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Sklaverei, made in St.Gallen und Augsburg

Zu Ehren von George Floyd und als Appell gegen Rassismus hat das Schauspielensemble des Theaters St.Gallen am Mittwochabend den Theater-Container in der Altstadt mit einer Schweigeaktion zur Politbühne gemacht. Samt St.Galler Querbezügen.
Von  Peter Surber

8 Minuten und 46 Sekunden – das scheint unendlich lang, auch wenn man bequem sitzt. 8 Minuten 46 Sekunden: So lange dauerte das Martyrium von George Floyd am 25. Mai in Minneapolis. 8 Minuten und 46 Sekunden stehen, sitzen oder knieen die Schauspielerinnen und Schauspieler gemeinsam mit dem Publikum am Ende des Auftritts, schweigend, mitten drin ein Transparent mit der Parole «Erkennen Benennen Bekämpfen: No Racism».

Fussgänger, ab und zu ein Auto, Velos: Der Platz vor dem St.Galler Stadthaus ist keine meditative Ecke. Aber in diesen langen Minuten ist es still, der Ernst der Schweigeaktion überträgt sich auf die meisten Passantinnen und Passanten – auch wenn kaum eine und einer stehenbleibt.

(Bilder: Corinne Riedener)

Die Aktion des fast vollzähligen Schauspiel-Ensembles dürfte als explizit politischer, kollektiver Auftritt in der jüngeren Geschichte des Theaters erstmalig gewesen sein. Sie reiht sich dafür ein in die imposante und immer stärker werdende Protestbewegung gegen jene Auswüchse rassistischer Polizeigewalt, die zum Mord an George Floyd geführt haben.

Alles ganz weit weg, in den USA? Nein, sagt die Protestbewegung. Und Schauspieler Frederik Rauscher bringt an diesem Abend die Fakten dazu.

Letzte «Reisen im Kopf» im Theatercontainer: 26. Juni 12.30 Uhr und 18 Uhr, 27. Juni 14.30 Uhr bis 17 Uhr

theatersg.ch

Rauscher hat nach rassistischen Spuren in seiner Heimatstadt Augsburg und in seiner Arbeitsstadt St.Gallen geforscht. Beides Städte, die barocken Reichtum bis heute zur Schau stellen, Städte voll von Zeugen früherer Weltgeltung. Das gilt vor allem für Augsburg; bei den dortigen Handels- und Bankendynastien der Fugger und Welser waren die meisten europäischen Feudalherren bis hin zu Kaiser Karl V. verschuldet.

Wie sich die Staaten ihre Kredite finanzierten, erzählt Rauscher am Beispiel des aus St.Gallen stammenden Handelsherren Hieronymus Sailer. Dieser arbeitet schon früh für die Welser, hat aber auch enge Beziehungen zu seiner Heimatstadt und zu Vadian. 1528 schliessen er und Heinrich Ehinger die fatalen Verträge mit der spanischen Krone über die Kolonisation Venezuelas und den Kauf von 4000 Sklaven.

Der «Big Deal» im Betrag von 20’000 Dukaten oder heute rund 3,4 Millionen Schweizer Franken ist, wie Rauscher nachzeichnet, eines der frühen Schlüsselereignisse der Sklavenausbeutung und des kolonialistischen Dreieckshandels. Augsburg, aber auch St.Gallen zählen als Handelsmetropolen damit nicht nur zu den Profiteuren, sondern zu den Strippenziehern der Kolonialgeschichte.

Dass viele dies in der Schweiz bis heute nicht wahrhaben wollen, war gerade wieder in der Republik nachzulesen. Woran das liegen könnte, deutet Rauscher einerseits mit Blick auf die Mercator-Karte der Welt an, die bis heute das Mass der Weltdarstellung ist und im Container hinten angepinnt ist. In deren Mitte: Europa. Rundherum: alles andere. Mit solchen Bildern habe sich über die Jahrhunderte auch eine geistige Landkarte in den Köpfen festgesetzt. «Wenn man mit falschem Material arbeitet, muss irgendwann ein falsches Ergebnis herauskommen.» An diesem Punkt seien wir, bis heute.

Andrerseits spielten seit jeher wirtschaftliche Interessen die Hauptrolle: Die Länder des Südens hatten Rohstoffe, Böden, Holz, alles Ressourcen, die sich gewinnbringend ausbeuten liessen – inklusive der Menschen. Die Rationalisierung dieser Ausbeutung kam später: Rassismus als quasi-wissenschaftliche Legitimierung der angeblichen «Überlegenheit» der europäischen Völker. Europas Eliten «wurden zu Rassisten, damit sie gut schlafen konnten».

