Daniel Ammann: Saiten-Leserinnen und -Leser kennen ihn als thematisch vielfältigen Fotografen und als Inspirator der mehrjährigen Rubrik «Doppelt belichtet», für die er jeweils ein Bild ohne weitere Angaben geschickt hat, das dann von Schreibenden mit Legende versehen wurde.
Ammann (Jahrgang 1972) besuchte nach einer Hochbauzeichnerlehre an der Schule für Gestaltung in St.Gallen den Vorkurs und bildete sich zwischen 1994 und 1997 an der F&F Schule in Zürich in der Fachrichtung Fotografie und Malerei weiter. Seither arbeitet er als freischaffender Fotograf in St.Gallen für in- und ausländische Zeitungen, Magazine und Werbeagenturen.
Daniel Ammann: Donnerstag, 6. April, ab 18 Uhr am «Schalter» im Konsulat, Frongartenstrasse 9, St.Gallen.Gleichentags ab 19 Uhr: Vernissage «Stellwerkstörung» im Ausstellungsraum Nextex.
Zahlreiche Fotoreportagen entstanden auf Auslandsreisen, die ihn nach Nepal (2000), Armenien und Georgien (2001), in die Südsee und nach Palästina (2003), in den Tschad und nach Griechenland (2004) nach China (2005), sowie Ecuador (2008), nach Kroatien, Japan, die Region Kaliningrad (2009), nach Indien und Thailand (2010), in die USA und nach England (2011), nach Norwegen und Griechenland (2013), nach Tansania, Südafrika sowie Jordanien und in die Türkei (2014) und nach Island, Finnland, Mazedonien, Spanien und an die Ostküste der USA (2016) geführt haben.
1999 wurde er mit dem Fuji Swiss Press Award ausgezeichnet. Im gleichen Jahr erschien im AS Verlag Zürich ein Bildband über die Stadt St.Gallen. 2004 hat er im Eigenverlag das Buch «BulaBula» (Südseereportagen) herausgegeben. 2005 und 2007 gewann er den Ostschweizer Medienpreis. Ammann lebt mit seiner Frau und den beiden Kindern nahe Bach, Wald und Wiese in einem Haus in Herisau.
Am «Schalter» im Konsulat bietet sich die einmalige Chance, ein Selfie unter professionellen Bedingungen herzustellen und damit anschliessend – zu machen, was das eigene Ego damit machen will… Dazwischen bietet sich Zeit für Fragen und Diskussionen: über Ich-Inszenierung, Bilderwut und die Rolle des Fotografen in Zeiten der Selfmade-Knipserei. Kommt vorbei und macht euch ein Bild von euch selber!
Dieses Wochenende eröffnet die offene Werkstatt Meter den neuen Standort an der Burgstrasse. Und im November zügelt Offcut nach St.Fiden. Das ist der Anfang vom Ende der Gemeinschaft «Ulmen5» – zumindest in ihrer bisherigen Form. Denn 2027 könnte es zur teilweisen Wiedervereinigung kommen.
Eine neue SRF-Serie porträtiert eine elfköpfige WG aus St.Gallen. Endlich wieder mal eine sehenswerte SRF-Produktion, findet Saiten-Autor Andi Giger.
St. Gallen schlägt sich am Ende auch selbst und muss den Traum von Europa begraben. Entscheidend war er Platzverweise gegen Mihailo Stevanovic vor der Pause.
Drei Kulturmagazine tun sich zusammen, vergleichen ihre Städte und die Herausforderungen, denen die Kultur gegenübersteht. Saiten hat die Kolleg:innen vom «Coucou» in Winterthur besucht und das «Null41» war in St.Gallen zu Besuch. Ausserdem im Septemberheft: lauter Jubiläen – von Anita Zimmermann über das Figurentheater bis zur Museumsnacht –, ein Pfarrer auf braunen Abwegen, eine Flaschenpost aus Afghanistan und ein Interview zum Hitzesommer und dem Klimawandel.
An seiner ersten Pressekonferenz als Leiter der St.Galler Kellerbühne schildert Hüseyin Cirpici seine Eindrücke der Stadt und verrät, was das Publikum unter seiner Regie erwartet.
