Kategorie
Autor:innen
Jahr

Kulturgeld: Jeder Franken zählt

Der St.Galler Stadtrat verweigert den Kulturbetrieben Palace und Sitterwerk eine Beitragserhöhung. Spareffekt: 25'000 Franken. Warum das (wenige) Geld nötig wäre und wie die Kulturszene auf das Spardiktat reagiert, wurde am Freitag im Nextex diskutiert.
Von  Peter Surber

Eingeladen hatte der Dachverband visarte.ost; die von ihm lancierte Petition gegen den stadträtlichen Sparentscheid soll heute im Rathaus eingereicht werden und ist weiterhin online. Neben der Petition sollte es aber am Freitag im Nextex St.Gallen auch um Diskussion gehen.

Und so lautete der Tenor des Gesprächs: Wegen fehlenden 10’000 Franken (im Palace) und 15’000 Franken (im Sitterwerk) geht keine Welt unter – auch wenn dies das Bild zur Online-Petition zu sagen scheint: Es zeigt den Einsturz des Eingangsstollens beim Bau des Rosenbergtunnels 1909 – dort wo heute das Palace steht.

Aber, Einsicht Nummer zwei: Mit 25’000 eingesparten Franken ist auch kein städtischer Haushalt von jährlich gegen 600 Millionen Franken zu sanieren.

Die Folgerung der Anwesenden: Was der Stadtrat mit seinem kurz vor Weihnachten publik gemachten Nein zu den beiden beantragten Krediterhöhungen betreibt, ist reine Symbolpolitik.

Bloss: Symbol wofür?

Ein Indiz für die erst noch folgende Streichungswelle quer durch alle städtischen Ausgaben, wie jemand befürchtete und wie Stadtpräsident Thomas Scheitlin im SRF-Regionaljournal am Freitag auch bereits angedeutet hat?

Ein Symbol für die generelle Geringschätzung gegenüber der Kultur? Eher nicht, sagten selbst die Vertreterinnen und Vertreter der betroffenen Institutionen, die sich bisher von der Stadt ausreichend wertgeschätzt fühlten.

Eine Trotzreaktion gegenüber dem Parlament, das den Steuerfuss gesenkt hatte, aber die konkreten Spar-Folgen dem Stadtrat überlassen wollte? Manche der rund zwei Dutzend Anwesenden im Nextex sahen es so.

Dazu würde passen, dass ausgerechnet zwei Institutionen gewählt wurden, die einen ausgezeichneten Ruf haben und rundherum als einmalig und unverzichtbar für St.Gallen gelten. Bei Palace und Sitterwerk, so sagte es jemand, musste oder konnte der Stadtrat mit öffentlichem Protest rechnen – anders als bei einem Sparentscheid an weniger offensichtlichen Stellen, zum Beispiel im Sozialbereich.

Die Symbolpolitik ärgert auch den Dachverband visarte.ost. «Wir können nicht nachvollziehen, warum als erste Massnahme, ohne aufzuzeigen, wo die restlichen Franken eingespart werden sollen, ausgerechnet bei der Kultur, ausgerechnet bei diesen beiden Schwerpunkten, die die Stadt seit Jahren prägen, gespart wird», steht in der Petition.

Seit zwölf Jahren eingefroren

Tatsächlich haben die beiden Institutionen manches gemeinsam – was wiederum den Verdacht nährt, dass der Sparentscheid nicht naiv, sondern gezielt erfolgt ist. Beide sind seit zwölf Jahren tätig. Das Palace wurde 2006 als Zwischennutzung eröffnet und erhielt 2008 eine definitive Betriebsbewilligung. Die Stiftung Sitterwerk, die quasi das kulturelle Umfeld zur privatwirtschaftlichen und unsubventionierten Kunstgiesserei betreibt, wurde ihrerseits 2006 gegründet. Beide seien in den Jahren seither stark gewachsen, hiess es am Freitag – beide bekommen jedoch immer noch gleichviel Geld wie damals.

