Die Dernière des Festivaljahres 2021 der Klangwelt Toggenburg ist gleichzeitig eine Premiere. Erstmals treffen an der Klangwelt Toggenburg Naturklänge auf synthetische Electronic-Sounds. Der 30-jährige Nidwaldner Adrian Würsch trifft auf den 25-jährigen Basler Arev Imer.
Der eine, Adrian Würsch, spielt virtuos Schwyzerörgeli, der andere, Arev Imer, experimentell Synthesizer. Zusammen wagen sie zur später Stunde am Samstag ein Experiment und bringen traditionelle Schweizer Volksmusik und elektronische Sounds auf die Bühne. Was dabei herauskommt, steht noch in den Sternen. Geprobt wird nämlich erst einige Stunden vor dem Auftritt.
Chillmodul: 6. November, 20 bis 2 Uhr, Rathaus für Kultur und Fabrik Stadtufer, Lichtensteig
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Die Klangwelt Toggenburg experimentiert aber nicht nur mit dem Abschluss-Act. Der gesamte Samstagabend ist eine stilistische Neuausrichtung und Weiterentwicklung des Programms. Die Klangwelt ist seit knapp zwei Jahrzehnten jährlich die Base für naturnahe Musik: Naturjodel, Schwyzerörgeli und Alphorn. Mit dem Samstagabend, der unter dem Namen Chillmodul läuft, kommen erstmals elektronische Sounds an eine Veranstaltung der Klangwelt.
Von tanzbar bis sphärisch: Mit Bit-Tuner aus St.Gallen, Noémi Büchi aus Zürich und Marco Papiro aus Basel stehen drei etablierte und bekannte Electronic Acts auf dem Programm.
Noémi Büchi.
Kuratiert haben den Abend Kulturvermittler Nik Fischer und Sounddesigner Till Zehnder. «Die Klangwelt Toggenburg ist inmitten eines Transformationsprozesses und wir versuchen neue Wege zu beschreiten, Türen zu öffnen», erklärt Nik Fischer.
Aufgrund der Pandemie musste das reguläre Klangfestival 2020 abgesagt werden. 2021 traten deshalb über das gesamte Jahr verteilt immer wieder Künstler:innen im Rahmen verschiedenster Projekte und Veranstaltungen auf. Mit elektronischen Acts aus der Steckdose begeht die Klangwelt Toggenburg nun nicht nur den krönenden Abschluss des Festivaljahrs 2021, sondern erstmals auch neue Wege und bewahrt gleichzeitig die gewohnten Naturklänge.
Die deutsche Filmemacherin Regina Schilling bringt zum 100. Geburtstag von Ingeborg Bachmann Jemand, der einmal ich war ins Kino. Der Dokumentarfilm verknüpft grossartige Archivaufnahmen mit fiktionalen Szenen aus dem letzten Lebensjahr der Dichterin zu einem zugänglichen Plot.
Die SVP macht seit Wochen Stimmung gegen die geplante neue Moschee der albanisch-islamischen Gemeinschaft El-Hidaje in St.Gallen. Anlässlich eines öffentlichen Rundgangs der SP stellten die Verantwortlichen das Projekt vor – und räumten mit vielen Vorurteilen auf.
Jim Dine gehört zu den bedeutendsten zeitgenössischen Künstler:innen. Seit ein paar Jahren erschafft er seine Skulpturen vornehmlich im Sittertal. In die Kunstgiesserei verliebte sich der Pop-Art-Pionier bei seinem ersten Besuch vor fast 20 Jahren.
Alles deutet drauf hin, dass die Uni St.Gallen demnächst in den bisherigen Hauptsitz der Helvetia-Versicherung, geplant vom Basler Architekturbüro Herzog und de Meuron, als zweiten grossen Standort auf dem Rosenberg einziehen kann. Zusätzlich ist ein Holzbau mit Seminarräumen in Planung.
Der FC St.Gallen zeigt sich gegen Sheriff Tiraspol von seiner besten Seite und gewinnt das Spiel nicht nur souverän, sondern auch hoch mit 5:1. Weiter geht's im Playoff gegen den FC Nordsjælland aus Dænemark.
Jubiläum
Durch bunte Galaxien bis in ein Meer aus Katzenstreu. Die Ausstellung «Hinter’m Mond» vom Künstler:innenkollektiv U5 und Monika Stalder im Stellwerk in Heerbrugg lädt zu einer intergalaktischen Reise ein.
Die Ostschweizer Band Drill bringt mit Catharsis eine neue EP raus. Die sechs Songs sind ein wilder Ritt auf schweren Gitarrenriffs, bei dem Metalcore auch mal auf Hyperpop trifft.
Bis zum Ende der Sommerferien präsentiert Saiten wöchentlich Kulturtipps aus der Region. Teil 7: Rathausoper Konstanz, Charles Uzors The Great Wall. A Labyrinth, Clanx-Festival und Rundgänge zu Wiboradas Schwestern.
Gegen dieses Luzern müsste der FC St.Gallen eigentlich drei Punkte einfahren. Zum Schluss muss er aber froh sein, dass es immerhin einer wird. Der Ausgleich gelingt erst weit in der Nachspielzeit per Penalty. Das Spiel zum Nachlesen im SENF-Ticker.
Herbert Rauch (1929–2012) war Briefträger und Künstler. In den Schwarz-Weiss-Fotografien des Rankweilers erscheinen Objekte wie Steine und Federn als abstrakte, grafische Gebilde. Nun ist ein Fotoband zu seinem Spätwerk erschienen, und im Schauraum René Dalpra in Altach sind seine Arbeiten ausgestellt.
Eine Bundesrätin, mehrere Nationalrät:innen und die Politrapper der Stunde: Alle kommen sie aus der Kleinstadt Wil. Eine Erkundung vor den Lokalwahlen.
Eines der vielen Gebäude des Sitterwerks, die vor genau 100 Jahren erbaute Schwarzfärberei, beherbergt heute die Kunstbibliothek und die Materialmusterschränke. Eine Aufstockung soll künftig mehr Platz schaffen.
Noch bis in den Herbst hinein und auch in den zwei folgenden Sommern bleibt die Voliere im Stadtpark eine Buvette. Ab 2029 wird sie zur «Maison des œufs», zum didaktischen Hühnerhof. Die eingereichten Ideen sahen noch ganz andere Nutzungen vor.
Der Streit ums St.Galler Verbot von Tempo 30 auf Hauptverkehrsachsen geht in die nächste Runde: Das Referendumskomitee hat die notwendigen Unterschriften gegen eine Änderung des kantonalen Strassenverkehrsgesetzes eingereicht. Damit wird das Stimmvolk über die Frage entscheiden.
Kolumne: 24/7 Traumacore
Bis zum Ende der Sommerferien präsentiert Saiten wöchentlich Kulturtipps aus der Region. Teil 6: «Wegwarte 002», Sur le Lac, Winterthurer Musikfestwochen und Schlossfestspiele Werdenberg.
Der FCSG kriegt beim Auswärtsspiel in Lissabon die Grenzen deutlich aufgezeigt. Sie verlieren das Spiel 0:5. Damit geht's für den FCSG jetzt gegen Sheriff Tiraspol in der Conference League weiter. Das Spiel zum Nachlesen im SENF-Ticker.
Notizen zu Christopher Nolans The Odyssey
Anja Braun lebte bereits 18 Jahre in der Schweiz, als sie sich gemeinsam mit ihrer Familie entschied, sich einzubürgern. Es war ein logischer Schritt. Das Verfahren war es nicht immer.