Ich bin jederzeit für eine Migrantinnen- und Migrantenquote auf den entscheidenden Ebenen, auch in der Kultur.
Silvia Maag, Fachstelle Integration der Stadt St.Gallen, im Dezemberheft «Kultur fördern»
Eine Quote wäre ein klares Signal dafür, dass man nicht mehr auf der Migrationsschiene argumentiert, sondern als Selbstverständlichkeit anerkennt, dass die Diversität existiert und dass sie auch in der Kulturförderung adäquat abgebildet werden soll.
Dani Fels im Dezemberheft «Kultur fördern»
Grundsätzlich fände ich das Stimm- und Wahlrecht für Ausländerinnen und Ausländer ein Muss.
Bea Weder im Interview über 25 Jahre Cabi, im Oktoberheft «Von Hindernissen»
1981 ist das Asylgesetz in Kraft getreten. Seither gab es über zehn Revisionen, meistens waren das Verschärfungen. Das Klima ist eindeutig viel härter geworden.
Ja zum Ausländer-Stimmrecht!
No Borders No Nations!
Teilhabe für alle!
Freudenfeuer statt Friendly Fire!
Aus den «Hopp 2018»-Parolen, gezeichnet von Miriam Schöb im Maiheft «68 + 50»
«Die Arbeit innerhalb der Kulturkosmonauten ist sowieso auch Integrationsarbeit, aber in einem viel weiteren Sinne als nur Integration von Geflüchteten oder Migrantinnen und Migranten.»
Pamela Dürr im Beitrag über die Kulturkosmonauten im Dezemberheft «Kultur fördern»
Den Kampf für eine freie, offene, demokratische Gesellschaft zu führen gegen die illiberalen Tendenzen, ob rechts, ob religiös: Das ist eine grosse Aufgabe.
Walter Brehm im Interview im Juniheft «Störung»
Wenn man es aus einer moralischen, menschenrechtlichen Perspektive anschaut, darf die Schweiz nicht mit diesem Land zusammenarbeiten, das Oppositionelle ins Gefängnis steckt oder ihnen jegliche Existenz raubt. In der Türkei ist derzeit ein Massaker gegen die kurdische Bevölkerung, die Opposition und Andersdenkende im Gang. Wenn die Schweiz mit der Türkei ein Abkommen schliesst, macht sie sich mitschuldig daran.
Gülsen Celikkol im Dezemberheft «Kultur fördern»
Macht euch keine Sorgen um mich.
Der kurdische Filmemacher Mehmet Aksoy in seinem letzten Brief an die Familie vor seiner Ermordung durch den IS am 26. September 2017, zitiert von Gülistan Aslan im Februarheft «Theater»
Patrick Kessler erhält den Ausserrhoder Kulturpreis 2026. Der Kontrabassist, Klangkünstler und Kurator aus Gais reist mit alten Lautsprechern nach Wien und Hanoi, tritt mit Insekten in einen musikalischen Dialog und findet seine wichtigsten Lektionen nicht unbedingt an Hochschulen.
Die Mobilitätsallianz Ostschweiz will Pendler:innen zum Umstieg vom Auto auf Bus, Bahn und Velo bewegen. Bei den zehn beteiligten Grossunternehmen lässt bereits jede fünfte Person das Auto am Morgen stehen. Nun sollen 500 weitere Firmen folgen.
Augustin Rebetez macht keine halben Sachen. Seine Kunst ist ausufernd und dicht zugleich. Er entwickelt anspielungsreiche Bildwelten – aktuell in der Kunsthalle Arbon.
Der Kanton Appenzell Innerrhoden plante am Landsgemeindeplatz in Appenzell ein neues Gebäude für die Gerichte, die Bibliothek und die kantonale Verwaltung. Die eidgenössischen Kommissionen für Natur- und Heimatschutz und jene für Denkmalpflege brachten das Projekt jedoch zu Fall.
Offener Brief an die Bundespolitik
Das Figurentheater St.Gallen wird 70. Was sich verändert hat, warum Puppen Kinder wie Erwachsene faszinieren und wie man auch Jugendliche erreichen kann: ein Gespräch zum Jubiläum.
Die zweite Ausgabe des audiovisuellen Festivals Susurrus in der Mülenenschlucht widmet sich der «mehr-als-menschlichen» Mitwelt. Mit akustischen und performativen Interventionen erkundet das Festival neue Formen der Beziehung zwischen Mensch und Natur.
In der Ausstellung «Die leisen Unterschiede» im Haus zur Glocke in Steckborn befassen sich fünf Künstler:innen mit der Wahrnehmung von Unterschieden.
Kolumne: Heppelers Bestiarium
Mit dem Ensemble TAK aus New York gastierte am Dienstag ein Neue-Musik-Quintett von Weltrang im St.Galler Kultbau. Organisiert vom Zyklus Contrapunkt, hätte der Abend mehr Publikum verdient. Ein Bubble-Problem?
Das St.Galler Kulturmuseum öffnet in der neuen Ausstellung «Stereotypes: Neanderthalerin» den Blick auf diese Steinzeitmenschen. Die Schau mit viel Pink verknüpft geschickt Spiel mit Wissenschaft und Vergangenheit mit Gegenwart.
Das Theater an der Grenze in Kreuzlingen startet heute in die neue Spielzeit. Kürzlich verstarb die prägende Co-Präsidentin Anna Rink. Ausserdem fällt der bisherige Spielort im Kulturzentrum Kult-X bis Ende 2027 weg. Wie der Verein diese Hürden meistert, erzählen Präsidentin Vroni Ellenbroek und Klaus Okrafka aus der Programmleitung im Interview.
St. Gallen startete gut in die Partie, agierte aber oftmals zu umständlich gegen tief verteidigende Sittener und blieb letztlich glücklos.
Auf seinem neuen Soloalbum thematisiert Manuel Stahlberger die Überhitzung. Die klimatische, die gesellschaftliche, die politische. Gemeinsam mit Bit-Tuner hat der St.Galler Musiker dafür einen düsteren, elektronischen Sound gefunden.
An Kleinbauten gehen wir oft achtlos vorbei: Buswartehäuschen, öffentliche WCs, nicht mehr gebrauchte Telefonkabinen oder Feuerwehr- und Strassenwärtermagazine. Aktuell gibt es dazu eine Ausstellung im 1. Stock des Rathauses St.Gallen.
Bis 2050 will die Stadt St.Gallen klimaneutral sein. Karin Hungerbühler und Tobias Fischer-Künzler von der Dienststelle Umwelt und Energie beantworten Fragen zur bevorstehenden Klimawoche und zum Klimaschutz in der Stadt.
Anita Zimmermann alias Leila Bock prägt die St.Galler Kulturszene seit Jahrzehnten – als Künstlerin, als Vermittlerin, als Ermöglicherin. Sie hat Widerstände überwunden und andere Künstler:innen immer wieder herausgefordert. Eine Würdigung
Die St.Galler Museumsnacht findet in diesem Jahr zum 20. Mal statt. Zum Jubiläum blickt Vereinspräsidentin Barbara Affolter zurück und nach vorne. Sie sagt, was die Museumsnacht bis heute ausmacht und wohin sie sich entwickeln soll.
Die Ausstellung «Voller Leben» des Vereins IG Halle Rapperswil wirft Schlaglichter auf künstlerische Schaffensprozesse und ihre Verbindungen zur Natur.
Kolumne: Stimmrecht