Kategorie
Autor:innen
Jahr

Die Grenzen der Natur verteidigen

Naturbesetzungen sind nicht nur simpler Outdoor-Aktivismus, sondern eine der letzten Verteidigungslinien, bevor die Natur dem Kapitalismus verfällt und zum Treibstoff der Klimakrise wird. von Sonne*
Von  Gastbeitrag
Bilder: zvg

Der Schnee knirscht unter unseren Füssen, als wir – meine Freund:innen und ich, Sonne – eine schwere Holzkonstruktion durch das weisse Wunderland tragen. Wir sind gut gekleidet, tragen mehrere Schichten bunter Wollsocken gegen die Kälte. Unsere Gesichter sind bedeckt, aus Angst vor der Kamera einer Drohne, die uns überraschen könnte. Nach mehreren Pausen erreicht unsere Gruppe den vorgesehenen Platz, und wir stellen die Konstruktion an den Fuss einer jahrhundertealten Buche. Ihre Rinde ist vom Alter runzlig geworden.

Die Buche und ihre Nachbarbäume auf dem Gipfel des Aargauer Geissbergs sind Teil des Bundesinventars der Landschaften und Naturdenkmäler von nationaler Bedeutung. Es hat zum Ziel, die Landschaftssilhouette des Gebiets zu erhalten. Doch der jahrhundertealte Wald, der Gämsen, Grosspilzen, verschiedenen Vögeln und Insekten eine Heimat bietet, ist bedroht: Nur wenige Meter entfernt von den Buchen und uns -Aktivist:innen befindet sich ein Krater. Einer, der jeden Tag wächst, wenn Holcims Maschinen den Berg abtragen.

Am Geissberg betreibt Holcim die grösste Kalk-Grube der Schweiz. Der Kalk wird für die Produktion von Zement abgebaut. Holcim ist der grösste Treibhausgas-Emittent des Landes, der global agierende Konzern besitzt drei Zementwerke, 16 Kiesgruben und Steinbrüche sowie 36 Betonwerke in der Schweiz. Er gehört nicht nur zu den Klimakillern, sondern hat auch gezeigt, dass es ihm an Ethik mangelt, indem er zum Beispiel ISIS-Kämpfer zur Bewachung seiner Fabriken beschäftigt und auch nicht für sichere und faire Arbeitsbedingungen für seine Mitarbeitenden sorgt.

Ich und meine Mitstreitenden haben genug. Nach Jahren voller kreativer Aktionen, Klimacamps und Schulstreiks haben wir beschlossen, uns der Zerstörung des Klimas direkt in den Weg zu stellen. In diesem Fall zwischen den Bäumen, die für den Profit eines weiteren gierigen Schweizer Konzerns geopfert werden sollten.

Aufklärung mit Bäumen

Hausbesetzungen sind seit langem eine Form der direkten Aktion, die oft mit dem Kampf gegen die Gentrifizierung in urbanen Gebieten in Verbindung gebracht wird. Seit Anfang der 2000er-Jahre ist in Europa und Teilen Nordamerikas eine Zunahme von Besetzungen zu beobachten, allerdings nicht in Städten, sondern auf Feldern und in Wäldern. Die ersten Baumbesetzungen fanden in den späten 1990er-Jahren in Kalifornien statt, wo Aktivistinnen wie Julia Butterfly Hill trotz ständiger Schikanen der Pacific Lumber Company in den Redwoods lebten.

Es ist wichtig anzumerken, dass indigene Gemeinschaften schon länger Teil dieses Kampfes sind als die uns heute vertrauten Klimagerechtigkeitsaktivist:innen – und diesen auch fortsetzen. Sie verteidigten und verteidigen ihre Gemeinden gegen die Kolonisierung. Sie versuchen, ihre Kultur zu bewahren, in der die Natur und menschliche Gemeinschaften miteinander verbunden sind.

