Die aus Berlin stammende Tänzerin und Choreografin ist seit 2014 Tanzchefin in St.Gallen. Sie wird in der kommenden Spielzeit erste Aufgaben in Graz übernehmen, bis Ende der Saison 2018/19 jedoch ihren Verpflichtungen als Leiterin der Tanzkompanie des Theaters St.Gallen nachkommen, heisst es in der Mitteilung von heute, und weiter: «Das Theater St.Gallen freut sich über die Berufung seiner Ballettchefin an die renommierte Grazer Oper, bedauert aber natürlich den Verlust einer charismatischen Künstlerin.»
Vor ihrem Amtsantritt in St.Gallen war die gebürtige Berlinerin Vollack als Tänzerin und Choreographin an «ersten Häusern» tätig gewesen: Bayerische Staatsoper, Wiener Staatsoper, Covent Garden, Opernhaus Zürich, Salzburger und Bregenzer Festspiele. Nach Marco Santi, der grosse Nähe zur freien Tanzszene mitgebracht und eine experimentelle und auch politische Bewegungskunst vertreten hatte, war mit Beate Vollack eine Vertreterin des traditionelleren Genres an die Spitze des St.Galler Ensembles gewählt worden.
In ihrer St.Galler Zeit habe sie mit eigenen Choreografien wie X=Hase, Roméo et Juliette und Orfeo ed Euridice Akzente gesetzt, schreibt das Theater. «Gleichzeitig bewies sie eine glückliche Hand mit dem Engagement von Gästen»; die (allerdings kontrovers aufgenommene) Uraufführung des Tanzstücks Caligula des kroatischen Choreografen Ronald Savkovic habe dies zuletzt deutlich machte.
Beate Vollack arbeitete vorerst mit einem Teil des von ihrem Vorgänger Marco Santi aufgebauten Ensembles weiter; inzwischen ist aber die Tanzkompagnie vollständig erneuert, während ein Teil der Tänzerinnen und Tänzer aus der Ära Santi freischaffend weiter in der Region tätig ist, so die Rotes Velo Tanzkompagnie (die am 14. Dezember mit ihrem neusten Stück Eine Stunde auf Erden Premiere hat, mehr dazu hier), House of Pain oder Panorama Dance Theater.
Aktuell erarbeitet Beate Vollack in St.Gallen ein Tanzstück auf der Basis des Bestsellers Schlafes Bruder von Robert Schneider zur Musik der Appenzeller Streichformation Geschwister Küng. Uraufführung ist am 27. Januar 2018.
Die Nachfolge von Tanzchef Marco Santi am Theater St.Gallen ist bereits geklärt: Die deutsche Tänzerin und Choreografin Beate Vollack übernimmt ab 2014. Stellen werden nicht abgebaut, aber der Stil dürfte sich ändern.
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Eine benzinbetriebene Glühbirne? Ein robustes Schnapsglas? Oder ein Katzenhalsband, das die Raubtiere vom Vögelfangen abhalten soll? Im Historischen Museum Thurgau schlummern einige Gegenstände, deren Funktion auf den ersten Blick nicht ganz klar ist. Thomas Götz, Martina Hügi und Stefan Keller mussten diese am Icon Poet herausfinden.
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Das Kunsthaus Bregenz zeigt in der neuen Ausstellung Arbeiten der US-amerikanischen Künstlerin Torkwase Dyson. Ausgangspunkt ihrer grossformatigen geometrischen Skulpturen und poetischen Malereien bildet das Leben und die Befreiung Schwarzer Menschen.
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