Kategorie
Autor:innen
Jahr

Wie geht Dölf Früh in die Geschichte ein?

Die Nachricht schlug ein: Aus gesundheitlichen Gründen tritt Dölf Früh als Präsident des FC St.Gallen schon im Mai zurück. Wie er in die Clubgeschichte eingeht, wird massgeblich auch davon geprägt sein, wem er die Macht übergibt.
Von  SENF Kollektiv
Dölf Früh. (Bild: Senf)

Als Dölf Früh 2010 das Präsidentenamt beim FC St.Gallen übernahm, hatte der Club gerade eine der schwersten Krisen durchlebt. Zusammen mit anderen Geldgebern bewahrte Früh den Club vor dem Konkurs, verlangte dafür aber auch den entsprechenden Einfluss. Die Rettung brachte Früh in weiten Teilen von Beginn weg eine Art Heldenstatus ein.

Es gab aber auch Kritik. Insbesondere die Strukturen des Clubs, die mit der Übernahme einhergingen, waren umstritten. Bis zum Einstieg Frühs existierte zwar neben der FC St.Gallen AG mit der Betriebs AG schon eine weitere – und sehr umstrittene – Organisation, sie hatte aber nicht den Einfluss, den die an ihre Stelle tretende FC St.Gallen Event AG erhalten sollte. Diese lag von Beginn weg in den Händen weniger privater Investoren. Und sie wurde faktisch zur Muttergesellschaft der FC St.Gallen AG. Zwar blieb letztere im Publikumsbesitz, die Publikumsaktionäre büssten aber an Bedeutung ein.

Nur eine ausserordentliche GV

Realistischerweise hatten die Kleinaktionäre zwar auch vorher nur wenig zu sagen (wir haben auch deshalb unlängst mehr Demokratie gefordert). Zumindest theoretisch bestand jedoch immer die Möglichkeit, an einer Generalversammlung einen Entscheid in die gewünschte Richtung zu lenken. Faktisch wurden die Entscheide über den FC St.Gallen neu aber in der Event AG getroffen. Das zeigt gerade auch die aktuelle Situation. Der FC St.Gallen verweist in seiner Medienmitteilung bloss auf eine ausserordentliche Generalversammlung der Event AG. Zwar wird danach auch die FC St.Gallen AG eine Wahl durchführen, die wird aber wohl nur noch Formalität sein.

Der Dachverband 1879 befürchtete auch deshalb vor rund sieben Jahren: «Die langfristige Ausrichtung des FCSG liegt somit in der Hand von privaten … Investoren, die ihren Spass am FCSG vielleicht bald verlieren.» Insbesondere Dölf Früh hatte über seine eigenen Anteile an den beiden Gesellschaften sehr viel Macht angehäuft.

Die Skepsis war aber auch gross, weil die Misswirtschaft in den Jahren vor der Übernahme kaum personelle Konsequenzen hatte. Das Unverständnis darüber, dass verantwortliche Personen weiter beschäftigt wurden, war vielerorts sehr gross. Es sollte sich jedoch bald zeigen, dass auch Früh aufräumen wollte. Nach und nach ersetzte er die verantwortlichen Personen jener Tage. Heute ist von der ehemaligen Führungsriege praktisch niemand mehr an Bord. Zwar wollte Früh nie über einzelne Personalien sprechen, er liess aber immer wieder durchblicken, wie wichtig ihm die richtigen Leute sind, gerade in Führungspositionen. Und richtig war vor allem, wer ähnlich tickte.

Wenig Nebenschauplätze und klare Zuständigkeiten

Gegen aussen führte das dazu, dass eine bis dahin ungekannte Professionalität Einzug hielt. Die Zuständigkeiten waren und sind klar geregelt. Und sie werden beim FC St.Gallen heute gelebt, nicht nur festgehalten. Der Präsident selbst hingegen tritt in der Öffentlichkeit kaum auf. Es wurde ruhig um den FC St.Gallen. Wenn die Espen in den Schlagzeilen standen, dann fast nur noch wegen der Leistungen auf dem Platz. Die Nebenschauplätze, die in der Vergangenheit so oft das mediale Bild geprägt hatten, verschwanden zusehends. Selbst nach den vielen Spruchbändern im Spiel gegen den FC Thun blieb es erstaunlich ruhig.

