Kategorie
Autor:innen
Jahr

Improvisationskunst – pandemiebedingt

Die Februar-Konzerte der Reihe Alte Musik St.Gallen finden statt: jedoch gestreamt statt mit Live-Publikum. Auch die Bachstiftung führt 2021 wieder Kantaten auf, vorläufig als Livestreams aus der Olma-Halle 2.0. Die Alte Musik setzt auf neue Technologie. Von Bettina Kugler
Von  Gastbeitrag
Bachkantate «Sie werden aus Saba alle kommen» BWV 65, Konzert vom 15. Januar in der Olmahalle St.Gallen (Screenshot)

Auf den ersten Blick sieht das Programm aus, als gäbe es die Pandemie nicht. Wie von den letzten Jahren gewohnt, stehen beim Zyklus Alte Musik St.Gallen (AMSG) zwischen Anfang Februar und Anfang März fünf Sonntagskonzerte plus ein Extrakonzert auf dem Programm. Alle widmen sich der historisch informierten Aufführungspraxis; «Alte Musik» umfasst dabei die Epochen vom ausgehenden Mittelalter bis zur Wiener Klassik – denn auch deren Musik klingt anders, wenn sie auf Nachbauten zeittypischer Instrumente gespielt wird oder in schlankerer Besetzung, als wir es heute meist gewohnt sind.

Geplant und konzipiert hat Michael Wersin, mit der Organistin Verena Förster künstlerischer Leiter der AMSG, das Programm schon vor zwei Jahren. Bislang war das nötig: So weit im Voraus waren international gefragte Solisten und Ensembles ausgebucht. Wer später anklopfte, hatte in der Regel Pech.

Hochklassig und niederschwellig

Das ist seit Anfang 2020 anders. Selbst namhafte Musikerinnen und Musiker verzweifeln derzeit angesichts ihrer leeren Agenda. Wersin weiss, wie ihre Augen leuchten, wenn sie per Mail erfahren, dass die Konzerte in St.Gallen stattfinden, notfalls auch nur als Livestreams ohne Publikum. «Ich bin durchaus kein Livestreamfanatiker, doch wir haben momentan nur diese Möglichkeit. So können wir die zugesagten Gagen zahlen und die aufwendige Konzeptarbeit an den Programmen war nicht umsonst.» Fast alle Konzerte, Einführungen und Workshops werden auf amsg.ch als Gratis-Livestream zu erleben sein.

Ein niederschwelliger Zugang zu Konzerten und Vermittlungsangeboten auf Top-Niveau war vorher schon wichtiger Bestandteil des Gesamtkonzepts. Für die zwei Konzerte in grösserer Besetzung (am 7. Februar mit dem Pianisten Arthur Schoonderwoerd und dem Ensemble Cristofori sowie am 21. Februar mit doppelchörigen Motetten von Lasso und Palestrina) kann die Reihe von der Kirche St.Mangen nach St.Laurenzen ausweichen.

Ensemble Cristofori unter Arthur Schonderwooerd. (Bild: pd)

Michael Wersin kann sich so viel Flexibilität glücklicherweise leisten: Die finanzielle Lage der AMSG ist komfortabel. Sie wird durch die Dietschweiler-Stiftung unterstützt und fand auch bislang bei freiem Eintritt statt. Es fallen nun also lediglich vor Ort erhobene Kollekten weg – immerhin ein vierstelliger Betrag. Die Zusatzkosten für die Livestreams lassen sich an anderer Stelle einsparen, etwa bei den Apéros. Diese waren in den vergangenen zwei Jahren neben den Einführungen und öffentlichen Workshops ein Plus der Reihe: ein sehr geschätztes Angebot zur Begegnung und zum zwanglosen Austausch zwischen Künstlern und Publikum.

Händel, Mozart und eine Alpenüberquerung

Auftaktkonzert mit dem Ensemble Cristofori: 7. Februar 17 Uhr.

Alle Februarkonzerte und der Workshop vom 6. Februar werden gestreamt.

