Us aktuellem aalass möchti mi gern zumne typische männerthema üssere: dä schnauz! Jetz isch gad wieder «Movember», sprich dä monet wo viel Männer wo i dä öffentlichkeit stönd en monet lang en schnauz träged zum uf prostata und hodächrebs ufmerksam mache!
Findi ä guäti sach, aber mir gohts um was anders… Es git en bestimmte schnauz, dä isch scho sit über 70 johr völlig verschwunde! Er isch weg einere person extrem negativ behaftet, sodass mer ihn bis hüt nöd cha träge! Es isch aber miner meinig nor eine vo dä schnäuz mit em meischte stil! Er isch bis en die fatali person prägt het vo sehr vielnä lüüt zelebriert worde! Eini vo dä berüähmtischtä persönlichkeite het ihm zu extremer popularität verholfä. Jo wär isch das gsi???
Dä Charlie Chaplin! Dä schnauz isch so verbreitet gsi, er het verschiedeni näme gha: im englische: toothbrush moustache, wörtlich zahbürschte-schnauz, oder postage stamp, wörtlich briefmarkä – im dütsche Quadratbärtchen, Zweifingerbart oder Fliege!
I letschter zit hend bärt und au schnäuz wieder a popularität zuegleit, aber DÄ schnauz isch immerno völlig verschwunde. Gwüssi hend dä selbstversuech gwogt, sogar in dütschland, so en schnauz z’träge. Aber überall di gliche feedbacks! Fazit: unträgbar!
Zum da trauma chöne überwinde müässt mer s’tabu immer wieder breche und neui bilder mit dem schnauz schaffe, ihm neui gsichter geh. Aber schins isch gsellschaft wiit devo entfernt sowiit z’si!
D’Frog isch, chamer sones trauma je überwinde, oder schaffts ein mensch en eigentlich elegants stilmittel miteme ewige fluech z’belege? Denked dra hinderfroged alles und bliebed verdächtig!
Yo! Neuer Blog ist da… hör mal rein! #meinblog #saiten #düv #schnauz #zweifingerbart #verdäCHtig Verdächtig #09: Elegantes Stilmittel Posted by Khaled Esik Aissaoui on Mittwoch, 2. November 2016
Yo! Neuer Blog ist da… hör mal rein! #meinblog #saiten #düv #schnauz #zweifingerbart #verdäCHtig
Verdächtig #09: Elegantes Stilmittel
Posted by Khaled Esik Aissaoui on Mittwoch, 2. November 2016
Khaled Aissaoui, 1975, ist Sportlehrer, Rapper, DJ und Produzent aus St.Gallen.
Zum 20. Mal bringt das Kulturfestival internationale Entdeckungen und lokale Lieblingsbands in einen der schönsten Konzertorte St.Gallens. Zum Jubiläum blickt Organisator Lukas Hofstetter zurück – und behauptet sich zugleich in einem Musikgeschäft, das für kleinere Festivals immer schwieriger geworden ist.
Vor 40 Jahren gründete Felix Lehner in Beinwil am See die Kunstgiesserei, die 1994 nach St.Gallen zog. Und vor 20 Jahren entstand ergänzend dazu die Stiftung Sitterwerk, die unter anderem eine weltweit einzigartige Kunstbibliothek führt. Wir tauchen ein in diesen wundersamen Mikrokosmos im Sittertal. Ausserdem in der Juli/August-Doppelnummer: die unverzichtbaren Sommertipps, die Flaschenpost von Anna Stern aus Finnland und das Interview zum 100-Jahr-Jubiläum unserer Hausdruckerei Niedermann.
Florian Fuchs arbeitet an einer antik anmutenden, 2,5 Meter hohen Marmorstatue. Warum interessiert sich ein junger Bildhauer für diese klassische Herangehensweise? Ein Werkstattbesuch in Flawil.
Es war das Jahrzehnt der Kultur: In den 80ern kam die Stadt St.Gallen zu einer Kunsthalle, einem Programmkino, der Frauenbibliothek, der Grabenhalle, genossenschaftlichen Beizen und anderem. Wie das gelang und wer die Fäden zog, zeichnen Ralph Hug und Corinne Schatz im Buch Der grosse Aufbruch nach.
Das Filmdrama Fuori erzählt ein kurzes Kapitel der aussergewöhnlichen Lebensgeschichte italienischen Schriftstellerin, Schauspielerin und Widerstandskämpferin Goliarda Sapienza.
Mit verschreckten Securitys in einer bunten Inszenierung von Angelika Zacek präsentiert das Vorarlberger Landestheater in Bregenz Shakespeares Ein Sommernachtstraum.
Die St.Galler Festspiel-Oper spielt dieses Jahr im Haus statt auf dem Klosterplatz – ein Glücksfall für Verdis Aida, die menschlich und musikalisch in die Tiefe geht. Modestas Pitrenas dirigiert ein letztes Mal, Ben Baur inszeniert bildstark.
Im Werk 2 in Arbon dreht sich derzeit alles um Mythen. «Sehnsucht Mythos. Wie Geschichten unsere Welt gestalten» ist eine ästhetische Ausstellung, die mit ihrem sehr breiten Mythosbegriff arbeitet und vielfältige Geschichten unter einem Dach vereint.
Neue Eigenproduktion
Tunneleröffnung
Das musste ja so kommen! Es konnte nicht bei einem bleiben. Zum Glück! Jetzt gibt es das zweite grosse, schwere Psychobuch von Beni Bischof. Darin verwirbelt der Künstler erneut Eigenes, Fremdes, Befremdliches, Bekanntes, Neues, Unkenntliches mit lockerer Hand, Humor und Hintersinn.
Die Sonderausstellung «Baustelle Erinnerung / ‹Hitler entsorgen› – Arbeiten am belasteten Erbe» im Vorarlberg Museum in Bregenz beschäftigt sich damit, wie ein verantwortungsvoller Umgang mit Gegenständen aus der NS-Vergangenheit aussehen kann. Ausserdem berät das Museum Privatpersonen, die solche Gegenstände besitzen.
Forrer Stieger Architekten gelingt mit dem Dreifachkindergarten und der Tagesbetreuung im Heiligkreuzquartier in St.Gallen die Quadratur des Kreises.
Es geht um uns Menschen und unser sonderbares und verheerendes Verhalten. «Humans» heisst die grosse Einzelausstellung des Ostschweizer Künstlers Olaf Breuning. Viele Arbeiten sind speziell für die Schau im Museum Allerheiligen in Schaffhausen entstanden.
In Wil fand am Wochenende das Rock am Weier statt. Seit 25 Jahren gibt es das Festival, und trotz inzwischen grösserer Namen ist es immer noch kostenlos. Ein Verein organisiert es nicht-profitorientiert und fördert regionale Acts. Unsere Autorin ist an den Ort ihrer musikalischen Sozialisation zurückgekehrt. Eine Reportage.
Kolumne: 24/7 Traumacore
Ausstellung im Museum Rosenegg
Kabarett in Herisau
Debatten um Machismus, Deepfake-Pornos, häusliche Gewalt und Femizide sind beinahe alltäglich. Was können Männer gerade tun, wenn sie unter Generalverdacht geraten? Frauenhausleiterin Katja Hämmerli Keller, Florance Hildebrand vom feministischen Streikkollektiv Thurgau und Manuel Benjamin Lehmann vom Forum Mann diskutieren Lösungsansätze.
Kommentar zur SVP-Chaosinitiative