Viele Wünsche an Gianni Jetzer (II)

Das Kunstmuseum St.Gallen bekommt einen neuen Direktor. Gianni Jetzer, 52, wird im November Nachfolger von Roland Wäspe. Saiten wollte wissen, was die Ostschweizer Kunstszene zur Wahl sagt. Kurz gesagt: viel Positives. Hier unsere Umfrage, Teil II.
Von  Redaktion Saiten
Das Kunstmuseum St.Gallen, aktuell mit Karin K. Bühlers Werk «Die letzten Tage des Patriarchats». (Bild: Su.)

Der langjährige Direktor Roland Wäspe geht Ende November in Pension, sein Nachfolger ist zumindest in der Region ein «alter Bekannter»: Gianni Jetzer war von 2001 bis 2006 Leiter der Kunsthalle St.Gallen. Er ging danach in die USA, leitete das Swiss Institute und arbeitete seit 2013 als unabhängiger Kurator für das Hirshhorn Museum and Sculpture Garden in Washington D.C.

Gianni Jetzer. (Bild: Gabor Jéss)

Was erwartet oder wünscht sich die Szene vom neuen Direktor? Wir haben unter Kunstschaffenden und Vertreter:innen von Kunstinstitutionen herumgefragt. Die Doppelfrage lautete:

1 – Was für Wünsche oder Hoffnungen hast du an den neuen Direktor?

2 – Gianni Jetzer will das Museum (gemäss «Tagblatt»-Interview) als «kulturelles Must zuvorderst positionieren» und unter anderem Ausstellungen realisieren, die sich «für ein gesamtschweizerisches und internationales Marketing eignen». Im Gegensatz zu einer solchen Leuchtturm-Strategie gab es in den letzten Jahren auch immer wieder Forderungen, die Kunstzone in der Lok oder das Untergeschoss im Kunstmuseum zu öffnen und die regionale Kunstszene so stärker einzubeziehen. Was ist deine Einschätzung dazu?

Nachstehend die Antworten, Teil 2 der Umfrage.

 

Corinne Schatz: «Interesse an regionaler Kunst ist gross»

Corinne Schatz, 1958, ist Kunsthistorikerin in St.Gallen

In den fünf Jahren, als Gianni Jetzer Kurator an der Kunsthalle St. Gallen war, zeigte er ein sehr vielfältiges Programm. Es umfasste internationale, nationale und regelmässig auch regionale Kunst. Ich hoffe, dass er im Kunstmuseum sowohl im Ausstellungsprogramm wie auch in der Sammlungspräsentation dem Publikum einen breiten Horizont an Positionen und Themen eröffnen wird. Von einem Kunstmuseum erwarte ich zudem, dass es regelmässig kunsthistorische Aspekte präsentiert und in Publikationen wissenschaftlich aufarbeitet. Dazu gehört auch, dass die Sammlungsbestände zumindest mit den wichtigsten Künstler:innen und Werken für die Öffentlichkeit einsehbar sind. Der letzte Sammlungskatalog stammt aus dem Jahr 1987! Und die Sammlung ist bis heute nicht online zugänglich, respektive nur mit sehr wenigen Werken.

Die Frage ist, wer das Zielpublikum einer «marketingtauglichen» Ausstellung sein soll. Wenn es nur darum geht, möglichst viel Publikum und Aufmerksamkeit zu generieren, bin ich skeptisch, denn es kann zu einer Anbiederung an mehrheitstaugliche Programme führen. Wenn es jedoch darum geht, gelegentlich mit besonderen, aber trotzdem anspruchsvollen Formaten auch ein nicht kunstaffines Publikum anzusprechen, dann kann das interessant sein. Ich denke dabei an das Projekt Schnittpunkt – Kunst und Kleid – St. Gallen, 2006, eine Kooperation zwischen den St. Galler Museen mit Stickereifirmen. Als wichtigstes Kunstmuseum in der Region sollte das regionale Kunstschaffen auf jeden Fall ins Programm einbezogen werden. In der Konfrontation mit internationaler Kunst kann das regionale Schaffen seine Wirkung entfalten und kann man als Publikum Parallelen ziehen und Einschätzungen vornehmen. Ich fände es allerdings interessanter, wenn regionale Kunstschaffende in Einzel- oder Gruppenausstellungen integriert würden, als wenn man ihnen einen separaten Raum zur Verfügung stellt.

Der Erfolg von Projekten, wie sie Anita Zimmermann auf die Beine stellt, zeigt zudem, dass das Interesse an regionaler Kunst gross ist und dass das alle drei Jahre stattfindende Heimspiel nicht genügt, um dieses Interesse abzudecken. So hoffe ich, dass es Gianni Jetzer gelingt, wie damals in der Kunsthalle, ein ausgewogenes, verschiedene Ansprüche abdeckendes Programm zu entwickeln, das die internationale Position des Museums mit seiner Rolle in der Region zu verbinden vermag.

 

Richard Tisserand: «Ich glaube an Persönlichkeiten»

Richard Tisserand, 1948, ist Künstler und Leiter des Kunstraums Kreuzlingen

Jeder Wechsel birgt Hoffnungen. Es liegt nicht an mir, Wünsche zu äussern. Wichtig ist, das Internationale mit dem Überregionalen zu verbinden, was schon angekündigt worden ist.

Das Potential steckt in der «welterfahrenen» Person, so wie etwa bei Marc Olivier Wahler in Genf. Ich lass mich gerne überraschen.