Stadtrundgang «Auf den Spuren von Rassismus» mit Hans Fässler: 27. Juni 10 Uhr (Start beim Vadian) und 14 Uhr (Start beim Tibits)

«Erkennen, benennen, bekämpfen»: Das sind mit den Worten des Transparents die Gegenmittel gegen den aufkommenden Rassismus. Zum besseren «Erkennen» empfahl Rauscher unter anderem den antirassistischen Spaziergang durch St.Gallen des Historikers Hans Fässler, der den Schauspieler auch bei seinen Recherchen unterstützt hatte.

Und zur individuellen Auseinandersetzung mit dem Thema rät Rauscher mit einer Songzeile zum Schluss: «Beweg dein Herz zum Hirn.»

 

 

 

 

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Medienspiegel 25. Juni 2020,  

… Medienspiegel Online: https://antira.org/category/medienspiegel +++BERN Von den Asylsuchenden merkt man im Dorf nicht viel 18 Asylsuchende sind seit der Eröffnung des Bundesasylzentrums (BAZ) in Boltigen untergebracht. Sie seien unauffällig, sagt Gemeindeschreiber Rudolf Matti. Derweil verlangen zwei Grossräte Antwort auf die Frage, warum die Gemeinde trotz gegenteiligen Versprechen erneut dazu «verknurrt worden ist», ein temporäres Bundesasylzentrum zur Verfügung zu stellen.https://www.jungfrauzeitung.ch/artikel/182810/ -> https://www.gr.be.ch/gr/de/index/geschaefte/geschaefte/suche/geschaeft.gid-6ddf082c24f44355b4d3bb617ce9f9a9.html +++AARGAU Bundesgerichtsentscheid wegen Corona: Aargau muss Sri Lanker sofort aus Ausschaffungshaft entlassen Der Kanton Aargau versucht seit fast eineinhalb Jahren, einen Sri Lanker auszuschaffen. Dieser stellte sich aber immer wieder quer. Nun macht den Behörden auch noch die Coronakrise einen Strich durch die Rechnung – der Rückflug ist aufgrund der Pandemie nicht möglich.https://www.blick.ch/news/schweiz/mittelland/bundesgerichtsentscheid-wegen-corona-aargau-muss-sri-lanker-sofort-aus-ausschaffungshaft-entlassen-id15955456.html -> https://www.aargauerzeitung.ch/aargau/kanton-aargau/coronakrise-verhindert-abschiebung-eines-abgewiesenen-asylbewerbers-138247463 +++LUZERN Aktion zum Flüchtlingstaghttps://www.tele1.ch/sendungen/1/Nachrichten#546173_7 +++UNGARN Flüchtlingspolitik: Ungarn droht im Streit um Asylpolitik weitere Niederlage vor EuGH Im Rechtsstreit um die Transitzonen in Ungarn sagt der Generalanwalt: Die Unterbringung dort gleiche „rechtswidriger Haft“. Das Gericht wird seinem Antrag wohl folgen.https://www.zeit.de/politik/ausland/2020-06/fluechtlingspolitik-ungarn-klage-eu-kommission-europaeischer-gerichtshof +++GRIECHENLAND Wer aus dem Camp will, muss sich in Strassburg frei klagen – RaBe-Info 25.06.2020 Rund 7000 geflüchtete Menschen sind derzeit im Auffanglager auf der griechischen Insel Samos untergebracht, dabei ist das ehemalige Gefängnis eigentlich nur für rund 700 Personen ausgelegt. Die Folge davon sind katastrophale Lebensbedingungen: Die allermeisten Bewohner*innen haben kaum ein richtiges Dach über dem Kopf, sondern maximal ein Campingzelt, die Versorgung mit Wasser und Essen ist mangelhaft, mehrere Hundert Personen müssen sich eine Toilette teilen und es gibt wenig bis keine medizinische Betreuung. Vorgestern reichte ein breites Bündnis an Organisationen eine Petition ein, welche die Evakuierung der Camps auf den griechischen Inseln fordert. Ausserdem soll die Schweiz möglichst viele Geflüchtete aus den Lagern aufnehmen, schliesslich sei die Zahl der Asylgesuche hierzulande auf einem historischen Tief. Heute nun möchten wir euch ein Projekt vorstellen, welches besonders verletzliche Geflüchtete aus diesen Lagern herausholt. Der Weg dahin führt über den Europäischen Gerichtshof der Menschenrechte in Strassburg (EGMR). Die Refugee Law Clinic bietet kostenlose Rechtsberatungen für Geflüchtete an. Daneben klagt der Verein auch