Kategorie
Autor:innen
Jahr

Textilmuseum: In den Keller statt aufs Dach

In einem aufwendigen Architekturwettbewerb hat die St.Galler Stiftung Textilmuseum einen Vorschlag für die Erweiterung gesucht. Ausgeschrieben war eine Aufstockung, doch die Jury bevorzugt einen unterirdischen Ausbau. In Architektenkreisen rumort es.
Von  René Hornung
Der unterirdische Saal im Rendering des Siegerprojekts. (Bilder: pd)

180 Architektinnen und Architekten haben für den Papierkorb gearbeitet – so viele beteiligten sich in der ersten Phase am Projekt für eine Erweiterung des Textilmuseums St.Gallen. Gesucht waren Ideen für eine Aufstockung. Dort sollten neue Ausstellungsmöglichkeiten geschaffen werden.

Weil das Haus ein wichtiger Zeitzeuge ist und unter Schutz steht, wurde in der Ausschreibung auf die denkmalpflegerischen Einschränkungen ausdrücklich hingewiesen. Nicht ganz widerspruchsfrei allerdings, denn auch eine Öffnung des Hauses zur Strasse hin wurde verlangt. Dafür aber durfte das heutige Hochparterre mit dem weiten Saal und seinen Gusseisenstützen nur in einem Teil verändert werden.

Die grosse Unterkellerung

Aus der hohen Zahl von Ideen wählte die Jury in einem mehrstufigen Verfahren schliesslich fünf Projekte aus und fällte am Schluss einen überraschenden Entscheid: Das einzige Projekt der Schlussrunde, das sich nicht an die ursprünglichen Vorgaben hielt und nicht eine Aufstockung, sondern eine Unterkellerung vorschlug, wurde Wettbewerbssieger. Es stammt vom Zürcher Architekten Christian Kerez, der unter anderem für das Schulhaus in Zürich-Leutschenbach bekannt ist – jenes mit der Turnhalle auf dem Dach.

Renderings des Siegerprojekts von Christian Kerez.

Kerez schlägt die gesamte Absenkung des heutigen Hochparterres aufs Strassenniveau vor, was das Haus offener und einladender machen und fünf Meter hohe Räume schaffen würde. Darunter sein grosser Coup: eine Unterkellerung, die bis in die Vadianstrasse und in den Hinterhof hineinreicht und in die durch Oblichter hinuntergeblickt werden kann.

Im Projekt erklärt Kerez, wie eine solche Unterfangung gebaut werden kann und wie er hier – wie bei anderen seiner Bauten auch – die Statik erlebbar machen will. Das Projekt nennt er denn auch «das Schwere ist des Leichten Wurzelgrund». Seiner Meinung nach sei das denkmalgeschützte Gebäude so weit weniger gefährdet, als wenn man es innen verstärken würde, um zusätzliche Etagen aufs Dach zu setzen, wie dies der Wettbewerb verlangte.

Die lichtempfindlichen Ausstellungsstücke in einem hellen Dachstock auszustellen mache sowieso wenig Sinn. Mit dem Saal im Keller könnten im Rest des Hauses die heute oft abgedeckten Fenster geöffnet werden. Die Unterkellerung sei auch kaum teurer, denn im Gegenzug verzichte er auf eine Aufstockung. Alle anderen Projekte der Endrunde schlagen dagegen teils spektakuläre Aufbauten vor.

Trotz Bedenken zum Sieger erkoren

Dass es sich die Jury mit diesem Projekt nicht einfach machte, beschreibt sie im Bericht. Es habe sowohl denkmalpflegerische wie statisch-konstruktive Bedenken gegeben. Deshalb wurde ein Ingenieurbüro beauftragt, die Unterkellerung genauer zu prüfen. Und prompt gab es Warnungen: Ein so grosses unterirdisches Volumen auszuheben, könne zu Schäden am Bestand führen. Es sei unsicher, ob die vorgeschlagenen Schlitzwände das gesamte Gebäude tragen könnten.

Keine Chance für lokale Architekten

Der Jurybericht stellt neben den fünf prämiierten Projekten zehn weitere mit einem Rendering vor und nennt die daran Beteiligten. Dabei fällt auf: Architekten aus der Stadt St.Gallen sind nicht dabei.

