Kategorie
Autor:innen
Jahr

Wo beginnt Aneignung?

Das Theater St.Gallen inszeniert mit «Der anonyme Liebhaber» ein klassisches Werk des Schwarzen Komponisten Joseph Bologne. Nachgedanken zu einem denkwürdigen Opernabend. Von Charles Uzor
Von  Gastbeitrag
Joshua Stewart als Liebhaber Joseph und Joseph Bologne (Bilder: Edyta Dufaj)

Die Kolonien in Afrika, Asien und Amerika waren ein einziger grosser Raubzug. Dem materiellen Diebstahl von Rohstoffen und Kunstgütern folgte die geistige Enteignung und der Mord an Millionen Menschenleben. Die meisten afrikanischen Kolonien wurden erst vor 60 Jahren unabhängig (eine Unabhängigkeit, die durch fortwährende Ausbeutung von Ressourcen und Arbeitskräften fraglich ist). Dies scheint eine Ewigkeit her. Dass mein Vater noch unter dem britischen Regime gelebt und Hymnen an die junge Königin Elizabeth von England gesungen hat, wirkt bizarr.

Die Aneignung ist ein raffinierterer Diebstahl, da sie sich als freundliche Einvernahme tarnt. In der Einvernahme von Kultur kuschelt sich die Appropriation in eine Decke der Empathie, die die Menschen gleich zu machen vorgibt. Wir alle sind Katari, Araber, Afrikaner, Schwule, Behinderte, Arbeitsmigranten – gerade so wie es Fifa Boss Infantino in einem malignen «Sprechdurchfall» von sich gab.

Sich etwas zu eigen machen, das man nicht ist und nicht errungen und nicht erlitten hat, ist gravierender als einfacher Diebstahl. Im Akt der Appropriation versteckt sich der Vorwand, das Angeeignete gehöre im Prinzip bereits einem, es handle sich also nicht um ein Enteignen, sondern um Mitgefühl oder Verständnis gegenüber dem anderen. Der Zufall unserer Geburt und die damit verbundenen Privilegien oder Nachteile sind obsolet angesichts des kulturellen Mixes, der uns täglich umgibt. Und der Prämisse, Kultur manifestiere sich erst in der Begegnung mit dem anderen.

Gegen diese Wald- und Wiesenseligkeit mit Rastazöpfen und Herzchen tritt das Argument des geistigen Erbes an, das vorgibt, durch Blut exklusive Rechte auf Kultur reklamieren zu dürfen. Tatsächlich bringt Schwarz zu sein heute nicht nur Nachteile. Damit eine Oper mit so konstruiertem Plot wie der «Anonyme Liebhaber» begeistern kann, muss sie entweder wahnsinnig gut inszeniert oder Schwarz sein.

Wie andere klassische Opern, und doch besonders

Die Story – ein Schwarzer Adliger vermag aus Scheuheit seine Liebe zu einer Adligen nicht zu gestehen – endet, mit den typischen Kapriolen vielfacher Verwechslungen, weder im Happy End noch wirklich tragisch. Mit hohem Tempo und viel Abwechslung sorgt sie für gute Unterhaltung, fällt aber kaum aus dem Rahmen gefälliger Opernlibretti.

Letzte Vortellung: 9. Dezember, im UM!BAU St.Gallen

theatersg.ch

So unterscheidet sich L’Amant anonyme (Der anonyme Liebhaber) nicht von anderen klassischen Opern, deren hanebüchene Stoffe nicht viel mehr als Kasperle-Theater für eine minder adlige Klasse darstellen, die sich im gesellschaftlichen Umbruch am Spiel schöner Musik orientiert und damit eine Ordnung bewahren will, die zusammenzubrechen droht.

Trotzdem ist der «Fall Bologne» ein besonderer: Wie konnte ein Schwarzer Komponist mit Hang zu revolutionären Ideen in einer so rigiden und ungerechten Gesellschaft wie dem Ancien Régime bestehen? Wie war es ihm möglich, als Chevalier, Charmeur und Musiklehrer der Königin Marie Antoinette gefördert zu werden und seine Werke mit den besten Orchestern aufzuführen?