Heute gründen Aktivist:innen Gemeinschaften zum Schutz der Natur dort, wo die Natur ist. Naturbesetzungen wie Hambacher Forst, Danni und Lützerath (Deutschland), die «Zones à défendre» (ZAD) Notre Dame und Bure (Frankreich) sowie die ZAD de la Colline (Schweiz) haben Aktivist:innen, die von den traditionellen Bewegungen und der politischen Untätigkeit bei der Bewältigung der Klimakrise frustriert sind, eine Möglichkeit gegeben, direkt am Kampf teilzunehmen. Indem sie sich etwa den Monsterbaggern der RWE (Rheinisch-Westfälisches Elektrizitätswerk AG) in den Weg stellen, kann eine Handvoll Aktivist:innen den Ausstoss von ein paar Tonnen Treibhausgas verzögern.

Je mehr Aktivist:innen sich dem Protest anschliessen, desto mehr Emissionen werden effektiv daran gehindert, das Klima aufzuheizen. Durch den Bau eines Baumhauses, in dem man wohnt, kann man die Fällung des Baumes verzögern, bevor er für Kohle geopfert wird. Ganz zu schweigen vom CO2, das der Baum speichert und im Gegenzug Sauerstoff freisetzt. Eine Aktivistin, die eine Barrikade baut und sich aktiv an der physischen Verteidigung eines gefährdeten natürlichen Lebensraumes gegen den Staat und die Gier der Unternehmen beteiligt, kann einen Beitrag zur Verzögerung der Klimakrise leisten. In Verbindung mit medialem Aktivismus können Aktivist:innen auf den Kampf und die horrende Zerstörung aufmerksam machen, die der Staat Unternehmen wie RWE und Holcim erlaubt.

Die Naturbesetzungen haben den externen Effekt, dass sie das Bewusstsein für die Zerstörung unserer Landschaften schärfen, die bis dahin auf dem Land stattfand, ohne dass sich jemand darum kümmerte oder davon Notiz nahm. Sie haben dem militanten Umweltschutz ein Gesicht gegeben und der linken Szene gezeigt, dass auch sie bereit ist, ihren Kampf mit vollem Einsatz zu führen. So wie der Klimastreik, der zwar von den Mainstream-Medien gelobt wurde, von linken Kreisen aber oft als zu zögerlich angesehen wurde.

Der Wert der Naturbesetzungen liegt auch in ihrer Bedeutung für uns Klimagerechtigkeitsaktivist:innen selbst. Es sind offene Orte, die einen Platz bieten, an dem wir zusammenkommen, uns verbinden und unser Wissen teilen können. Orte, an denen wir eine alternative Lebensweise praktizieren können, indem wir uns durch Plena und kollektive Verantwortung organisieren, um soziale Verantwortung zu übernehmen und Entscheidungen zu treffen. Und sie sind auch ein Ort, an dem die Intersektionalität der Klimagerechtigkeit praktiziert wird. In Lützerath zum Beispiel gibt es vier verschiedene Arten von sicheren Räumen (TINA, FINTA, Neurodivers, BiPoC).

Wie baue ich ein Baumhaus?

Die Aufrechterhaltung eines natürlichen besetzten Hauses erfordert Wissen, denn es handelt sich im Wesentlichen um ein langfristiges Lager, das kaum Budget hat und bei dem ständig die Gefahr besteht, dass es vom Staat geräumt oder von Feinden belästigt wird (beispielsweise vom gewalttätigen Sicherheitspersonal der Unternehmen selbst oder sogar von Neonazis, mit denen einige deutsche Besetzungen zu kämpfen haben). Oder schlicht den Naturgewalten ausgesetzt ist. Ausserdem befinden sich die meisten natürlichen Naturbesetzungen in ländlichen Gebieten, wo die Menschen oft konservativer sind. Dies erfordert eine proaktive Kommunikation mit den Einheimischen, Offenheit seitens der Aktivist:innen und in einigen Fällen gegenseitige Akzeptanz. Stellt euch vor, ein deutscher Karottenbauer sitzt, überspitzt gesagt, mit drei Punks bei einem Plenum zusammen.

Wie kann ich mit einigen Karabinern, einem Klettergurt und etwas Seil sicher auf Bäume klettern?

