Areal Stadtufer: Den Namen muss man sich merken – hier in der ehemaligen Fein-Elast-Fabrik an der Thur entwickelt sich gerade Lichtensteigs neuer künstlerischer und gewerblicher Magnet.
Arbeit von Claudio Näf in der Ausstellung. (Bilder: Hanes Sturzenegger)
Für drei Wochen nimmt die bildende Kunst die Fabrikhallen in Beschlag, mit der Jahresausstellung Dogo Totale. 2020 fiel der Anlass, der jeweils die künstlerischen Ergebnisse der Residenzen präsentiert, welche Dogo jährlich ausschreibt, wegen Corona ins Wasser. Jetzt kommen daher zwei Jahrgänge zusammen.
Unter dem Stichwort «Relationen» sind die Künstlerinnen und Künstler zu sehen, die 2020 im ersten Pandemiejahr eine Dogo-Residenz in Lichtensteig absolvierten. «Risiken» nennt sich die zweite Schau, jene der Gäste des laufenden Jahrs. Von Malerei über Skulpturen bis zu Videoinstallationen reichen die Arbeiten der insgesamt 26 Kunstschaffenden.
Arbeiten von Nadia Leonhard, Laura Carvalho und Silke kleine kalvelage in der Ausstellung.
Mit der Jahrespublikation im Taschenbuchformat sind zudem zwanzig Text- und Bildbeiträge von Dogo Künstler:innen und eingeladenen Autor:innen entstanden, um, wie die Initiant:innen schreiben, «den aktuellen Risikogefügen, mit denen sich nicht nur Kulturschaffende auseinandersetzen, nachzuspüren».
Dogo Totale: Areal Stadtufer Lichtensteig, bis 27. November, jeweils Mi, Sa, So 14 bis 18 Uhr. Performance: 20. November 15 bis 19 Uhr.
dogoresidenz.ch
Diesen Samstag steht eine weitere Sparte im Zentrum: die Performance. Während vier Stunden sind Performances von Sylvain Gelewski + Claire Masse + Raquel Fernandez, Fabian Heller + Hanes Sturzenegger, Chi Him Chik + Yuan-Teng Choke, Laura Carvalho, Nadia Leonhard und C2 zu sehen.
Offener Brief an die Bundespolitik
Das Figurentheater St.Gallen wird 70. Was sich verändert hat, warum Puppen Kinder wie Erwachsene faszinieren und wie man auch Jugendliche erreichen kann: ein Gespräch zum Jubiläum.
Die zweite Ausgabe des audiovisuellen Festivals Susurrus in der Mülenenschlucht widmet sich der «mehr-als-menschlichen» Mitwelt. Mit akustischen und performativen Interventionen erkundet das Festival neue Formen der Beziehung zwischen Mensch und Natur.
In der Ausstellung «Die leisen Unterschiede» im Haus zur Glocke in Steckborn befassen sich fünf Künstler:innen mit der Wahrnehmung von Unterschieden.
Kolumne: Heppelers Bestiarium
Mit dem Ensemble TAK aus New York gastierte am Dienstag ein Neue-Musik-Quintett von Weltrang im St.Galler Kultbau. Organisiert vom Zyklus Contrapunkt, hätte der Abend mehr Publikum verdient. Ein Bubble-Problem?
Das St.Galler Kulturmuseum öffnet in der neuen Ausstellung «Stereotypes: Neanderthalerin» den Blick auf diese Steinzeitmenschen. Die Schau mit viel Pink verknüpft geschickt Spiel mit Wissenschaft und Vergangenheit mit Gegenwart.
Das Theater an der Grenze in Kreuzlingen startet heute in die neue Spielzeit. Kürzlich verstarb die prägende Co-Präsidentin Anna Rink. Ausserdem fällt der bisherige Spielort im Kulturzentrum Kult-X bis Ende 2027 weg. Wie der Verein diese Hürden meistert, erzählen Präsidentin Vroni Ellenbroek und Klaus Okrafka aus der Programmleitung im Interview.
St. Gallen startete gut in die Partie, agierte aber oftmals zu umständlich gegen tief verteidigende Sittener und blieb letztlich glücklos.
Auf seinem neuen Soloalbum thematisiert Manuel Stahlberger die Überhitzung. Die klimatische, die gesellschaftliche, die politische. Gemeinsam mit Bit-Tuner hat der St.Galler Musiker dafür einen düsteren, elektronischen Sound gefunden.
An Kleinbauten gehen wir oft achtlos vorbei: Buswartehäuschen, öffentliche WCs, nicht mehr gebrauchte Telefonkabinen oder Feuerwehr- und Strassenwärtermagazine. Aktuell gibt es dazu eine Ausstellung im 1. Stock des Rathauses St.Gallen.
Bis 2050 will die Stadt St.Gallen klimaneutral sein. Karin Hungerbühler und Tobias Fischer-Künzler von der Dienststelle Umwelt und Energie beantworten Fragen zur bevorstehenden Klimawoche und zum Klimaschutz in der Stadt.
Anita Zimmermann alias Leila Bock prägt die St.Galler Kulturszene seit Jahrzehnten – als Künstlerin, als Vermittlerin, als Ermöglicherin. Sie hat Widerstände überwunden und andere Künstler:innen immer wieder herausgefordert. Eine Würdigung
Die St.Galler Museumsnacht findet in diesem Jahr zum 20. Mal statt. Zum Jubiläum blickt Vereinspräsidentin Barbara Affolter zurück und nach vorne. Sie sagt, was die Museumsnacht bis heute ausmacht und wohin sie sich entwickeln soll.
Die Ausstellung «Voller Leben» des Vereins IG Halle Rapperswil wirft Schlaglichter auf künstlerische Schaffensprozesse und ihre Verbindungen zur Natur.
Kolumne: Stimmrecht
Der St.Galler Kunstkiosk wird fünfzehn Jahre alt. Gefeiert wird das mit einer Jubiläumsausstellung im ehemaligen Tiffany Night Club. Die Vernissage ist am 12. September. Saiten hat schon vor der Eröffnung vorbeigeschaut.
Musiktheater
Zum 36-jährigen Bestehen seiner Galerie Macelleria d'arte transformiert Francesco Bonanno ein leerstehendes Gebäude am Roten Platz in St.Gallen in ein buntes Haus voller Kunst. Was als kleines Projekt begann, wuchs zu einem Gemeinschaftswerk von fast 100 Kunstschaffenden.
St.Gallen und Luzern haben mehr gemeinsam, als man zunächst denkt – oder doch nicht? «Null41» war mit der Saiten-Redaktion in St.Gallen unterwegs.