Termine und Anmeldung: amsg.ch

Nun werden sich die eingeladenen Musiker zumindest in den Online-Einführungen und Workshops an ihre Zuhörerinnen und Zuhörer wenden oder (wie die Sopranistin Miriam Feuersinger und der Geiger Cosimo Stawiarski im Gesprächskonzert über «Stimme und Saiten im Dialog – Händels Neun deutsche Arien» am 13. Februar) Michael Wersin Rede und Antwort stehen. René Oswald stellt mittels Vortrag, Workshop und Konzert historische Klarinetten vor (28. Februar). Lorenzo Ghielmi plante, sein Programm über Bach und dessen norddeutsche Vorbilder mit einem Orgelkurs zu verbinden – dieser Anlass ist auf 2022 verschoben.

Auch der Mozart-Workshop mit dem Hammerklavier-Spezialisten Arthur Schoonderwoerd (6. Februar) wird gestreamt: Das lohnt umso mehr, als Schoonderwoerd mit dem jungen St.Galler Pianisten Luca Di Salvo arbeiten und am Beispiel des Klavierkonzerts A-Dur KV 414 musikgeschichtliche Hintergründe erläutern wird – dieses steht dann beim Eröffnungskonzert auf dem Programm.

Weiter ist (am 14. Februar) das Ensemble PER-SONAT mit spätmittelalterlicher Musik der Zisterzienserinnen zu hören, und zum Konzert mit doppelchörigen Motetten der zwei grossen Renaissancemeister Lasso und Palestrina (21. Februar) begegnen sich zwei Vokalquartette, das eine nördlich, das andere südlich der Alpen beheimatet. Damit will man, so Michael Wersin, an eine Zeit erinnern, in der die besten Musiker Europas rege unterwegs waren und einen fruchtbaren Austausch pflegten – oft unter schwierigen Umständen. Aktuell kann man diese gut nachempfinden: Die Reisebedingungen können sich täglich ändern, Grenzen von heute auf morgen geschlossen und Coronatests nötig sein.

Die heiligen drei Könige in der Olmahalle

Die Bachstiftung St.Gallen hatte sich deshalb 2020 schon vor dem Sommer für ein Sabbatical entschieden. Vereinzelt gab es Livestreams mit Rudolf Lutz an der Orgel und Beiträge auf der Internet-Plattform «Bachipedia» für die weltweit wachsende Bach-Community, doch keine Kantatenaufführungen – weder als Livestreams noch in den Monaten der Lockerungen vor limitiertem Publikum. Geplant war, auf Anfang 2021 den gewohnten Konzertturnus wieder aufzunehmen. «Ein weiteres Jahr, ohne den Stiftungszweck zu erfüllen, also die Gesamtaufführung aller Kantaten, das wollten wir nicht», sagt Xoan Castiñeira, Geschäftsführer der Bachstiftung. «Die Stiftung würde sonst ihre Legitimität verlieren.»

Um auf der sicheren Seite zu sein, hat man die Olma-Halle 2.0 zum neuen, vorläufigen Veranstaltungsort erkoren. Hier sollten die Kantaten möglichst bald nach der vertrauten und geschätzten Trogener «Formule» stattfinden, wie Rudolf Lutz es ausdrückt: also mit Einführungsworkshop, Apéro und anschliessendem Konzert; zunächst für immerhin 50 Personen. Platz hätten, bei strengem Sicherheitskonzept, so viele Besucherinnen und Besucher wie in der Evangelischen Kirche Trogen unter Normalbedingungen, mit weniger Abstand später bis zu 500 Personen.

Dafür nimmt die Bachstiftung wesentlich höhere Mietkosten in Kauf und wird die Ticketpreise in den Kategorien A und B um 20 Prozent erhöhen; Zehn-Franken-Tickets gibt es nach wie vor. «Wir wollen niemanden ausschliessen», betont Geschäftsführer Xoan Castiñeira.

bachstiftung.ch

Doch vorerst geht das Improvisieren weiter. Mindestens bis Ende Februar werden die Aufführungen Geisterkonzerte ohne Publikum sein; aus dem Chor wird eine mit reichlich Abstand vor einem Panoramaprospekt des Trogner Landsgemeindeplatzes aufgestellte «Truppe von Einzelsängern». Akustisch muss sich das Ensemble auf Distanz neu finden, die Technik für die Aufnahmen und Liveübertragungen dem grossen Raum anpassen. Die Premiere ist geglückt: Am 15. Januar wurde die Dreikönigskantate Sie werden aus Saba alle kommen aus der Olma gestreamt.