Das Wissen, wie man Baumhäuser und andere Strukturen aus einfachen Baumaterialien baut, wird an diesen Orten geteilt. Es gibt kein Buch, in dem man nachlesen kann, wie man ein Baumhaus für unter 100 Franken baut. Wie kann ich mit einigen Karabinern, einem Klettergurt und etwas Seil sicher auf Bäume klettern? Wie baut man eine Barrikade auf? Wie baut man Stative, an denen man sich anseilen kann? Woher bekommt man Essen für so viele Leute? Wie baut man ein langfristiges Outdoor-Toilettensystem ohne fliessendes Wasser? Woher kommt das Wasser? Wie kann man Strukturen bauen, die einen Orkan oder eine Flut überleben? Wie kann man all diese Dinge kostengünstig und ökologisch umsetzen?

All das sind die Dinge, die man im Rahmen einer Naturbesetzung lernt. «Danni», die Besetzung im Dannenröder Wald gegen den Bau der A49, war das grösste deutschsprachige Waldhaus, bis es nach einer monatelangen Schlacht zwischen Aktivist:innen und der Polizei im Schnee geräumt wurde. In den Folgemonaten begannen überall in Deutschland kleine Besetzungen zu spriessen, zur Frustration einiger Beamter.

Die Vision überlebt auch Räumungen

Im aargauischen Geissberg beginnen wir, unsere Plattform-Konstruktion hochzuziehen und an den Baum zu binden. Aktivist Mond*, der im Baum hängt, legt eine Yogamatte um die Buche, um sie vor den scharfen Kanten der Konstruktion zu schützen. Gemeinsam ziehen wir die Plattform hoch, die Anstrengung hält uns trotz Schnee warm.

Infos:

ZAD Geissberg: hier
Wald statt Asphalt (Bündnis der Naturbesetzungen): hier

Im Hambacher Forst in Deutschland sitzen drei Aktivist:innen um ein Feuer, während sich Tomatensauce über dem Feuer zusammenbraut, warme Tassen in den Händen. In Lützerath wacht Schneeflocke* auf und schaukelt ihr hängendes Baumhaus. Als sie sich aufrichtet, sieht sie die immer näherkommende Grube, deren gegenüberliegendes Ende sie kaum noch erkennen kann. Zwischen ihr und der Grube stehen zwei von RWE angeheuerte Securitas.

In der Naturbesetzung zu leben, heisst nicht, in der Natur zu sein, ungestört. Man ist am Rande der Natur, man ist Teil ihrer letzten Verteidigungslinie, bevor sie dem Kapitalismus zum Opfer fällt und zum Treibstoff der Klimakrise wird.

Die ZAD Geissberg im Kanton Aargau Anfang April dauerte wie erwartet knapp 30 Stunden. Wir rechneten mit harten Repressionen, ich und einige meiner Mitstreitenden waren bereits im vergangenen Herbst verhaftet worden, bevor wir überhaupt zur Buche gelangen konnten. Dann waren wir von Drohnen durch den Wald gejagt worden, wehrlos gegenüber Hubschraubern und Wärmebildkameras.

Der Hambacher Forst in Deutschland hat etliche Versuche hinter sich, seine Barrios zu räumen, feierte aber gerade im Frühling sein 10-jähriges Bestehen. Bure ist weiterhin ein Symbol der französischen Anti-Atomenergie-Bewegung. Lützerath wurde nach einem unermüdlichen Gerichtsverfahren, das vom letzten im Dorf verbliebenen Bauern geführt wurde, zur Räumung freigegeben. Naturbesetzungen kommen und gehen, aber die Menschen und die Visionen, die dahinterstehen, sind unschlagbar, denn immer mehr Menschen lernen diese Lebensweise kennen.

*Namen der Redaktion bekannt

 

Ein tem­po­rä­res Kunst­haus am Ro­ten Platz

Zum 36-jäh­ri­gen Be­stehen sei­ner Ga­le­rie Macel­le­ria d'ar­te trans­for­miert Fran­ces­co Bo­n­an­no ein leer­ste­hen­des Ge­bäu­de am Ro­ten Platz in St.Gal­len in ein bun­tes Haus vol­ler Kunst. Was als klei­nes Pro­jekt be­gann, wuchs zu ei­nem Ge­mein­schafts­werk von fast 100 Kunst­schaf­fen­den. 

Von  Lilli Kim Schreiber
Kunsthaus am roten platz lilli kim schreiber 1

Das Schö­ne an der Pro­vinz

St.Gal­len und Lu­zern ha­ben mehr ge­mein­sam, als man zu­nächst denkt – oder doch nicht? «Null41» war mit der Sai­ten-Re­dak­ti­on in St.Gal­len un­ter­wegs.