Auf Rang zwei schaffte es das Basler Büro Jessen Vollenweider. Mit Anna Jessen, Leiterin der Architektur-werkstatt der Fachhochschule Ost, ist St.Gallen damit indirekt vertreten. Auf Rang drei stehen BBK Architekten mit Sitz in Balzers und Azmoos. Rang vier belegt ein Büro aus Paris. Bei diesem Vorschlag hat für die Szenografie ex-Saitenredaktor und Gestalter Johannes Stieger mitgewirkt.

Und weil die neue Konstruktion im Grundwasser stehen würde, sei eine permanente Überwachung nötig. Selbst vor einer kurzen Lebensdauer der Konstruktion wird gewarnt – und vor Mehrkosten im zweistelligen Millionenbereich.

Die Fachjury (die Architektinnen und Architekten) teilen diese Bedenken offensichtlich und weisen im Bericht die Bauherrschaft denn auch auf die hohen Risiken bezüglich Denkmalpflege, Nachhaltigkeit und Wirtschaftlichkeit hin. Dennoch entschied sich die Jurymehrheit für die «wagemutige, über den Tellerrand des Naheliegenden hinausblickende Grundhaltung des Autors». Kerez schlage eine inspirierend neue und zweckmässige Struktur vor.

Kritik vom BSA

Keine Freude an diesem Entscheid haben Exponenten des Bundes Schweizer Architekten (BSA). Wenn in einer Ausschreibung ausdrücklich eine Aufstockung verlangt werde, müsste sich die Jury an ihre eigenen Vorgaben auch halten. Die vollständige Absenkung des Hochparterres aufs Strassenniveau sei aus denkmalpflegerischen Gründen ausdrücklich ausgeschlossen worden. Und doch gewinne ein Projekt, das dagegen verstosse. Das sei kein gutes Omen für die Baukultur und den Erhalt eines wichtigen baugeschichtlichen Zeugen.

Der Entscheid sei auch fragwürdig, weil hier ein Vorschlag prämiert werde, der mit einiger Wahrscheinlichkeit so gar nicht umgesetzt werden könne.

2. Rang: Jessenvollenweider, Zürich

3. Rang: BBK Architekten, Balzers und Azmoos

4. Rang: Sou Fujimoto Atelier, Paris

Die Krux mit den Finanzen

Was eine solche Erweiterung und Sanierung kosten wird, ist noch offen. Die Stiftung Textilmuseum kündigt an, sie werde das Projekt nun zuerst weiterentwickeln. Ein besonderes Augenmerk gelte dabei der technischen und baulichen Machbarkeit sowie der Finanzierung.

Zwar hatte Stiftungsrat Tobias Forster bei früherer Gelegenheit angekündigt, man wolle diese bauliche Sanierung privat finanzieren, doch ob das gelingt, steht in den Sternen. Und so könnte das kühne Projekt noch Probleme bekommen. Schon die Erhöhung des städtischen Betriebsbeitrags ans Textilmuseum war 2019 im Stadtparlament zuerst abgelehnt worden, ist inzwischen aber genehmigt. Auch der Kanton zahlt entsprechend mehr an den Betrieb.

Wenn es später aber doch um Baubeiträge gehen sollte, könnte ein Gerangel unter den Kulturinvestitionen entstehen. Denn das Kunstmuseum St.Gallen wartet schon seit Jahren auf Renovationsgelder. Für das Haus im Stadtpark gibt es seit 2012 ein Ausbauprojekt mit einem ebenfalls unterirdischen Ausstellungssaal. Zusammen mit der nötigen Klimatisierung des Hauses sind fürs Kunstmuseum fast 40 Millionen Franken Baukosten vorausgesagt – Geld, das im vergangenen Sommer angesichts der Corona-Kosten vom Stadtrat mindestens bis 2025 blockiert wurde.

Das Textilmuseum bemühte sich seinerseits auch schon um finanzielle Unterstützung durch den Bund. Doch ein erstes Gesuch wurde abgelehnt: Das Haus habe mit 28‘000 Eintritten pro Jahr zu wenig Frequenz. Rund 40 Prozent davon waren jeweils Touristinnen und Touristen. Mit neuen Konzepten will man auf rund 50‘000 Besucherinnen und Besucher kommen. Doch zuerst muss noch eine neue Direktorin oder ein neuer Direktor gefunden werden. Im Moment wird das Textilmuseum von Stefan Aschwanden ad interim geleitet.