Einzelfälle beim EGMR ein, zum Beispiel wenn Schwangere im neunten Monat ohne Zelt, Matratze oder jegliche andere Unterstützung von den Behörden im Camp ihrem Schicksal überlassen werden. In 35 dieser Fälle hat der EGMR in einem Eilverfahren erklärt, dass die Unterbringung dieser Personen völlig unzumutbar sei. Somit konnten die Betroffenen in eine neue, besser Unterkunft ziehen, zum Beispiel in ein kleineres Lager auf dem Festland. «Unsere Hoffnung ist, dass wir über die Zahl der Fälle, die wir vor den EGMR bringen, aufzeigen können, dass es sich um ein systematisches Problem handelt», sagt der angehende Jurist Philipp Schönberger von der Refugee Law Clinic in Berlin. Audio: https://rabe.ch/wp-content/uploads/2020/06/25.-refugees-EGMR.mp3 Wir danken Radio Dreyeckland in Freiburg für die Unterstützung bei der Realisierung dieses Beitrags. (https://rabe.ch/2020/06/25/neue-oev-tarife-wenig-innovativ/) In Athen auf der Straße gelandet Griechenlands Regierung geht trotz Coronakrise schärfer gegen Asylsuchende und alternative Hausprojekte vor. Weitere Verschärfungen des Asylrechts in Griechenland stürzen Tausende Flüchtlinge in Existenznot und Obdachlosigkeit. Viele campieren im Freien.https://www.neues-deutschland.de/artikel/1138340.coronakrise-in-griechenland-in-athen-auf-der-strasse-gelandet.html +++MITTELMEER Flüchtlinge auf dem Mittelmeer: „Ocean Viking“ rettet Dutzende Menschen aus Seenot Bereits wenige Tage nach dem Start einer neuen Rettungsmission hat die „Ocean Viking“ auf dem Mittelmeer mehr als hundert Flüchtlinge gerettet. Unter den Schiffbrüchigen war auch eine schwangere Frau.https://www.spiegel.de/politik/ausland/mittelmeer-ocean-viking-rettet-51-fluechtlinge-aus-seenot-a-4ee7557d-25e1-475b-82ec-6ab1b472bba8 +++EUROPA Schutzsuchende Migranten dürfen laut EuGH nicht aus Platzmangel in Haft Außerdem dürfen Asylanträge auch bei Behörden gestellt werden, die dafür gar nicht zuständig sind. Der Zugang muss möglichst einfach sein, so die Luxemburger Richterhttps://www.derstandard.at/story/2000118312774/schutzsuchende-migranten-duerfen-laut-eugh-nicht-aus-platzmangel-in-haft?ref=rss 2019: Mehr Asylanträge in Europa als im Vorjahr, weniger in Österreich Auf nur vier Länder – Deutschland, Frankreich, Spanien und Griechenland – entfielen 66 Prozent der Anträge in Europa. Großer Zuwachs bei Anträgen aus Lateinamerikahttps://www.derstandard.at/story/2000118314137/2019-mehr-asylantraege-in-europa-weniger-in-oesterreich?ref=rss -> https://www.spiegel.de/politik/deutschland/migration-erster-anstieg-an-asylantraegen-in-europa-seit-sommer-2015-a-c3e36ddb-73ef-47f3-aec4-beac20b691b3 -> https://www.jungewelt.de/artikel/380983.hotspots-%C3%BCberall.html Türkei wirft Griechenland Menschenrechtsverletzungen vor Die EU kritisierte die türkischen Migrations- und Grenzpolitik. Nun hat die Regierung in Ankara zum Gegenschlag ausgeholt.https://www.nau.ch/politik/international/turkei-wirft-griechenland-menschenrechtsverletzungen-vor-65731468 Libyen: Die EU in Not Ist Erdogan auch bald Schleusenwärter der zentralen Mittelmeerroute? Deutschland übernimmt nächste Woche die EU-Ratspräsidentschafthttps://www.heise.de/tp/features/Libyen-Die-EU-in-Not-4795679.html +++GASSE «Surprise»-Verkäufer verprügelt: «Heute wurden mir die Zähne geflickt, es geht mir noch nicht gut» Ein Gewaltvideo auf Social Media zeigt, wie ein Mann in Zürich einen Randständigen attackiert. Ihm geht es den Umständen entsprechend.https://www.20min.ch/story/heute-wurden-mir-die-zaehne-geflickt-es-geht-mir-noch-nicht-gut-582611883736 -> https://www.blick.ch/news/schweiz/zuerich/behinderter-in-zuerich-verpruegelt-video-zeigt-brutale-attacke-auf-surprise-verkaeufer-id15955368.html Anklage wegen Mietwuchers: Ex-Besitzer