St Gallen hat neben dem Museum die Lokremise, die Kunsthalle und ein sattes kulturelles Umfeld, eine Vernetzung nach Bregenz und Vaduz und eine Sammlung – und eben den neuen Direktor, dem alles möglich ist. Forderungen allein machen noch kein neues Gesicht für das Museum – ich glaube an Persönlichkeiten, die eine Vision entwickeln können und den Dialog offen halten.

Das Museum als «kulturelles Must zuvorderst zu positionieren», so als Messlatte von Gianni Jetzer selbst gesetzt, ist ein persönlicher Entscheid, der die Richtung vorgibt. Es soll gelingen. Am Schluss werden alle davon profitieren wie in andern grossen Stätten – wahrscheinlich ist in St Gallen das meiste vorhanden, man muss es nur herausschälen. Bonne Chance, freu mich drauf.

 

Andrea Vogel: «Freiheit ist das wichtigste»

Andrea Vogel, 1974, ist Künstlerin in St. Gallen.

Als freischaffende Künstlerin ist Freiheit mein wichtigstes Attribut, um gute Arbeit machen zu können. Diese Freiheit wünsche ich auch Gianni Jetzer als neuen Direktor des Kunstmuseums St. Gallen. Ich hoffe, dass es für ihn, sein Team, die hiesigen Künstler*innen und das künftige Publikum viele Höhenflüge hierzulande geben wird.

 

 

Alex Hanimann: «Autonomie schützt vor Vereinnahmung»

Alex Hanimann, 1955, ist Künstler in St.Gallen.

Ich möchte mich überraschen lassen! Ich bin überzeugt, dass Gianni Jetzer ein interessantes und herausforderndes Programm auf die Beine stellt, welches präzise auf den Ort, seine Bedingungen und Möglichkeiten abgestimmt sein wird. Ich denke, es ist ein grosses Glück, an dieser Stelle jemanden zu haben, der genau weiss, was ihn erwartet – der aber auch durch seine Biografie die nötige Distanz zum Ort hat. Er bringt die kommunikativen Qualitäten mit, die es braucht, das Museum nicht nur programmatisch zu positionieren, sondern es auch in der politischen Landschaft der Stadt richtig zu verankern. Nur so kann es auch kulturpolitisch weiterentwickelt werden.

Ich denke, es geht hier nicht darum, aus lokaler Sicht Ansprüche geltend zu machen. Die lokale Szene muss sich selbst kreativ organisieren. Ich glaube, wenn sie zu sehr institutionell eingebunden ist, verliert sie die Dringlichkeit und Sprengkraft, die sie eben nur aus einer Autonomie heraus spontan entwickeln kann. Verliert sie diese Unabhängigkeit, besteht die Gefahr der Vereinnahmung.

Sebastian Stadler: «Ich erhoffe mir auch unbequeme Ausstellungen»

Sebastian Stadler, 1988, ist Künstler, in St.Gallen aufgewachsen, lebt in Zürich.

Ich erhoffe mir, dass der neue Direktor mit neuen Ausstellungsformaten und Positionen das Publikum überrascht und Interesse weckt, sich über die Kunst mit den Themen unserer Zeit auseinanderzusetzen.

Ich wünsche mir auch, dass sich das Haus weiter zum Stadtpark hin öffnet und die Leute ins Museum einlädt. Und dass sich die Eingangstüre mit einer gewissen Leichtigkeit öffnen lässt.

Ich finde ein Ausstellungsprogramm, das sich einer Leuchtturm-Strategie bedient, muss nicht unbedingt auf Kosten der lokalen Kunstschaffenden geschehen. Die Themen sind ja oftmals die gleichen, ob sich Künstler von internationalem Rang oder lokale Künstler damit auseinandersetzen. Ausstellungen könnten eine Möglichkeit sein, die Positionen zu verbinden und so überraschende Kollaborationen und Synergien zu schaffen. Meiner Meinung nach gilt es, die richtige Balance zu finden zwischen bekannten und unbekannten Positionen – grosse Namen lassen sich zwar immer einfacher lesen als die unbekannteren, neuen Positionen, aber ich erhoffe mir für St.Gallen auch unbequeme Ausstellungen.

 

Maria Nänny: «Für ein Gleichgewicht zwischen international und regional»

Maria Nänny, 1973, ist Kunsthistorikerin und Präsidentin des Vereins Kunst Halle Sankt Gallen.

Aus Sicht der Kunst Halle Sankt Gallen wünsche ich mir ein reges, nachbarschaftliches Verhältnis, in dem ein neuer Dialog entsteht und Kooperationen möglich sind.

Aus Sicht der Kulturförderung wünsche ich mir einerseits ein starkes Kunstmuseum, das den Standort stärkt. Von dem können andere Kulturinstitutionen profitieren. Andererseits wünsche ich mir eine verstärkte Auslegeordnung der Sammlung in Vernetzung mit aktuellen Positionen und Fragestellungen.

Persönlich wünsche ich mir ein starkes Duo Jetzer-Veronese.

Es ist sicher gut, zukünftig national und international dabei zu sein. Das KMSG hat aber in den letzten Jahren bereits schon viele Ausstellungen realisiert, die überregional Beachtung fanden. Um die regionale Kunstszene einzubeziehen, sollten in meinen Augen alle Räumlichkeiten in Frage kommen – Hauptsache, dass ein Gleichgewicht zwischen (inter-) nationalen und regionalen Positionen besteht und dass der Zugang zu den Ausstellungen niederschwellig ist, so wie es Gianni Jetzer mit seinen Ideen in puncto Inklusion bzw. Partizipation verspricht.

 

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