes Vorbild im Chorgestühl: Ein vergoldetes Relief zeigt den Heiligen Benedikt, der Götterstatuen auf dem Monte Cassino zerstört. Vier Mönche helfen mit, mit Pickel und Stangen die grosse, auf ihre Lyra sich stützende Apollo-Figur vom Sockel zu heben. Der Oberkörper liegt schon am Boden; der Heilige holt aus, um sie mit dem Hammer zu zerschmettern. Er wird auch den Kopf der zu seinen Füssen liegenden Göttin Diana treffen. Im Hintergrund ist die Kuppel der Klosterkirche angedeutet; neu bekehrte Christen beten bereits vor den Kirchenbauten.

Es zieht sich wohl eine Linie von unseren christlichen Gründungsvätern über die bilderstürmenden Reformatoren bis zu den christlichen Konquistadoren und Kolonisatoren mit ihrer Geringschätzung indigener Kulturen und Religionen in den Amerikas, in Asien, Afrika und Ozeanien. Mit ihrer Sprengung der riesigen Buddha-Statuen von Bamiyan in Afghanistan wurden die radikal-islamistischen Taliban 2001 zu einer neuzeitlichen Chiffre für Zerstörungswut und Missachtung kulturhistorischer Werke, welche die Geschichte von gewalttätiger christlicher Kolonisation etwas zu überdecken drohte. Die Frage ist gestellt, wie sich zivilisiert und kreativ mit jenen problematischen Spuren in unseren Sakralbauten umgehen lässt, die an eine unwürdige kolonialistische Vergangenheit und an noch bestehende rassistische Strukturen erinnern.

 

Die Theologin Ann-Katrin Gässlein, 1981, Katholische Kirche im Lebensraum St.Gallen, moderiert am 17. Mai 2024 ein Podiumsgespräch nach einem Referat «Befreiung oder Unterdrückung? Christliche Mission und Kolonialismus vom 16. Jahrhundert bis heute», gehalten von Mariano Delgado aus Fribourg.

Der Historiker und Aktivist Hans Fässler, 1954, bietet vom 24. bis 26. Mai 2024 vier Stadtführungen auf kolonialen Spuren an.

Die Meis­te­rin der Bei­läu­fig­keit

Ei­gent­lich woll­te Zsuz­san­na Gah­se kei­ne Bü­cher mehr schrei­ben. Nun hat sie mit An­ge­rich­tet ihr Werk doch noch ein­mal er­wei­tert. Ih­re Spra­che dar­in bleibt neu­gie­rig, hu­mor­voll und spie­le­risch. Und wirkt fast wie ein Kom­men­tar zum ei­ge­nen li­te­ra­ri­schen Schaf­fen.

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01 Jakob Stutz 11 cut

Das Mit­tel­mass fei­ern

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Senf

«Wir le­ben in ei­ner ver­blö­de­ten Mei­nungs­welt!»

Alex­an­der Vel­ja­nov ist die un­ver­wech­sel­ba­re Stim­me der Dark-Wa­ve-Band Dei­ne La­kai­en. Mit sei­nem neu­en So­lo­al­bum gas­tiert er am 9. No­vem­ber in Frau­en­feld. Ein Ge­spräch über Schub­la­den, Lü­ge, Wahr­heit und die Fra­ge, was Mu­sik mit un­se­rem Mensch­sein zu tun hat. 

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VELJANOV 2018 03

Zumthor plant in Wildhaus

Noch mehr Spit­zen­ar­chi­tek­tur fürs Tog­gen­burg

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Steinmodell 2

Die SP setzt auf Pe­ter Oli­bet

Ein Wahl­gang ge­nüg­te: Die SP der Stadt St.Gal­len schickt Pe­ter Oli­bet ins Ren­nen um die Nach­fol­ge von Stadt­rat Pe­ter Jans. Er er­hielt 109 von 182 Stim­men. In der Fra­ge­run­de ging es um Spar­po­li­tik, be­zahl­ba­re Woh­nun­gen und die Fra­ge, wie viel Op­po­si­ti­on ein künf­ti­ges Re­gie­rungs­mit­glied noch ma­chen kann.