135 Jahre «Palazzo Rosso»

1886 wurde das Industrie- und Gewerbemuseum eingeweiht und hatte eine rote Backsteinfassade. So bekam es den Namen «Palazzo Rosso». Der ursprüngliche Architekturwettbewerb hatte keinen Sieger hervorgebracht, weshalb der damalige Museumsdirektor Emil Wild den Auftrag bekam, das Haus anhand der Wettbewerbseingaben selbst zu planen. Alles «Luxuriose und Überflüssige» sollte dabei aber vermieden werden. So entstand der Bau, der sich am Projekt von Gustav Gull orientierte. Gull wurde später als Architekt des Landesmuseums Zürich bekannt. 1956 wurde das Haus im mittleren Teil aufgestockt und neu verputzt.

Während sich im Innern wenig wandelte, änderten sich Name und Trägerschaft: 1982 wurde aus dem Industrie- und Gewerbemuseum das Textilmuseum mit Textilbibliothek. Aus der damaligen Trägerschaft, dem Kaufmännischen Directorium, wurde 1991 die Industrie- und Handelskammer (IHK), und diese überführte das Museum in eine IHK-Stiftung. 2010 scheiterten Verhandlungen mit dem Kanton, der das Haus als Schweizerisches Textilmuseum positionieren wollte. Im Anschluss wurde diskutiert, ob nicht die Stadt oder der Kanton das Gebäude übernehmen könnten, doch es blieb bei höheren Betriebsbeiträgen.

Danach begann die Neustrukturierung: Für den eigentlichen Museumsbetrieb ist seit 2012 der Verein Textilmuseum zuständig. 2018 wurde das Museum von der IHK in die eigenständige Stiftung Textilmuseum überführt. Als Mitgift bekam sie neben dem Haus und dem gesamten Inhalt auch acht Millionen Franken, die für die Erneuerung bereitstehen.

Leopold Dostal, Basel und Aerne Architects, Pnom Penh

Studiopez, Basel

Tatiana Bilbao Estudio, Mexico

Jetzt mitreden:
Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Dein Kommentar wird vor dem Publizieren von der Redaktion geprüft.

Ein Wer­den­ber­ger Po­lit­star – lau­fend, stri­ckend, stets ge­er­det

Mit Hil­de­gard Fäss­ler (1951–2026) ver­starb kurz vor ih­rem 75. Ge­burts­tag ei­ne der pro­fi­lier­tes­ten Ost­schwei­zer Po­li­ti­ke­rin­nen an den Fol­gen ei­ner schwe­ren Er­kran­kung. Nach­ruf ei­ner lang­jäh­ri­gen Weg­ge­fähr­tin.

Von  Käthi Gut
P8262285

Wo Kunst ent­steht

Ver­steckt im Sit­ter­tal pro­du­ziert die Kunst­gies­se­rei Wer­ke re­nom­mier­ter Künst­ler:in­nen. Da­bei gilt es oft, Neu­es aus­zu­pro­bie­ren und Lö­sun­gen zu fin­den – mit Zu­cker, Wachs und na­tür­lich Me­tall. Sai­ten er­hält ei­nen Ein­blick in das ver­rück­te Schaf­fen am Ran­de St.Gal­lens.

Von  Daria Frick , Bilder:  Andri Vöhringer
260708 Sitterwerk Andri Voehringer 11

FC St.Gal­len vs. Ben­fi­ca 2:1 – St.Gal­len schafft die Sen­sa­ti­on!

Der FC St.Gal­len ge­winnt ge­gen den haus­ho­hen Fa­vo­ri­ten aus Lis­sa­bon mit 2:1. Die gröss­te Sen­sa­ti­on, die die­ses Sta­di­on je ge­se­hen hat. Das Spiel zum Nach­le­sen im SENF-Ti­cker.

