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«Unsere ärgsten Konkurrenten sind Facebook und Google»

Das «St.Galler Tagblatt» reagiert auf den Inseraterückgang und baut sich zur Zweibundzeitung um. Nächsten Dienstag ist es soweit. Chefredaktor Stefan Schmid erklärt, was die Gründe und die Folgen sind.
Von  Peter Surber , 

Stefan Schmid, ab Dienstag 4. Juli erscheint das «St.Galler Tagblatt» erstmals als Zweibundzeitung in Kooperation mit der Luzerner Zeitung. Einen halben Monat vorher, am 14. Juni hat die Redaktion des «Tagblatts» gegen jene der «Luzerner Zeitung» getschuttet. Wie ging das Freundschaftsspiel aus?

Stefan Schmid: St.Gallen hat 3:1 gewonnen. Es war ein ganz flottes Spiel, kollegial und trotzdem intensiv, beide wollten gewinnen, und am Ende standen wir auf der glücklicheren Seite.

Gilt das auch für das publizistische Duell der beiden Zeitungen?

Früher war das Gefühl des Gegeneinander stärker, die Angst in Luzern wie in St.Gallen, es könnten mit einem gemeinsamen Mantel Kompetenzen oder Arbeitsplätze wegfallen. Dieses Denken hat sich aber sehr stark verflüchtigt und ist dem Bewusstsein gewichen, dass wir im gleichen Boot sitzen, dass wir nur gemeinsam eine Überlebenschance haben – man muss das so sagen. Und dass wir Regionalmedien gemeinsame Interessen innerhalb der NZZ-Mediengruppe haben.

Früher waren auch die Blätter sehr unterschiedlich. Die «Luzerner Zeitung» war boulevard-näher, das «Tagblatt» war schöner und seriöser. Jetzt ist das Layout identisch, Luzern hat sich komplett angepasst. Gibt es die beiden Kulturen nicht mehr?

Dank dem gemeinsamen Layout sehen die Zeitungen seit letztem Herbst zwar nicht gleich, aber ähnlich aus. Die Idee dahinter war, Texte eins zu eins austauschen zu können und damit in der Herstellung einen Effizienzgewinn zu erzielen. Bereits heute teilen wir die Ressorts auf. Die Thema-Seiten 2 und 3, die ja unser Filetstück sind, werden abwechselnd je einen Monat lang in Luzern und in St.Gallen produziert, aber inhaltlich gemeinsam diskutiert. Das Inland wird immer in St.Gallen, das Ausland immer in Luzern produziert, die Wirtschaft an beiden Standorten, der Focus hier in St.Gallen, und der Sport getrennt – dort sind die Interessen zu verschieden. Bei der Sonntagszeitung entsteht der überregionale Mantel in Luzern, der Leben-Bund in St.Gallen. Wir haben die Aufgaben brüderlich und schwesterlich aufgeteilt und auf Opfersymmetrie geschaut.

«Tagblatt» (links) und «Luzerner Zeitung» (rechts): Seite 3 der Ausgabe vom 21. Juni.

Entstanden ist ein schweizweit einzigartiges Modell unter Mitsprache beider Standorte – was in der täglichen Kleinarbeit manchmal mühsam sein kann; aber inzwischen haben wir uns gefunden und kennen uns.

Das ist der heutige Stand – was ändert sich jetzt mit der Zweibundzeitung?

Die Zweibundzeitung ändert am redaktionellen Angebot in der Summe vorläufig nichts. Es ist in erster Linie eine drucktechnische Angelegenheit. Hintergrund ist natürlich der schwindende Inserateumfang. Unsere Bunde werden in der Tendenz dünner, das ist das eine – und das andere: Wenn wir nur noch zwei Bunde drucken, werden in Winkeln Druckkapazitäten für Dritte frei. Unter dem Strich können wir so Einsparungen erzielen und Mehreinnahmen generieren.