Von  Giulia Bernardi Robyn Muffler  und  Raphael Albisser , Bilder:  Claudia Schildknecht
2609 Staetevergleich 4 D3 A9291

Auf der Su­che nach (Un)Ru­he

Von St.Gal­len bis nach Süd­afri­ka. Ein Ost­schwei­zer Ehe­paar reist im Land­ro­ver De­fen­der um die Welt. Ih­re Er­leb­nis­se hal­ten die Bau­mel­ers mit ei­ner Ka­me­ra fest. Nun er­scheint ihr Film Im­mer wei­ter in Ost­schwei­zer Ki­nos – ei­ne ehr­li­che Do­ku­men­ta­ti­on, der ei­ne Ein­ord­nung gut ge­tan hät­te.

Von  Daria Frick
B 8

«Open House St.Gallen»

Of­fe­ne Tü­ren – tie­fe Ein­bli­cke

Von  Daria Frick
Bildschirmfoto 2026 09 01 um 10 17 40

Museum Herisau

Zeit­rei­se zu den An­fän­gen der Schul­bil­dung

Von  Redaktion Saiten
Bildschirmfoto 2026 09 01 um 10 08 43

Ein Rück­blick auf die ver­ges­se­ne Künst­le­rin Mag­gy Mau­ritz

Das Küefer-Mar­tis-Hu­us in Rug­gell wid­met sich in ei­ner Re­tro­spek­ti­ve der Wie­der­ent­de­ckung ei­ner völ­lig über­se­he­nen Künst­le­rin: Mag­gy Mau­ritz war ei­ne Pio­nie­rin der Graf­fi­ti­kunst und des Lett­ris­mus.

Von  Sieglinde Wöhrer
IMG 5826 Paul Trummer 2

Der lan­ge Weg nach Hau­se – ein Stol­per­stein für Ja­kob Lütschg

Ja­kob Lütschg kehr­te nie nach Bal­gach zu­rück. 82 Jah­re nach sei­nem Tod im Kon­zen­tra­ti­ons­la­ger Bu­chen­wald kehrt we­nigs­tens sein Na­me heim. Der ers­te Stol­per­stein im St. Gal­ler Rhein­tal er­in­nert an ein Le­ben, das bei­na­he ver­ges­sen ging.

Von  Shqipton Rexhaj
IMG 1558

Musik am See

Pia­no­klän­ge für al­le

Von  Vera Zatti
IMG 0757 2

FC St.Gal­len vs. FC Thun 3:4 – Es wird heu­te nicht mehr bes­ser

Tor­reich, span­nend und doch ent­täu­schend - nur ei­ne Vier­tel­stun­de gu­ter Fuss­ball reicht halt nicht zum Punkt ge­gen Thun. 

Von  SENF Kollektiv
Senf

Fast ein gan­zes Le­ben spä­ter 

Nach Jahr­zehn­ten tref­fen sich Eva und Franz wie­der. Bei­de im fort­ge­schrit­te­nen Al­ter. Viel ist pas­siert und doch ist da noch Zu­nei­gung. Schwind­lig heisst der neue Ro­man der Ost­schwei­zer Au­torin Chris­ti­ne Fi­scher, in dem viel­schich­ti­ge Cha­rak­te­re auf fei­nes Sprach­ge­fühl tref­fen. 

Von  Vera Zatti
Abutz DSC 9766 Portrait wahl fischer klein cmky

Neu­start für Me­ter und Off­cut

Die­ses Wo­chen­en­de er­öff­net die of­fe­ne Werk­statt Me­ter den neu­en Stand­ort an der Burg­stras­se. Und im No­vem­ber zü­gelt Off­cut nach St.Fi­den. Das ist der An­fang vom En­de der Ge­mein­schaft «Ul­men5» – zu­min­dest in ih­rer bis­he­ri­gen Form. Denn 2027 könn­te es zur teil­wei­sen Wie­der­ver­ei­ni­gung kom­men.

Von  David Gadze
Meter 6 david gadze

WG gaf­fen

Ei­ne neue SRF-Se­rie por­trä­tiert ei­ne elf­köp­fi­ge WG aus St.Gal­len. End­lich wie­der mal ei­ne se­hens­wer­te SRF-Pro­duk­ti­on, fin­det Sai­ten-Au­tor An­di Gi­ger.