Wer direkt mit Früh zu tun hatte, kannte aber auch dessen andere Seite. Früh konnte sich in Diskussionen derart enervieren, dass sich auch schon mal Unbeteiligte ob des Lärmpegels umdrehten. Oft genug prallten in diesen Diskussionen grundsätzlich andere Einstellungen aufeinander. Wir können es nur vermuten, aber das Arbeiten mit und für Früh war ziemlich sicher nicht nur einfach.

Die Strukturen des FC St.Gallen sind in der Präsidialzeit Frühs im Kern unverändert geblieben. Zwar haben sich die konkreten Besitzverhältnisse etwas verschoben, noch immer aber wird ersichtlich, wie viel Macht sich bei Früh konzentriert. Wir haben diese Verhältnisse (und die aller Super League-Clubs) für unsere aktuelle Ausgabe recherchiert.

Klick zum Vergrössern. (Grafik: Senf)

Früh hält selber 8,25 Prozent an der FC St.Gallen AG. Er hat aber auch grossen, wenn nicht bestimmenden Einfluss auf die 41,35 Prozent, die von der FC St.Gallen Event AG gehalten werden. In dieser ist er mit fast 40 Prozent nämlich bei weitem der grösste Aktionär. Trotzdem haben sich bisher die schlimmsten Befürchtungen nie bewahrheitet. Im Gegenteil. Wiederholt hat sich Früh dafür ausgesprochen, dass ein Fussballclub kein Investitionsobjekt sei. So sagte er beispielsweise vor zwei Jahren im Interview mit uns: «Ich verwalte hier nur eine Institution, die der Ostschweiz und der Allgemeinheit gehört.»

Ein Club sollte «kein Kommerz-Objekt» sein

Er scheint dies auch heute noch so zu sehen. Vor wenigen Wochen befragte ihn die NZZ zum Fall des FC Wil. Früh sagte unter anderem: «Ein Schweizer Klub ist ein Gut der Region, da geht’s um Tradition, um gesellschaftliche Verpflichtung, um Verlässlichkeit. Er sollte kein Kommerz-Objekt sein.» Noch erfreulicher für die Fans dürfte sein, dass sich die Verantwortlichen untereinander abgesichert haben, sollte einer der Beteiligten aussteigen. Wir haben im jüngsten Artikel in dieser Kolumne schon resümiert: «Ein Verkauf des FC St.Gallen ist damit zwar nicht unmöglich, aber eben schwieriger als sonstwo.»

Obwohl Früh den Club nicht als Investitionsobjekt begriff, hat er ihn immer auch wie ein Unternehmen verstanden, das es auf Vordermann zu bringen gilt. Und unternehmerisch scheint er das geschafft zu haben. Der FC St.Gallen steht 2017 auf soliden finanziellen Beinen. Der unternehmerische Fokus wurde Früh immer mal wieder aber auch übel genommen. Zwar wünschte man sich in St.Gallen zum Zeitpunkt der Übernahme nichts sehnlicher als Stabilität. Aber nach einer ersten Phase der Konsolidierung und befeuert durch die sensationelle Europa League-Qualifikation im Jahr 2013 war das Verlangen der Fans nach sportlichen Höhepunkten eben doch wieder grösser.

Mit der Mittelmässigkeit wollten sie sich nicht mehr zufriedengeben. Das wiederholt ausgegebene Ziel des Ligaerhalts stand für viele gleichbedeutend mit Ambitionslosigkeit. Gepaart mit dem fast schon trotzig anmutenden Festhalten am erfolglosen Zinnbauer zum Ende der letzten Hinrunde, schien es offensichtlich, dass der Fokus auf die finanzielle Gesundheit auch seine Kehrseite hat. Zum ersten Mal nach der Skepsis bei der Übernahme kämpfte Früh wieder mit einem etwas härteren Gegenwind.

Wer tritt die Nachfolge an?