Stadtredaktion zieht um

Der Umbau hat Folgen auch für die «Tagblatt»-Stadtredaktion: Sie muss ihren bisherigen Standort am Oberen Graben verlassen und zieht nächsten Sommer ins «Tagblatt»-Hauptquartier an der Fürstenlandstrasse. Chefredaktor Stefan Schmid begründet den Entscheid auf Anfrage zum einen finanziell: Er spare «lieber beim Beton als beim Personal». Zum andern soll die ressort- und medienübergreifende Zusammenarbeit («Konvergenz») verstärkt werden, zwischen den Zeitungsressorts, aber auch zwischen Print und Online sowie TV und Radio. Und dabei spiele die stärkste Lokalredaktion des Medienhauses eine wichtige Rolle. Die Zukunft des Hauses am Oberen Graben – wo vor bald einmal 20 Jahren, im November 1997 die «Ostschweiz» untergegangen ist – sei offen. (Su.)

Inhaltlich bleibt alles beim Alten, auch auf den Kulturseiten?

Die Zweibundzeitung schafft Vereinfachungen. Der erste Bund ist mehrheitlich überregional, der zweite Bund lokal und regional, die beiden Bunde sind gleich dick. Der Sport ist künftig Backpage im zweiten Bund. Der Focus wird im ersten Bund sein, aber aufgeteilt in zwei überregionale Seiten, die wir gemeinsam bestreiten, und eine Ostschweizer Kulturseite. Unsere Luzerner Kollegen hatten bisher kein Focus-Ressort, sondern betrieben eher klassische, regionale Kulturberichterstattung. Der St.Galler Focus ist bekannt: ein Gemischtwarenladen, der dafür immer wieder Überraschungen bringt und Themenschwerpunkte setzen kann. Künftig müssen wir stärker fragen: Was interessiert beide? Nationale und internationale Kulturereignisse vom Nobelpreis bis zum Filmfestival Locarno, aber auch Kulturphänomene und Debatten, wie sie das klassische Feuilleton kennt, sollen genug Platz bekommen.

Bisher gab es manchmal zwei bis drei Seiten mit regionalen Kulturstoffen – Themen, die die Luzerner Leserschaft kaum interessieren. Kommt die Ostschweizer Kultur künftig nicht zu kurz?

Es gibt Überlegungen, die Seite Ostschweiz-Kultur neu auszurichten. Eine Abschaffung steht nicht zur Debatte. Klar ist: Wir wollen auch künftig einen starken Kulturteil. Luzern und St.Gallen legen ihre Kräfte zusammen, daraus entsteht ein grosses Team, das auch spezielle Leistungen erbringen kann. Wir erhoffen uns im überregionalen Bereich eine Stärkung – auch wenn die Ostschweiz unser Hauptfokus ist und bleibt.

Stefan Schmid, 1978, ist seit einem Jahr Chefredaktor des «St.Galler Tagblatts». In Wittenbach aufgewachsen, war Schmid bereits 2005 bis 2011 als Inlandredaktor und Blattmacher in St.Gallen tätig. Danach war er Inlandchef bei den AZ Medien.

Wie für die Kultur gilt auch für die Wirtschaft: Das Regionale ist entscheidend. Gibt es dort eine ähnliche Lösung?

Die Wirtschaft bauen wir aus, genau genommen ist das schon jetzt passiert. Das hat seinen Grund darin, dass die Luzerner eine starke Wirtschaftsredaktion und ein Flair für konsumentennahe Themen haben. Wir müssen auch hier Themen suchen, die Breitenwirkung haben. Wir sind eine Zeitung für alle, kein Spartenmedium. Oft spielt der lokale Aspekt auch nicht die entscheidende Rolle. Unter den Krankenkassenprämien leiden die Urner genauso wie die Ausserrhoder. Oder: Roaming interessiert in Stans genauso wie in Arbon.

Im 2. Bund kommen Lokal- und Ostschweizteil zusammen. Passt das alles rein? Oder wird im Lokalen abgebaut?