Von Philipp Bürkler,
Nomination Peter Olibet 10
Heftvorschau 11/26
Postkolonial, Kulturgelder, Universum

Wäh­rend Zü­rich und Genf ge­raub­te Ben­in-Bron­zen zu­rück­ge­ben, la­viert das Kul­tur­mu­se­um St.Gal­len. Der­weil un­ter­sucht der Thur­gau sei­ne eth­no­gra­fi­sche Samm­lung und schliess Re­sti­tu­tio­nen nicht aus. Aus­ser­dem im No­vem­ber­heft: Der so­li­da­ri­sche Pro­test der St.Gal­ler Kul­tur­sze­ne ge­gen die Spar­plä­ne des Kan­tons, die neue Aus­stel­lung zum Zehn­jäh­ri­gen im Na­tur­mu­se­um St.Gal­len, das ers­te elek­tro­ni­sche So­lo­al­bum von Ka­fi-D und vie­les mehr.

Saiten 2611 01 Cover

Zü­rich und Genf ma­chen vor­wärts, St.Gal­len bremst

Seit ei­ni­gen Jah­ren sind Ben­in-Bron­zen in Schwei­zer Mu­se­en ein heis­ses Ei­sen. Im St.Gal­ler Kul­tur­mu­se­um la­viert man bei der Fra­ge ei­ner mög­li­chen Rück­ga­be zwi­schen Dia­log­be­reit­schaft und Ver­wei­ge­rungs­hal­tung.

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Benin bronze kulturmuseum 2026

Bücherherbst: Nie ist alles gut von Raffael Rihs

Mo­ment­auf­nah­men

Von Veronika Fischer,

Ma­gen­brot bis zu­letzt

Ein Fes­ti­val über den Tod – darf das auch lus­tig sein? «Last Call» lädt am 31. Ok­to­ber in St.Gal­len da­zu ein, über das Ster­ben zu spre­chen. In­ter­view mit Mi­chel­le Mauch­le von der Ge­schäfts­stel­le Pal­lia­ti­ve Ca­re Stadt St.Gal­len.

Von Philipp Bürkler,
Festival zum tod michelle mauchle

Kampf­sport als Safe Space

In St.Gal­len hat am Sams­tag zum ers­ten Mal ein eman­zi­pa­to­risch-an­ti­fa­schis­tisch-que­er­fe­mi­nis­ti­sches Kampf­sport­tur­nier statt­ge­fun­den. Wie das aus­sieht? Schon ziem­lich bru­tal, aber dann auch wie­der herz­lich.

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Bücherherbst: Unwucht von Sarah Elena Müller

Zwi­schen Lie­be und Lei­den

Von David Gadze,

Be­stän­dig­keit, die ero­diert 

Seit 35 Jah­ren un­ter­sucht Pa­trick Roh­ner Na­tur­pro­zes­se, ins­be­son­de­re im Zu­sam­men­hang mit Geo­lo­gie, zeich­ne­risch, ma­le­risch und bild­haue­risch. Die Aus­stel­lung «Fal­tun­gen» im Mu­se­um Bickel zeigt noch bis zum 22. No­vem­ber ei­nen Quer­schnitt die­ser kon­ti­nu­ier­li­chen Be­schäf­ti­gung. 

Von Angela Kuratli,
Gu Kas Pa Ro 26 385960 Email Orginal 2

Klimaseniorinnen besuchen Bern

Hit­ze und Dür­re im Bun­des­haus

Von Beatrice Häfliger,
Gruppenfoto

Chil­len am Steinach­strand

Vor dem Karls­tor ein Pick­nick un­ter Bäu­men am Ufer, die Mit­tags­pau­se mit den Füs­sen im Was­ser vor der Kan­tons­schul-Bi­blio­thek oder ein Bier am Bäch­lein zwi­schen der Bar La Bue­na On­da und dem «Bier­hof» – das al­les soll ge­mäss der Mach­bar­keits­stu­die «Al­te Stein­ach» mög­lich wer­den. Am Mon­tag ha­ben sie die Ver­ant­wort­li­chen vor­ge­stellt. 

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