Der Kanton St.Gallen praktiziert seit zwei Jahren seine fatale Kulturplafonierung. Die Stadt St.Gallen hat dies, zumindest in den beiden Fällen, auch getan. Bloss sprach bisher niemand davon.

Palace wie Sitterwerk litten unter einer «strukturellen Unterfinanzierung», hiess es am Freitag. Was heisst das konkret?

Wohin das Steuergeld geht

Das Palace, erklärten seine Leiter Johannes Rickli und Fabian Mösch, erhält jährlich 200’000 Franken von der Stadt und gibt 60’000 Franken Miete sowie circa 12’000 Franken Nebenkosten an die Stadt zurück. Der Kanton steuert 60’000 Franken bei. Dieser «Sockelbetrag» muss für die Fixkosten reichen, dazu zählen unter anderem die Löhne der Festangestellten, Unterhaltskosten und Werbung. Die Veranstaltungen sowie die Entschädigungen für die insgesamt rund 50 Teilzeit-Mitarbeitendenden von Technik bis Bar müssen sich aus den Ticketeinnahmen und dem Barbetrieb finanzieren.

Das Palace – 1:0 für die Kultursparer. (Bild: pd)

Eine permanente Gratwanderung – fallen wie im vorletzten Betriebsjahr ein paar Anlässe nicht so erfolgreich aus, resultiert ein Defizit. Dieses sei kompensiert worden durch teilweisen freiwilligen Lohnverzicht und die Streichung einzelner Konzerte. Mit dem um 10’000 Franken erhöhten Betriebsbeitrag wäre das Strukturproblem nicht behoben, aber etwas abgemildert worden, sagte Fabian Mösch. Circa 30’000 zusätzliche Franken wären pro Jahr nötig, um den Betrieb langfristig zu sichern.

Ähnlich beim Sitterwerk: Die Stadt mit 70’000 Franken und der Kanton mit 120’000 Franken leisten auch hier einen Sockelbeitrag: rund ein Drittel der Gesamtkosten für Bibliothek, Werkstoffarchiv, Atelierwohnungen und den Ausstellungsraum Kesselhaus Josephsohn. Die übrigen Gelder kommen vom Gönner/Donatorenkreis, von Eigenleistungen (Einnahmen aus Eintritten, Führungen etc.) sowie aus separaten Projektfinanzierungen von Stiftungen.

Die Kunstbibliothek, Teil des Sitterwerks. (Bild: Katalin Deér)

«Die Aufstockung des Betriebsbeitrags wäre einem Teuerungsausgleich gleichgekommen», sagte Ulrich Meinherz, Leiter des Kesselhauses Josephsohn. Dass er wegfalle, sei umso schmerzlicher, als die Höhe des Kantonsbeitrags an jenen der Stadt gekoppelt sei.

Lohnverzichte, Mehrarbeit

Hier beim Sitterwerk wie dort beim Palace gilt also: Das Geld der öffentlichen Hand ist nicht abstraktes «Geld für Kultur», sondern es finanziert Arbeitsstellen, nämlich Löhne der Angestellten, und Fixkosten mit. Es hat darüberhinaus, wie im Gespräch mehrfach betont wurde, zudem Gewicht als «Qualitätssiegel» für Publikum und andere Geldgeber.

Und wenn es ausbleibt?

Dann «versucht man irgendwie durchzukommen, wie so oft in der Kultur», wie es Angela Kuratli, Co-Präsidentin von visarte, ausdrückte: Weniger Leute leisten für weniger Geld gleichviel Arbeit. Man verzichtet auf einen Teil des Lohns. Man versucht das Angebot aufrechtzuerhalten, macht dort eine Ausstellung günstiger oder lässt hier eine Veranstaltung weg. Man sucht nach weiteren Geldgebern, kompensiert die knappen Mittel mit umso mehr Engagement. Man kämpft darum, das Niveau zu halten.