In der Inszenierung von Femi Elufowoju jr. wird die Opernhandlung (Libretto von François-Georges Fouque Deshayes nach einer Geschichte von Stéphanie Félicté de Genlis) mit der Biographie Bolognes verknüpft. Die Regie verwandelt die naive Geschichte in ein autobiographisches Zeugnis Bolognes, dank dem sich unter der Hülle bezaubernder Melodien eine beissende Gesellschaftskritik verbirgt.

Der junge anonyme Liebhaber Joseph (Joshua Stewart) ist nicht irgendein französischer Adliger, sondern der Komponist Joseph Bologne selbst. Die Unmöglichkeit, eine weisse Frau zu heiraten, spiegelt seine ureigene Erfahrung mit dem rassistischen «code noir».

Was dies bedeutete, ist im Programmheft festgehalten, in dem sich Bolognes Biografie tatsächlich wie eine Heldengeschichte liest. 1745 auf der Karibikinsel Guadeloupe als illegitimes Kind des französischen Plantagenbesitzers George de Bologne Saint-Georges und der aus dem Senegal stammenden Sklavin Nanon geboren, hatte er das Herz am rechten Fleck – er stand aber auf der falschen Seite.

Joseph Bologne war Schwarz und lebte, quasi «naturalisiert», bei den Weissen. Er war Teil des Ancien Régime, hatte aber Sympathien für die Revolutionäre. Er führte eine aus karibischen Schwarzen bestehende Revolutionslegion, wurde aber aufgrund seiner Verbindung zum Ancien Régime inhaftiert. Schliesslich wurde er im Kampf an der Seite des legendären Toussaint Louverture gegen die spanischen Kolonialherren von Santo Domingo beinah hingerichtet.

Unter diesem Vorzeichen klingen die hellen Klänge und die wie dahinplätschernden Nummern-Arien plötzlich dunkel und erzeugen eine Betroffenheit, die von der Regie mit pantomimischer Ironie aufgelöst wird und im Kontrast zum an Kitsch nicht zu überbietenden Bühnenbild steht. Mittels Erklär-Sequenzen wird der Erzählfluss immer wieder gebremst, wobei diese Reflexionen etwas betulich und allzu pädagogisch wirken.

Optisch strotzt diese Oper an reizvollen Symbolen und Gesten (Bühne und Kostüm: ULTZ): das Weiss von Puder und Kleidern im Kontrast zum Schwarz des Chevaliers, der Widerspruch einer verklemmt sexualisierten Gesellschaft, die sich in engen Miedern, überdimensionierten Hinterteilen, Reifenröcken, Strümpfen und Perücken zusammenschwitzt. All dies wird durch Momente köstlichen Slapsticks angereichert.

Das Team der Solist:innen ist hervorragend. In ihrer engagierten Interpretation wirkt das zentrale Vokalquintett überschäumend und vermittelt eine Klanggewalt, welche in dieser Inszenierung die bekannten Muster nett-höfischen Spiels übersteigt.

Sinfonieorchester St.Gallen und Chor des Theaters St.Gallen unter der Leitung von Kazem Abdullah begleiten federnd, lustvoll und nah an den Solist:innen. Nach anfänglichen leichten Intonationstrübungen wirkt der Klang frisch und transparent, die schönen Instrumentalsoli, oft als Verlängerung der vokalen, geben den lichtvollen und raketenhaft auffahrenden Klängen Kontur und Balance.

Im Sog dieser Musik überzeugt Florina Ilie als Léontine mit schauspielerischer Präsenz und voller Strahlkraft in allen Lagen. Auch Äneas Humm als Chevalier d’Eon fasziniert durch Tempo, Witz und kontrastreicher Expressivität. Libby Sokolowski als Dorothée singt transparent und mit präziser, heller Tongebung.

Leider gelingt die Darstellung des Protagonisten Joseph weniger gut. Trotz tadellosem Gesang vermag Joshua Stewart die Tragik der Persönlichkeit Bolognes nicht zu verkörpern. Der Schluss der Oper wirkt wie aufgehoben, dies aber weniger im Sinne eines Suspense, sondern als Leerstelle, als ob die Geschichte nach einer Anknüpfung suchte. Vielleicht ist die Schwierigkeit gerade die, dass sie nur ein Schwarzer komponieren konnte und singen muss.