Von  SENF Kollektiv
Senf

Die un­ver­zicht­ba­ren Som­mer­tipps – Teil 4

Bis zum En­de der Som­mer­fe­ri­en prä­sen­tiert Sai­ten wö­chent­lich Kul­tur­tipps aus der Re­gi­on. Teil 4: Cy­prien Gail­lard – «When you ex­pect flu­tes, it whist­les», «Komm Glüückck» und Je­re­my Reeds Buch Du stirbst nur zwei­mal – Ein Syl­via Plath-/Vic­to­ria Lu­cas-Ro­man.

Von  Redaktion Saiten
260708 Sommertipps Emma Kunzs grotte copy

Kolumne: Heppelers Bestiarium

Flip­per im Mi­li­tär­dienst

Von  Jeremias Heppeler

Bad­hüt­te Ror­schach: Re­kon­struk­ti­on bis zum Tür­schar­nier

Die Bau­plä­ne sind ge­zeich­net, das Bau­ge­such liegt zur Vor­prü­fung bei der Stadt – doch noch ist ei­ni­ges rund um den Wie­der­auf­bau der Ror­scha­cher Bad­hüt­te zu klä­ren. Was pas­siert zum Bei­spiel mit all den an­ge­ros­te­ten und teils ver­bo­ge­nen Schar­nie­ren, Schlös­sern und an­de­ren Ei­sen­tei­len, die die Tau­cher aus dem See her­auf­ge­bracht ha­ben?

Von  René Hornung
Badhuette rorschach

«Sie wis­sen, dass ih­nen Ge­fäng­nis oder der Tod droht, wenn sie an Pro­tes­ten teil­neh­men. Und sie tun es trotz­dem.»

Moh­sen Ma­sou­di ist 2022 aus dem Iran in die Schweiz ge­flo­hen. Heu­te lebt er in Stein AR und ist Teil der Exil-Op­po­si­ti­on. Er er­zählt, war­um es die Schlies­sung der ira­ni­schen Bot­schaft braucht und was sich mit den Pro­tes­ten An­fang Jahr ver­än­dert hat.

Von  Matthias Fässler , Bilder:  Sara Spirig
260708 Redeplatz Mohsen Masoudi

Ein Pi­ra­ten­schiff am Bo­den­see­ufer

Das See-Burg­thea­ter macht aus sei­ner Pi­ra­tin­nen­ge­schich­te Die Le­gen­de von An­ne Bon­ny ein akro­ba­ti­sches Spek­ta­kel vom Feins­ten. Bei al­ler Som­mer­thea­ter-Leich­tig­keit hät­te man aber doch ein biss­chen mehr Eman­zi­pa­ti­ons­ge­schich­te er­war­tet.  

Von  Maria Schorpp
Piratencrew Bildnachweis Ilja Mess

Ei­ne ein­ma­li­ge Ge­burts­tags­par­ty

Zu sei­nem 20. Ge­burts­tag hat das Kul­tur­fes­ti­val am Wo­chen­en­de Bands aus St.Gal­len und der Re­gi­on zu ei­nem zwei­tä­gi­gen Kon­zert­fest ein­ge­la­den. Die­ses war so viel­fäl­tig wie ge­lun­gen – auch we­gen der Idee, Co­vers aus der Grün­dungs­zeit des Fes­ti­vals in die Sets ein­zu­bau­en. 

Von  David Gadze
Kulturfestival 20 Jahre Jubilaeum 2026 Kasimir Hoehener

Bregenzer Festspiele

Mehr als die See­büh­ne: Ent­de­ckun­gen an den Bre­gen­zer Fest­spie­len

Von  Nathalie Grand
Pressetag broucek anjakoehler 260236

Die un­ver­zicht­ba­ren Som­mer­tipps – Teil 3

Bis zum En­de der Som­mer­fe­ri­en prä­sen­tiert Sai­ten wö­chent­lich Kul­tur­tipps aus der Re­gi­on. Teil 3: «Was der Kai­ser noch sah», Olaf Breu­ning – «Hu­mans» und Oria­na Bruseghi­ni  – Das ver­las­se­ne Ret­tungs­boot. 

Von  Redaktion Saiten
260708 Sommertipps Colazione Sull Erba Pfister Noemi copy

Von Mo­de und Kör­pern

Wie setzt Fo­to­gra­fie Mo­de in Sze­ne? Und wer fo­to­gra­fiert da­bei ei­gent­lich wen? Das Tex­til­mu­se­um St.Gal­len gibt mit «Mi­se en Scè­ne» Ein­bli­cke in 120 Jah­re Mo­de­ge­schich­te. Es ist die letz­te Schau vor dem Mu­se­umsum­bau. 