Screenshots des Konzerts vom 15. Januar in der Olmahalle 2.0 Sie werden aus Saba alle kommen BWV 65.

«Bach ist die beste Medizin»

Eine dauerhafte Alternative wird die Messehalle mit ihrer Studio-Atmosphäre dennoch nicht sein, jedenfalls nicht für diejenigen, die Trogen als Bach-Pilgerort und die dortige Kirche als stimmigen Resonanzraum der Kantaten und Reflexionen lieben. Abstecher an andere Orte, auf den Chäserrugg etwa oder in den Gossauer Fürstenlandsaal, machte die Bach-«Gemeinde» zwar in der Vergangenheit willig mit, hinterher hiess es jedoch meistens: «In Trogen ist es schöner.»

Die Anmeldezahlen für die Olma-Halle waren sofort hoch – man hätte auslosen und die übrigen mehr als hundert festen Abonnenten vertrösten müssen. In den freien Verkauf wird wohl noch länger kein Ticket kommen: Da ist ein Livestream besser als nichts.

«Verhalten optimistisch» ist Rudolf Lutz zu Beginn des neuen Jahres, trotz der überraschend heftigen zweiten Corona-Welle. Er hat seinen Taktstock wieder ausgepackt und vertieft sich lieber in die Partituren, statt zu klagen. Er hofft, dass die Musikerinnen und Musiker gesund bleiben, hat auch für Spezialisten Einspringer «auf Standby» und hält sich ansonsten an Bach: «Der ist die beste Medizin für mich.»

 

 

Jetzt mitreden:
Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Dein Kommentar wird vor dem Publizieren von der Redaktion geprüft.

Wie ein Fisch im Was­ser

In der Kunst­ka­bi­ne bei der St.Le­on­hard-Brü­cke in St.Gal­len stel­len bis Sep­tem­ber vier Per­so­nen mit Be­ein­träch­ti­gung ih­re Kunst aus. Den An­fang macht Son­ja Lip­pu­ner mit ih­rer «Roll­stuhl­kunst».

Von  Roman Hertler
Whats App Image 2026 07 01 at 22 09 10

«Kul­tur ist nicht de­mo­kra­tisch, aber zen­tra­le Grund­la­ge der De­mo­kra­tie»

Die Kunst­gies­se­rei St.Gal­len und die Stif­tung Sit­ter­werk strah­len weit über die Re­gi­on hin­aus. Fe­lix Leh­ner, Grün­der und Lei­ter der Kunst­gies­se­rei, Ge­schäfts­lei­tungs­mit­glied Till Jäck­li so­wie Pa­tri­cia Hart­mann, Co-Lei­te­rin der Stif­tung Sit­ter­werk, spre­chen im In­ter­view über die letz­ten 40 Jah­re, ak­tu­el­le Her­aus­for­de­run­gen und Zu­kunfts­plä­ne.

Von  Daria Frick  und  David Gadze
260708 Sitterwerk Andri Voehringer 01

«Schwei­gen gibt der Ge­walt Raum»

Ge­schlech­ter­spe­zi­fi­sche Ge­walt ist auch in Ap­pen­zell Rea­li­tät, und doch wird zu we­nig dar­über ge­re­det. Mit der Dis­kus­si­ons­ver­an­stal­tung «we­r­om – schwät­ze statt schwi­ige» lu­den drei jun­ge Ap­pen­zel­le­rin­nen zum of­fe­nen Aus­tausch über Ge­walt, Prä­ven­ti­on und Zi­vil­cou­ra­ge.

Von  Marion Loher
Werom 4

Wenn Hei­mat flim­mert

Hei­mat – ein viel­schich­ti­ger Be­griff. Das Kunst­mu­se­um St.Gal­len spürt ihm ge­mein­sam mit der Werk­samm­lung der Schwei­ze­ri­schen Post nach. Zu se­hen ist die ent­stan­de­ne Schau «Hei­mat­flim­mern» bis En­de Ok­to­ber in St.Gal­len.