Von  Andi Giger
6085807

FC St.Gal­len vs. FC Nordsjæl­land 2:3 – St. Gal­len un­ter­liegt Nordsjæl­land

St. Gal­len schlägt sich am En­de auch selbst und muss den Traum von Eu­ro­pa be­gra­ben. Ent­schei­dend war er Platz­ver­wei­se ge­gen Mihai­lo Steva­no­vic vor der Pau­se.

Von  SENF Kollektiv
Senf
Heftvorschau 09/26
Luzern Winti St.Gallen, Neonazipfarrer, A(nita) bis Z(immermann)

Drei Kul­tur­ma­ga­zi­ne tun sich zu­sam­men, ver­glei­chen ih­re Städ­te und die Her­aus­for­de­run­gen, de­nen die Kul­tur ge­gen­über­steht. Sai­ten hat die Kol­leg:in­nen vom «Coucou» in Win­ter­thur be­sucht und das «Null41» war in St.Gal­len zu Be­such. Aus­ser­dem im Sep­tem­ber­heft: lau­ter Ju­bi­lä­en – von Ani­ta Zim­mer­mann über das Fi­gu­ren­thea­ter bis zur Mu­se­ums­nacht –, ein Pfar­rer auf brau­nen Ab­we­gen, ei­ne Fla­schen­post aus Af­gha­ni­stan und ein In­ter­view zum Hit­ze­som­mer und dem Kli­ma­wan­del.

Saiten 2609 Cover 01

Mehr Di­ver­si­tät, mehr Durch­mi­schung

An sei­ner ers­ten Pres­se­kon­fe­renz als Lei­ter der St.Gal­ler Kel­ler­büh­ne schil­dert Hü­sey­in Cir­pi­ci sei­ne Ein­drü­cke der Stadt und ver­rät, was das Pu­bli­kum un­ter sei­ner Re­gie er­war­tet.

Von  Daria Frick
Whats App Image 2026 08 26 at 08 36 26

Him­mels­stür­mend und oh­ren­be­frei­end

Der St.Gal­ler Kom­po­nist Charles Uz­or hat ei­ne Art po­li­ti­sches Ora­to­ri­um ge­schrie­ben. Am Sonn­tag wur­de es in der Kir­che Tro­gen auf­ge­führt: The Gre­at Wall. A La­by­rinth mit dem gran­dio­sen New Yor­ker Vo­kal­ensem­ble Ek­me­les.

Von  Peter Surber
Charles Uzor photo Michel Canonica

Ma­schi­nen­in­tel­li­genz trifft den Ton, aber nicht die Mu­sik

An den Ap­pen­zel­ler Bach­ta­gen er­klär­te die Me­di­en­wis­sen­schaft­le­rin Mer­ce­des Bunz, wes­halb die künst­li­che In­tel­li­genz krea­tiv sein kann – und war­um sie den­noch grund­le­gend an­ders ar­bei­tet als der Mensch. 

Von  Philipp Bürkler
Bachtage ki und musik 1

Kunstausstellung

Kunst öff­net Tü­ren

Von  Vera Zatti
Arthur Stobete nah

Weis­ses Va­ku­um und ei­ne ro­te Kra­wat­te

Ge­sell­schafts­kri­tik, Wir­bel­säu­len und Ge­len­ke, die kei­ne sind. Im Rah­men ei­ner Zwi­schen­nut­zung zei­gen vier Kunst­schaf­fen­de noch bis zum 29. Au­gust ih­re Ar­bei­ten im Ku­bik-Are­al in St. Gal­len.

Von  Vera Zatti
Transluzent Saiten 5

Das Kreuz mit den Ga­gen

Die Kul­tur hat kei­ne Lob­by? Am Stadt­kul­tur­ge­spräch vom Don­ners­tag­abend im Tal­hof war sie da: Ver­tre­ter:in­nen von acht Be­rufs­ver­bän­den stell­ten sich vor. Bren­nends­tes The­ma wa­ren ein­mal mehr die Ho­no­ra­re.

Von  Peter Surber
Stadtkultur2