der «Gammelhäuser» droht Strafe von 24 Monaten Der Mann soll für schmuddlige Mini-Wohnungen von Drogenabhängigen und Randständigen überrissene Mieten verlangt haben. Am Mittwoch steht er vor Gericht.https://www.tagesanzeiger.ch/ex-besitzer-der-gammelhaeuser-droht-strafe-von-24-monaten-129027307730 -> https://www.limmattalerzeitung.ch/limmattal/unzimperlicher-umgang-mit-mietern-vermieter-der-gammelhaeuser-wegen-wuchers-vor-gericht-138275238 -> https://www.landbote.ch/vermieter-der-gammelhaeuser-muss-vor-gericht-155704260142 -> https://www.zsz.ch/vermieter-der-gammelhaeuser-muss-vor-gericht-155704260142 +++BIG BROTHER Afroamerikaner wegen fehlerhafter Gesichtserkennung unschuldig verhaftet Robert Williams wurde fälschlicherweise als Ladendieb in einem Uhrengeschäft identifiziert – Bürgerrechtsorganisation musste Löschung von Daten erkämpfenhttps://www.derstandard.at/story/2000118304631/afro-amerikaner-aufgrund-von-fehlerhafter-gesichtserkennung-unschuldig-verhaftet?ref=rss +++POLIZEI BS Feministischer Streik Basel fordert Verzicht auf Bussen Im Nachgang zur illegalen Demo auf der Johanniter¬brücke erhebt Streik-Komitee schwere Vorwürfe an die Basler Polizei.https://primenews.ch/articles/2020/06/feministischer-streik-basel-fordert-verzicht-auf-bussen An: Petition an den Grossen Rat Basel-Stadt Keine Kriminalisierung am feministischen Streiktag!https://act.campax.org/petitions/keine-kriminalisierung-am-frauen-streik Für Baschi Dürr ists noch nicht ausgestanden: Umstrittener Polizeieinsatz gegen Frauenrechtsdemo hallt nach Baschi Dürr wird für das Durchgreifen der Polizei gegen Demonstrantinnen verantwortlich gemacht.https://www.bzbasel.ch/basel/fuer-baschi-duerr-ists-noch-nicht-ausgestanden-umstrittener-polizeieinsatz-gegen-frauenrechtsdemo-hallt-nach-138263350 +++POLIZEI ZH Herr Ali und die Polizei «Der Neger hat ein Messer in der Hand», funken die Polizisten, bevor sie Omar Mussa Ali mit 13 Schüssen über den Haufen schiessen. Dass er überlebt, ist ein Wunder. Dass sich einer der Polizisten vor Gericht verantworten muss, ebenfalls.https://www.republik.ch/2020/06/25/herr-ali-hofft-auf-gerechtigkeit +++POLIZEI DE Racial Profiling bei den Behörden: „Das Selbstbild der Polizei hat Risse“ Bei den Sicherheitsbeamten regiert oft ein Dominanzgefühl, sagt der Soziologe Rafael Behr. Er spricht sich für unabhängige Beschwerdestellen aus.https://taz.de/Racial-Profiling-bei-den-Behoerden/!5691334/ Chile: Ein Pakt mit Präsident Piñera Chiles Regierung werden Menschenrechtsverstöße vorgeworfen. Dennoch kooperiert Deutschland mit Chiles Polizei – und duldet den Export umstrittener Löschpistolen.https://www.zeit.de/politik/ausland/2020-06/chile-menschenrechtsverletzung-sebastian-pinera-bundesregierung-export-loeschpistolen-chilenische-polizei/komplettansicht +++RASSISMUS Rassismus in der Schweiz: «Ich bin nie eine Frau, sondern immer eine schwarze Frau» Sie erlebe täglich Rassismus, sagt Yvonne Apiyo Brändle-Amolo, SP-Gemeindeparlamentarierin aus Schlieren. Besonders verletzend sei: Wenn Weisse ihr sagen, ihre Empfindungen seien falsch.https://www.beobachter.ch/gesellschaft/rassismus-der-schweiz-ich-bin-nie-eine-frau-sondern-immer-eine-schwarze-frau +++HOMOHASS Von Trump verboten: Berner US-Botschaft lässt Gay-Fahne mit Buebetrickli wehen Trumps Verbot hin oder her: Auf dem Gelände der US-Botschaft in Bern weht derzeit stolz eine Regenbogenfahne. Hier nutzt der Botschafter offenbar ein Schlupfloch, um die Fahne zu hissen.https://www.20min.ch/story/berner-us-botschaft-laesst-gay-fahne-mit-buebetrickli-wehen-313732071022 -> https://www.derstandard.at/story/2000118315314/us-botschaft-in-moskau-sorgt-mit-regenbogenflagge-fuer-aufregung?ref=rss +++RECHTSEXTREMISMUS Erneut Angriff