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«Wir sind der Schmerz und nicht der Hass»

Keine vier Wochen Ruhe gab es am Theater Konstanz. Nachdem die Querelen um Intendant Christoph Nix für Aufsehen sorgten, kommt nun der nächste Skandal: Die Inszenierung von «Mein Kampf» rauscht gerade, noch vor der Premiere, bergauf und bergab durch die Medienlandschaft.
Von  Veronika Fischer
Erste Eindrücke der Inszenierung. (Bild: Ilja Mess, Theater Konstanz)

In einer Pressekonferenz stellten sich Theaterintendant Christoph Nix, Serdar Somuncu, der TV-Comedian und Regisseur des Stücks, Dramaturg Daniel Grünauer sowie Theaterreferent Daniel Morgenroth den Journalisten. Eine solche Ansammlung von Kameras, Tonbandgeräten und Schreibblöcken gibt es in der Provinzstadt selten, zuletzt bei der tödlichen Schiesserei in einer Diskothek. Im Namen der Kultur trifft man sich sonst eher im kleinen Kreis und bespricht die Stücke bei einer Tasse Kaffee. Nicht so am Dienstag. Weder Kaffee noch eine Stückanalyse sind im Rahmen dieser Veranstaltung möglich.

Seit Tagen tobt im Netz die Diskussion um die Eintrittspolitik des Stückes: Die Zuschauerinnen und Zuschauer müssen sich mit dem Kauf einer Karte entscheiden, ob sie während der Inszenierung eine Armbinde mit Hakenkreuz tragen wollen – in diesem Fall ist die Eintrittskarte umsonst – oder ob sie den regulären Preis bezahlen und sich einen Davidstern ans Revers heften.

In einem offenen Brief distanzieren sich sowohl die Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit in Konstanz e.V., die Deutsch-Israelische Gesellschaft e.V. sowie die Theaterfreunde Konstanz von dieser Idee und rufen zu einer dritten Variante auf: gar keine Karte kaufen. Die Aktion sei geschmacklos, die Premiere am 20. April, Hitlers Geburtstag inakzeptabel. Ein Boykott der Inszenierung scheint die einzige Strategie.

In einem juristischen Gutachten, das für das Theater angefertigt wurde, wird die Idee der Symbolverwendung ausgeführt: «Die Inszenierung sieht vor, dass während der Aufführung einmal das Licht ausgeschaltet wird. Der gesamte Zuschauerraum wird nun nur noch von Schwarzlicht erhellt, das die Hakenkreuze zum Leuchten bringt. Dadurch sollen diejenigen Zuschauer für alle sichtbar werden, die aus Geiz erklärt haben, ein faschistisches Symbol zu tragen.»

50 Hakenkreuztickets sind bislang im Umlauf

Weiter wird in diesem Gutachten die Kunstfreiheit begründet, welche das Zurschaustellen von Hakenkreuzen, was ansonsten im öffentlichen Bereich verboten ist, legitimiert. Ob diese Argumentation überzeugt, wird derzeit von der Staatsanwaltschaft Konstanz geprüft, wo drei Anzeigen gegen das Theater eingegangen sind. Somuncu betont, dass man sich noch immer im künstlerischen Prozess befinde. Wie die Aktion letztendlich abläuft, wird sich an der Premiere am Freitag zeigen. Es könne auch sein, dass sich jeder eine Mickey Maus anstecken soll, so der Regisseur.

Bislang haben sich nach Aussagen des Theaters aber bereits um die 50 Personen ein kostenloses Hakenkreuz-Ticket gesichert. Wie das funktioniert, erklärt einer von ihnen im Netz: «Ich habe zwei Karten mit Print@Home für 0,00 € erworben und schon ausgedruckt. Man muss im Warenkorb im Dropdown nach der Sitzplatzauswahl von Vollpreis auf ‹Hakenkreuz-Freikarte› wechseln. Ein etwas ungutes und bedrückendes Gefühl habe ich dabei zwar schon; ich hoffe mal auf entsprechendes Feedback (evtl. auch der lokalen Presse) nach den ersten Vorstellungen…»

Ob Geiz das Motiv der Korrumpierbarkeit ist, wie Somuncu vermutet, darauf lässt dieser Kommentar nicht schliessen. Überhaupt bleibt umstritten, mit welcher Intention sich das Hakenkreuz-Publikum ein Ticket sichert.

In einem Gespräch nach der Pressekonferenz wird darüber diskutiert. Es wird erzählt, dass eine Coiffeuse in Konstanz sich ein Ticket mit Nazisymbol geholt habe, da sie noch gar nicht wisse, ob sie an diesem Termin frei bekomme, und ein regulärer Kartenkauf ein zu hohes finanzielles Risiko dargestellt hätte. Von einem Studenten wird berichtet, dessen Vorfahren als politische Gegner des NS-Regimes in einem KZ den Tod gefunden haben. Auch er habe sich ein Hakenkreuzticket gesichert – um das Symbol zu dekonstruieren.