Ob nun ein Verkauf bevorsteht, ist nicht sicher. Zwar will Früh das Präsidentenamt abgeben, einzelne Medien berichten aber, dass er die Aktienpakete behalten wolle. Ob sich ein neuer Präsident darauf einlassen wird, ist zumindest fraglich. Ohne die Übertragung der Aktienpakete bliebe Früh der starke Mann. Sicher ist bisher nur, dass die Übergabe des Präsidentenamts ansteht. Und sie kommt vermutlich etwas eher, als Früh das geplant hatte. Noch vor zwei Jahren sagte er zu uns: «Ich habe es in jeder Unternehmung zu meiner Aufgabe gezählt, die Nachfolge zu regeln.» Die Umstände, die jetzt zum Wechsel an der Spitze führen, verunmöglichen diese Planung, sollte sie denn nicht sowieso schon weit vorangeschritten sein.

So oder so: In den nächsten Wochen wird sich zeigen, wie Früh in die Geschichte des FCSG eingehen wird. In den Jahren seit seiner Übernahme hat er viel dafür getan, die anfängliche Skepsis abzubauen. In erster Linie, weil der Club ohne finanziellen Sorgen dasteht. Zudem aber auch, weil die Verantwortlichen mit Bedacht kommunizieren. Lieber sagt man beim aktuellen FC St.Gallen mal gar nichts, als eine unnötige Diskussion zu befeuern. Mit einer guten Nachfolgeregelung kann sich Früh endgültig ein Denkmal setzen. Sein Fokus auf das Unternehmerische, sein teilweise etwas stures Festhalten an getroffenen Entscheiden und seine selbst proklamierte Ahnungslosigkeit bezüglich der sportlichen Seite des Fussballgeschäfts würden ihm dann wohl verziehen.

Sollte der Club aber in dubiose Hände geraten, könnten die Befürchtungen aus der Zeit der Übernahme doch noch Tatsache werden. Und darunter würde nicht nur Frühs Erbe leiden, sondern eben vor allem auch der FC St.Gallen und seine Fans.

Das Senf-Kollektiv besteht aus 15 fussballverrückten Frauen und Männern. Es gibt die St.Galler Fussballzeitschrift Senf («S’isch eigentli nume Fuessball») heraus und betreibt daneben auch einen Blog. Senf kommentiert auf saiten.ch das Geschehen auf und neben dem Fussballplatz.

FC St.Gal­len vs. FC Thun – Wie hat St.Gal­len das Eu­ro­pa­cup-Aus ver­ar­bei­tet?

Am Don­ners­tag ging für den FCSG der eu­ro­päi­sche Traum zu En­de. Wie ge­hen die Es­pen da­mit um? Das Spiel ge­gen den am­tie­ren­den Meis­ter dürf­te Auf­schlüs­se ge­ben – live im SENF-Ti­cker ab 16.30 Uhr.

Von  SENF Kollektiv
Senf

Fast ein gan­zes Le­ben spä­ter 

Nach Jahr­zehn­ten tref­fen sich Eva und Franz wie­der. Bei­de im fort­ge­schrit­te­nen Al­ter. Viel ist pas­siert und doch ist da noch Zu­nei­gung. Schwind­lig heisst der neue Ro­man der Ost­schwei­zer Au­torin Chris­ti­ne Fi­scher, in dem viel­schich­ti­ge Cha­rak­te­re auf fei­nes Sprach­ge­fühl tref­fen. 

Von  Vera Zatti
Abutz DSC 9766 Portrait wahl fischer klein cmky

Neu­start für Me­ter und Off­cut

Die­ses Wo­chen­en­de er­öff­net die of­fe­ne Werk­statt Me­ter den neu­en Stand­ort an der Burg­stras­se. Und im No­vem­ber zü­gelt Off­cut nach St.Fi­den. Das ist der An­fang vom En­de der Ge­mein­schaft «Ul­men5» – zu­min­dest in ih­rer bis­he­ri­gen Form. Denn 2027 könn­te es zur teil­wei­sen Wie­der­ver­ei­ni­gung kom­men.

Von  David Gadze
Meter 6 david gadze

WG gaf­fen

Ei­ne neue SRF-Se­rie por­trä­tiert ei­ne elf­köp­fi­ge WG aus St.Gal­len. End­lich wie­der mal ei­ne se­hens­wer­te SRF-Pro­duk­ti­on, fin­det Sai­ten-Au­tor An­di Gi­ger.