Grauer Wölfe auf kurdische Demo in Wien Mitglieder der rechtsextremen Grauen Wölfe griffen den zweiten Tag in Folge kurdische Demo an. Sie attackierten auch das Ernst Kirchweger Haushttps://www.derstandard.at/story/2000118302002/erneut-angriff-grauer-woelfe-auf-kurdische-demo-in-wien?ref=rss Graue Wölfe greifen in Wien eine linke Kundgebung an FaschistInnen haben am Mittwoch kurdische, türkische und österreichische Linke angegriffen. Für heute ist eine Protestdemonstration angekündigt.https://www.bonvalot.net/graue-woelfe-greifen-in-wien-eine-linke-kundgebung-an-843/ Was hinter den „Grauen Wölfen“ von Favoriten steckt Gestern Nacht griffen türkische Rechtsextreme eine Frauenkundgebung am Reumannplatz in Wien-Favoriten an. Regelmäßig schüchtern die ultra-nationalistischen „Grauen Wölfe“ Minderheiten ein. Wie die selbernannten „Wächter von Favoriten“ organisiert sind und was sie so gefährlich macht, berichtet Zeynep Arslan.https://mosaik-blog.at/graue-woelfe-favoriten/ +++VERSCHWÖRUNGSIDEOLOGIEN derbund.ch 25.06.2020 Polizei zwischen den Fronten: Demo gegen Corona-Demo Auch diesen Samstagnachmittag findet trotz Corona-Gefahr eine Demo auf dem Bundesplatz statt – bereits formiert sich eine Gegenkundgebung. Carlo Senn Die Lockdown-Gegner melden sich am Samstag zurück: In Bern will der bunte Haufen aus Corona-Skeptikern, Verschwörungstheoretikern und 5G-Gegnern die «direkte Demokratie sichern». Unter dem Motto «Make Switzerland Great Again» setzen sie sich gegen eine angebliche «Umwandlung von Notrecht in Bundesrecht» ein. Rednerinnen und Künstler mit nicht veröffentlichten Namen sind angekündigt. Im Unterschied zu den letzten Demonstrationen aus dieser Szene ist die Kundgebung bewilligt, wie Sicherheitsdirektor Reto Nause (CVP) auf Anfrage bestätigt. Das eingereichte Schutzkonzept der Veranstalter ist ein Novum: Erstmals wird eine Demonstration in Sektoren unterteilt. Grund für das neuartige Schutzkonzept ist, dass die Veranstalter laut Sicherheitsdirektor Reto Nause «nicht an das Coronavirus glauben». Deshalb wollen sie keine Masken tragen. Auf dem Bundesplatz formieren sich so drei Sektoren mit je 300 Leuten. So können sie den vorgegebenen 1,5 Meter Abstand einhalten und müssen keine Masken tragen – jedoch müssen Teilnehmerinnen und Teilnehmer ihre Namen angeben. Mittels Contact-Tracing können dann allenfalls Infizierte rückverfolgt werden. Der Veranstalter musste zudem «kommunikative Auflagen erfüllen», wie Nause sagt. So wurde den Veranstaltern wegen ihres speziellen Schutzkonzepts verboten, allzu breit zu mobilisieren. Hätten die Veranstalter eine Maskenpflicht eingeführt, wären diese Auflagen weggefallen, betont Nause. Der Bundesrat hat zuvor eine Beschränkung für die Anzahl Demonstranten aufgehoben. Gegendemo angekündigt In der linken Szene formiert sich nun bereits Widerstand. Auf Facebook ruft «Bern gegen Rechts» zu einem unbewilligten Gegenprotest auf. Aus ihrer Sicht vertreten die Veranstalter teilweise antisemitische Thesen. Reto Nause ärgert sich über den linken Widerstand: «Einmal mehr ist die Polizei in einer undankbaren Situation und gerät zwischen die Fronten.» Zudem sei es bei den zahlreichen Demos und Gegendemos immer wahrscheinlicher, dass eine zweite Corona-Welle komme. (https://www.derbund.ch/demo-gegen-corona-demo-636533769875) — bernerzeitung.ch 25.06.2020 Kundgebungen in Bern: Heisser Demo-Samstag steht bevor Am Samstag versammeln sich erneut Lockdown-Gegner auf dem Bundesplatz – dieses Mal jedoch mit Schutzkonzept und Bewilligung. Auch eine Gegenkundgebung ist geplant. Michael Bucher Die Konstellation birgt ein gewisses Konfliktpotenzial: Für Samstag haben erneut Lockdown-Gegner zum Protest auf dem Bundesplatz aufgerufen. «Let’s