Es sind also nicht nur «geizige Arschlöcher» (Zitat Somuncu), die sich dieser Strategie bedienen, sondern Menschen mit unterschiedlichen Motiven. Ein bescheidenes Bruttogehalt zum Beispiel. Oder der Fakt, dass man Derrida gelesen hat.

Happy Birthday, Adolf?

In der Pressekonferenz findet noch ein anderes Thema Beachtung: das Premierendatum. Der 20. April ist der Geburtstag Adolf Hitlers und somit ein weiterer Streitpunkt, an dem sich die Geister scheiden. Intendant Nix erklärt, dass er sehr eng mit George Tabori, dem Autor des Stückes, befreundet war. Zusätzlich zur rechtlichen Einschätzung der Hakenkreuz-Causa wird den Journalisten ein Zeitungsartikel der SZ aus dem Jahr 2003 ausgehändigt, in welchem Nix über einen Spaziergang mit Tabori schreibt – Titel: Wie ich Tabori das Leben rettete und keiner hat‘s bemerkt.

In einem Gespräch habe Tabori zu Nix gesagt, sollte er jemals das Stück inszenieren, dann mit Premiere am 20. April. Er folge also mit dieser Aktion einem Wunsch Taboris, der 2007 verstorben ist und sich nicht mehr selbst zu der Angelegenheit äussern kann. Weiter erläutert Nix, dass Premieren immer an den letzten Aprilwochenenden stattfänden und das Datum somit auch eine ganz profane organisatorische Begründung finde. Einen Marketing-Gag weist der Intendant streng von sich.

Nix entschuldigt sich bei all jenen, die durch die Aktion verletzt worden sind. Dies sei nicht im Sinne des Theaters. Im Gegenteil, man wolle auf die Feinde aufmerksam machen – und diese befänden sich im rechten Flügel der Gesellschaft. Mit der provokanten Idee kreiere man diesen nicht, sondern mache lediglich sichtbar, dass er existiert. Das Theater sieht Nix als einen Ort des Diskurses. «Wir sind der Schmerz und nicht der Hass», so das Schlusswort seines Plädoyers.

Provokation als Aufgabe des Theaters

Somuncu erläutert, dass er nicht vorhabe, mit dem Stück einen bequemen und unterhaltsamen Theaterabend zu gestalten, sondern durch Distanzlosigkeit zum Publikum eine klare Positionierung einfordere. Nur so sehe er Bewusstseinsbildung als möglich an.

Auf Nachfragen der Journalisten und Vertreter diverser Organisationen kocht die Stimmung im Raum innerhalb kurzer Zeit hoch. Der Regisseur wirft den Medienvertretern vor, dass ihr unachtsamer Umgang mit der Thematik zu Missverständnissen geführt habe, welche den Shitstorm erst ermöglicht hätten. Arthur Bondarev von der Synagogengemeinschaft Konstanz fühlt sich gekränkt, Lasse Stodollick von der Deutsch-Israelischen Gesellschaft Bodenseeregion berichtet, dass er von Somuncu mit einem Augenzwinkern als «opportunistisches Arschloch» bezeichnet wurde – das Gespräch sei ansonsten ganz nett gewesen.

Summa summarum fühlen sich die anwesenden Pressevertreter ordentlich auf den Schlips getreten: Die Pressekonferenz des Theaters Konstanz zu Mein Kampf lässt sich in einem Satz zusammenfassen: «Alles Deppen ausser uns», schreibt die «Schwäbische Zeitung».

Eine inhaltliche Besprechung des Stückes, das übrigens 1992 schon am St.Galler Stadttheater und 1993  in Konstanz über die Bühne ging – skandalfrei –, ist am Dienstag nicht möglich. Somuncu muss zur Lichtprobe, und nachdem festgestellt wurde, dass nur zwei der anwesenden Journalisten das Stück gelesen haben, scheint auch hier ein Dialog wenig fruchtbar. Inhaltlich wird man sich also nach der Premiere weiter unterhalten können – hoffentlich auch in der Intensität der bisherigen Diskussion.

Durch die Glastüren des Kartenvorverkaufsraums beobachten vier junge Männer das Geschehen der Medienkonferenz. «Da sitzt Serdar Somuncu!», sagt einer mit leuchtenden Augen. «Ich bin ein Fan, der Typ ist genial!» – «Das ist genau wie mit Kollegah», sagt sein Begleiter. Unter den vieren entbrennt eine Diskussion über die Streitbarkeit von Symbolen. Ob ein solcher Austausch auch ohne die Anstösse der Kunst möglich wäre, bleibt fraglich.

Wer nun durch die Vielzahl an Meinungen den Adolf vor lauter Hitler gar nicht mehr erkennt und sich nicht im Klaren darüber ist, ob er oder sie das Stück überhaupt besuchen will, kann das vielleicht mit unserem Psychotest «Welcher Theatertyp bist du?» herausfinden.

 

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Hier geht es zum Interview mit Serdar Somuncu.

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