Von  Lisa Steurer
Ausstellungsansicht stian Stadler 1

Jung­brun­nen für den Dom

Die St.Gal­ler Fest­spie­le la­den, nach der letzt­jäh­ri­gen Pau­se, wie­der zum Tanz in die Ka­the­dra­le. Cho­reo­graf An­to­nio Ruz und die Tanz­kom­pa­nie neh­men den Raum mit Re­spekt in Be­schlag – samt dem Klos­ter­platz.

Von  Peter Surber
Bildschirmfoto 2026 06 29 um 11 44 42

Die un­ver­zicht­ba­ren Som­mer­tipps – Teil 1

Bis zum En­de der Som­mer­fe­ri­en prä­sen­tiert Sai­ten wö­chent­lich Kul­tur­tipps aus der Re­gi­on. Teil 1: Open­air-Ki­nos, Bla­bla­bor – «Gue­ril­la Ra­dio», Mi­chail Pir­ge­lis – «HYLE», «Hei­mat­flim­mern», Kul­tur­fes­ti­val St.Gal­len, Le­on­ce und Le­na, Kunst­spa­zier­gän­ge und Mu­sik im «Flööz­li» so­wie Rund­gän­ge zum Blu­men­wies und zur Schwamm­stadt. 

Von  Redaktion Saiten
Noemi Pfister Happily Aging Dying

Musik im Rorschacherberg

Schloss­mu­sik von Big Band bis In­die

Von  Vera Zatti
Sommerbuehne by Night

Der Wi­der­stand der Ama­zo­nas­frau­en

In Kon­stanz gas­tiert der­zeit die Grup­pe As Ka­ru­a­na – ein po­li­ti­scher Frau­en­chor aus dem Ama­zo­nas. Sie zeigt mit ih­rer Mu­sik, ih­rem Tanz, ih­rer Kunst und ih­rem Wis­sen po­li­ti­sche Ré­sis­tance und kämpft für die Rück­erobe­rung ih­rer in­di­ge­nen Kul­tur.

Von  Veronika Fischer
AS KARUANA Gruppenfoto4

Vol­ler Wi­der­sprü­che

Ma­le­rin, les­bisch und glü­hen­de NS-An­hän­ge­rin. Ste­pha­nie Hol­len­stein (1886-1944) war vie­les. Ein Wi­der­spruch? Der neue Do­ku­men­tar­film von Bir­git­ta Wei­zen­eg­ger be­fasst sich mit dem Le­ben der vor­arl­ber­gi­schen Künst­le­rin.

Von  Vera Zatti
Im Schatten der Bilder Filmstillweizeneggerfilm1

Gastkommentar von Jacques Michel Conrad

Ech­te Lö­sun­gen für ech­te Pro­ble­me

Von  Jacques Michel Conrad

Der In­nen­hof als Head­li­ner

Zum 20. Mal bringt das Kul­tur­fes­ti­val in­ter­na­tio­na­le Ent­de­ckun­gen und lo­ka­le Lieb­lings­bands in ei­nen der schöns­ten Kon­zer­tor­te St.Gal­lens. Zum Ju­bi­lä­um blickt Or­ga­ni­sa­tor Lu­kas Hof­stet­ter zu­rück – und be­haup­tet sich zu­gleich in ei­nem Mu­sik­ge­schäft, das für klei­ne­re Fes­ti­vals im­mer schwie­ri­ger ge­wor­den ist.