10’000 Franken oder 15’000 Franken: Peanuts? Für die städtische Rechnung ja, für die betroffenen Kulturinstitutionen jedoch nicht. Die kleinen Beträge zeigen vielmehr, dass hier, wie vielerorts im Kulturbetrieb, am Rand des Prekariats gearbeitet wird.

Zwei hohle Hände?

Wie ein Hohn tönt es daher, wenn sich die Betroffenen von der Online-Plattform «dieostschweiz.ch» belehren lassen müssen, Kultur sei «kein Selbstbedienungsladen, in dem man die Leistung hochfahren und dann einfach zwei hohle Hände statt einer ausstrecken kann. Offenbar erschöpft sich die Kreativität von Kulturbetreibern oft beim eigentlichen Produkt. Geht es um die Finanzierung, sind kreative Wege plötzlich ausgeschlossen. Da muss der Staat ran. Und damit die Steuerzahler.»

«Ostschweiz»-Redaktor Stefan Millius, selber als Romanautor kulturell tätig, müsste es eigentlich besser wissen. Für ihn ist die Petition gegen den Kultur-Sparbefehl aber sowieso eine «Lüge», weil in deren Titel von «Kulturkürzungen» die Rede ist. Die Ablehnung einer Erhöhung sei noch keine Kürzung. Tatsächlich aber ist im Parlament, das die Steuerfusssenkung beschlossen hat, das Budget 2019 oppositionslos gutgeheissen worden – inklusive der Beitragserhöhungen an Palace und Sitterwerk.

Auch wenn die einzelnen Ausgabenposten noch über den Tisch des Stadtrats müssen: «Selbstverständlich ist die Kürzung eines Betrages, den das Parlament beschlossen hat, eine Kürzung», schrieb Parlamentsmitglied Etrit Hasler auf Facebook.

Am Freitag ist die Petition analog unterzeichnet worden. Heute Montag geht sie an den Stadtrat, ergänzt um die über 700 Unterschriften (Stand Montagmittag) der Online-Petition. Diese fordert den Stadtrat auf, seinen Streichentscheid nochmal zu überdenken. Das wird er mit einiger Sicherheit nicht tun. Umso gespannter kann man darauf sein, wer die nächsten Sparopfer des Steuer-Fusstritts des Stadtparlaments sind.

 

 

 

Metz­ger, En­gel, Him­mel und Tan­te Bergs Ro­sen­ge­büsch

Ani­ta Zim­mer­mann ali­as Lei­la Bock prägt die St.Gal­ler Kul­tur­sze­ne seit Jahr­zehn­ten – als Künst­le­rin, als Ver­mitt­le­rin, als Er­mög­li­che­rin. Sie hat Wi­der­stän­de über­wun­den und an­de­re Künst­ler:in­nen im­mer wie­der her­aus­ge­for­dert. Ei­ne Wür­di­gung

Von  Angela Kuratli , Bilder:  Ladina Bischof
2609 Anita Zimmermann SAI2602 1308 C WEB

«Nicht neu er­fin­den, was funk­tio­niert»

Die St.Gal­ler Mu­se­ums­nacht fin­det in die­sem Jahr zum 20. Mal statt. Zum Ju­bi­lä­um blickt Ver­eins­prä­si­den­tin Bar­ba­ra Af­fol­ter zu­rück und nach vor­ne. Sie sagt, was die Mu­se­ums­nacht bis heu­te aus­macht und wo­hin sie sich ent­wi­ckeln soll.

Von  Marion Loher
Museumsnacht Kunstmuseum pd

Le­bens­be­ja­hen­de Wer­ke im Kunst­zeug­haus

Die Aus­stel­lung «Vol­ler Le­ben» des Ver­eins IG Hal­le Rap­pers­wil wirft Schlag­lich­ter auf künst­le­ri­sche Schaf­fens­pro­zes­se und ih­re Ver­bin­dun­gen zur Na­tur.