make Switzerland great again» steht auf einem Flyer, der auf Social Media kursiert – eine Anlehnung an den Wahlkampfslogan von US-Präsident Donald Trump. Redner, Musik und ein Flashmob werden angepriesen. Laut Twitter-Eintrag der Antifa Bern ist gleichzeitig eine Gegen-Demonstration angekündigt, um gegenüber den «verschwörungsideologischen, rechten Gruppen» einen Kontrapunkt zu setzen. Auf dem Flyer der Lockdown-Gegner wird die Kundgebung, welche um 14 Uhr starten soll, als «bewilligte Gross-Veranstaltung» bezeichnet. Berns Sicherheitsdirektor Reto Nause (CVP) bestätigt auf Anfrage, dass die Stadt eine entsprechende Bewilligung erteilt hat. «Die Veranstalter haben ein umfassendes Sicherheitskonzept vorgelegt», sagt er. Dies erstaunt insofern, als sich die Lockdown-Gegner bei ihren diversen Kundgebungen in den letzten Wochen stets um Bewilligungen und Schutzmassnahmen foutiert hatten. Veranstaltung statt Demo Dass der Anlass nicht unter Kundgebung läuft, sondern unter Veranstaltung, hat seinen Grund: Laut Nause wollen die Teilnehmenden keine Schutzmasken tragen. Doch genau das wäre seit den letzten bundesrätlichen Lockerungen bei Demonstrationen eigentlich vorgeschrieben, im Gegenzug wurde die Obergrenze von 1000 Personen fallen gelassen. Infolgedessen sei die Teilnehmerzahl auf 900 Personen beschränkt worden, so Nause. «Das Sicherheitskonzept sieht drei getrennte Sektoren à 300 Leute vor». Zudem würden alle Teilnehmenden namentlich erfasst, damit bei einer allfälligen Corona-Ansteckung die Rückverfolgung gewährleistet sei. Dies entspricht den bundesrätlichen Vorschriften für Veranstaltungen bis zu 1000 Personen. Gemäss Nause handelt es sich bei den Veranstaltern um eine Vereinigung namens «Bürgerforum Schweiz». Laut deren Website stammen die meisten Gründungsmitglieder aus Zürich. Der Bundesrat habe der Schweiz durch «absurde Massnahmen» einen «unermesslichen Schaden» zugefügt, moniert die Gruppe auf ihrer Website. Für die samstägliche Veranstaltung rufen die Organisatoren dazu auf, ein Exemplar der Bundesverfassung mitzunehmen. «Unglückliche Konstellation» Wegen einer möglichen Gegen-Demo wird die Polizei gerüstet sein. «Es ist eine unglückliche Konstellation, dass linke Kreise versuchen wollen, die bewilligte Veranstaltung zu stören», sagt Nause dazu. Er rechnet deshalb mit einem «mühsamen und aufwendigen Polizeieinsatz». Kommt hinzu, dass die «Anarchistische Gruppe Bern» für Samstag ab 15 Uhr zu einer Velodemo aufruft mit Startpunkt auf dem Reitschule-Vorplatz. Da dieser Aufruf und jener zur Gegen-Demo aus denselben linksradikalen Kreisen stammen würden, werde es wohl zu einer Vermischung kommen, vermutet Reto Nause. (https://www.bernerzeitung.ch/heisser-demo-samstag-steht-bevor-170411387101) — Aufruf Gegendemo: https://www.facebook.com/berngegenrechtsBGR/photos/a.1964917483526913/3340225199329461/?type=3&theater Aufruf Velodemo: https://anarchistisch.ch/Veranstaltung/velodemo/ — Offen für Verschwörungstheorie Robbie Williams macht den Xavier Naidoo Manch eine(r) muss jetzt ganz stark sein: Frauenschwarm Robbie Williams hat sich als Anhänger von Verschwörungstheorien geoutet. In mehreren Youtube-Interviews schwadroniert er über dunkle Mächte, das sogenannte „Pizzagate“ und seine Sympathien für einen rechten Esoteriker.https://www.n-tv.de/leute/Robbie-Williams-macht-den-Xavier-Naidoo-article21872175.html +++HISTORY Sklaverei, made in St.Gallen und Augsburg Zu Ehren von George Floyd und als Appell gegen Rassismus hat das Schauspielensemble des Theaters St.Gallen am Mittwochabend den Theater-Container in der Altstadt mit einer Schweigeaktion zur Politbühne gemacht. Samt St.Galler Querbezügen.https://www.saiten.ch/sklaverei-made-in-st-gallen-und-augsburg/ …