Der St.Galler Komponist Charles Uzor hat eine Art politisches Oratorium geschrieben. Am Sonntag wurde es in der Kirche Trogen aufgeführt: The Great Wall. A Labyrinth mit dem grandiosen New Yorker Vokalensemble Ekmeles.
An den Appenzeller Bachtagen erklärte die Medienwissenschaftlerin Mercedes Bunz, weshalb die künstliche Intelligenz kreativ sein kann – und warum sie dennoch grundlegend anders arbeitet als der Mensch.
Kunstausstellung
Gesellschaftskritik, Wirbelsäulen und Gelenke, die keine sind. Im Rahmen einer Zwischennutzung zeigen vier Kunstschaffende noch bis zum 29. August ihre Arbeiten im Kubik-Areal in St. Gallen.
Die Kultur hat keine Lobby? Am Stadtkulturgespräch vom Donnerstagabend im Talhof war sie da: Vertreter:innen von acht Berufsverbänden stellten sich vor. Brennendstes Thema waren einmal mehr die Honorare.
Im Kunst Kontor Rorschach lud der Künstler Felix Stöckle zu einem Dinner, einer Ausstellung, einem Happening – zwischen Fine Dining, Keramik, popkulturellen Referenzen und der alten Idee eines geteilten Tisches.
Nach zehn Jahren in der Schweiz wollte sich Samira Rahim mit ihrer Familie einbürgern lassen. Die zahlreichen bürokratischen Hindernisse und die hohen Kosten brachten die Familie zeitweise fast dazu, aufzugeben.
Berlingen hat eine neue Methode der Interessenabwägung entwickelt: eine Analyse des Ortsbilds als Grundlage, um die wertvolle Baukultur zu erhalten und gleichzeitig die Innenentwicklung voranzubringen. Nun steht die Verankerung in der Ortsplanung an.
SP-Mann Peter Jans tritt Ende Juni 2027 aus der St.Galler Stadtregierung zurück. In seiner Partei startet die Suche nach einer Nachfolge mit einem klaren Favoriten. Bei den Bürgerlichen sind Schmiede für eine grosse Allianz gefragt.
Im Botanischen Garten St.Gallen geht es ab nächsten Samstag wundersam zu und her: Künstler:innen aus verschiedenen Sparten laden zum szenischen Rundgang unter dem Titel In der Dämmerung wächst ein Flüstern. Ein Probenbesuch.
Der Dramatiker Andreas Sauter liest am 27. August im Literaturhaus Thurgau aus seinem unfertigen Manuskript Einbruch der Wildnis. Im Zentrum des Werks steht die Frage, was es für einen gesellschaftlichen Wandel braucht.
Die deutsche Filmemacherin Regina Schilling bringt zum 100. Geburtstag von Ingeborg Bachmann Jemand, der einmal ich war ins Kino. Der Dokumentarfilm verknüpft grossartige Archivaufnahmen mit fiktionalen Szenen aus dem letzten Lebensjahr der Dichterin zu einem zugänglichen Plot.
Die SVP macht seit Wochen Stimmung gegen die geplante neue Moschee der albanisch-islamischen Gemeinschaft El-Hidaje in St.Gallen. Anlässlich eines öffentlichen Rundgangs der SP stellten die Verantwortlichen das Projekt vor – und räumten mit vielen Vorurteilen auf.
Jim Dine gehört zu den bedeutendsten zeitgenössischen Künstler:innen. Seit ein paar Jahren erschafft er seine Skulpturen vornehmlich im Sittertal. In die Kunstgiesserei verliebte sich der Pop-Art-Pionier bei seinem ersten Besuch vor fast 20 Jahren.
Alles deutet drauf hin, dass die Uni St.Gallen demnächst in den bisherigen Hauptsitz der Helvetia-Versicherung, geplant vom Basler Architekturbüro Herzog und de Meuron, als zweiten grossen Standort auf dem Rosenberg einziehen kann. Zusätzlich ist ein Holzbau mit Seminarräumen in Planung.