Christian, 20. Mai 2017 um 13:57 Uhr Naja, zum Glück dürfen wir noch alle atmen und keiner schreibt uns vor wann wir unseren Pickel vom Po kratzen dürfen. Offensichtlich ist eine bestimmte Personengruppe dazu verdammt das Weihern-Festival zu bannen, um so die Klagen zum verstummen zu bringen. Schlussendlich wird’s an den Juristen liegen nehme ich an um hier mal Ruhe reinzubringen ausser jemand ist mit seinem Leben so unzufrieden das er die Freude anderer versauen muss. Wir hören je nach Wind die Musik teilweise auch bis ins Heiligkreuz. An anderen Orten fallen Bomben seit Jahren und wir debattieren um 2 Tage Festivalfreude. Peinlich...
Andrea Martina Graf, 20. Mai 2017 um 06:37 Uhr Wieso muss denn immer alles so laut sein. "Zu laut" macht mir die tollste Musik ungeniessbar. Bestimmt würde kein Zuhörer sich darüber beklagen, dass die Musik zu leise sei, wenn sie um 5 Dezibel weniger überlaut wäre. Man will ein Naturerlebnis mit openair Musik, übertönt aber jegliche Naturgeräusche, überblendet die Naturkulisse durch spleenige Lightshows, ist doch völlig verblödet. Einst war laute Musik ein Ausdruck von Protest :-), heutzutage ist laute Musik mainstream, geradezu bünzlihaft.
Hanss Dampff, 20. Mai 2017 um 00:41 Uhr Da war schon mal was. Lies Saiten der früheren 2000er Jahre. Die (Lärmschutz)-Polizei als heimliche Kulturchefin in St. Gallen. Stichwort: StrassenmusikerInnen, die der Polizei vorspielen mussten, um eine, bzw. besser: keine Erlaubnis fürs Musizieren zu erhalten. Aber gelernt ist halt gelernt: nun kümmert sich ein Amtsschimmel aus dem Baudepartement um die political correct herunter geschraubten Dezibeleien. Nicht mehr die Polizei herself. Aber sie hat mit Wegweisungs-Artikel, Video-Überwachungsspielereien und "alles alles alles" für die so genannte Sicherheit und (auch akustische) Sauberkeit ein durchreguliertes Fundament gelegt, an dem niemand mehr rüttelt. Ein Löwe brüllt übrigens mit 115 Dezibel. Alle Tierpfleger und Löwendompteure müssen taub sein.