Grosses Verdienst und seine Fallstricke

Zweifellos hinterlässt Joseph Bologne, der «Chevalier de Saint-Georges», ein grosses Erbe, aber wem gehört es? Kann eine Aneignung, die nicht enteignen will, als Erbe weitergegeben werden? Oder liegt das Problem gerade darin, dass wir dieses Erbe im Kollektiv nicht verkörpern, jedoch die Last subjektiv zu gross ist? Eine Appropriation dessen, was einem selbst gehört, ist ein schwieriges Unterfangen, welches die Motive des Lebens des anderen und des Lebens gesellschaftlicher Abläufe über die eigene Lebenswelt stellen möchte. Wir Schwarze sind ihm, Bologne, als Erb:innen so nah wie die Weissen, aber vielleicht ist nur durch die schwarze Haut erahnbar, was vor 250 Jahren der «code noir» bedeuten mochte.

Es ist ein grosses Verdienst des Theaters St.Gallen, nach 250 Jahren eine Oper von Bologne auf einer europäischen Bühne aufzuführen. Mit dem Motto «SAY HIS NAME» ist dieser erstaunliche Schwarze Komponist tatsächlich ein bisschen ins Rampenlicht gerückt, und es wird offensichtlich, wie bedeutend er für die Entwicklung der Klassik war.

Die Wiederentdeckung Bolognes war überfällig, aber eine gesellschaftliche Rehabilitierung gibt es hier nicht. Die Frage des Rassismus sollte uns immer wieder neu konfrontieren, aber eine Inszenierung, welche die Frage der Hautfarbe vor dem Drama der Story stellt und ebendiese Story so explizit mit der Lebensgeschichte des Komponisten vermischt, riskiert von der Musik wegzurücken. Gerade weil der inhärente Rassismus in dieser Geschichte so klar durchdringt, schmälert der enge Blick auf sie die musikalische Grösse Bolognes. Es ist ein Blick der Ausklammerung, der in gefährliche Nähe zur Appropriation geraten kann.

Äneas Humm (Ophémon), Libby Sokolowski (Dorothee), Florine Ilie (Léontine), Joshua Stewart (Joseph), Christopher Sokolowski (Colin), Jennifer Panara (Jeannette)

Jetzt mitreden:
Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Dein Kommentar wird vor dem Publizieren von der Redaktion geprüft.

Ein Pi­ra­ten­schiff am Bo­den­see­ufer

Das See-Burg­thea­ter macht aus sei­ner Pi­ra­tin­nen­ge­schich­te Die Le­gen­de von An­ne Bon­ny ein akro­ba­ti­sches Spek­ta­kel vom Feins­ten. Bei al­ler Som­mer­thea­ter-Leich­tig­keit hät­te man aber doch ein biss­chen mehr Eman­zi­pa­ti­ons­ge­schich­te er­war­tet.  

Von  Maria Schorpp
Piratencrew Bildnachweis Ilja Mess

Ei­ne ein­ma­li­ge Ge­burts­tags­par­ty

Zu sei­nem 20. Ge­burts­tag hat das Kul­tur­fes­ti­val am Wo­chen­en­de Bands aus St.Gal­len und der Re­gi­on zu ei­nem zwei­tä­gi­gen Kon­zert­fest ein­ge­la­den. Die­ses war so viel­fäl­tig wie ge­lun­gen – auch we­gen der Idee, Co­vers aus der Grün­dungs­zeit des Fes­ti­vals in die Sets ein­zu­bau­en. 

Von  David Gadze
Kulturfestival 20 Jahre Jubilaeum 2026 Kasimir Hoehener

Bregenzer Festspiele

Mehr als die See­büh­ne: Ent­de­ckun­gen an den Bre­gen­zer Fest­spie­len

Von  Nathalie Grand
Pressetag broucek anjakoehler 260236

Die un­ver­zicht­ba­ren Som­mer­tipps – Teil 3

Bis zum En­de der Som­mer­fe­ri­en prä­sen­tiert Sai­ten wö­chent­lich Kul­tur­tipps aus der Re­gi­on. Teil 3: «Was der Kai­ser noch sah», Olaf Breu­ning – «Hu­mans» und Oria­na Bruseghi­ni  – Das ver­las­se­ne Ret­tungs­boot. 