Von  Lilli Kim Schreiber
Regula Syz 2

Kolumne: Stimmrecht

St.Gal­len in den Au­gen ei­nes Sol­da­ten

Von  Liliia Matviiv

Kunst­ki­osk trifft Nacht­klub 

Der St.Gal­ler Kunst­ki­osk wird fünf­zehn Jah­re alt. Ge­fei­ert wird das mit ei­ner Ju­bi­lä­ums­aus­stel­lung im ehe­ma­li­gen Tif­fa­ny Night Club. Die Ver­nis­sa­ge ist am 12. Sep­tem­ber. Sai­ten hat schon vor der Er­öff­nung vor­bei­ge­schaut.

Von  Vera Zatti
01 Gruppenfoto Kurationsteam 15 Jahre Kunstkiosk QUERFORMAT

Musiktheater

Auf See im Park­haus

Von  Vera Zatti
Bild 08 07 24 um 07 42

Ein tem­po­rä­res Kunst­haus am Ro­ten Platz

Zum 36-jäh­ri­gen Be­stehen sei­ner Ga­le­rie Macel­le­ria d'ar­te trans­for­miert Fran­ces­co Bo­n­an­no ein leer­ste­hen­des Ge­bäu­de am Ro­ten Platz in St.Gal­len in ein bun­tes Haus vol­ler Kunst. Was als klei­nes Pro­jekt be­gann, wuchs zu ei­nem Ge­mein­schafts­werk von fast 100 Kunst­schaf­fen­den. 

Von  Lilli Kim Schreiber
Kunsthaus am roten platz lilli kim schreiber 1

Das Schö­ne an der Pro­vinz

St.Gal­len und Lu­zern ha­ben mehr ge­mein­sam, als man zu­nächst denkt – oder doch nicht? «Null41» war mit der Sai­ten-Re­dak­ti­on in St.Gal­len un­ter­wegs.

Von  Giulia Bernardi Robyn Muffler  und  Raphael Albisser , Bilder:  Claudia Schildknecht
2609 Staetevergleich 4 D3 A9291

Auf der Su­che nach (Un)Ru­he

Von St.Gal­len bis nach Süd­afri­ka. Ein Ost­schwei­zer Ehe­paar reist im Land­ro­ver De­fen­der um die Welt. Ih­re Er­leb­nis­se hal­ten die Bau­mel­ers mit ei­ner Ka­me­ra fest. Nun er­scheint ihr Film Im­mer wei­ter in Ost­schwei­zer Ki­nos – ei­ne ehr­li­che Do­ku­men­ta­ti­on, der ei­ne Ein­ord­nung gut ge­tan hät­te.

Von  Daria Frick
B 8

«Open House St.Gallen»

Of­fe­ne Tü­ren – tie­fe Ein­bli­cke

Von  Daria Frick
Bildschirmfoto 2026 09 01 um 10 17 40

Museum Herisau

Zeit­rei­se zu den An­fän­gen der Schul­bil­dung

Von  Redaktion Saiten
Bildschirmfoto 2026 09 01 um 10 08 43

Ein Rück­blick auf die ver­ges­se­ne Künst­le­rin Mag­gy Mau­ritz

Das Küefer-Mar­tis-Hu­us in Rug­gell wid­met sich in ei­ner Re­tro­spek­ti­ve der Wie­der­ent­de­ckung ei­ner völ­lig über­se­he­nen Künst­le­rin: Mag­gy Mau­ritz war ei­ne Pio­nie­rin der Graf­fi­ti­kunst und des Lett­ris­mus.