Wir haben uns entschieden, den 2. Bund mit dem Lokalen anzufangen, nicht mit der Ostschweiz. Denn der Hauptgrund, warum sie das «Tagblatt» oder eine seiner Regionalausgaben abonniert haben, ist für die meisten Leserinnen und Leser die eigene Gemeinde: Dort, wo man wohnt, ist man maximal interessiert. Die Ostschweiz bekommt eine eigene Aufschlagseite in der Mitte. Allerdings: Der Inserateverkauf geht weiter zurück, das bereitet mir und uns allen Bauchweh. Setzt sich diese Entwicklung fort, werden wir mittelfristig nicht darum herumkommen, uns auch im Lokalen noch stärker zu fokussieren und den Mut zu haben, Nachrichten wegzulassen, vermehrt Eigenrecherchen statt Agendajournalismus zu treiben. Das ist aber keine Folge der Zweibundzeitung. Es ist ein genereller Trend, von dem niemand weiss, wohin er noch führen wird. Da müssen wir ehrlich sein.

Die Rückgänge sind offenbar nicht zu stoppen.

Die Inseraterträge liegen branchenweit dieses Jahr rund zehn Prozent unter den budgetierten Einnahmen. Das «Tagblatt» steht zwar besser da als die Konkurrenz. Doch das ist ein schwacher Trost, wenn es abwärts geht. Fakt ist: Das ist nicht einfach ein Rückgang, sondern ein eigentlicher Einbruch. Niemand weiss so recht, wie sich diese Einnahmenverluste auffangen lassen. (…)

Mit den jungen Leserinnen und Lesern bricht eine ganze Generation von Nicht-Abonnenten weg. Diese Generation ist mit Gratismedien aufgewachsen und kaum geneigt, für Inhalte zu zahlen.

Tatsächlich sind unsere wahren Konkurrenten nicht Tamedia oder die «Republik» oder Saiten, sondern Facebook und Google. Sie graben uns die Werbung ab. Und wenn sie auch noch beginnen, eigene Inhalte zu produzieren, wird es kritisch. Denn Facebook weiss genau, wer du bist, wohin du in die Ferien gehst etc. – das eröffnet Perspektiven für personalisierte Inhalte, die brutal sein könnten. Die Ära, als man mit einer Zeitung automatisch Millionen verdient hat, sind längst vorbei. Wir müssen uns Gedanken um ein Geschäftsmodell für die Zukunft machen. Die Zeit dafür wird knapp, aber wir dürfen die Zuversicht nicht verlieren, auch mit sinkenden Mitteln guten Journalismus zu machen, der den eigenen und den gesellschaftlichen Ansprüchen gerecht wird.

Das vollständige Interview sowie ein Kommentar von Hanspeter Spörri zu den Neuerungen beim «St.Galler Tagblatt»: in der Juli-August-Ausgabe von Saiten.

Die Er­de ist nicht ge­nug

Das Na­tur­mu­se­um St.Gal­len er­öff­net Mit­te No­vem­ber zum zehn­jäh­ri­gen Be­stehen sei­nes Neu­baus den Aus­stel­lungs­be­reich «Mensch und Uni­ver­sum». Zwi­schen Kli­ma­kri­se und Ster­nen­him­mel geht es um ei­ne ziem­lich gros­se Fra­ge: Wo ste­hen wir ei­gent­lich?

Von Philipp Bürkler,
Naturmuseum Mensch und Universum Niklas Thalmann

Ein ziem­lich ab­ge­fah­re­nes Ding

Seit zehn Jah­ren gibt es die Re­si­den­cy in der Bi­blio­thek An­dre­as Züst im Al­pen­hof, die­sem so schwer zu fas­sen­den Ort in In­ner­rho­den. Der run­de Ge­burts­tag wird nun mit ei­nem viel­fäl­ti­gen Fes­ti­val ge­fei­ert.