Von  Redaktion Saiten
260708 Sommertipps Colazione Sull Erba Pfister Noemi copy

Von Mo­de und Kör­pern

Wie setzt Fo­to­gra­fie Mo­de in Sze­ne? Und wer fo­to­gra­fiert da­bei ei­gent­lich wen? Das Tex­til­mu­se­um St.Gal­len gibt mit «Mi­se en Scè­ne» Ein­bli­cke in 120 Jah­re Mo­de­ge­schich­te. Es ist die letz­te Schau vor dem Mu­se­umsum­bau. 

Von  Vera Zatti
TMF 22 4 1 V

«Ich ma­che das für al­le, die auf ei­nen Ent­scheid war­ten.»

Seit elf Ta­gen be­fin­det sich Ve­lat Ay­din vor dem Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richt in St.Gal­len im Hun­ger­streik. Im Ge­spräch mit Sai­ten er­zählt der Kur­de, wo­her er kommt und wes­halb po­li­ti­scher Ak­ti­vis­mus so wich­tig ist.

Von  Daria Frick
DSC 6579

Lus­ti­ges Mas­sen­ar­ten­ster­ben

Die St.Gal­ler Fest­spie­le sind vor­bei. Oper war in­door, draus­sen im Stadt­park spiel­te die End­zeit­ko­mö­die Pla­net B. Näh­me man die Bot­schaft des Stücks ernst, müss­te die Fest­spiel-Oper auch künf­tig res­sour­cen­scho­nend drin­nen blei­ben.

Von  Peter Surber
Festspiele planet b tanja dorendorf 1095

Zwi­schen Pon­gal und Turn­ver­ein

Sin­du­jan* lebt schon sein gan­zes Le­ben in der Schweiz. Die Ein­bür­ge­rung ist fast ab­ge­schlos­sen, war aber mit ho­hen Kos­ten und ei­nem un­an­ge­neh­men Ge­spräch ver­bun­den.

Von  Andi Giger
260707 Saiten 0807 08

Ei­ne kur­ze In­dus­trie­ge­schichg­te des Sit­ter­tals

Be­vor die Kunst Ein­zug hielt, war das Sit­ter­tal in­dus­tria­li­siert. Hier wur­de ge­stickt, ge­wirkt, ge­färbt, mer­ceri­siert – aber auch ge­streikt und ge­liebt.

Von  István Scheibler
260708 Sitterwerk Industriegeschichte Das Sittertal zu Zeiten der Motorenstickerei Rittmeyer Staatsarchiv W 054 51 D 8

Kolumne: Stimmrecht

Wer ist die ukrai­ni­sche Dia­spo­ra?

Von  Liliia Matviiv

Die un­ver­zicht­ba­ren Som­mer­tipps – Teil 2

Bis zum En­de der Som­mer­fe­ri­en prä­sen­tiert Sai­ten wö­chent­lich Kul­tur­tipps aus der Re­gi­on. Teil 2: Ki­nok-Open-Air, So­lar­ki­no, Chris­ta Nä­her – «Ex­cess», Li­ving Mu­se­um, Pool­bar Fes­ti­val, Die Le­gen­de von An­ne Bon­ny und SP-Spa­zier­gän­ge. 

Von  Redaktion Saiten
260708 Sommertipps 7 The Long Seat

Wie ein Fisch im Was­ser

In der Kunst­ka­bi­ne bei der St.Le­on­hard-Brü­cke in St.Gal­len stel­len bis Sep­tem­ber vier Per­so­nen mit Be­ein­träch­ti­gung ih­re Kunst aus. Den An­fang macht Son­ja Lip­pu­ner mit ih­rer «Roll­stuhl­kunst».

