Hier habt ihrs noch schriftlich:
…äs gäbt so viel anderi themene, doch eis lit mer schwer ufem herzä, aber flockig uf dä zunge! d’oschtschwiz! mini heimat! i bi do ufgwachse und lieb diä region. natürli lieb i au üsen dialekt. i schaff scho lang mit wort und i liebs z’rede und z’schriibe wiemer dä schnabel gwachse isch! mini muetersproch isch jo eigentli französisch, aber han mit 6i aagfange sg-düütsch lerne und die sproch ufgsuuget wie en schwamm und hüt lebi die sproch…
vor churzem isch im beobachter en bricht über d’oschtschwizer rapszene cho! die hend mir vorgängig auno aaglüte und es paar froge gstellt. finds jo läss dass es angeblich ernschthafts magazin en bricht über rap, und denn no rap i dä oschtschwiz macht! dä bricht isch sehr guet, bis uf ei für mi entscheidendi stell, und i möcht sie do gern wörtlich zitiere:
Tatsächlich rangieren die Ostschweizer Dialekte bei Beliebtheitsumfragen regelmässig auf den hintersten Rängen. «Das hat aber mit dem Klang des Dialekts wenig zu tun», sagt der Thurgauer Sprachwissenschaftler Martin Hannes Graf. Er macht historische Gründe für die Vorurteile gegen die Ostschweizer Idiome verantwortlich: «Regionen im Osten einer Stadt oder eines Landes haben traditionell einen eher schlechten Ruf. Das East End ist selten der vorzeigbarste Teil der Stadt.» Spätestens seit dem Kalten Krieg sei klar:
«Was aus dem Westen kommt, ist gut, der Osten ist böse.»
jo da muemer zersch mol sacke loh…
ok, meint dä da ernst!?
Spätestens seit dem Kalten Krieg sei klar:
sprochwüsseschaftler?? was het denn bitte schön dä chalti chrieg mit dem z’tue… woni ghört ha dass en dialektolog auno zu wort chunt, hani mi druf gfreut, mol vonere wüsseschaftliche siite öpis über d’unbeliebtheit vo oschtschwizer dialekt z’ghöre. aber die ussage… sehr wüsseschaftlich!
mir hets echt dä nuggi useghaue! uf di ander siite da cha jo nur boulevard-journalismus si… oder!? aaah nei, da isch dä beobachter, äs blatt wo dä aaspruch het seriös z’si! naja zum glück wird da bi üs dementsprechend quittiert, wenn denn zu därä ost-west ussag im saitenmagazin stoht:
Wow. So viel Dummfug auf so wenig Zeilen! Und das von jemandem, der am Schweizerischen Idiotikon mitarbeitet – jenem Dialekt-Wörterbuch, das zu den umfangreichsten im deutschen Sprachraum gehört und die regionalen Sprachunterschiede bis ins späte Mittelalter zurückverfolgt. und witer une stoht denn:
«Dann die Sache mit dem Kalten Krieg … Sorry, aber die Zeiten, in denen man sich die Dinge noch so einfach machen konnte, sind mindestens seit Vorgestern vorbei.»
wöri gad so underschriibe!
aber eis passt jo scho, dä blog heisst verdächtig, und wenn d’oschtschwiz verdächtiger isch als dä rescht vo dä schwiz, denn passt mir da scho! die wo gseit hend, d’erde seg ä chugle sind am afang au verdächtig gsi, und hüt??
aso hinderfroged alles und bliibed verdächtig…
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Florian Fuchs arbeitet an einer antik anmutenden, 2,5 Meter hohen Marmorstatue. Warum interessiert sich ein junger Bildhauer für diese klassische Herangehensweise? Ein Werkstattbesuch in Flawil.
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Neue Eigenproduktion
Tunneleröffnung
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Forrer Stieger Architekten gelingt mit dem Dreifachkindergarten und der Tagesbetreuung im Heiligkreuzquartier in St.Gallen die Quadratur des Kreises.
Es geht um uns Menschen und unser sonderbares und verheerendes Verhalten. «Humans» heisst die grosse Einzelausstellung des Ostschweizer Künstlers Olaf Breuning. Viele Arbeiten sind speziell für die Schau im Museum Allerheiligen in Schaffhausen entstanden.
In Wil fand am Wochenende das Rock am Weier statt. Seit 25 Jahren gibt es das Festival, und trotz inzwischen grösserer Namen ist es immer noch kostenlos. Ein Verein organisiert es nicht-profitorientiert und fördert regionale Acts. Unsere Autorin ist an den Ort ihrer musikalischen Sozialisation zurückgekehrt. Eine Reportage.
Kolumne: 24/7 Traumacore
Ausstellung im Museum Rosenegg
Kabarett in Herisau
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Kommentar zur SVP-Chaosinitiative