Von  Sieglinde Wöhrer
IMG 5826 Paul Trummer 2

Der lan­ge Weg nach Hau­se – ein Stol­per­stein für Ja­kob Lütschg

Ja­kob Lütschg kehr­te nie nach Bal­gach zu­rück. 82 Jah­re nach sei­nem Tod im Kon­zen­tra­ti­ons­la­ger Bu­chen­wald kehrt we­nigs­tens sein Na­me heim. Der ers­te Stol­per­stein im St. Gal­ler Rhein­tal er­in­nert an ein Le­ben, das bei­na­he ver­ges­sen ging.

Von  Shqipton Rexhaj
IMG 1558

Musik am See

Pia­no­klän­ge für al­le

Von  Vera Zatti
IMG 0757 2

FC St.Gal­len vs. FC Thun 3:4 – Es wird heu­te nicht mehr bes­ser

Tor­reich, span­nend und doch ent­täu­schend - nur ei­ne Vier­tel­stun­de gu­ter Fuss­ball reicht halt nicht zum Punkt ge­gen Thun. 

Von  SENF Kollektiv
Senf

Fast ein gan­zes Le­ben spä­ter 

Nach Jahr­zehn­ten tref­fen sich Eva und Franz wie­der. Bei­de im fort­ge­schrit­te­nen Al­ter. Viel ist pas­siert und doch ist da noch Zu­nei­gung. Schwind­lig heisst der neue Ro­man der Ost­schwei­zer Au­torin Chris­ti­ne Fi­scher, in dem viel­schich­ti­ge Cha­rak­te­re auf fei­nes Sprach­ge­fühl tref­fen. 

Von  Vera Zatti
Abutz DSC 9766 Portrait wahl fischer klein cmky

Neu­start für Me­ter und Off­cut

Die­ses Wo­chen­en­de er­öff­net die of­fe­ne Werk­statt Me­ter den neu­en Stand­ort an der Burg­stras­se. Und im No­vem­ber zü­gelt Off­cut nach St.Fi­den. Das ist der An­fang vom En­de der Ge­mein­schaft «Ul­men5» – zu­min­dest in ih­rer bis­he­ri­gen Form. Denn 2027 könn­te es zur teil­wei­sen Wie­der­ver­ei­ni­gung kom­men.

Von  David Gadze
Meter 6 david gadze

WG gaf­fen

Ei­ne neue SRF-Se­rie por­trä­tiert ei­ne elf­köp­fi­ge WG aus St.Gal­len. End­lich wie­der mal ei­ne se­hens­wer­te SRF-Pro­duk­ti­on, fin­det Sai­ten-Au­tor An­di Gi­ger.

Von  Andi Giger
6085807

FC St.Gal­len vs. FC Nordsjæl­land 2:3 – St. Gal­len un­ter­liegt Nordsjæl­land

St. Gal­len schlägt sich am En­de auch selbst und muss den Traum von Eu­ro­pa be­gra­ben. Ent­schei­dend war er Platz­ver­wei­se ge­gen Mihai­lo Steva­no­vic vor der Pau­se.

Von  SENF Kollektiv
Senf
Heftvorschau 09/26
Luzern Winti St.Gallen, Neonazipfarrer, A(nita) bis Z(immermann)

Drei Kul­tur­ma­ga­zi­ne tun sich zu­sam­men, ver­glei­chen ih­re Städ­te und die Her­aus­for­de­run­gen, de­nen die Kul­tur ge­gen­über­steht. Sai­ten hat die Kol­leg:in­nen vom «Coucou» in Win­ter­thur be­sucht und das «Null41» war in St.Gal­len zu Be­such. Aus­ser­dem im Sep­tem­ber­heft: lau­ter Ju­bi­lä­en – von Ani­ta Zim­mer­mann über das Fi­gu­ren­thea­ter bis zur Mu­se­ums­nacht –, ein Pfar­rer auf brau­nen Ab­we­gen, ei­ne Fla­schen­post aus Af­gha­ni­stan und ein In­ter­view zum Hit­ze­som­mer und dem Kli­ma­wan­del.

Saiten 2609 Cover 01