Von Hanspeter Spörri,
Alpenhof bibliothek andreas zuest residency

Ein künst­le­ri­sches Ge­ne­ra­tio­nen­tref­fen

Be­vor die Kunst­hal­le St.Gal­len im De­zem­ber we­gen Um­bau­ar­bei­ten vor­aus­sicht­lich bis April 2027 schliesst, dreht sie noch­mals voll auf. In der Aus­stel­lung «House of Ch­an­ge: Pre-Con­s­truc­tion-Warm-Up-Ga­lo­re» prä­sen­tiert sie im lau­fen­den Mo­nat ein dich­tes, bun­tes Pro­gramm an Kunst und Kul­tur.

Von Larisa Baumann,
House of change larisa baumann 1

Zwi­schen Kunst und Kör­per 

In der Aus­stel­lung «Smi­le ma­nia­cal­ly we’re ali­ve» ver­bin­det Ja­la Wa­hid schein­bar ge­trenn­te Wel­ten. Sie schlägt dar­in ei­ne Brü­cke zwi­schen Er­in­ne­rung, Emo­ti­on, Wis­sen­schaft und Po­li­tik. 

Von Sieglinde Wöhrer,
Jala Wahid Smile maniacally were alive Sieglinde Woehrer

Ver­ei­nig­te Kul­tur­sze­ne pro­tes­tiert ge­gen den Spar­ham­mer

Die er­neu­ten Spar­vor­schlä­ge der St.Gal­ler Re­gie­rung stos­sen auf brei­te Ab­leh­nung. Die Kul­tur­sze­ne so­li­da­ri­siert sich ge­gen die Ab­bau­plä­ne. Die Kul­tur­lob­by hat sich in Stel­lung ge­bracht. Obs hilft?

Von Roman Hertler,
2611 Kulturgelder gaffa rappenspalter 2 farbe

Kunstausstellung

Mut­ter­schaft in Öl ge­fasst

Von Vera Zatti,
Cecileund Pina300dpi

Die Meis­te­rin der Bei­läu­fig­keit

Ei­gent­lich woll­te Zsuz­san­na Gah­se kei­ne Bü­cher mehr schrei­ben. Nun hat sie mit An­ge­rich­tet ihr Werk doch noch ein­mal er­wei­tert. Ih­re Spra­che dar­in bleibt neu­gie­rig, hu­mor­voll und spie­le­risch. Und wirkt fast wie ein Kom­men­tar zum ei­ge­nen li­te­ra­ri­schen Schaf­fen.

Von Michael Lünstroth,
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Bücherherbst: Ausser mir von Micha Friemel

Ana­ly­se des müt­ter­li­chen Wahn­sinns

Von Veronika Fischer,

Zwi­schen Ruhm und Knast

Ja­kob Stutz, Volks­schrift­stel­ler und Re­form­päd­ago­ge mit «zwie­späl­ti­gem» Cha­rak­ter: Ihn lässt Ex-Kel­ler­büh­nen­lei­ter Mat­thi­as Pe­ter 150 Jah­re nach sei­nem Tod noch ein­mal auf­le­ben – un­ter an­de­rem in Tro­gen, wo Stutz im Ge­fäng­nis sass.

Von Peter Surber,
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Das Mit­tel­mass fei­ern

Auf sei­nem neu­en Al­bum Th­ree Chords and a Shaking Hand be­singt der Rhein­ta­ler Sin­ger-Song­wri­ter Mo Klé die ge­gen­wär­ti­ge De­bat­ten­kul­tur, Re­gen­stür­me und Selbst­ak­zep­tanz. Die Al­bum­tau­fe fin­det am 7. No­vem­ber im st.gal­li­schen Bahn­hof Brug­gen statt.

Von Vera Zatti,
Artist Picture Mo Kle 2 Credits Johannes Gruber

FC St.Gal­len vs. Ser­vet­te 2:1 - Nicht bril­liert, aber ge­won­nen

Bouk­hal­fa und Gört­ler brin­gen die Es­pen in Füh­rung, wel­che das Team dann über die Zeit bringt.

Von SENF Kollektiv,
Senf

«Wir le­ben in ei­ner ver­blö­de­ten Mei­nungs­welt!»