Von  Andi Giger
6085807

FC St.Gal­len vs. FC Nordsjæl­land – St. Gal­len un­ter­liegt Nordsjæl­land mit 2:3

St. Gal­len schlägt sich am En­de auch selbst und muss den Traum von Eu­ro­pa be­gra­ben. Ent­schei­dend war er Platz­ver­wei­se ge­gen Mihai­lo Steva­no­vic vor der Pau­se.

Von  SENF Kollektiv
Senf
Heftvorschau 09/26
Luzern Winti St.Gallen, Neonazipfarrer, A(nita) bis Z(immermann)

Drei Kul­tur­ma­ga­zi­ne tun sich zu­sam­men, ver­glei­chen ih­re Städ­te und die Her­aus­for­de­run­gen, de­nen die Kul­tur ge­gen­über­steht. Sai­ten hat die Kol­leg:in­nen vom «Coucou» in Win­ter­thur be­sucht und das «Null41» war in St.Gal­len zu Be­such. Aus­ser­dem im Sep­tem­ber­heft: lau­ter Ju­bi­lä­en – von Ani­ta Zim­mer­mann über das Fi­gu­ren­thea­ter bis zur Mu­se­ums­nacht –, ein Pfar­rer auf brau­nen Ab­we­gen, ei­ne Fla­schen­post aus Af­gha­ni­stan und ein In­ter­view zum Hit­ze­som­mer und dem Kli­ma­wan­del.

Saiten 2609 Cover 01

Mehr Di­ver­si­tät, mehr Durch­mi­schung

An sei­ner ers­ten Pres­se­kon­fe­renz als Lei­ter der St.Gal­ler Kel­ler­büh­ne schil­dert Hü­sey­in Cir­pi­ci sei­ne Ein­drü­cke der Stadt und ver­rät, was das Pu­bli­kum un­ter sei­ner Re­gie er­war­tet.

Von  Daria Frick
Whats App Image 2026 08 26 at 08 36 26

Him­mels­stür­mend und oh­ren­be­frei­end

Der St.Gal­ler Kom­po­nist Charles Uz­or hat ei­ne Art po­li­ti­sches Ora­to­ri­um ge­schrie­ben. Am Sonn­tag wur­de es in der Kir­che Tro­gen auf­ge­führt: The Gre­at Wall. A La­by­rinth mit dem gran­dio­sen New Yor­ker Vo­kal­ensem­ble Ek­me­les.

Von  Peter Surber
Charles Uzor photo Michel Canonica

Ma­schi­nen­in­tel­li­genz trifft den Ton, aber nicht die Mu­sik

An den Ap­pen­zel­ler Bach­ta­gen er­klär­te die Me­di­en­wis­sen­schaft­le­rin Mer­ce­des Bunz, wes­halb die künst­li­che In­tel­li­genz krea­tiv sein kann – und war­um sie den­noch grund­le­gend an­ders ar­bei­tet als der Mensch. 

Von  Philipp Bürkler
Bachtage ki und musik 1

Kunstausstellung

Kunst öff­net Tü­ren

Von  Vera Zatti
Arthur Stobete nah

Weis­ses Va­ku­um und ei­ne ro­te Kra­wat­te

Ge­sell­schafts­kri­tik, Wir­bel­säu­len und Ge­len­ke, die kei­ne sind. Im Rah­men ei­ner Zwi­schen­nut­zung zei­gen vier Kunst­schaf­fen­de noch bis zum 29. Au­gust ih­re Ar­bei­ten im Ku­bik-Are­al in St. Gal­len.

Von  Vera Zatti
Transluzent Saiten 5

Das Kreuz mit den Ga­gen

Die Kul­tur hat kei­ne Lob­by? Am Stadt­kul­tur­ge­spräch vom Don­ners­tag­abend im Tal­hof war sie da: Ver­tre­ter:in­nen von acht Be­rufs­ver­bän­den stell­ten sich vor. Bren­nends­tes The­ma wa­ren ein­mal mehr die Ho­no­ra­re.

Von  Peter Surber
Stadtkultur2

Ei­ne Por­ti­on Kunst

Im Kunst Kon­tor Ror­schach lud der Künst­ler Fe­lix Stöck­le zu ei­nem Din­ner, ei­ner Aus­stel­lung, ei­nem Hap­pe­ning – zwi­schen Fi­ne Di­ning, Ke­ra­mik, pop­kul­tu­rel­len Re­fe­ren­zen und der al­ten Idee ei­nes ge­teil­ten Ti­sches.