Ein Wer­den­ber­ger Po­lit­star – lau­fend, stri­ckend, stets ge­er­det

Mit Hil­de­gard Fäss­ler (1951–2026) ver­starb kurz vor ih­rem 75. Ge­burts­tag ei­ne der pro­fi­lier­tes­ten Ost­schwei­zer Po­li­ti­ke­rin­nen an den Fol­gen ei­ner schwe­ren Er­kran­kung. Nach­ruf ei­ner lang­jäh­ri­gen Weg­ge­fähr­tin.

Von  Käthi Gut
P8262285

Wo Kunst ent­steht

Ver­steckt im Sit­ter­tal pro­du­ziert die Kunst­gies­se­rei Wer­ke re­nom­mier­ter Künst­ler:in­nen. Da­bei gilt es oft, Neu­es aus­zu­pro­bie­ren und Lö­sun­gen zu fin­den – mit Zu­cker, Wachs und na­tür­lich Me­tall. Sai­ten er­hält ei­nen Ein­blick in das ver­rück­te Schaf­fen am Ran­de St.Gal­lens.

Von  Daria Frick , Bilder:  Andri Vöhringer
260708 Sitterwerk Andri Voehringer 11

FC St.Gal­len vs. Ben­fi­ca 2:1 – St.Gal­len schafft die Sen­sa­ti­on!

Der FC St.Gal­len ge­winnt ge­gen den haus­ho­hen Fa­vo­ri­ten aus Lis­sa­bon mit 2:1. Die gröss­te Sen­sa­ti­on, die die­ses Sta­di­on je ge­se­hen hat. Das Spiel zum Nach­le­sen im SENF-Ti­cker.

Von  SENF Kollektiv
Senf

Die un­ver­zicht­ba­ren Som­mer­tipps – Teil 4

Bis zum En­de der Som­mer­fe­ri­en prä­sen­tiert Sai­ten wö­chent­lich Kul­tur­tipps aus der Re­gi­on. Teil 4: Cy­prien Gail­lard – «When you ex­pect flu­tes, it whist­les», «Komm Glüückck» und Je­re­my Reeds Buch Du stirbst nur zwei­mal – Ein Syl­via Plath-/Vic­to­ria Lu­cas-Ro­man.

Von  Redaktion Saiten
260708 Sommertipps Emma Kunzs grotte copy

Kolumne: Heppelers Bestiarium

Flip­per im Mi­li­tär­dienst

Von  Jeremias Heppeler

Bad­hüt­te Ror­schach: Re­kon­struk­ti­on bis zum Tür­schar­nier

Die Bau­plä­ne sind ge­zeich­net, das Bau­ge­such liegt zur Vor­prü­fung bei der Stadt – doch noch ist ei­ni­ges rund um den Wie­der­auf­bau der Ror­scha­cher Bad­hüt­te zu klä­ren. Was pas­siert zum Bei­spiel mit all den an­ge­ros­te­ten und teils ver­bo­ge­nen Schar­nie­ren, Schlös­sern und an­de­ren Ei­sen­tei­len, die die Tau­cher aus dem See her­auf­ge­bracht ha­ben?

Von  René Hornung
Badhuette rorschach

«Sie wis­sen, dass ih­nen Ge­fäng­nis oder der Tod droht, wenn sie an Pro­tes­ten teil­neh­men. Und sie tun es trotz­dem.»

Moh­sen Ma­sou­di ist 2022 aus dem Iran in die Schweiz ge­flo­hen. Heu­te lebt er in Stein AR und ist Teil der Exil-Op­po­si­ti­on. Er er­zählt, war­um es die Schlies­sung der ira­ni­schen Bot­schaft braucht und was sich mit den Pro­tes­ten An­fang Jahr ver­än­dert hat.

Von  Matthias Fässler , Bilder:  Sara Spirig
260708 Redeplatz Mohsen Masoudi

Ein Pi­ra­ten­schiff am Bo­den­see­ufer

Das See-Burg­thea­ter macht aus sei­ner Pi­ra­tin­nen­ge­schich­te Die Le­gen­de von An­ne Bon­ny ein akro­ba­ti­sches Spek­ta­kel vom Feins­ten. Bei al­ler Som­mer­thea­ter-Leich­tig­keit hät­te man aber doch ein biss­chen mehr Eman­zi­pa­ti­ons­ge­schich­te er­war­tet.  

Von  Maria Schorpp
Piratencrew Bildnachweis Ilja Mess

Ei­ne ein­ma­li­ge Ge­burts­tags­par­ty

Zu sei­nem 20. Ge­burts­tag hat das Kul­tur­fes­ti­val am Wo­chen­en­de Bands aus St.Gal­len und der Re­gi­on zu ei­nem zwei­tä­gi­gen Kon­zert­fest ein­ge­la­den. Die­ses war so viel­fäl­tig wie ge­lun­gen – auch we­gen der Idee, Co­vers aus der Grün­dungs­zeit des Fes­ti­vals in die Sets ein­zu­bau­en. 

Von  David Gadze
Kulturfestival 20 Jahre Jubilaeum 2026 Kasimir Hoehener

Bregenzer Festspiele

Mehr als die See­büh­ne: Ent­de­ckun­gen an den Bre­gen­zer Fest­spie­len

Von  Nathalie Grand
Pressetag broucek anjakoehler 260236

Die un­ver­zicht­ba­ren Som­mer­tipps – Teil 3

Bis zum En­de der Som­mer­fe­ri­en prä­sen­tiert Sai­ten wö­chent­lich Kul­tur­tipps aus der Re­gi­on. Teil 3: «Was der Kai­ser noch sah», Olaf Breu­ning – «Hu­mans» und Oria­na Bruseghi­ni  – Das ver­las­se­ne Ret­tungs­boot. 