Alex­an­der Vel­ja­nov ist die un­ver­wech­sel­ba­re Stim­me der Dark-Wa­ve-Band Dei­ne La­kai­en. Mit sei­nem neu­en So­lo­al­bum gas­tiert er am 9. No­vem­ber in Frau­en­feld. Ein Ge­spräch über Schub­la­den, Lü­ge, Wahr­heit und die Fra­ge, was Mu­sik mit un­se­rem Mensch­sein zu tun hat. 

Von Michael Lünstroth,
VELJANOV 2018 03

Zumthor plant in Wildhaus

Noch mehr Spit­zen­ar­chi­tek­tur fürs Tog­gen­burg

Von René Hornung,
Steinmodell 2

Die SP setzt auf Pe­ter Oli­bet

Ein Wahl­gang ge­nüg­te: Die SP der Stadt St.Gal­len schickt Pe­ter Oli­bet ins Ren­nen um die Nach­fol­ge von Stadt­rat Pe­ter Jans. Er er­hielt 109 von 182 Stim­men. In der Fra­ge­run­de ging es um Spar­po­li­tik, be­zahl­ba­re Woh­nun­gen und die Fra­ge, wie viel Op­po­si­ti­on ein künf­ti­ges Re­gie­rungs­mit­glied noch ma­chen kann.

Von Philipp Bürkler,
Nomination Peter Olibet 10
Heftvorschau 11/26
Postkolonial, Kulturgelder, Universum

Wäh­rend Zü­rich und Genf ge­raub­te Ben­in-Bron­zen zu­rück­ge­ben, la­viert das Kul­tur­mu­se­um St.Gal­len. Der­weil un­ter­sucht der Thur­gau sei­ne eth­no­gra­fi­sche Samm­lung und schliess Re­sti­tu­tio­nen nicht aus. Aus­ser­dem im No­vem­ber­heft: Der so­li­da­ri­sche Pro­test der St.Gal­ler Kul­tur­sze­ne ge­gen die Spar­plä­ne des Kan­tons, die neue Aus­stel­lung zum Zehn­jäh­ri­gen im Na­tur­mu­se­um St.Gal­len, das ers­te elek­tro­ni­sche So­lo­al­bum von Ka­fi-D und vie­les mehr.

Saiten 2611 01 Cover

Zü­rich und Genf ma­chen vor­wärts, St.Gal­len bremst

Seit ei­ni­gen Jah­ren sind Ben­in-Bron­zen in Schwei­zer Mu­se­en ein heis­ses Ei­sen. Im St.Gal­ler Kul­tur­mu­se­um la­viert man bei der Fra­ge ei­ner mög­li­chen Rück­ga­be zwi­schen Dia­log­be­reit­schaft und Ver­wei­ge­rungs­hal­tung.

Von Richard Butz und Hans Fässler,
Benin bronze kulturmuseum 2026

Bücherherbst: Nie ist alles gut von Raffael Rihs

Mo­ment­auf­nah­men

Von Veronika Fischer,

Ma­gen­brot bis zu­letzt

Ein Fes­ti­val über den Tod – darf das auch lus­tig sein? «Last Call» lädt am 31. Ok­to­ber in St.Gal­len da­zu ein, über das Ster­ben zu spre­chen. In­ter­view mit Mi­chel­le Mauch­le von der Ge­schäfts­stel­le Pal­lia­ti­ve Ca­re Stadt St.Gal­len.

Von Philipp Bürkler,
Festival zum tod michelle mauchle

Kampf­sport als Safe Space

In St.Gal­len hat am Sams­tag zum ers­ten Mal ein eman­zi­pa­to­risch-an­ti­fa­schis­tisch-que­er­fe­mi­nis­ti­sches Kampf­sport­tur­nier statt­ge­fun­den. Wie das aus­sieht? Schon ziem­lich bru­tal, aber dann auch wie­der herz­lich.

Von Malena Widmer,
DSC02464

Bücherherbst: Unwucht von Sarah Elena Müller

Zwi­schen Lie­be und Lei­den

Von David Gadze,