Von  Veronika Fischer
Kunstkontor dinner felix stoeckle 1

Hür­de um Hür­de

Nach zehn Jah­ren in der Schweiz woll­te sich Sa­mi­ra Ra­him mit ih­rer Fa­mi­lie ein­bür­gern las­sen. Die zahl­rei­chen bü­ro­kra­ti­schen Hin­der­nis­se und die ho­hen Kos­ten brach­ten die Fa­mi­lie zeit­wei­se fast da­zu, auf­zu­ge­ben.

Von  Andi Giger
Image2

Raum­pla­nung als He­bel ge­gen die Woh­nungs­kri­se

Ber­lin­gen hat ei­ne neue Me­tho­de der In­ter­es­sen­ab­wä­gung ent­wi­ckelt: ei­ne Ana­ly­se des Orts­bilds als Grund­la­ge, um die wert­vol­le Bau­kul­tur zu er­hal­ten und gleich­zei­tig die In­nen­ent­wick­lung vor­an­zu­brin­gen. Nun steht die Ver­an­ke­rung in der Orts­pla­nung an.

Von  Rahel Lämmler
260708 Gutesbauen 02 260527 GBO2603 4559 MAX

Nach dem Rück­tritt von Pe­ter Jans: Das Ren­nen um den va­kan­ten Stadt­rats­sitz ist er­öff­net

SP-Mann Pe­ter Jans tritt En­de Ju­ni 2027 aus der St.Gal­ler Stadt­re­gie­rung zu­rück. In sei­ner Par­tei star­tet die Su­che nach ei­ner Nach­fol­ge mit ei­nem kla­ren Fa­vo­ri­ten. Bei den Bür­ger­li­chen sind Schmie­de für ei­ne gros­se Al­li­anz ge­fragt.

Von  Reto Voneschen
Offizielles bild stadtrat 2021 Bild PD Ueli Steinbgruber

Ein Tau­mel von Grün

Im Bo­ta­ni­schen Gar­ten St.Gal­len geht es ab nächs­ten Sams­tag wun­der­sam zu und her: Künst­ler:in­nen aus ver­schie­de­nen Spar­ten la­den zum sze­ni­schen Rund­gang un­ter dem Ti­tel In der Däm­me­rung wächst ein Flüs­tern. Ein Pro­ben­be­such.

Von  Peter Surber
Daemmerung Prates de Matos 4

In den Wald hin­ein

Der Dra­ma­ti­ker An­dre­as Sau­ter liest am 27. Au­gust im Li­te­ra­tur­haus Thur­gau aus sei­nem un­fer­ti­gen Ma­nu­skript Ein­bruch der Wild­nis. Im Zen­trum des Werks steht die Fra­ge, was es für ei­nen ge­sell­schaft­li­chen Wan­del braucht.

Von  Vera Zatti
IMG 9687 2

«Ich bin mir voll­kom­men fremd, wenn ich nicht schrei­be»

Die deut­sche Fil­me­ma­che­rin Re­gi­na Schil­ling bringt zum 100. Ge­burts­tag von In­ge­borg Bach­mann Je­mand, der ein­mal ich war ins Ki­no. Der Do­ku­men­tar­film ver­knüpft gross­ar­ti­ge Ar­chiv­auf­nah­men mit fik­tio­na­len Sze­nen aus dem letz­ten Le­bens­jahr der Dich­te­rin zu ei­nem zu­gäng­li­chen Plot.

Von  Eva Bachmann
Ingeborg Bachmann Still 01 Elliott Kreyenberg 1920x1080 jpg

Zu Be­such in der El-Hi­da­je-Mo­schee 

Die SVP macht seit Wo­chen Stim­mung ge­gen die ge­plan­te neue Mo­schee der al­ba­nisch-is­la­mi­schen Ge­mein­schaft El-Hi­da­je in St.Gal­len. An­läss­lich ei­nes öf­fent­li­chen Rund­gangs der SP stell­ten die Ver­ant­wort­li­chen das Pro­jekt vor – und räum­ten mit vie­len Vor­ur­tei­len auf.

Von  David Gadze
El hidaje rundgang david gadze