Felice Hilbert, 1. Juli 2021 um 22:33 Uhr Der Artikel spricht mir aus dem Herzen!! Bravo! Weiterführend empfinde ich es als geradezu schändlich, dass die Musiksparte des Theater St.Gallen die höchsten Gehälter, Gagen und Budgets hat, aber so beharrlich an alten und überholten Mustern und Wertevorstellungen festhält.Auf dem Auge der Realität blind. Ist es die Angst vor der Veränderung? Ist es Hybris? Die Schauspielsparte macht es vor und gibt sich mit Verve ein in die neuen Zeiten, hinterfragt witzig, provokant und modern klassische Gesellschaftbilder. Kann man nicht auch in der Oper Sehgewohnheiten ändern wollen? Und bitte gerne Verzicht auf dramaturgisch schaumgebremste Musicals, die, mit Verlaub, Volksverdummend sind.
Sascha Müller, 28. Juni 2021 um 10:12 Uhr Ihr Ernst?? "Männer-Opern" über einen Kamm scheren? Das ist sehr en vogue im Jahr 2021! ;) Sie schauen sich eine ganze Oper an und alles, was Ihnen dazu einfällt ist eine Anti-Männerdomäne-Story. Beeindruckend!