«Brachland zu vermieten», heisst es auf dem Flyer. Das Land befindet sich auf einem der bewegtesten Areale der Hauptstadt: dem Güterbahnhof. Rund 3000 Quadratmeter Fläche werden hier frei durch die Verlegung der Gleise der Appenzellerbahnen auf die andere Seite des Lagergebäudes, und der Verein Lattich sucht daher neue «Mitwuchernde».
lattich.ch
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Gedacht ist an Arbeitsräume, Ateliers, Werkstätten und ähnliches – Nutzungen, wie sie der Musiker Roman Rutishauser mit seinem «Container für Unerhörtes», die «Sparking Ranch» oder die Heks-Gärten bereits vormachen.
Und wie diese müssen Interessierte ihren Container, Bauwagen oder ihr sonstiges Gehäuse selber mitbringen. Der Verein Lattich übernimmt die Organisation inklusive Baubewilligung und plant die Gesamtnutzung des Areals mit Stellplätzen und «Allmenden» als Freiflächen, die für temporäre Zwecke wie Märkte oder Feste zur Verfügung stehen sollen.
Bis zum 22. Oktober kann man sich bewerben, im November sind zwei «Lattich-Jams» zur weiteren Planung angekündigt.
«Noch ist nicht alles klar», schränkt der Verein in seiner Mitteilung ein. Die genauen Platzverhältnisse sind noch Gegenstand von Verhandlungen. Klar ist hingegen: Die Nutzung ist auf acht Jahre bis 2029 befristet – «voraussichtlich», wie es in der Ausschreibung heisst.
Lattich-Container in den Anfängen des Projekts 2018. (Bild: Archiv)
Auf dem Areal soll bekanntlich die «Teilspange», der neue Autobahnzubringer gebaut werden. Der Kanton hat Anfang September eine Testplanung gestartet, Linksgrün und Klimajugend haben postwendend Widerstand angekündigt, mehr dazu hier und hier.
Dieser Beitrag erschien im Oktoberheft von Saiten.
Was passiert mit den freien Flächen auf der St.Galler Bahnhof-Nordseite oder mit dem Güterbahnhofareal? Eine Diskussion in der Lokremise brachte keine konkreten Antworten.
Augustin Rebetez macht keine halben Sachen. Seine Kunst ist ausufernd und dicht zugleich. Er entwickelt anspielungsreiche Bildwelten – aktuell in der Kunsthalle Arbon.
Offener Brief an die Bundespolitik
Das Figurentheater St.Gallen wird 70. Was sich verändert hat, warum Puppen Kinder wie Erwachsene faszinieren und wie man auch Jugendliche erreichen kann: ein Gespräch zum Jubiläum.
Die zweite Ausgabe des audiovisuellen Festivals Susurrus in der Mülenenschlucht widmet sich der «mehr-als-menschlichen» Mitwelt. Mit akustischen und performativen Interventionen erkundet das Festival neue Formen der Beziehung zwischen Mensch und Natur.
In der Ausstellung «Die leisen Unterschiede» im Haus zur Glocke in Steckborn befassen sich fünf Künstler:innen mit der Wahrnehmung von Unterschieden.
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Mit dem Ensemble TAK aus New York gastierte am Dienstag ein Neue-Musik-Quintett von Weltrang im St.Galler Kultbau. Organisiert vom Zyklus Contrapunkt, hätte der Abend mehr Publikum verdient. Ein Bubble-Problem?
Das St.Galler Kulturmuseum öffnet in der neuen Ausstellung «Stereotypes: Neanderthalerin» den Blick auf diese Steinzeitmenschen. Die Schau mit viel Pink verknüpft geschickt Spiel mit Wissenschaft und Vergangenheit mit Gegenwart.
Das Theater an der Grenze in Kreuzlingen startet heute in die neue Spielzeit. Kürzlich verstarb die prägende Co-Präsidentin Anna Rink. Ausserdem fällt der bisherige Spielort im Kulturzentrum Kult-X bis Ende 2027 weg. Wie der Verein diese Hürden meistert, erzählen Präsidentin Vroni Ellenbroek und Klaus Okrafka aus der Programmleitung im Interview.
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Auf seinem neuen Soloalbum thematisiert Manuel Stahlberger die Überhitzung. Die klimatische, die gesellschaftliche, die politische. Gemeinsam mit Bit-Tuner hat der St.Galler Musiker dafür einen düsteren, elektronischen Sound gefunden.
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Bis 2050 will die Stadt St.Gallen klimaneutral sein. Karin Hungerbühler und Tobias Fischer-Künzler von der Dienststelle Umwelt und Energie beantworten Fragen zur bevorstehenden Klimawoche und zum Klimaschutz in der Stadt.
Anita Zimmermann alias Leila Bock prägt die St.Galler Kulturszene seit Jahrzehnten – als Künstlerin, als Vermittlerin, als Ermöglicherin. Sie hat Widerstände überwunden und andere Künstler:innen immer wieder herausgefordert. Eine Würdigung
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Kolumne: Stimmrecht
Der St.Galler Kunstkiosk wird fünfzehn Jahre alt. Gefeiert wird das mit einer Jubiläumsausstellung im ehemaligen Tiffany Night Club. Die Vernissage ist am 12. September. Saiten hat schon vor der Eröffnung vorbeigeschaut.
Musiktheater
Zum 36-jährigen Bestehen seiner Galerie Macelleria d'arte transformiert Francesco Bonanno ein leerstehendes Gebäude am Roten Platz in St.Gallen in ein buntes Haus voller Kunst. Was als kleines Projekt begann, wuchs zu einem Gemeinschaftswerk von fast 100 Kunstschaffenden.