Von  Redaktion Saiten
260708 Sommertipps Colazione Sull Erba Pfister Noemi copy

Von Mo­de und Kör­pern

Wie setzt Fo­to­gra­fie Mo­de in Sze­ne? Und wer fo­to­gra­fiert da­bei ei­gent­lich wen? Das Tex­til­mu­se­um St.Gal­len gibt mit «Mi­se en Scè­ne» Ein­bli­cke in 120 Jah­re Mo­de­ge­schich­te. Es ist die letz­te Schau vor dem Mu­se­umsum­bau. 

Von  Vera Zatti
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«Ich ma­che das für al­le, die auf ei­nen Ent­scheid war­ten.»

Seit elf Ta­gen be­fin­det sich Ve­lat Ay­din vor dem Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richt in St.Gal­len im Hun­ger­streik. Im Ge­spräch mit Sai­ten er­zählt der Kur­de, wo­her er kommt und wes­halb po­li­ti­scher Ak­ti­vis­mus so wich­tig ist.

Von  Daria Frick
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Lus­ti­ges Mas­sen­ar­ten­ster­ben

Die St.Gal­ler Fest­spie­le sind vor­bei. Oper war in­door, draus­sen im Stadt­park spiel­te die End­zeit­ko­mö­die Pla­net B. Näh­me man die Bot­schaft des Stücks ernst, müss­te die Fest­spiel-Oper auch künf­tig res­sour­cen­scho­nend drin­nen blei­ben.

Von  Peter Surber
Festspiele planet b tanja dorendorf 1095

Zwi­schen Pon­gal und Turn­ver­ein

Sin­du­jan* lebt schon sein gan­zes Le­ben in der Schweiz. Die Ein­bür­ge­rung ist fast ab­ge­schlos­sen, war aber mit ho­hen Kos­ten und ei­nem un­an­ge­neh­men Ge­spräch ver­bun­den.

Von  Andi Giger
260707 Saiten 0807 08

Ei­ne kur­ze In­dus­trie­ge­schichg­te des Sit­ter­tals

Be­vor die Kunst Ein­zug hielt, war das Sit­ter­tal in­dus­tria­li­siert. Hier wur­de ge­stickt, ge­wirkt, ge­färbt, mer­ceri­siert – aber auch ge­streikt und ge­liebt.

Von  István Scheibler
260708 Sitterwerk Industriegeschichte Das Sittertal zu Zeiten der Motorenstickerei Rittmeyer Staatsarchiv W 054 51 D 8

Kolumne: Stimmrecht

Wer ist die ukrai­ni­sche Dia­spo­ra?

Von  Liliia Matviiv

Die un­ver­zicht­ba­ren Som­mer­tipps – Teil 2

Bis zum En­de der Som­mer­fe­ri­en prä­sen­tiert Sai­ten wö­chent­lich Kul­tur­tipps aus der Re­gi­on. Teil 2: Ki­nok-Open-Air, So­lar­ki­no, Chris­ta Nä­her – «Ex­cess», Li­ving Mu­se­um, Pool­bar Fes­ti­val, Die Le­gen­de von An­ne Bon­ny und SP-Spa­zier­gän­ge. 

Von  Redaktion Saiten
260708 Sommertipps 7 The Long Seat

Wie ein Fisch im Was­ser

In der Kunst­ka­bi­ne bei der St.Le­on­hard-Brü­cke in St.Gal­len stel­len bis Sep­tem­ber vier Per­so­nen mit Be­ein­träch­ti­gung ih­re Kunst aus. Den An­fang macht Son­ja Lip­pu­ner mit ih­rer «Roll­stuhl­kunst».

Von  Roman Hertler
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«Kul­tur ist nicht de­mo­kra­tisch, aber zen­tra­le Grund­la­ge der De­mo­kra­tie»

Die Kunst­gies­se­rei St.Gal­len und die Stif­tung Sit­ter­werk strah­len weit über die Re­gi­on hin­aus. Fe­lix Leh­ner, Grün­der und Lei­ter der Kunst­gies­se­rei, Ge­schäfts­lei­tungs­mit­glied Till Jäck­li so­wie Pa­tri­cia Hart­mann, Co-Lei­te­rin der Stif­tung Sit­ter­werk, spre­chen im In­ter­view über die letz­ten 40 Jah­re, ak­tu­el­le Her­aus­for­de­run­gen und Zu­kunfts­plä­ne.

Von  Daria Frick  und  David Gadze
260708 Sitterwerk Andri Voehringer 01