Von  Philipp Bürkler
Digitalism 1 2022 Kulturfestival Marcello Engi
Heftvorschau 07/08/26
Kunst im Sittertal, Sommertipps

Vor 40 Jah­ren grün­de­te Fe­lix Leh­ner in Bein­wil am See die Kunst­gies­se­rei, die 1994 nach St.Gal­len zog. Und vor 20 Jah­ren ent­stand er­gän­zend da­zu die Stif­tung Sit­ter­werk, die un­ter an­de­rem ei­ne welt­weit ein­zig­ar­ti­ge Kunst­bi­blio­thek führt. Wir tau­chen ein in die­sen wun­der­sa­men Mi­kro­kos­mos im Sit­ter­tal. Aus­ser­dem in der Ju­li/Au­gust-Dop­pel­num­mer: die un­ver­zicht­ba­ren Som­mer­tipps, die Fla­schen­post von An­na Stern aus Finn­land und das In­ter­view zum 100-Jahr-Ju­bi­lä­um un­se­rer Haus­dru­cke­rei Nie­der­mann. 

Saiten 260708 01 Cover 01

Dy­na­mik in Stein

Flo­ri­an Fuchs ar­bei­tet an ei­ner an­tik an­mu­ten­den, 2,5 Me­ter ho­hen Mar­mor­sta­tue. War­um in­ter­es­siert sich ein jun­ger Bild­hau­er für die­se klas­si­sche Her­an­ge­hens­wei­se? Ein Werk­statt­be­such in Fla­wil.

Von  Roman Hertler
01 Florian Fuchs Theano Foto Maria Mahler

Der Kul­tur­kampf

Es war das Jahr­zehnt der Kul­tur: In den 80ern kam die Stadt St.Gal­len zu ei­ner Kunst­hal­le, ei­nem Pro­gramm­ki­no, der Frau­en­bi­blio­thek, der Gra­ben­hal­le, ge­nos­sen­schaft­li­chen Bei­zen und an­de­rem. Wie das ge­lang und wer die Fä­den zog, zeich­nen Ralph Hug und Co­rin­ne Schatz im Buch Der gros­se Auf­bruch nach.

Von  Peter Surber
2606 80er JF Mueller 01

Die sub­ver­si­ve Kraft des Auf­be­geh­rens

Das Film­dra­ma Fuo­ri er­zählt ein kur­zes Ka­pi­tel der aus­ser­ge­wöhn­li­chen Le­bens­ge­schich­te ita­lie­ni­schen Schrift­stel­le­rin, Schau­spie­le­rin und Wi­der­stands­kämp­fe­rin Go­li­ar­da Sa­pi­en­za.

Von  Karsten Redmann
Fuori 3

Die Ge­füh­le dre­hen sich

Mit ver­schreck­ten Se­cu­ri­tys in ei­ner bun­ten In­sze­nie­rung von An­ge­li­ka Zacek prä­sen­tiert das Vor­arl­ber­ger Lan­des­thea­ter in Bre­genz Shake­speares Ein Som­mer­nachts­traum.

Von  Sieglinde Wöhrer
Ein Sommernachtstraum David Kopp Maria Lisa Huber Nurettin Kalfa c Anja Koehler

Tri­umph­marsch ge­gen den Krieg

Die St.Gal­ler Fest­spiel-Oper spielt die­ses Jahr im Haus statt auf dem Klos­ter­platz – ein Glücks­fall für Ver­dis Ai­da, die mensch­lich und mu­si­ka­lisch in die Tie­fe geht. Mo­de­s­tas Pi­t­re­nas di­ri­giert ein letz­tes Mal, Ben Baur in­sze­niert bild­stark.

Von  Peter Surber
6477 konzert und theater st gallen aida 2026 036

Der Ap­fel, der bö­se Wolf und Will­helm Tell 

Im Werk 2 in Ar­bon dreht sich der­zeit al­les um My­then. «Sehn­sucht My­thos. Wie Ge­schich­ten un­se­re Welt ge­stal­ten» ist ei­ne äs­the­ti­sche Aus­stel­lung, die mit ih­rem sehr brei­ten My­thos­be­griff ar­bei­tet und viel­fäl­ti­ge Ge­schich­ten un­ter ei­nem Dach ver­eint.

Von  Vera Zatti
IMG 9656

Neue Eigenproduktion

Mit Walt Whit­man in die Zu­kunft 

Von  Vera Zatti
DB0 A7992

Tunneleröffnung

Von der Lok­re­mi­se zur Reit­hal­le gehts jetzt un­ten durch

Von  René Hornung
IMG 6792