Von  Roman Hertler
Whats App Image 2026 07 01 at 22 09 10

«Kul­tur ist nicht de­mo­kra­tisch, aber zen­tra­le Grund­la­ge der De­mo­kra­tie»

Die Kunst­gies­se­rei St.Gal­len und die Stif­tung Sit­ter­werk strah­len weit über die Re­gi­on hin­aus. Fe­lix Leh­ner, Grün­der und Lei­ter der Kunst­gies­se­rei, Ge­schäfts­lei­tungs­mit­glied Till Jäck­li so­wie Pa­tri­cia Hart­mann, Co-Lei­te­rin der Stif­tung Sit­ter­werk, spre­chen im In­ter­view über die letz­ten 40 Jah­re, ak­tu­el­le Her­aus­for­de­run­gen und Zu­kunfts­plä­ne.

Von  Daria Frick  und  David Gadze
260708 Sitterwerk Andri Voehringer 01

«Schwei­gen gibt der Ge­walt Raum»

Ge­schlech­ter­spe­zi­fi­sche Ge­walt ist auch in Ap­pen­zell Rea­li­tät, und doch wird zu we­nig dar­über ge­re­det. Mit der Dis­kus­si­ons­ver­an­stal­tung «we­r­om – schwät­ze statt schwi­ige» lu­den drei jun­ge Ap­pen­zel­le­rin­nen zum of­fe­nen Aus­tausch über Ge­walt, Prä­ven­ti­on und Zi­vil­cou­ra­ge.

Von  Marion Loher
Werom 4

Wenn Hei­mat flim­mert

Hei­mat – ein viel­schich­ti­ger Be­griff. Das Kunst­mu­se­um St.Gal­len spürt ihm ge­mein­sam mit der Werk­samm­lung der Schwei­ze­ri­schen Post nach. Zu se­hen ist die ent­stan­de­ne Schau «Hei­mat­flim­mern» bis En­de Ok­to­ber in St.Gal­len.

Von  Lisa Steurer
Ausstellungsansicht stian Stadler 1

Jung­brun­nen für den Dom

Die St.Gal­ler Fest­spie­le la­den, nach der letzt­jäh­ri­gen Pau­se, wie­der zum Tanz in die Ka­the­dra­le. Cho­reo­graf An­to­nio Ruz und die Tanz­kom­pa­nie neh­men den Raum mit Re­spekt in Be­schlag – samt dem Klos­ter­platz.

Von  Peter Surber
Bildschirmfoto 2026 06 29 um 11 44 42

Der «Landesverräter» war gern am Fluss

Ernst S. und die Sit­ter

Von  Roman Hertler
2502 Max Butz 05

Die un­ver­zicht­ba­ren Som­mer­tipps – Teil 1

Bis zum En­de der Som­mer­fe­ri­en prä­sen­tiert Sai­ten wö­chent­lich Kul­tur­tipps aus der Re­gi­on. Teil 1: Open­air-Ki­nos, Bla­bla­bor – «Gue­ril­la Ra­dio», Mi­chail Pir­ge­lis – «HYLE», «Hei­mat­flim­mern», Kul­tur­fes­ti­val St.Gal­len, Le­on­ce und Le­na, Kunst­spa­zier­gän­ge und Mu­sik im «Flööz­li» so­wie Rund­gän­ge zum Blu­men­wies und zur Schwamm­stadt. 

Von  Redaktion Saiten
Noemi Pfister Happily Aging Dying

Musik im Rorschacherberg

Schloss­mu­sik von Big Band bis In­die

Von  Vera Zatti
Sommerbuehne by Night

Der Wi­der­stand der Ama­zo­nas­frau­en

In Kon­stanz gas­tiert der­zeit die Grup­pe As Ka­ru­a­na – ein po­li­ti­scher Frau­en­chor aus dem Ama­zo­nas. Sie zeigt mit ih­rer Mu­sik, ih­rem Tanz, ih­rer Kunst und ih­rem Wis­sen po­li­ti­sche Ré­sis­tance und kämpft für die Rück­erobe­rung ih­rer in­di­ge­nen Kul­tur.

Von  Veronika Fischer
AS KARUANA Gruppenfoto4