Von  Vera Zatti
TMF 22 4 1 V

«Ich ma­che das für al­le, die auf ei­nen Ent­scheid war­ten.»

Seit elf Ta­gen be­fin­det sich Ve­lat Ay­din vor dem Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richt in St.Gal­len im Hun­ger­streik. Im Ge­spräch mit Sai­ten er­zählt der Kur­de, wo­her er kommt und wes­halb po­li­ti­scher Ak­ti­vis­mus so wich­tig ist.

Von  Daria Frick
DSC 6579

Lus­ti­ges Mas­sen­ar­ten­ster­ben

Die St.Gal­ler Fest­spie­le sind vor­bei. Oper war in­door, draus­sen im Stadt­park spiel­te die End­zeit­ko­mö­die Pla­net B. Näh­me man die Bot­schaft des Stücks ernst, müss­te die Fest­spiel-Oper auch künf­tig res­sour­cen­scho­nend drin­nen blei­ben.

Von  Peter Surber
Festspiele planet b tanja dorendorf 1095

Zwi­schen Pon­gal und Turn­ver­ein

Sin­du­jan* lebt schon sein gan­zes Le­ben in der Schweiz. Die Ein­bür­ge­rung ist fast ab­ge­schlos­sen, war aber mit ho­hen Kos­ten und ei­nem un­an­ge­neh­men Ge­spräch ver­bun­den.

Von  Andi Giger
260707 Saiten 0807 08

Ei­ne kur­ze In­dus­trie­ge­schichg­te des Sit­ter­tals

Be­vor die Kunst Ein­zug hielt, war das Sit­ter­tal in­dus­tria­li­siert. Hier wur­de ge­stickt, ge­wirkt, ge­färbt, mer­ceri­siert – aber auch ge­streikt und ge­liebt.

Von  István Scheibler
260708 Sitterwerk Industriegeschichte Das Sittertal zu Zeiten der Motorenstickerei Rittmeyer Staatsarchiv W 054 51 D 8

Kolumne: Stimmrecht

Wer ist die ukrai­ni­sche Dia­spo­ra?

Von  Liliia Matviiv

Die un­ver­zicht­ba­ren Som­mer­tipps – Teil 2

Bis zum En­de der Som­mer­fe­ri­en prä­sen­tiert Sai­ten wö­chent­lich Kul­tur­tipps aus der Re­gi­on. Teil 2: Ki­nok-Open-Air, So­lar­ki­no, Chris­ta Nä­her – «Ex­cess», Li­ving Mu­se­um, Pool­bar Fes­ti­val, Die Le­gen­de von An­ne Bon­ny und SP-Spa­zier­gän­ge. 

Von  Redaktion Saiten
260708 Sommertipps 7 The Long Seat

Wie ein Fisch im Was­ser

In der Kunst­ka­bi­ne bei der St.Le­on­hard-Brü­cke in St.Gal­len stel­len bis Sep­tem­ber vier Per­so­nen mit Be­ein­träch­ti­gung ih­re Kunst aus. Den An­fang macht Son­ja Lip­pu­ner mit ih­rer «Roll­stuhl­kunst».

Von  Roman Hertler
Whats App Image 2026 07 01 at 22 09 10

«Kul­tur ist nicht de­mo­kra­tisch, aber zen­tra­le Grund­la­ge der De­mo­kra­tie»

Die Kunst­gies­se­rei St.Gal­len und die Stif­tung Sit­ter­werk strah­len weit über die Re­gi­on hin­aus. Fe­lix Leh­ner, Grün­der und Lei­ter der Kunst­gies­se­rei, Ge­schäfts­lei­tungs­mit­glied Till Jäck­li so­wie Pa­tri­cia Hart­mann, Co-Lei­te­rin der Stif­tung Sit­ter­werk, spre­chen im In­ter­view über die letz­ten 40 Jah­re, ak­tu­el­le Her­aus­for­de­run­gen und Zu­kunfts­plä­ne.

Von  Daria Frick  und  David Gadze
260708 Sitterwerk Andri Voehringer 01